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Setzt auf HomeKit Secure Video

VOCOlinc VC1 Opto: Neue HomeKit-Kamera startet in Deutschland

24 Kommentare 24

Mit der VC1 Opto hat VOCOlinc sein HomeKit-Portfolio um eine Sicherheitskamera erweitert. Das neue Gerät ist zum Preis von 48 Euro auch in Deutschland erhältlich. Die Kamera unterstützt HomeKit Secure Video und ist für die Überwachung von Innenräumen konzipiert.

Vocolinc Vc1

VOCOlinc setzt mit der VC1 Opto auf vollständige HomeKit-Anbindung. Die Kamera bietet keine eigene Speicherlösung, sondern liefert die Bilder ausschließlich per Livestream oder zu Speicherung im Rahmen von HomeKit Secure Video. Hier kommen Apples Sonderauflagen zum Tragen. Wenn über den Live-Zugriff auf die Kamera hinaus auch Aufnahmen gespeichert werden sollen, wird mindestens Apples 3 Euro pro Monat teurer 200-GB-iCloud-Speicherplan vorausgesetzt. Wer mehr als eine HomeKit-Secure-Kamera verwenden will, muss 10 Euro pro Monat für Apples iCloud-Tarif mit 2 TB enthaltenem Speicher berappen.

Die Kamera lässt sich ohne Benutzerkonto beim Hersteller verwenden und direkt in HomeKit integrieren. Allerdings können die Schwenkfunktionen der VC1 nicht von HomeKit aus angesteuert werden, Apple unterstützt dergleichen bislang noch nicht. Die erweiterte Kamerasteuerung ist somit nur über die VOCOlinc-App möglich. Im sogenannten HomeKit-Modus wird für deren Benutzung und auch für eventuelle Firmware-Updates keine Anmeldung vorausgesetzt.

Vocolinc Vc1 App

Mithilfe der VOCOlinc-App lassen sich dann auch die Zusatzfunktionen der 80 x 110 Millimeter großen Kamera ausnutzen. Das 107-Grad-Weitwinkelobjektiv lässt sich motorgetrieben um 350 Grad horizontal und 117 Grad vertikal schwenken, sodass der komplette Raum untersucht werden kann. Ein integrierter Nachtmodus liefert auch bei fehlender Beleuchtung Kamerabilder aus bis zu sechs Metern Entfernung. Dank Ausstattung mit Mikrofon und Lautsprecher kann die Kamera auch als Gegensprechanlage verwendet werden.

Die VOCOlinc VC1 wird über USB-C mit Strom versorgt und kommt inklusive Anschlusskabel und Ladegerät. Im EU-Store des Herstellers ist das Gerät bereits ab Lager lieferbar, weitere Anbieter sollten in Kürze folgen.

Die VOCOlinc VC1 Opto konkurriert mit der fast zum gleichen Preis erhältlichen eufy Security Cam 2K. Letztere bietet die Möglichkeit zum Speichern der Videodaten auf einer eingesetzten MicroSD-Karte, verzichtet allerdings auf die Gegensprechfunktion und lässt sich zudem nicht ohne Benutzerkonto verwenden.

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13. Apr 2021 um 12:32 Uhr von Chris Fehler gefunden?


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  • Interessantes Produkt, aber: Ich bevorzuge Lösungen, bei denen ich die Aufnahmen lokal ablegen kann. Auf einem NAS oder so.

    Wie seht ihr das?

    • Sehe ich auch wie Du. Für mich ist aber die bessere Lösung die SD-Karte. Ich möchte kein NAS mehr betreiben. Lokal in der Kamera eine SD-Karte, die die Videos (verschlüsselt!) speichert. Abrufbar dann idealerweise über die Home.app, oder wie bisher über die Hersteller.apps (auch wenn ich das nicht mag, da viel Durcheinander). Aber auch hier wieder klar; will Apple nicht, da die Aboooos verkaufen wollen :-/

    • Ja… und nein…
      In Szenarien wir „Einbruch“ oder möglicherweise sogar „Brand“ bist Du eventuell froh über jedes entfernt abgelegte Datum (insbesondere nach Zerstörung oder Entwendung des lokalen Servers)…

  • etwas OT: Habe die Circle 2 von Logitech in Homekit und seit ein paar Tagen nimmt die Kamera keine Aufnahmen mehr auf.
    Kann es wirklich sein, dass es in Homekit keine Möglichkeit gibt ein Gerät neu zu starten?? Ich finde nämlich keine entsprechende Funktion.

    • Trenne Sie 10 Sekunden vom Strom. Du kannst sie nicht per HomeKit neustarten das geht nicht

      • Das ist an der Stelle gar nicht so einfach. So ein Mist. Jede 15 Euro Cam kann per App bzw. Weboberfläche neu gestartet werden, aber die Logitech bzw. Homekit kann es nicht.

  • Je nachdem wie man die Gegensprechfunktion definiert ist das auch bei der eufy möglich – Sogar über HomeKit (zumindest wird mir ein Micro Symbol eingeblendet, ausprobiert habe ich es noch nicht).

  • „Wer mehr als eine HomeKit-Secure-Kamera verwenden will, muss 10 Euro pro Monat für Apples iCloud-Tarif mit 2 TB enthaltenem Speicher berappen.“ <- genau das hält mich davon ab, mehrere HomeKit Kameras zu verwenden! Schon frech… :-/

    • Ich habe noch eine alte HomeKit Kamera von D-Link. Die speichert lokal auf SD-Karte (leider unverschlüsselt). Die Aufnahmen sind problemlos via App aufrufbar, leider nicht in die Home.app integriert. Die HomeKit Secure Features, wie Gesichtserkennung kann sie leider nicht. D.h. Du kannst HomeKit Kameras ohne Abo haben, aber die Features für HomeKit Secure, also Gesichtserkennung etc. mit Aufnahme bekommst Du nur gegen monatliche Gebühr.

      • Danke…
        Bedeutet also, ich kann eine weitere Cam hinzufügen, dann halt „nur“ streamen… ohne ein iCloud Tarif Update…!?
        Und die „erste“ Cam hat dann trotzdem alle Features!?

    • Dass die auch immer Geld wollen…

  • Ich bin sehr zufrieden mit der Netatmo HomeKit Kamera (Video wird auf MicroSD Karte gespeichert).
    Gleichzeitig noch Personenerkennung

  • Ich benutze ein Eufy Indoor Cam 2K mit Micro SD.

  • Kann man denn in der iCloud festlegen, wieviel die Kamera speichern darf? Oder wird so lange Material abgelegt, bis das Speicherkontingent aufgebraucht ist?

  • Lässt sich diese Kamera auch in Home Assistant einbinden? Hat da jemand Erfahrungen gemacht?

  • Hi, ich glaube Apple geht davon aus, das die meisten Menschen eh iCloud bzw. Apple one oder Variationen nutzen. Nach aktuellen Stand nutzt die Camera zwar iCloud dadurch wird aber für den Nutzer kein Speicher belegt. Also weiterhin für Daten Fotos etc. voll nutzbar. Meiner Meinung nach: Im Fall von Einbruch ist es gut, wenn die Daten nicht lokal liegen, damit der Dieb sie nicht einfach einsteckt und du dann nicht herausfinden kannst, wer es war.

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