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Verkaufsstart und Probeflug mit der Parrot AR Drone

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Über die Parrot AR Drone (299 Euro bei Amazon), ein mit dem iPhone, iPod touch oder iPad gesteuerter Hubschrauber mit vier Rotoren haben wir schon ein paar mal berichtet. Jetzt konnten wir endlich das tun, was einige ifun-Leser schon seit ein paar Tagen machen, nämlich das Ding fliegen lassen. (Ein Videoschnipsel von der Vorabpräsentation hängt unten an.)

Kurz und knapp: Der erste Eindruck ist der Hammer. Die kostenlose Parrot-App gestartet und auf den Startknopf getippt, erhebt sich das etwa 50 x 50 cm große Gefährt auf etwa einen Meter Höhe und steht majestisch und still in der Luft, auf Anweisungen wartend. Die Bedienung über die App geschieht intuitiv hauptsächlich über die Neigung des Steuergeräts, spätestens aber wenn man den Quadrokopter um 180 Grad dreht und man beim Steuern komplett umdenken muss, wird es recht anspruchsvoll.

Parrot liefert den AR Drone mit einer robusten Schaumstoffumrandung (EPP) für Indoorflüge, damit kann man gefahrlos gegen Wände oder im Weg stehende Personen brettern. Beim Einsatz im Freien wird die Hülle durch einen kleinen, leuchtfarbenen Korpus ersetzt, der weniger Luftwiderstand hat und dem Fluggerät somit zu mehr Power verhilft.

Fürs erste muss man sich beim Spiel mit der Drohne mit Luftakrobatik und Erkundungsflügen über die nachbarlichen Gärten begnügen. Parrot arbeitet derzeit noch an Spielen, in denen man beispielsweise Luftkämpfe gegen einen virtuellen Gegner oder einen zweiten AR Drone austragen kann. Die erste Zusatz-App namens AR.FlyingAce soll schon in Kürze für 2,99 Euro im App Store erhältlich sein.

Falls bei rüden Luftmanövern mal was kaputt gehen sollte, ist dies laut dem Parrot-Gründer Henri Seydoux kein Problem. Das komplette System wurde so konstruiert, dass es sich auf einfache Weise vom Kunden zerlegen und warten lässt. Für den Fall, dass tatsächlich mal ein Teil mechanischen Schaden erleidet, wird Parrot in Kürze sämtliche Ersatzteile in einem separaten Webshop anbieten.

Ein paar Worte zur Technik:

Die Verbindung zwischen iPod touch, iPhone oder iPad und der Drone wird per Ad-hoc-WLAN aufgebaut, das bedeutet, dass für den Betrieb kein Wi-Fi-Router erforderlich ist. Parrot gibt mit maximale Reichweite mit 50 Metern an. Der Akku hält 10 bis 12 Minuten, geflogen werden kann durchaus flott mit bis zu 18 km/h. Bis der Akku danach wieder geladen ist, vergehen etwa 90 Minuten.
Das Fluggerät ist mit zwei Kameras ausgestattet. In Flugrichtung filmt eine VGA-Kamera (640 x 480 Pixel, siehe Screenshot unten) mit Weitwinkel-Linse, alternativ kann man über eine Vertikal-Kamera das überflogene „Gebiet“ mit 176 x 144 Pixeln sehen.

Die Parrot AR.Drone ist ab sofort in ausgewählten Saturn-Märkten in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart zum Preis von 299 Euro erhältlich.

Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Wer darüber einkauft unterstützt uns mit einem Teil des unveränderten Kaufpreises. Was ist das?
17. Aug 2010 um 23:14 Uhr von Chris Fehler gefunden?


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