Kostenfreie Menüleisten-App
Tubist für macOS: YouTube-Audio auch unabhängig vom Browser
Die kostenlose macOS-App Tubist richtet sich an Nutzer, die YouTube vor allem als Audioquelle einsetzen. Musikstreams, Vorträge oder Livemitschnitte sollen im Hintergrund weiterlaufen, auch wenn der Browser geschlossen oder neu gestartet wird. Genau dieses Problem greift Tubist auf, indem es die Wiedergabe vom Browser entkoppelt und dauerhaft in der Menüleiste verankert.
Die App beschränkt sich bewusst auf einen schlanken Funktionsumfang. Nach dem Einfügen einer YouTube-Adresse startet die Wiedergabe sofort. Das Videofenster tritt in den Hintergrund, während der Ton aktiv bleibt. So lässt sich weiterarbeiten, ohne geöffnete Tabs im Blick behalten zu müssen. Der Player selbst bleibt unauffällig in der Menüleiste und beansprucht kaum Bildschirmfläche.
Technisch setzt Tubist darauf, den Audiostream eigenständig zu verwalten. Wird der Browser beendet oder ein Tab geschlossen, läuft die Wiedergabe dennoch weiter. Das reduziert Unterbrechungen, die im Alltag etwa durch Updates oder Aufräumarbeiten im Browser entstehen. Für Inhalte, die nicht dauerhaft beobachtet werden müssen, bietet sich dieser Ansatz an.
Neue Schnittstellen und Anpassungen
Mit den jüngsten Updates hat der Entwickler die Integration ins System erweitert. Tubist unterstützt nun Apples Kurzbefehle und lässt sich darüber automatisiert starten. Zusätzlich gibt es ein eigenes URL-Schema, mit dem YouTube-Links direkt an die App übergeben werden können. Auch der Start über das Terminal mit Übergabe einer Videoadresse ist möglich.
Optisch wurde die Oberfläche an macOS 26 angepasst. Frühere Updates brachten eine Abspielhistorie, die erneut aufrufbare Inhalte speichert, sowie Optionen für Fenstergröße und Icon-Darstellung in der Menüleiste. Der Player kann zudem vom Menü gelöst und frei auf dem Bildschirm platziert werden. Tubist bleibt damit eine kleine, spezialisierte Lösung für Nutzer, die YouTube primär als Audioquelle verwenden.



YouTube als Audio Quelle dafür nehme ich doch YouTube Music ?