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Potenzielle Alternative zu Synology und QNAP

UniFi Drive 4.0: iPhone-Foto-Backup und weitere Neuerungen

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14 Kommentare 14

Der Netzwerkausstatter Ubiquiti sorgt mit neuen Softwarefunktionen dafür, dass sich seine im Herbst vorgestellten NAS-Systeme für Privatnutzer zu einer ernstzunehmenden Alternative gegenüber den Produkten von Synology oder QNAP entwickeln. Mit UniFi Drive 4.0 hat Ubiquiti eine neue Version der zugehörigen Software vorgestellt, in deren Mittelpunkt automatische Datensicherungen, erweiterte Überwachungsfunktionen für Laufwerke sowie neue Protokollierungs- und Cloud-Backup-Optionen stehen.

Automatische Foto-Backups vom iPhone

Zunächst soll UniFi Drive 4.0 die bereits angekündigte Möglichkeit zur automatischen Übertragung von auf dem iPhone oder iPad gespeicherten Fotos in vollem Umfang bereitstellen. Die Sicherung erfolgt über die zugehörige UniFi-Endpoint-App und lässt sich ohne zusätzliche Lizenzkosten verwenden.

Das ist vor allem für Anwender interessant, die nach Möglichkeit auf externe Cloud-Angebote und Speicher-Abonnements verzichten wollen. Die Bilder werden ohne Umweg direkt vom iPhone auf die eigene Infrastruktur kopiert.

Zustandsüberwachung für Laufwerke

Neu in UniFi Drive 4.0 ist außerdem ein sogenannter Health Monitor, der Anwender frühzeitig auf mögliche Probleme bei Festplatten oder SSDs hinweisen soll. Ziel sei es, Wartungsmaßnahmen vorausschauend planen zu können und ungeplante Ausfälle zu vermeiden.

Ergänzend dazu liefert UniFi Drive detailliertere Systemprotokolle. Die erweiterten Log-Funktionen sollen nachvollziehbar machen, wie Dateien innerhalb der Umgebung verschoben oder verarbeitet werden. Dies könne sowohl bei der Fehlersuche als auch bei Dokumentationspflichten hilfreich sein.

Sicherung von Microsoft-365-Daten

Ein weiterer Bestandteil von UniFi Drive 4.0 ist die Möglichkeit, Daten aus Microsoft-365-Konten zusätzlich außerhalb der Cloud zu sichern. Laut Ubiquiti sollen Unternehmen damit die Möglichkeit erhalten, ihre Daten gegen versehentliche Löschungen, Manipulationen oder Schadsoftware zu schützen. Dabei werden auch mehrstufige Backups unterstützt, sodass sich die Inhalte auf frühere Zeitpunkte zurücksetzen lassen.

UniFi-NAS bislang nur für zwei Laufwerke erhältlich

Derzeit bietet Ubiquiti ausschließlich das Modell UNAS 2 mit Platz für zwei Speicherlaufwerke zum Preis von 214,80 Euro. Eine Version mit vier Laufwerksschächten soll bis spätestens März folgen und 408 Euro kosten.

12. Feb. 2026 um 11:14 Uhr von Chris Fehler gefunden?


    14 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Das UNAS pro 8 ist schon länger erhältlich mit 8 Laufwerken

  • Das Foto Backup ist eher ein Gimmick:
    – alle Dateien in ein Ordner, so dass es dann ewig dauert diese anzuzeigen
    – wechselt man das IPhone werden alle Dateien als neu erkannt
    – läuft nicht im Hintergrund

    Es gibt bessere Apps oder gleich ein Script für die iCloud Sicherung einsetzen (icloudpd).

  • Vielleicht wäre eine Erwähnung der Time Machine Unterstützung an dieser Stelle angesichts der bald auslaufenden originalen Apple Time Machines sinnvoll gewesen.

  • Stefan B. aus H.

    Ich frage mich schon lange, warum Fritz (AVM) den in Deutschland wg. Datenschutz doch wohl relativ großen Wunsch nach lokalen Speicheranbindungen so vernachlässigt. Im Grundsatz haben sich die Fritzboxen seit der 7490, die 2012 vorgestellt wurde, nicht wesentlich weiter entwickelt. Man kann mit der Wiedereinführung von USB 2.0 als Schnittstelle für NAS sogar noch vom Rückschritt sprechen. Als Medienserver für reinen Medienkonsum noch ausreichend, für produktives Arbeiten aber völlig unzureichend.

    • Sind halt immer noch Router. Da ist das schon irgendwie nachvollziehbar.

      • Stefan B. aus H.

        Die Geräte haben ziemlich potente CPUs, RAM, teils sehr leistungsfähige Ethernetadapter, USB und sogar (sehr) kleinen internen Speicher. Damit ist eigentlich mit Ausnahme des großen Massenspeichers alles Notwendige vorhanden. Sie sind meist 24/7 in Betrieb und dienen wahrscheinlich mehrheitlich mobilen Geräten und Mediengeräten im Heimnetzwerk als LAN/WAN-Schnittstelle. Dass sie eben „nur“ Router sein sollen, finde ich deshalb zu kurz gedacht.

      • Potente CPU und RAM? Das gibt es wohl nur beim Spitzenmodellen. Hier „nur“ eine FRITZ!Box 7530 AX im Betrieb und alleine die Weboberflächte ist so dermaßen langsam, dass ich das Ding niemals als „NAS Light“ in betracht ziehen würde.

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