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WDR: Aktuelle Stunde zu „Apple Look Around“

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Nach dem Start der Apple-Kamerafahrten in Deutschland, den über Tage hinweg nur häppchenweise ausgelieferten Informationen und der schlussendlichen Absage die zeitnahe Bereitstellung des Apple-Dienstes „Look Around“ hierzulande, hat der WDR das Thema jetzt noch zusammengefasst.

Karte Street View 700x613

Das eingebettete Segment des Verbrauchermagazins „Aktuelle Stunde“ lässt den WDR-Digitalexperten Jörg Schieb zu Wort kommen und kombiniert die Ereignisse der letzten Woche mit einem kurzen Erklärstück über die Hintergründe zu Apples Kamerafahrten.

Wer eine Stadt erkunden will, bekommt einen guten Überblick bei Online-Kartendiensten. Das bisher weniger bekannte Apple Maps schickt derzeit 80 Autos durch Deutschland, die Aufnahmen von Straßen, Plätzen und Gebäuden machen sollen. Was Apple damit vor hat erklärt Digitalexperte Jörg Schieb.

Video: Aktuelle Stunde zu „Apple Look Around“

ifun.de berichtete in den vergangenen Tagen ausführlich:

Montag, 05. Aug 2019, 16:37 Uhr — Nicolas
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  • Ich bin ja wirklich ein Fan des Datenschutzes, aber die Angst vor Look-Around oder Streetview kann ich absolut nicht nachvollziehen.

  • Lustig wie die die Detailaufnahme faken.

    Aber mal zum Thema, ich hoffe wirklich, dass solche Beiträge die Leute etwas zum Umdenken bringen.

  • Ich benutze gern solche Infos für spätere Besichtigungen oder Besuche. Finde die Information wertvoll. Die ganze Welt wird früher oder später digitalisiert. Wir hängen nur hinterher. Nur bei uns in DE findet man sinnlose Fasadenverpixelungen. Steinzeit!!!

    • 96]

      Quelle Wikipedia

      Google Japan musste auf Druck der Regierung wegen unzureichender Zensur handeln. Somit mussten die Street-View-Kameras um 40 Zentimeter gesenkt werden. Google Japan unternahm im Mai 2009 erneut Fahrten mit den tiefer gelegten Kameras. Es lagen Beschwerden vor, da es Einblicke in Wohnungen gab. Google hat zwar von Anfang an den Personen die Möglichkeit gegeben, Beschwerden und Aufforderung zur Löschung von Inhalten direkt abzulegen. Dies genügte dem japanischen Ministerium für Inneres und Kommunikation aber nicht. Im August hat es Google Japan aufgefordert seine Bemühungen um den Schutz der Privatsphäre auszuweiten. So hat das Kommunikationsministerium verlangt, dass Google künftig öffentlich bekanntgeben muss, wo und wann der Aufnahmewagen für die Panoramabilder durchfahren wird. Über eine Informationsbroschüre müssen die lokalen Behörden und die betroffenen Einwohner vor einer Street-View-Aufnahme benachrichtigt werden. In solch einer Broschüre muss klar angegeben sein, wie sich die Bilder löschen lassen. Zudem müssen sie den Menschen, die keinen Internetanschluss haben, die Möglichkeit geben, ihre Beschwerden gegen eine unerlaubte Street-View-Aufnahme möglichst einfach deponieren zu können. Hierfür hat Google Japan bereits ein Callcenter eingerichtet.[19]

      Darüber hinaus gibt es Klagen über Zweitverwendungen von Street-View-Bildern auf Webseiten von Drittpersonen. Google musste Abhilfe versprechen, indem sich künftig die entsprechenden Opfer direkt bei Google melden. Falls der Tatbestand der Ehrverletzung oder Belästigung gegeben ist, muss Google den Administrator der betroffenen Webseite auffordern, die Bilder sofort vom Netz zu nehmen. Weigert sich der Administrator, so wird die Webseite in der Google-Suche blockiert. Japan ist das erste von neun Street-View-Ländern, das sich der Problematik der Zweitverwendung angenommen hat.[19]

  • Hoffe möglichst viele lassen zu Recht verpixeln. Man sollte es Einbrecherbanden nicht zu einfach machen. Möchte nicht dass jeder so leicht sehen kann wie mein Haus aussieht. Geht keinen was an.

  • Wer glaubt denn im Ernst, dass sich potentielle Einbrecher von verpixelten Häusern abhalten lassen? Wenn ich Einbrecher wäre, würde mich ein verpixeltes Haus dann gerade mehr interessieren als die anderen.

  • Vom Grundsatz her ist das aus meiner Sicht alles ok, solange die Abbildung so ist, wie ich sie vor Ort wahr nehmen kann. Wenn jedoch auf Grund der Höhe der Kameraanbringung über Mauern in Pivatgrundstücke gefilmt wird, wie es im Beitrag ja auch angedeutet wird, ist das ein Eingriff in meine Privatsphäre. Dann wäre es nicht ok.
    Und trotzdem wird heute schon via Satellit jedes Stückchen (auch hinter der Mauer) erfaßt und wir haben keine Möglichkeit, das zu verhindern. Ich rede da nicht zuletzt von militärischen Spionageanlagen.

  • Würden die einfach die Kamera etwas niedriger machen, dann wäre das juristisch kein Problem.
    Die Kamera ist einfach zu hoch auf den Autos angebracht. Auf Augenhöhe darf jeder alles Fotografieren auf über 2 Meter Höhe aber nicht.

  • Ich bin enttäuscht, das Thema hätte mindestens einen Brennpunkt nach der Tagesschau im Ersten für dich WDR guckt doch keiner

  • „Nicht hier in Deutschland“, heißt das, aktuelle Fotos vom Deutschland schon aber nicht für Nutzer in Deutschland? …. wen richtig, dann 3xLoL

  • Digitale Bananenrepublik Deutschland. Viele afrikanische Staaten haben ein besseres Mobilfunknetz. So gut wie alle europäischen Staaten haben um längen günstigere und bessere Mobilfunkverträge. In Deutschland kommt man nicht ohne Bargeld zurecht. Ämter sind nicht vernetzt… und und und.
    Alle posten wie bescheuert jeden Furz auf Facebook und Instagramm – inkl. Urlaubsabwesenheiten – aber gegen Streetview und Apple Karten wird wütend die Faust geschüttelt…

    • Was hat den die Ausgestaltung und die Tarifstruktur von Mobilfunk-Verträgen mit Datenschutz-Aspekten zu tun? Denk doch erst mal nach, bevor du sowas postest …

  • Frei nach dem Motto . Oh, das ist verpixelt….da muss was zu holen sein.

  • Deutschland, das Land der Paranoiker.

  • In Niederlande eine Pension gebucht, vorher in StreetView die Anfahrt und Parkmöglichkieten gecheckt – alles OK. Was soll daran jetzt das Problem sein. Vielleicht sollten wir auch ganz einfach Kameras verbieten.

  • „Vermatschte und somit unkenntlich gemachte Häuserfassaden, SO ETWAS GIBT ES NUR IN DEUTSCHLAND.“ (2:31)

    Yaey, wir sind Weltmeister! \o/

    Es wäre interessant gewesen zu erfahren, warum KEIN ANDERES LAND die Befürchtungen der Deutschen teilt: haben die alle keinen Datenschutz? Gibt es außerhalb Deutschlands vielleicht gar keine kritischen Bürger?! Wurden die alle in einer gemeinsamen Anstrengung von US-Amerikanern, Zionisten, Bilderbergern, geheimen Logen und Marsianern zu Marionetten gemacht?

    Oder könnte es am Ende an den Teutschen selbst liegen? /o\

  • Ich bin von Beginn(2013 in D) an im Google Street View Projekt unterwegs und habe durch dieses Projekt entsprechenden Einblick und praktische Erfahrung im Themenumfeld 360 Panoramaaufnahmen sammeln dürfen. Zudem habe ich über Kontakte Einblick in unterschiedlichste internationale Projekte die in Zusammenhang mit der Erstellung von 360 Panoramaaufnahmen zur lokalen Orientierung/Maps stehen. Außer China und Indien gibt es nur wenige Bereiche auf der Erde wo die Dokumentation und frei zugängliche Veröffentlichung von 360 Panoramaaufnahmen verboten ist. Was ich mir in Deutschland wünsche ist konstruktiver Journalismus und keine Effekthascherei für ein paar Klicks oder Views. Ich sehe wie in 2013 nur negative Panikmache anstatt fachlich fundierte Auseinandersetzung mit dem Thema. So wurde ich in 2013 interviewt und konnte dann zur besten Sendezeit erleben wie Journalismus Meinungsmache betreibt… damals wie heute wurden Realitäten von den Journalisten verbogen und Ängste geschürt … Lass uns doch mal über die positiven Aspekte sprechen anstatt die immer gleichen Angst Szenarien zu verbreiten Mit freundlichen Grüßen Frank

  • Da es ja anscheinend immer noch Leute gibt die so Paranoia vor der Digitalisierung haben sollte das vielleicht mal der Staat in die Hand nehmen und dafür die entsprechenden Genehmigungen erstellen, damit diese Diskussionen endlich mal aufhören und Deutschland mal vorwärts kommt was Digitalisierung angeht.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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