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E-Mail-App Mailbox als Beta für Mac verfügbar

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21 Kommentare 21

Mailbox, der bislang nur für Mobilgeräte erhältliche E-Mail-Client von Dropbox, startet jetzt auch auf dem Mac. Zunächst allerdings nur mit einer Beta-Version, für deren Betrieb eine Vorabregistrierung nötig ist.

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Die Downloadmöglichkeit sowie das Anforderungsformular für den für die Nutzung der App notwendigen, „Betacoin“ genannten Freischaltcode findet ihr hier. Bei Interesse fordert ihr am Besten zuerst den Code an, denn der Download der App bringt euch ohne die Freischaltung nichts.

Die offene Beta bringt verschiedene neue Funktionen für die App mit sich. So erlaubt Mailbox nun beispielsweise das Abspeichern von E-Mail-Entwürfen. Diese Funktion startet zunächst auf dem Mac und soll später für iOS und Android nachgeliefert werden. Zudem bietet Mailbox für Mac die Möglichkeit, den Empfang von Nachrichten temporär zu deaktivieren, beispielsweise wenn man vorübergehend seinen Arbeitsplatz verlässt.

Mailbox ist ja bereits längere Zeit für iOS erhältlich und hat sich als hervorragende E-Mail-App bewährt. Allerdings sollten Nutzer der Anwendung wissen, dass die angebotene Option, auch die iCloud-E-Mails mit Mailbox abzurufen mit Vorsicht zu genießen ist. Wir wollen den Entwicklern keinesfalls etwas unterstellen, aber mangels eines entsprechenden Schnittstellenangebots seitens Apple müssen diese eure Login-Daten auf ihren Servern zwischenspeichern, damit ist zumindest ein potenzielles Risiko verbunden. Der Zugriff auf Gmail oder Yahoo dagegen erfolgt sicher und Sauber über das sogenannte OAuth-Verfahren und kann deshalb bedenkenlos aktiviert werden (wir berichteten).

Dienstag, 19. Aug 2014, 19:22 Uhr — Chris
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  • naja also ist das fazit wie zu erwarten „eher bescheiden“ / mein fazit die option die ich gewählt habe schon ne ganz gute !!!

    wer es gerne bissche sicherer mag wobei man immer dran denken sollte der MAD oder das GCHQ oder die SSO bzw TAO und wie se nicht alle heißen sind immer fleissig dran ihr unheil zuverbreiten um damit sehr automatisiert zuarbeiten ! aber das ist ja eh nicht die gefahr eher die das man uns durch denn blossen anschein von uberwachung ganze völker gefügig machen kann und das ist die gefahr ! so leute bleibt aufmerksam und rebelisch und wenn was unklar zusein scheint einfach nicht aufgeben

  • Gilt das aussschliesslich für icloud? Wie sieht es mit GMX aus? Ist das sicher? Kann mir jand etwas dazu sagen?

    • Nur Gmail und iCloud Adressen. Kein GMX o.ä.

    • Nur Gmail und iCloud Adressen. Kein GMX o.ä.

    • VORSICHT: Die iOS-Version kann die iCloud-Mails nur über OAuth abfragen. D.h. du hinterlässt deine Login-Daten bei den Betreibern der App. Ich weiß nicht, wie es in der Mac-Version gelöst ist, aber dieses Verfahren ist in meinen Augen fragwürdig. Schließlich geht es hier nicht nur um die iCloud-Mails, sondern um die vollständige Apple-ID.

      • Vorsicht mit der Aussage: OAuth und icloud Passwortspeicherung sind hier zwei verschiedene Dinge. OAuth autorisiert Mailbox zur Nutzung. Speichert aber keine Passwörter.
        Mailbox verlangt für icloud aber explizit die Daten. Ich würde mal behaupten icloud unterstützt nicht mal OAuth.

      • Einfach mal den Artikel lesen, alle beide…

  • Wie lange dauert das denn mit diesem Coin?

  • Ich hatte ewig für iOS auf die Freischaltung gewartet. So einen Mist mache ich nicht mehr mit. Hab mein Google-Konto aufgelöst :D

  • benötigt jemand einen coin?

    ich hätte noch ein paar abzugeben…

  • Vielleicht kann mit jemand helfen. Ich habe nun den Artikel mehrere male durchgelesen aber verstehe es nicht: Warum muss bei ein eMail Client für den Zugriff auf die iCloud die Zugangsdaten auf eignem Server zwischenspeichern?
    Die iCloud bietet die standardkonformen Zugänge IMAP und SMTP, darüber kann sich der Client (der die Daten entweder selber oder besser im Schlüsselbund speichert) anmelden und zugreifen, es müsste auch nichts auf Servern zwischengespeichert zu werden. Auf diesem Weg kann ich mich mit jedem eMail Client – z. B. Thunderbird – und auch mit den alten (vor iCloud) eMail Clients von Mac OS X anmelden.
    Was also macht Mailbox falsch?

    • ganz ganz grob erklärt: du trägst in Thunderbird deine Daten ein um per IMAP deine Mails zu empfangen. bei Google Mail und Yahoo trägst du deine Daten ein und übergeben wird lediglich ob die Daten richtig waren. Mit der iCloud wird hingegen nicht auf dieses Verfahren gesetzt sondern Apple ID und Passwort an Apple gesendet und „dort“ überprüft. Bei Thunderbird ist das egal/kein Problem, aber Mailbox lässt die Mails über ihre Dropbox-Server laufen und sendet sie dann erst an dich weiter. Bei Google/Yahoo wissen sie nur: Daten sind richtig = du darfst die Mails empfangen. Bei der iCloud sind dann aber die Apple ID und das Passwort vorhanden, weil die Meldung ob die eingegebenen Daten richtig oder falsch sind fehlt da diese Authentifizierung nicht unterstützt wird. Mailbox macht hier garnichts falsch. Das Problem ist Apple das sie dieses Verfahren bei iCloud nicht verwenden

      • O. k., danke, der für mich wichtige Hinweis war, dass sie die eMails auf den Dropbox Servern zwischenspeichern.
        Ernst gemeinte Frage dazu: Was bringt mir das für Vorteile? Warum sollte ich wollen, dass meine eMails auf noch einem Server gespeichert werden? Ich sehe keinen Unterschied, ob ich mit einem Client per IMAP und SMTP direkt auf mein Konto zugreife, oder einen Umweg über noch einen Server gehe, außer einer größeren Fehleranfälligkeit und noch einem Anbieter der meine eMails mitliest.
        Diese Frage drängt sich insbesondere auf, da auch Yahoo und Google Zugänge per IMAP und SMTP bieten. Natürlich ist für weitergehende Dienste (welche das auch immer sein mögen) OAuth weit besser als das Zwischenspeichern von Anmeldedaten …

      • Die Vorteile sind:
        Sync zwischen den Geräten
        Mail also ToDo’s
        Wiedervorlage der Mails über alle Geräte.

      • Also = als
        Siri 6 setzen.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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