Wochenendprojekt mit massiver Aufmerksamkeit
Vom Hobby zum Hype: OpenClaw-Gründer wechselt zu OpenAI
Der Entwickler Peter Steinberger, der mit dem KI-Agenten OpenClaw zuletzt viel Aufmerksamkeit erhalten hat, schließt sich OpenAI an. Die Personalie wurde von OpenAI-Chef Sam Altman öffentlich gemacht. Steinberger soll dort an der Weiterentwicklung autonomer KI-Agenten arbeiten, insbesondere an Systemen, die miteinander kooperieren können.
OpenClaw selbst soll trotz des Wechsels als quelloffenes Projekt erhalten bleiben und künftig in einer eigenständigen Stiftung organisiert werden, die von OpenAI unterstützt wird.
Wochenendprojekt mit massiver Aufmerksamkeit
OpenClaw geht auf ein privates Projekt von Peter Steinberger zurück. Wie bereits berichtet, hatte das Werkzeug innerhalb kurzer Zeit zwei Namenswechsel hinter sich, von Clawdbot über Moltbot bis hin zu OpenClaw. Der Agent läuft lokal auf dem eigenen Rechner, nutzt vorhandene KI-Modelle und lässt sich über Messenger-Dienste steuern. Ziel war von Anfang an, wiederkehrende Aufgaben wie Terminorganisation oder einfache Kommunikationsabläufe zu automatisieren, ohne sensible Daten in externe Cloud-Dienste auszulagern.
Mit dem schnellen Wachstum kamen jedoch auch Probleme. Anfang Februar wurden auf der zugehörigen Plattform ClawHub zahlreiche schädliche Erweiterungen entdeckt. Zudem experimentierte das Projekt mit MoltBook, einer Art sozialem Netzwerk für KI-Agenten, das jedoch rasch von Menschen unterwandert wurde.
OpenClaw bleibt offen und unabhängig
In einem Blogbeitrag erläutert Steinberger seine Entscheidung, sich OpenAI anzuschließen. Ihm gehe es weniger darum, ein eigenes Unternehmen aufzubauen, sondern darum, KI-Agenten für eine breite Nutzergruppe zugänglich zu machen. Dafür seien sichere Strukturen, aktueller Forschungszugang und leistungsfähige Modelle notwendig. Diese Voraussetzungen sieht er bei OpenAI gegeben.
Gleichzeitig betont Steinberger, dass OpenClaw offen bleiben soll. Das Projekt wird in eine Stiftung überführt und soll weiterhin von einer Community aus Entwicklern und Anwendern getragen werden. Die Trennung zwischen seiner Arbeit bei OpenAI und der Weiterentwicklung von OpenClaw soll sicherstellen, dass Nutzer weiterhin Kontrolle über ihre Daten behalten und unterschiedliche Modelle unterstützt werden können.



Puh so schnell wie das jetzt ging. Die Leute sind glaube ich gar nicht im
Bilde wie weit wir schon sind.
Haben gerade 4 Stellen mit 2 Bots besetzt. Kosten zwar um die 1.500 Euro an Token im Monat, aber dann ist die Rechnung leicht.
Besetzt oder ersetzt?
Besetzt, stellen seit 5-9 Monaten ausgeschrieben.
Und woran liegt es das ihr niemanden findet? Remote sollte ja Standard sein für den Job. Zu geringe Bezahlung, zu wählerisch bei den Bewerbern oder zu wenig Benefits? In der Regel findet man Personal, sobald die Rahmenbedingungen passen.
Als wünsch dir was? Endloses Geld? Remote only Standard? Musste jetzt lachen.
Was spricht gegen remote only bei Aufgaben, die jetzt eine KI erledigt? Ich lache auch.
Entwicklertätigkeiten oder was anderes ?
Wir versuchen geraden einen Devops Entwickler einzustellen, aber wir bekommen leider keinen. Wäre ein Bot eine Lösung?
2x Assistent, 1x Support, 1x Analyst.
Jetzt wollen wir noch einen der die 4 Bots überwacht.
Ja geht. Brauchst aber immer noch einen Architekten, der alles zusammenhält. Ich hab 10 KI-Entwickler am laufen. Leichter ist das aber für mich auch nicht, nur günstiger und ein wenig berechenbarer.
… nur mal so ne frage: wer wird in zukunft denn all die produkte kaufen/services konsumieren, wenn die meisten stellen von ki besetzt worden sind?! oder verdient die ki dann auch ihr eigenes geld und kauft dann damit produkte und dienstleistungen ein?!
ich habs einfach noch nicht geblickt… bin aber auch keine ki.
Die Rechenzentren brauchen durchaus Hardware, Strom, Wasser, Gebäude, usw.
Gehen denn die Fließbänder in den Fabriken oder die Erntemaschinen einkaufen und verdienen eigenes Geld?
Nein, aber die tausenden weggefallenen gut bezahlten Jobs fehlen beim Konsum
Fragt ihr Tobii ernsthaft, wieso er eine preiswertere KI, die nie krank wird und nicht in Urlaub fährt einem Arbeitnehmer vorzieht? Wer von Euch trägt die Hälfte der Differenz aus eigener Tasche? Bitte melden.
Nur Blöd, dass das was gerade abgerufen wird, nicht die realen Preise sind. Die Differenz wird sich noch drehen. Du weißt ja, wer billig kauft, kauft zweimal!
Jaja, so ist das immer. Am Anfang sind es nur 1.500 Euro an Token, aber sobald du am Tropf hängst und die Nachfrage größer wird, wirst auch du/ihr gemolken. Macht mal. Das ist der Anfang vom Ende…hier von eurem Ende.
Werden auf Sicht auch niemanden mehr neu einstellen, wenn die Stellenbeschreibung zuverlässig von KI abgedeckt werden kann.
Das war eine clevere Bewerbung von ihm.
Vor kurzem gab es in der Washington Post einen interessanten Artikel wie schwieriger es geworden ist ein Job in der tech Branche zu bekommen.
„ Some of the most coveted jobs in America aren’t safe anymore“
„…Tech workers continue to lose their jobs in droves, even as the economy shows positive signs….“
Dachte Steinberger sei im Ruhestand. Von wo ist er „gewechselt“?
Die werden ihm ein Angebot gemacht haben das er nicht ablehnen konnte.
Er hat vor ein paar Jahren einen Framework für 100 mio usd verkauft. Das Angebot soll ich sehen ;-)
Echt? Wow
Er hat gerade gestern im Interview gemeint, es war sehr gut, er kann sich nicht beklagen aber es war definitiv nicht das höchste Angebot. (Zuck ist vermutlich deutlich drüber gegangen)
Unfassbar schade… wirklich unfassbar schade… OpenClaw war ein wunderbares Projekt ohne OpenAI… ich kann mir schon denken wo die Reise hingehen wird
Wieder mal … Artikel nicht gelesen?
In schon wenigen Monaten werden viele Jobs die traditionell am Computer abgeleistet werden von AI Agents ersetzt werden können. Jeder PC-Job ist in Gefahr, das ist keine Science Fiction mehr sondern das kommt rasant auf uns zu.
So ein Quatsch… Sinnlose stupide PC Arbeit wird hoffentlich obsolet. Aber das ermöglicht wieder mehr Denkarbeit.
Sind nicht die meisten PC Jobs sinnlose stupide PC Arbeit?
+100
+100
Bettelt die KI dann auch nach Übernahme von Kaffee, Snickers und Stromkosten im Homeoffice? Ach nee, die sind ja alle arbeitslos. Der Run auf Präsenzjobs dürfte erfolglos sein…
Ich checke ja OpenClaw ehrlichgesagt nicht so richtig. Ich gebe dem alle meine Daten, meine Passwörter usw. und gehe davon aus, dass der Dinge in meinem Sinn erledigt? Wenn ich Claude Code mal 10 Minuten irgendwas machen lasse, dann verbringe ich 20 Minuten damit, das Ergebnis irgendwie zu verbessern. Ich kann mit beim besten Willen nicht vorstellen, dass so ein autonomes Arbeiten eine AI Agenten mit meinen Vorstellungen übereinstimmt.
Ich habe das Ding am Wochenende nach viel Mühe endlich soweit überreden können, überhaupt Antworten zu geben. Dann die herbe Enttäuschung: Es ist nicht besser als ein normaler Chatbot. Ständig gibt mir das Ding Anweisungen, was ich alles tun und ins Terminal schreiben soll, anstatt das selbst zu machen. Der Bot ignoriert permanent den Systemprompt, kann seine selbst erstellten Dateien und Ordner nicht finden und ist so überhaupt nicht für irgendwas zu gebrauchen.
Ich habe es zunächst mit Google Gemini probiert, aber da waren im Nu die Token alle. Warum, habe ich gesehen, als ich LMStudio mit einem lokalen Modell angeklemmt habe. Der Bot frißt die Token wie nüscht.
Für Websuchen muß man sich erst einen kostenpflichtigen Plan bei Brave Search kaufen. Der Bot hat dann vorgeschlagen, Webseiten stattdessen zu scrapen und wollte dafür ein Python-Skript schreiben. Er war seitdem einfach nicht mehr davon abzubringen und brachte bei jeder neuen und komplett anderen Anfrage immer wieder darauf zurück.
Alles in allem eine schöne Idee, die aber noch lange nicht fertig ist.
Stur, wie Kinder xD
Das Problem sitzt vor dem Gerät….
Genau! Clawbot macht das, was man ihm sagt. Ich habe keine Erfahrung mit KI und habe trotzdem geschafft, innerhalb von einer halben Stunde mit ihm zu kommunizieren. Ich denke die Einrichtung ist entscheidend.
Nein, das Problem ist die KI. Ich bin nach Anleitung bei der Einrichtung vorgegangen, aber solche Sachen werden unter Windows entwickelt, wo es offenbar nicht solche Sicherheitsrestriktionen gibt wie auf dem Mac. Unter Linux ließ sich das alles auch ganz fix einrichten. Nur auf dem Mac nicht so leicht, weil immer was mit den Benutzerrechten war.
Aber einmal eingerichtet, kam, wie geschrieben, nur Müll raus. Der Bot sollte einen Ordner mit einer enthaltenen Datei anlegen. Ging problemlos. Danach sollte er die Datei wieder lesen. Welche Datei? Na, die, die Du eben angelegt hast. Da ist keine Datei. Selbst mit Angabe des Pfadnamens ging es nicht. Aber ständig mit Python-Skripts nerven, die ich gar nicht angefordert habe.
Und so ging das weiter. Erinnerungen ließen sich zwar anlegen aber nur einmal. Danach nie wieder. Als Alternative hat er Cron benutzt. Hat auch nicht funktioniert. Dann die Streiterei, daß sein Arbeitsverzeichnis .workspace nicht unsichtbar wäre usw. Nee Du, das Problem befindet sich im Computer, nicht davor. Ich verbitte mir solche pauschalen Ferndiagnosen. Du kennst mich gar nicht und weißt nichts über meine Fähigkeiten.
Hört sich an, als ob das Problem, wie so oft, vor dem Bildschirm sitzt
Openclaw ist genial. Es hat für mich eine SD-Karte mit einem weiteren Bot erstellt, ihn aktiviert und das alles per Telegram. Coole Sache.
Äh, läuft jetzt auf einem raspberry pi 5
Ist mir aktuell zu langsam und ich Kauf mir einen Mac mini m4 Standard
Gute Idee. Ich hab einen Mini M4. Probier ich mal aus.
Und wieder einmal füttern wir einen tech-Giganten mit einem europäischen top-Programmierer. Wo bleibt der Gedanke: Wir müssen in Europa ein silicon valley aufbauen – das wäre eine Gelegenheit gewesen, die Politik hätte halt reagieren müssen und ihm ein gutes Angebot machen müssen bei uns zu bleiben.
Ich sehe ständig Berichte, wie viel man bei der Einrichtung von OpenClaw falsch machen kann. Glaub 140.000 Instanzen hängen gerade ungeschützt im Netz. Viele probieren es aus, ohne sich der Risiken bewusst zu sein. Aus der Freiheit des Bots erwachsen enorme Gefahren.