Apples Umweltbilanz aktualisiert: Datencenter zu 100% und Büros weltweit zu 75% mit erneuerbaren Energien betrieben

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Apple betreibt in Maiden im US-Bundesstaat North Carolina eine imposante Anlage zur Erzeugung von Solarenergie (unten im Bild). Die momentan größte in den USA installierte Solar- und Brennstoffzellen-Installation versorgt das dortige Apple-Datencenter zu 100 Prozent mit erneuerbarer Energie. Darüber hinaus werden weltweit inzwischen 75 Prozent aller Apple-Büros mit erneuerbarer Energie betrieben. Laut Apple ist die Nutzung dieser Energiequellen statt fossiler Brennstoffen vergleichbar mit der Stilllegung von 24.000 Autos pro Jahr.

Die Webseite mit ausführlichen Informationen über den Stand von Apples Anstrengungen bezüglich einer positiven Umweltbilanz wurden eben mit neuen Zahlen gefüttert. Allerdings wurde die deutsche Übersetzung noch nicht aktualisiert, daher führt der Link oben noch zur englischsprachigen Originalseite.

Diskussion 45 Kommentare.
Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  1. Die Herstellung der Solarpannel hat in China so viele CO2 in die Luft gepustet, das kann Apple nie wieder rein holen!!

    — Rainer
      • Jetzt gehts wieder los :)

        Atom ist doch die sauberste Energie der Welt ;-)
        Die sollen die Brennstäbe dann einfach ins All schießen. ERDE gut ALLES gut !

        — phlek
      • @phlek: Yeah und dann explodiert so eine Rakete und der ganze Scheiß verteilt sich großflächig in der Atmosphäre und auf dem Boden. Super Sache!
        Ich bin zwar kein Atomkraftgegner, aber den Atommüll ins All zu entsorgen ist wegen so vieler unterschiedlicher Gründe einfach nur dämlich.

        — Cromax
      • Ey, als wenn es ein Problem ist, den Scheiß ordentlich einzupacken ;-)

        — phlek
      • … und dann noch den Atomaren Endmüll in Deutschland (Gorleben) einzulagern , ist auch nicht die Lösung !?

        — Reiner Unsinn
    • Die durschnitts Photovoltaik-Anlage in Deutschland hat eine Leistung von 30kwpeak. Um solch eine Anlage zu produzieren werden ungefähr 75 Tonnen CO2 ausgestoßen!
      Bei unserem Strommix in Deutschland werden allerdings pro kWh 650kg CO2 ausgestoßen! 
      Das bedeutet das jede Photovoltaik Anlage innerhalb von 6 Stunden Sonne ihre Verbrauchten CO2 Immissionen wieder wett gemacht hat!
      So viel zu nie wieder reinholen.

      — Gusti222
      • Deine Zahlen sind ganz offensichtlich falsch.
        Welcher Brennstoff soll bitte so wenig Energie haben, dass für 1 kWh Leistung alleine 650 kg CO2 ausgestoßen werden?
        Du meinst wohl eher 400g.
        1 Kilogramm CO2 entsprächen somit 2,5 kWH
        1 Tonne CO2 entsprächen somit 2500kWH
        75 Tonnen CO2 wären damit 187500 kWH.

        Also somit 6250 Stunden bei optimaler Auslastung. Allerdings kann man bei diesen Anlagen meist mit einer durchschnittlichen Auslastung von knapp 50% rechnen. Damit akkumulieren wir 12500 Stunden. Wenn die Anlage das ganze Jahr über läuft, nie zugeschneit ist und durchschnittlich 8 Stunden bei durchschnittlich 50% Auslastung läuft kommen wir auf 2920 Stunden pro Jahr. Das heißt die Anlage amortisiert sich bei 4 1/4 Jahren. Für die reine Anlage. Ohne Transport, Installation, Wartung, Umspannwerk und Co.
        Und das unter günstigen Bedingungen.

        — Pazuzu
      • warst Du schon in China ? Ich war dort und habe Flüsse gesehen, in denen kein Leben mehr möglich war. Dank Solar und Computerindustrie

        — chris4eck
      • Kann mal jemand vorrechnen wieviel CO2 der Bau, die Entsorgung und die 200000 Jahre Einlagerung der Reste eines AKW ausmachen ?
        Oder wieviel CO2 beim Bau eines Kohlekraftwerkes verballert wird ?
        Die solaranlage läuft nach 4 Jahren doch ins plus… So lange hält sie ja hoffentlich.

        — oldmacuser
    • Müsst ihr gleich immer alles schlecht reden? Wie läuft das denn mit anderen Serverfarmen? Werden die auch alle mit grünem Strom betrieben? Die Antwort ist denke ich völlig klar. Ich finds jedenfalls gut, dass Apple in der Hinsicht was tut!

      — Markossos
    • Bei der Herstellung von anderen Möglichkeiten zur Stromerzeugung wird natürlich kein CO2 ausgestoßen… *Facepalm*

      — Melvin
      • Naja, die Sache ist die…
        …wenn ich ein Kraftwerk baue, dass über seine Lebenszeit nur dreimal so viel Energie erzeugt, wie sein Bau benötigt hat, dann ist dies nicht gerade sehr effektiv.
        Außerdem fällt ja nicht nur CO2 an.
        Bei Photovoltaikzellen fallen noch weitere Chemieabfälle an. Das Scheiden von Silizium ist keine saubere Angelegenheit.
        Ich bin für ökologische Stromerzeugung, halte Photovoltaikanlagen aber nicht für den richtigen Weg. Auch wenn irgendwelche Grüne ganz begeistert davon sind.

        — Pazuzu
  2. Klingt sehr positiv nur leider machen diese Bereiche wahrscheinlich nicht mal 3% aus wenn man Produktion etc bei Foxconn, Samsung und Co und auch wiederum deren Rohstofflieferanten usw zusammenrechnet – ich mag Apple aber sowas kann man leider nur als nette Imageaktion werten – dass Apple damit ein grosses Umweltbewusstsein zeigt will ich nicht in Frage stellen aber wichtiger wären wahrscheinlich andere Eckpfeiler auf 100% EE umzustellen als ein paar Büros …

    — tribal-sunrise
  3. Hm. Bis auf das Datenzenter werden die Büros weltweit aber wohl mit als Grün deklariertem Strom beliefert. Wieviel davon einfach nur über Zertifikate sauber gewaschen wurde, weiß man nicht.
    Es werden ja (außer fürs Datenzenter) keine grünen Kraftwerke extra gebaut, nur weil Apple in einem Jahr seine Energieversorgung fast komplett auf Erneuerbare umstellt. Kunden, die den grauen “Egalstrom” erhalten, finden dann einfach mehr Kohlestrom in ihrem Mix.

    Ein Nullsummenspiel.

    — ensor
    • Ja, es werden nicht sofort Kraftwerke gebaut.
      Aber je mehr Leute “grünen Strom” bestellen, desto mehr müssen die Anbieter doch Kraftwerke für erneuerbare Energien bauen.
      Wenn z.b. alle “grünen Strom” ordern, wird es nur noch Strom aus erneuerbaren Energien geben.

      — Samu
  4. Und vorallem was sind rund 24000 Autos? Nichts!!! Wenn man das von den Zürcher Strassen weg nimmt macht das höchstens 5 Minuten weniger stau aus… Und zürich ist nicht sooo groos…

    — Sebastian Keller
    • Das Data-Center ist allerdings AFAIK auch nicht so groß wie Zürich.
      (Ich wollte nur kurz darauf hinweisen, dass dein Vergleich relationslos ist…)

      — Pazuzu
  5. Was für ein Geschwätz von den Usern hier. Fangt mit der Kritik bei Euch an und verwendet keine Geräte, die nicht zu 100% Grün hergestellt wurden.
    Mal schauen was in unserer Konsumgesellschaft übrig bleibt. Also, weniger labbern und klugscheißen, sondern etwas unternehmen.

    — NoName
    • Also nichts, es würde keine Apple Geräte geben, keine Solarzellen oder andere “grünen Kraftwerskomponenten”, es würde keine Glasflaschen oder PET Flaschen geben. Nicht einmal einen Ziegelstein dürftest du verwenden.
      Auch das Holz was dann für einen Hausbau in Frage käme könnte nicht verwendet werden da es bereits beim Abholzen nicht “Grün” zugeht.
      Von daher könnte man ja nur im Wald leben wie in der Steinzeit…
      Also, wie willst du das bitte machen?

      — kleiner Pirat
      • Haste nicht verstanden? Ich find die Anlage von Apple schon mal ein Schritt von vielen in die richtige Richtung. Und gut ist. Dieses Geblubber von einigen hier nervt. Diese Jammer-Mentalität und alles Mies machen und meckern, aber selber nichts bewegen, kotzt mich an. So, jetzt wisst ihr’s! ;)

        — NoName
      • Nö, diese unterschwellige Aussage habe ich unter “Was für ein Geschwätz von den Usern hier. Fangt mit der Kritik bei Euch an und verwendet keine Geräte, die nicht zu 100% Grün hergestellt wurden.
        Mal schauen was in unserer Konsumgesellschaft übrig bleibt. Also, weniger labbern und klugscheißen, sondern etwas unternehmen.” Nicht verstanden ;D aber danke für die Aufklärung…

        — kleiner Pirat
  6. unglaublich.. und wenn apple über das wasser geht sagen die leute hier: “und schwimmen können die auch nicht” – um mal einen fussballtrainer zu zitieren.

    — dny
  7. klar, sind das um Teil Zertifikate und viele Unternehmen decken ihren Bedarf mit den Solarzellen auf den Werkshallen, habe es aber nicht nötig, es publizieren zu müssen :-)

    … aber schön zu sehen, wie viele Menschen sich veräppeln lassen ;-)

    — Klaus
    • “… viele Unternehmen decken ihren Bedarf mit den Solarzellen auf den Werkshallen”
      Bitte mal ein Beispiel für ein Unternehmen nennen, auf das diese Aussage zutrifft.

      — ManAtWeb
      • Zwar kein Werksgebäude aber trotzdem eine große Halle:
        Das Alpincenter in Wittenburg hat auf seinen Dächern Solaranlagen mit einer Fläche von 30.000Quadratmetern installiert.
        Dazu kommen noch zigtausend Bauern welche mit ihren Solaranlagen ihre Ställe und Anlagen mit Strom versorgen.
        Im Oktober 2012 haben rund 13% aller Unternehmen Deutschlands eine eigene “grüne Versorgung” aufgebaut, weitere 16% planten/planen ebenfalls darauf.
        Dazu kommen noch mehrere Unternehmen dazu, welche auf erneuerbare Energie durch die Stromanbieter setzen, als Beispiel hier mal zwei große deutsche Unternhemen:
        Die Deutsche Bahn nutzt für seinen Fernverkehr rund 75% erneuerbare Energie und die Telekom nutzt seit 2008 nur noch 100% erneuerbare Energie ( nachhaltig-handeln.telekom.com/unser-Beitrag/gruenes-netz )

        — kleiner Pirat
      • sagen wir mal so, wer macht das nicht? Jede große Dachfläche wird genutzt. Netto, Lidl, Aldi, Rewe, …

        — Klaus
      • Das läuft in Deutschland nur so, weil man damit wunderbar Subventionen einsacken und Steuern absetzen kann.
        Eigentlich schade.
        Wenn es darum gänge ökologisch nachhaltig Energie zu gewinnen würde doch keiner ernsthaft auf Photovoltaikanlagen setzen.

        — Pazuzu
  8. Immer das gleiche Gelaber, es ist auf Dauer nur noch ermüdend.

    Wenn irgendwo eine Meldung kommt, dass eine Firma was für den Umweltschutz tut, kommen irgendwelche Möchtegernexperten aus dem Karton gesprungen und dozieren, dass das nur Marketing sei, weil alles nur schöngerechnet wurde oder eh ein Tropfen auf den heißen Stein sei.

    Kapiert hier irgendjemand, dass es darauf gar nicht ankommt? Das wichtigste für den Umweltschutz ist, dass das Thema kontinuierlich in den Medien bleibt und bei möglichst vielen Menschen einen möglichst hohen Stellenwert einnimmt. Je wichtiger UNS das Thema ist, desto wichtiger wird es den Politikern, die von uns gewählt werden wollen.

    Insofern ist es der Sache durchaus dienlich, wenn eine Firma wie Apple seine Medienwirksamkeit abgesehen von Produktwerbung auch mal zu Gunsten des Umweltschutzes nutzt. Es trägt dazu bei, dass die Thematik in den Köpfen der Leute präsent bleibt. Das ist wichtig und richtig so.

    Natürlich profitiert auch Apple davon, wenn die Leute sagen “hey, die tun was für die Umwelt, ein Grund mehr die Produkte zu kaufen”. Na und? Ist das wichtig, solange der Umweltschutz eben AUCH davon profitiert? Wohl kaum.

    — NullOuvert
    • Letzten Endes nützt es aber eben nicht der Umwelt, wenn der Endverbracher denkt, “oh, alle Apple Produkte werden CO2-neutral produziert, dann macht es ja nichts, wenn ich gleich mehrere kaufe oder den 3 Jahre alten Computer direkt gegen einen neuen Eintausche. Denn Apple produziert ja umweltfreundlich.” Natürlich jetzt etwas übertrieben.

      Aber im Grunde führt das dazu, dass der Verbraucher eben glaubt, sich nun bequem zurücklehnen zu können, da er ja bereits eine für ihn umweltbewusste Entscheidung getroffen hat, die es aber gar nicht ist.

      Es kann also auch genau zum Gegenteil führen. Mangelhafter Klimaschutz durch obeflächliches Umweltbewusstsein.

      — ensor

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