Nutzer Richtung Abo stupsen
YouTube Music führt Bezahlschranke für Liedtexte ein
Google hat damit begonnen, den Zugriff auf Liedtexte in YouTube Music für Nutzer ohne Abo deutlich einzuschränken. Nach einer mehrmonatigen Testphase wird die Funktion nun offenbar in größerem Umfang ausgerollt.
Kostenlose Konten können demnach nur noch für fünf Titel pro Monat den vollständigen Songtext einsehen.
Begrenzte Textansicht für Free-Nutzer
Ist dieses Kontingent erreicht, zeigt YouTube Music fortan lediglich die ersten Zeilen an. Der restliche Text wird unscharf dargestellt und lässt sich nicht mehr lesen. Gleichzeitig weist ein eingeblendeter Hinweis auf die verbleibenden Abrufe hin und fordert zum Abschluss eines kostenpflichtigen Abonnements auf.
Die Einschränkung betrifft die zentrale Lyrics-Ansicht im Abspielbildschirm der YouTube-Music-App. Dort erscheint oberhalb des Textbereichs eine Zählanzeige, die den monatlichen Verbrauch sichtbar macht. Nach Erreichen der Grenze bleibt die Textfunktion zwar sichtbar, ihr praktischer Nutzen ist jedoch stark reduziert. Google hatte bereits im Herbst mit ersten Tests begonnen und diese zunächst nur einem kleinen Teil der werbefinanzierten Nutzer zugänglich gemacht.
Nutzer Richtung Abo stupsen
Nach Angaben des Unternehmens handelt es sich um ein laufendes Experiment, das helfen soll, Entscheidungen zur Weiterentwicklung von Funktionen zu treffen. Der Großteil der weltweiten Nutzer soll davon zunächst unberührt bleiben. Gleichzeitig deuten erste Berichte darauf hin, dass die Einschränkung inzwischen in vielen Regionen aktiv ist und nicht mehr nur einzelne Testgruppen betrifft.
Der vollständige Zugriff auf Liedtexte ist an ein kostenpflichtiges Abonnement gekoppelt. YouTube Premium und das günstigere Music-Premium-Paket bieten neben der Textanzeige auch werbefreies Abspielen, Hintergrundwiedergabe und Offline-Downloads. YouTube Music Premium kostet derzeit 10,99 Euro pro Monat, während das umfassendere Premium-Abo für die gesamte YouTube-Plattform bei 12,99 Euro liegt.
Die stärkere Abgrenzung zwischen kostenlosen und bezahlten Funktionen soll offenbar dazu beitragen, weitere Nutzer zum Abschluss eines Abonnements zu bewegen.



Schön, dass man nur die Internetsuche bemühen muss
+10
Noch nie genutzt.
Und zu einem Abo hinschubsen lass‘ ich mich durch solche Beschränkungen schon gar nicht – bewirkt bei mir maximal das Gegenteil.
Und: wozu gibt es „Unwatched“ ^^