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BMVI gibt Fördergelder frei

„Trüberbrook“ zum besten deutschen Computerspiel gewählt

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23 Kommentare 23

Das seit vergangenem Monat auch für den Mac verfügbare Mystery-Adventure Trüberbrook wurde zum besten deutschen Computerspiel gewählt. Die Berliner Entwickler dürfen sich in Verbindung mit der Verleihung des Deutschen Computerspielpreises 2019 über Zuwendungen in Höhe von 220.000 Euro freuen.

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Bundesminister Andreas Scheuer und Staatsministerin Dorothee Bär

Der Deutsche Computerspielpreis wird als bedeutendste Auszeichnung für Spieleentwickler in Deutschland angesehen und wurde in diesem Jahr zum elften Mal verliehen. Für die Vergabe zeichnet der Verband der deutschen Games-Branche gemeinsam mit der Bundesregierung, vertreten durch die Staatsministerin für Digitalisierung und den Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) verantwortlich.

In diesem Jahr wurde im Rahmen der Preisverleihung zudem die neue Computerspielförderung des Bundes offiziell angekündigt. Das Ministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur hat für diesen Bereich einen Etat von 50 Millionen Euro abgestellt. Zu Beginn sollen Fördermittel für „ kleinere Vorhaben bis 200.000 Euro“ fließen, sobald die EU das Vorhaben komplett abgesegnet hat, sollen auch größere Zuschüsse vergeben werden.

Das Mystery-Adventure Trüberbrook

„Trüberbrook“ ist ein atmosphärisches Mystery-Adventuregame. Schauplatz ist das abgelegene Luftkurörtchen Trüberbrook in der deutschen Provinz in den späten 1960er Jahren. Der Spieler schlüpft in die Rolle des jungen amerikanischen Physikers Tannhauser, der nach Trüberbrook gekommen ist, um eine lästige Denkblockade zu lösen – und am Ende vielleicht die Welt zu retten.

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10. Apr 2019 um 11:11 Uhr von Chris Fehler gefunden?


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  • Das Studio ist definitiv genial… aber sehr traurig dass das das beste Spiel sein soll aus deutschland

    • Warum denn nicht? Nur weil nicht endlos geballert wird und Reihenweise Köpfe explodieren, kann es kein gutes Spiel sein, oder wie?

      Bzw. was macht aus deiner Sicht ein gutes Spiel aus? Will dich ja nicht „unwissend“ in einer Ecke abstellen :)

      • ein „gutes“ Spiel mein ich gar nicht… ich finde es bloß traurig dass es in Deutschland keinen AAA-Games Publisher gibt. In Frankreich gibt es Ubisoft der weltweit bekannt ist. In deutschland eher keiner der so eine reichweite hat

      • Maurice du stellst dich selbst unwissend in die Ecke. Denn Louis schrieb nichts von dass das Spiel schlecht ist.

      • @Louis – alles klar ;)

  • Junge, Junge, Frau Bär! Tolle textile Interpretation des Themas ;)

    • Ist das nun gut oder schlecht das wir eine Ministerin in einen solchen Outfit sehen dürfen/müssen.

      • „Katy Perry für Arme“ war das, was mir als erstes dazu eingefallen ist …

      • Mir fiel dazu spontan Jessica Rabbit ein. Aber das Kleid war dem Anlass gerecht

      • Laut Enissa Amani soll „nuttig“ ja In sein

      • wirklich zu loben. Zum Glück mact es die Richtige. Wenn dagegen die SPD Fr. Nahles ins Rennen schicken würde… vllt. als Ugga von Shrek, ganz ohne Kostüm

      • Das soll jeder für sich entscheiden, Ich.

        Ich würde das nicht verallgemeinern im Sinne von „wir“. Manche mögens, manche kommen mit der Moralkeule.

      • markus, bei jeden anderen Person wäre mir das wohl egal aber Sie ist eine Ministerin und wir in Deutschland sind doch eigentlich relativ Prüde. Lass da einen Fußballer sagen er ist Schwul, die Karriere ist sofort beendet von Ihn dann. Entsprechend weiß ich persönlich nicht ob das so gut für Ihre Karriere ist und ob nicht diverse Moralapostel das nun nicht schlecht empfinden wie sie da rumgelaufen ist.

        Lars, es hätte auch die Sahra Wagenknecht sein können, was Mann so in den Medien immer sieht, wenn die Dame wo am reden ist, schaue sie ganz Attraktiv aus.

  • Im Bild steht aber nur 110’000 Euro.. wie kommt ihr auf 220’000 Euro?

  • „Computerspielförderung des Bundes“ mit 50 Millionen aus Steuergeldern? Die Leute zahlen Steuern, die der Staat dann an irgendwelche Spieleentwickler weiterleitet? Skurril.

    • Ich glaub das kann man eher als „Arbeitsplatz-Sicherung“ in der DE-Computerspiel-Branche sehen. Da die heimischen Entwickler eigentlich keine Chance gegen Giganten wie EA, Blizzard & Co. haben, aber dennoch vernünftige Löhne zahlen wollen, greift der Staat da eben etwas unter die Arme :)

      • EA ist ein Publisher und egal ob Spiele Studios in den Staaten oder sonst wo, wichtig ist das Gameplay und dann kommt die Grafik. Hier besteht also durchaus auch die Chance das Studios aus DE was reisen können.

      • Ne du sorry, es gab mal ein Spiel, es hatte die Cry-Engine, alles andere ist und war so ziemlicher Müll, so wie seither auch. Mehr potenzial hatte dann Galaxy on Fire, welches auch noch gut war.

    • Oh man, mach dich mal schlau für was alles „deine“ Steuergelder so verwendet werden…! XD

    • Zitat aus der FAZ:

      „Computerspiele sind inzwischen teuer in der Entwicklung. Schon für mobile Spiele auf dem Smartphone kommen schnell Kosten von mehreren Millionen Euro zusammen. „Natürlich macht es die Förderung in anderen Ländern für uns schwieriger. Das ist ein Wettbewerbsnachteil“, sagt denn auch Jens Begemann, Gründer und Chef des Berliner Entwicklerstudios Wooga. Hersteller in anderen Ländern zahlten bis zu 30 Prozent weniger für die Computerspielentwicklung, rechnet der BIU vor. In Großbritannien können sie die Entwicklung über erhöhte Betriebsausgaben anrechnen, in Frankreich werden bestimmte Kosten auf die Körperschaftsteuerschuld angerechnet, und in Kanada werden bis zu 37,5 Prozent der Arbeitnehmerkosten vom Staat subventioniert. Auf der Spielemesse Gamescom im August in Köln hatte Bundeskanzlerin Merkel eine stärkere Förderung in Aussicht gestellt.“

      https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/diginomics/computerspielbranche-fordert-50-millionen-euro-zuschuss-15274671.html

  • Ja wie den nun?
    „Die Berliner Entwickler“ gewinnen das Preisgeld für Trüberbrook.
    Entwickler ist doch die Bild und Ton Fabrik aus Köln. So wie ihr es auch im Artikel zum Spiel selbst schon richtig erwähnt habt.

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