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Wegen Datenschnüffelei bei Streetview-Fahrten: Google bezahlt 145.000 Euro

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Wegen unzulässiger WLAN-Mitschnitte hat Johannes Caspar, der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, ein Bußgeld von 145.000 Euro gegen Google verhängt. Damit werde einer der „größten bislang bekannt gewordenen Datenschutzverstöße überhaupt“ jedoch längst nicht angemessen geahndet. Laut Caspar können die für derartige Verstöße im Bundesdatenschutzgesetz vorgegebenen Sanktionen einen multinationalen Konzern kaum beeindrucken, der Datenschutzbeauftragte fordert, die Maximalhöhe auf 2 Prozent des Jahresumsatzes anzuheben.

googleautos

Solange Datenschutzverstöße nur zu Discount-Preisen geahndet werden können, ist die Durchsetzung des Datenschutzrechts in der digitalen Welt mit ihren hohen Missbrauchspotentialen kaum möglich.

Google hatte von 2008 bis 2010 während bei der Streetview-Erkundung deutscher Städte auch vorhandene WLAN-Hotspots erfasst und bei unverschlüsselten Hotspots teils auch Inhaltsdaten mit aufgezeichnet. Offenbar befanden sich darunter auch größere Mengen an personenbezogenen Daten, beispielsweise E-Mails, Passwörter, Fotos und Chat-Protokolle.

Google habe diesbezüglich ein Fehlverhalten eingeräumt. Die Speicherung sei nicht beabsichtigt gewesen und man haben die betreffenden Daten mittlerweile auch gelöscht.

Danke Tobi, die vollständige Pressemitteilung des HmbBfDi findet ihr hier.

Montag, 22. Apr 2013, 15:59 Uhr — Chris
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Rede mit!
  • Die 145.000 stehen den Bestohlenen zu und nicht dem Staat.

    • Und ganz ehelich, was sibd 145.000€ für die? Das verdienen die doch in 2 Stunden, da wären 10Mio schon mehr angebracht. Scheiß Google!!

      • Genau! scheiß Google! Die mischen sich immer mehr in alles ein!

      • Google hat in 2 Stunden 3 Millionen Gewinn bzw 12 Millionen Umsatz. Das würde denen also auch nur bedingt weh tun ;)

    • 145.000 pro Person? Ist zu wenig meine Meinung nach. Google mischt sich nicht mehr kn unsere leben ein, google ist schon ein Teil von uns geworden und wir haben es zu gelassen. Und nicht nur google, auch Microsoft, Yahoo, gmx, Apple und alles andere es wir benutzen und unsere Daten Preis geben mischt sich ein. Das digitale leben ist nunmal so und man kommt nicht an Informationen dran ohne Informationen preiszugeben. Man besucht eine Webseite und gibt man die IP-Adresse weiter. Möchte man e-mail Account und gibt man einige Daten weiter. Egal was man macht, es besteht alles von geben und nehmen. Deshalb nicht aufregen und einfach nutzen. Es sei den du arbeitest als Agent und wirst von Pentagon, CIA, FBI oder von Interpol gesucht ;)

    • 145k pro betroffenen Haushalt aber!

    • @Tumi
      Den Bestohlenen? Die haben doch ihre Daten in unverschlüsselten WLANs über unverschlüsselte Verbindung der Öffentlichkeit quasi zur Verfügung gestellt. Da hätte jeder Depp vorbei laufen können und die Daten mitschneiden.
      Vielleicht sollte man über deren WLANs auch mal „Raubkopien“ runter laden, damit man sie noch wegen Störerhaftung dran bekommt.

      • Tja, wenn die kein verschlüsselte WLAN verwenden, dann sind die eigentlich selber Schuld. Andererseits die WLAN und Daten mit empfangen, dafür braucht google gerichtliche Erlaubnis.

  • Es war nicht beabsichtigt, wer es glaubt …..

  • Jetzt wird bei Apple ein Tag lang der Zucker pro Becher auf ein Würfel begrenz … Oja 145 k

  • Das wäre zu einfach mit dem lesen…

  • Sascha Migliorin
  • Sowas ist wirklich ärgerlich…die Behauptung, die Datensammlung nicht beabsichtigt zu haben ist doch ein Schmarrn…und wen oder was soll diese alberne Strafe abschrecken???
    Na gut, andererseits ist das die vom Hamburger Datenschutzbeaftragten verhängte Betrag.
    Wo bleiben also bitte die anderen Städte? Klagt sie bitte in Grund und Boden, die Datenkraken!

  • Also wer in einem unverschlüsselten WLAN über eine unverschlüsselte Verbindung Passwörter, E-Mails und Fotos hin und her schickt hat es eigentlich nicht anders verdient.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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