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Skalierbarer "Ideen-Schreibtisch"

Unendlich verschachtelt: iPad-App Muse sammelt Ideen

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Lasst euch von der Preisauszeichnung nicht abschrecken. Zwar will die neue iPad-Applikation Muse professionelle Anwender langfristig in ein jährliches 99-Euro-Abonnement überführen, die kostenfreie Basisversion des „Ideen-Schreibtischs“ ist aber so umfangreich gehalten, dass sich auch diese ganz ordentlich nutzen lässt, ohne einen Pfennig von euch zu verlangen. Und diesen Testlauf wollen wir euch empfehlen.

Muse Screenshot 1

Muse will bei frühen Phasen der Projektplanung zur Hand gehen, euch bei der Ideenfindung unter die Arme greifen und bei all jenen Auseinandersetzungen mit einem Thema helfen, die nicht vor dem Rechner oder im Büro, sondern für gewöhnlich im Park, auf der Couch oder im Café stattfinden.

Situationen, in denen die Muse-Macher mit einer flexiblen Oberfläche bei „deep thinking“ helfen wollen. Also dabei Texte, Ideen, Bilder und mehr erst mal zu sortieren, miteinander zu verknüpfen und zu ordnen.

Dafür setzt Muse auf eine quasi unendlich große Leinwand, die hierarchisch in Karten und Pinnwände unterteilt ist. Karten stellen Inhalte bereit, bei denen es sich um Texte, Bilder, PDFs, Links u.ä. handeln kann. Diese werden frei auf skalierbaren Pinnwänden arrangiert, die sich ineinander verschachteln lassen. Auf einer Pinnwand können nicht nur Texte oder Bilder, sondern auch weitere Pinnwände abgelegt werden.

Muse Screenshot 2

Zwischen den Inhalten lässt sich dann mit einem ausgeklügelten System von Gesten Navigieren, die euch Muse nach dem starten Start Schritt für Schritt erklärt und mit Hilfe mehrerer Mini-Tutorials schnell beibringt.

Im offiziellen Online-Handbuch der App sind zahlreiche Videos versammelt, die spezielle Handgriffe wie etwa das Erstellen von Bildausschnitten mit dem Apple Pencil erklären.

So müssen hier etwa zwei Finger auf dem Bildschirm platziert werden, damit sich mit Hilfe des Apple Pencil Bildausschnitte wählen und in eine neue Karte verwandeln lassen.

Ohne Bezahlung lassen sich bis zu 100 Karten in Muse erstellen, sortieren, arrangieren und verwalten.

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‎Muse — tool for thought
‎Muse — tool for thought
Entwickler: Muse Software, Inc.
Preis: Kostenlos+
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Muse im Video

Montag, 31. Aug 2020, 8:49 Uhr — Nicolas
12 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
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  • Das Problem was ich mit solchen Apps habe ist, dass sie häufig anfangen Funktionen zu beschränken um einen irgendwann doch in ein Abo zu „zwingen“.

    Durch die proprietären Dokumente kommt man danach schwer wieder raus.

    Ein Preislabel was höher als ein Office-Jahresabo ist, bei deutlich weniger Funktionsumfang stört mich persönlich aber.

  • Geladen, gestartet und dan… wollen die von mir eine E-Mail-Adresse? Warum?

  • Dem kann ich nur zustimmen. Vor allem bietet onenote auch so eine Art unendlicher Schreibtisch an. Zudem weiß ich bei MS, dass es den Preis nicht drastisch erhöht.

  • Also, der Preis von 109,99 EUR (wird bei mir so angezeigt) ist völlig überzogen. Kostenlos sind nur 100 Karten. ich hab nur etwas mit der App gespielt, schon sind 20 Karten weniger. Ich finde das Konzept gut, jedoch kann ich es mir nicht leisten. Danke für den Tipp, aber wieder gelöscht.

  • Klingt interessant….Aber 99€/Jahr? :D klar….Wer zahlt nicht gerne den Gegenwert eines Apple TV jährlich für ne Mindmapping App? :D das ist doch langsam nicht mehr normal mit diesen Abos….

  • Genau das, was ich seit Jahren suche. Wäre perfekt, aber wie meine Vorgänger bereits anmerkten, hab ich auch zu große Sorge, dass man nach und nach durch Funktionsbeschneidungen in ein Abo gedrängt wird. Verstehe auch das Abo-Modell dahinter nicht. Wenn die jetzt schon damit anfangen kann das für mich nichts gutes bedeuten und mein Vertrauen geht gegen Null. Sollte meiner Meinung nach fertig entwickelt sein. Selbst danach würde keine Updates drüberspielen, da ich zu große Sorge hätte, dass meine Tafeln durch ein Update zerschossen wären. Ist mir in der Vergangenheit mit der einen oder anderen App bereits passiert. Schade.

  • Kein MacOS-Client, kein Windows-Client, keine Integration in MS Teams, keine Unterstützung von Surface Hubs, etc.
    Was nützt mir die schönste Ipad-App, wenn wieder die Ergebnisse auf dem Gerät eingesperrt sind und dann an mangelnder Collaborationfähigkeit scheitert sobald man dann mit seinem Team dran arbeiten will.
    Ich wünschte, DEON (man glaubt es kaum, es gibt auch innovative Software aus Deutschland) würde endlich den schon lange angekündigten MacOS-Client nachliefern.
    Da kostet die named user license zwar noch ein paar Euro im Monat mehr (12€), aber dafür hab ich die Funktionen von Muse und kann aber zeitgleich mit allen Beteiligten am Projekt arbeiten. Schon viele Workshops und sogar Covid-bedingt komplette virtuelle Konferenzen mit durchgeführt.
    So als nackte iPad-App sind dann 99€/Jahr für das gebotene doch zu wenig für professionelle Anwendung.

  • Hey, die App fühlt sich toll an, faszinierend! Erinnert mich sehr an Milanote. Das ist zwar nicht ganz so elegant in der Bedienung, bietet aber fertige Module wie z.B. ToDo Listen etc., die man ganz flexibel in die Projekte einbauen kann.
    Na ja, der Preis von Muse ist tatsächlich indiskutabel, sehr schade!

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