Funktioniert mt ChatGPT und Claude
Was KI-Systeme über euch wissen: Proton analysiert Chatverläufe
Mit AI Paper Trail will Proton Nutzern die Möglichkeit geben, herauszufinden, was die großen KI-Systeme über sie wissen. Zum Start lassen sich exportierte Gesprächsverläufe von ChatGPT und Claude analysieren, weitere Angebote sollen folgen.
Proton will damit insbesondere sichtbar machen, wie umfassend die Informationen sind, die sich aus einer intensiven Nutzung von KI-Systemen ergeben. Während einzelne Anfragen häufig nur wenige persönliche Details enthalten, lassen über Monate oder gar Jahre geführte Gesprächsverläufe deutlich umfangreichere Rückschlüsse zu.
Chatverläufe werden zum persönlichen Profil
Für die Analyse müssen Nutzer zunächst ihren Gesprächsverlauf beim jeweiligen KI-Anbieter exportieren und anschließend bei AI Paper Trail hochladen. Das Werkzeug wertet die darin enthaltenen Informationen aus und erstellt daraus einen persönlichen Bericht. Dieser soll beispielsweise aufzeigen, welche Informationen sich zu Beruf, Beziehungen, Gewohnheiten, Interessen und persönlichen Prioritäten ableiten lassen.
Begleitend wird ein sogenannter „AI Exposure Score“ vergeben. Damit soll verdeutlicht werden, wie viele persönliche Informationen sich aus den Unterhaltungen ableiten lassen. Zudem versucht das Werkzeug, den möglichen finanziellen Wert der enthaltenen Daten zu beziffern.
Grundsätzlich hängt es vom jeweiligen KI-Anbieter und den gewählten Einstellungen ab, welche Daten langfristig gespeichert und wofür sie verwendet werden. Es kann daher nicht schaden, die eigenen Einstellungen beim jeweiligen KI-Anbieter zu überprüfen.
Proton verweist auf eigenes Datenschutzkonzept
AI Paper Trail soll die möglichen Folgen anhand des eigenen Gesprächsverlaufs greifbarer machen. Anders als ein gewöhnlicher Datenexport zeigt das Werkzeug nicht nur die vorhandenen Inhalte an, sondern versucht daraus abzuleiten, welches Bild sich aus der Gesamtheit der Unterhaltungen über eine Person ergibt.
Proton will mit diesem Angebot nicht zuletzt für seinen eigenen KI-Assistenten Lumo werben. Dort werden dem Anbieter zufolge keine Gesprächsprotokolle gespeichert. Gespräche würden zudem mit einer sogenannten Zero-Access-Verschlüsselung geschützt.


Das finde ich sehr spannend.
Es sollte in der Anwendung nur etwas einfacher funktionieren. Anstatt von einzelnen KI’s alles exportieren zu müssen, Proton mit Angabe der verwendeten KI’s alles zusammenfassen können.
ohne Die Bekanntgabe deiner Zugangsdaten wird das wohl nichts und ob man die wiederum einem weiteren Anbieter überlassen möchte ist ja auch schon wieder strittig. Ich find die o.g. Variante schon ganz gut.
Na ja, wie wir das von Social Media bereits kennen. Hat da auch niemanden interessiert.
Und dann weiß Proton gesammelt alles … clever
Das ist aber nicht deren Absicht. Vielmehr möchte man aufklären und helfen, sich besser zu schützen. Du unterstellst Bösartigkeit – hast du hierfür tatsächliche Anhaltspunkte?
Meta will den Leuten auch nur helfen, sich zu vernetzen ^^
Der Dienst ist kostenlos, warum sollte ich davon ausgehen, das machen um mich als Kunden glücklich und schlauf zu machen? Irgendwann muss oder kann alles monetarisiert werden, ich gehe mittlerweile nicht mehr davon aus das etwas zum Wohle einesKunden gemacht wird und wäge ab, ob sich der Einsatz meiner Daten für mich auch lohnt. Wenn das der Fall ist, werde ich aktiv, im Bewusstsein das meine Daten auch missbräuchlich genutzt werden können.
Als Werbung für ihren eigenen Datenschutzansatz wäre das schon denkbar.
Protons Geschäftsmodell besteht aber daraus eben keine Daten zu sammeln. Das wäre ziemlich dumm wenn dies versuchen das zu umgehen. Daher ist es ja auch kostenpflichtig.
Man muss ja nicht allem und jedem Dummheit und Dreistigkeit unterstellen.
Ich tippe darauf, dass über 95% aller KI-Nutzer in DEU nicht wissen, dass sie mit ihren Eingaben die KI-Modelle nicht nur trainieren, sondern ihre Promts auch gespeichert und intern weiterverarbeitet werden. Aber KI ist ja soooo cooooool ….
So schwarz würde ich das nicht sehen, Social Media war hoffentlich ein gutes Training für die User. Alaska wer seit Google und Facebook nicht kapiert hat wie das Spiel läuft…
…ey soll „Also“ heißen…blöde Korrektöse…
also fast niemand @nichtfreddie ;)
Das Selbe sollte proton mal für die meta-dienste anbieten, da würde wohl mehr Leute mal wach..
Ich nehme an , Du bist einer der Fortschrittsverweigerer und fährst auch noch Kutsche?
Nö, ich weiß wie KI funktioniert und was damit alles möglich ist.
Ich nehme an, dass das eine nichts mit dem anderen zu tun haben muss?
KI IST cool.
$185 werbewert – und bei euch so?
Man kann auch einfach ein paar Tweets oder LinkedIn Posts von jemand in eine KI legen und um eine Persönlichkeitsanalyse bitten. Das ist erstaunlich, was man mit sehr wenig Input bekommt. Ist super praktisch, wenn man Kunden ansprechen will. Ich habe Claude mal gefragt, was ich wohl für ein Auto-Typ bin und welche Modelle zu mir passen würden (Autos waren nie Thema in den Chats). Claude hat mir 5 Autos vorgeschlagen mit Begründung, Nunmer 1 war tatsächlich meine Karre.
Leute, füttert diese Maschine doch nicht ständig! Irgendwann landen wir wirklich bei „Mutter“, „Matrix“ und „Terminator“ . Ach, hier ist doch schon alles zu spät und die Apple-Jünger jubeln über jeden Wahnsinn.
Ist immer schön einfach allen anderen Naivität zu unterstellen.
Ein paar Argumente würden nicht schaden.
Genau… die Android-Nutzer verwenden ja keine KI… machen nur die Apple-afinen Menschen.
Mein Gott, ja, die Androids auch, meine Herren… hier ist ein Apple-Forum.
vibe – ehemals le chat kann schonmal nicht analysiert werden. Sind zwar auch json Dateien (ziemlich viele, Einzelne), aber eine Analyse macht proton damit nicht. „This does not look like a ChatGPT or Claude export.“
Dann bist du nur bis zur Überschrift gekommen, steht genauso im Chat
Meinte natürlich steht im Text
Dann ist ja gut, dass es so im Artikel stand: „Zum Start lassen sich exportierte Gesprächsverläufe von ChatGPT und Claude analysieren, weitere Angebote sollen folgen.“
da braucht man keinen Drittanbieter für: ich habe nach ein paar Monaten relativ intensiver Nutzung einfach mal ChatGPT gefragt, was er/sie alles über mich weiß. Die Antwort war erstaunlich präzise und umfangreich!