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Für BitTorrent V2 und Apples Prozessoren

Transmission 4.0: BitTorrent-App für Mac mit großem Update

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Der BitTorrent-Client Transmission, der zu den beliebtesten File-Sharing-Apps für Mac-Nutzer zählt, ist in Version 4.0 erschienen. Das neue Major Release steht ab sofort auf dem Open-Source-Portal GitHub zum Download bereit und erscheint drei Jahre nach der Ausgabe von Transmission 3.0 im Mai 2020.

Screenshot Apple Light

Schnelles Datei-Sharing

BitTorrent-Applikationen erlauben den schnellen, verteilten Download auch großer Dateien, indem diese Verbindungen zu zahlreichen Nutzern aufbauen, die ebenfalls die Dateien laden wollen bzw. schon über Bestandteile verfügen. Im Fahrwasser des Pirate Bay vor allem zum schnellen Transfer von raubkopierter Software und illegalen kopierten Filme und Serien populär geworden, haben sich BitTorrent-Clients inzwischen auch als zuverlässige Download-Helfer für große Dateien aus allen möglichen Quellen bewährt.

Ganz gleich ob aktuelle Schnappschüsse der Wikipedia, größere Linux-Distributionen oder mehrere Gigabyte wiegende Datensets aus Wissenschaft und Forschung: Wer hier mit BitTorrent lädt, der belastet nicht ausschließlich die Server der Inhalte-Anbieter (und verursacht diesen dadurch Kosten), sondern wird von der Community bedient und lädt so nicht nur schnell sondern auch vergleichsweise sparsam.

Screenshot Mac Full Window

Optimiert für Apple-Prozessoren und BitTorrent V2

Transmission 4.0 ist jetzt sowohl für Intel als auch für Apple-Prozessoren optimiert, unterstützt neu den Zugriff auf BitTorrent-V2-Torrents und hybride Torrents, arbeitet deutlich ressourcensparender und besitzt eine gänzlich neu geschriebenen C++-Kernarchitektur.

Anwender können ab sofort Default-Tracker auswählen, mit einem Smartphone auf den neu geschriebenen Web-Client zugreifen, dürfen sich eigene IPv6-Blocklisten anlegen und beim Erstellen eigener Torrents die Größe der einzelnen Pieces nun exakt festlegen. Die neu Version 4.0 steht hier zum Download bereit und wiegt lediglich 8 Megabyte.

09. Feb 2023 um 19:58 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • Hat jemand Ideen wozu das heute noch wirklich notwendig sein sollte? Also tatsächlich legale und sinnvolle Beispiele?

  • BitTorrent wird immer mit illegalen Aktivitäten assoziiert. Zu Unrecht. Ich verwende seit Jahren Resilio Sync, früher BitTorrent Sync. Das ist die eigenen „Cloud“ ohne die Cloud Dritter. BitTorrent ist hervorragend zu Verteilung eigner Daten auf allen eigenen Geräten bei maximaler Privacy. Ich kann nur jedem empfehlen sich das mal anzuschauen. Resilio gibt es für iOS (sogar in die Dateien.app integriert), macOS und alle anderen Systemen. Wer keine Cloud-Dienste verwenden möchte und trotzdem Daten geräteübergreifend haben möchte, ohne Aufwand und am schnellsten, dann führt an BitTorrent kein Weg vorbei. Eine hervorragende und ins Abseits geratene Technologie.

    • Danke für die gute Erklärung. Weil genau so was will ich machen. Thx

    • Resilio Sync ist wirklich toll.

      Nur zur Info für alle, die sowas interessiert.

      Ähnlich Resilio Sync gibt es als Open source Alternative Syncthing für Ordnersynchronisation ohne Server.

      Leider noch ohne offizielle iOS App, es gibt zwar Möbius Sync, aber das kostet etwas.

    • Sry. Hab’s nicht verstanden.
      Kann dann nicht jeder auf meine Daten zugreifen?

      • Beispiel: Wenn du die iCloud verwendest, dann lädt dein Mac die Daten zu Apple und dein iPhone oder iPad lädt diese von Apples Servern. D.h. deine Daten liegen bei Apple auf dem Server und werden von dort aus an deine Geräte verteilt und bleiben weiter online bei Apple liegen. Das BitTorrent Netzwerk kennt keine Server. Auf deinem Mac hast du den Ordner „viele Daten“ und das BitTorrent Protokoll aktiv, dann ist dieser Mac im Netzwerk ein sogenannter „Peer“. Auf dem iPhone hast du auch das BitTorrent Protokoll aktiv, dann ist das iPhone auch ein Peer. Wenn du bei dem iPhone einen vertrauten Peer hinzufügst, in dem Fall der Mac, dann dürfen diese Geräte miteinander kommunizieren und Daten austauschen. Jetzt hast du noch ein iPad und installierst auch dort BitTorrent und fügst den Mac und das iPhone als vertraute Peers hinzu. Somit kann der Mac bei veränderten „viele Daten“ die Daten vom iPhone und dem iPad ziehen oder auch uploaden. Verändert sich was am iPhone, dann bekommen Mac und iPad die Daten. Das ganze kannst du mit immer mehr Geräten machen, die somit alle Peers werden. Warum ist BitTorrent am Schnellsten? Bei dem eingangs beschriebenen Beispiel iCloud laden sich alle Geräte die Daten immer von Apple. Also aus einer Quelle. Bei BitTorrent kann ein Peer von anderen Peers gleichzeitig Daten beziehen. Beispiel: Der Mac war wochenlang aus und auf dem iPad und iPhone gab es „viele Daten“ Veränderungen. Ist der Mac wieder an, dann bezieht er seine Daten von iPad und iPhone gleichzeitig. Nochmals zum Verdeutlichen: Es gibt keinen Server. Jede BitTorrent Instanz, also ein Peer, liefert und empfängt Daten. Es ist quasi ein Schwarm an Geräten. Die Kommunikation unter den Geräten ist verschlüsselt. Um ein Peer hinzuzufügen benagt man einen „private key“. Also das ganze fällt unter das wort „sicher“ und die Daten gehen nicht an Dritte raus, die diese speichern, da alle Daten immer nur zwischen den eigenen Geräten laufen.

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