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Updates für Mac und iOS

Textverarbeitung Ulysses jetzt mit Touch-Bar-Support

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Das Schreibprogramm Ulysses unterstützt in der neu veröffentlichten Version 2.7 die Touch Bar auf Apples neuem MacBook Pro. Darüber hinaus bringt die neue Mac-Version der App ebenso wie die überarbeitete iOS-Version eine Reihe kleinerer Verbesserungen und Funktionserweiterungen.

Ulysses Mac

Die neue Touch-Bar-Unterstützung soll Ulysses-Nutzer besonders beim Schreiben mit Markup-Tags unterstützen, die damit quasi direkt über die Tastatur eingegeben werden können. Neu für alle Nutzer mit macOS Sierra ist die Unterstützung der Finder-Tabs. Auch Ulysses erlaubt es nun, innerhalb eines Fensters mehrere Dokumente zum schnellen Wechsel über die Tab-Leiste bereit zu halten. Weitere Verbesserungen betreffen die Unterstützung des TextBundle-Formats und die Möglichkeit, Evernote-Dateien in Ulysses zu importieren. Zudem können Ulysses-Autoren als Schreibziel neben der Anzahl der Zeichen, Wörtern oder Seiten nun auch eine zu erzielende Lesezeit für einen Text festlegen.

Die App konnte im App Store nicht gefunden werden. :-( #wpappbox

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Verbesserungen für die iOS-Version

Parallel dazu wurde auch die iOS-Version von Ulysses aktualisiert. Das Update hier bringt in erster Linie Fehlerbehebungen und Verbesserungen, dazu aber ebenfalls die Unterstützung von TextBundle-Dateien und die erweiterten Lesezeit-Ziele.

Ulysses Iphone

Ulysses für Mac ist zum Preis von 44,99 Euro im Mac App Store erhältlich, die mit iPad und iPhone kompatible iOS-Version lässt sich zum Preis von 24,99 Euro laden. Der Datenaustausch zwischen den Plattformen ist über iCloud möglich.

Die App konnte im App Store nicht gefunden werden. :-( #wpappbox

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Mittwoch, 07. Dez 2016, 10:32 Uhr — Chris
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  • Find ich komisch, dass eine minimalismus sw auf touchbar setzt!

    Etwas irritierend

    • Weil es sich verkauft, weil man dann von Apple gefeatured wird. Außerdem muss man es nicht nutzen, aber man kann. Daran ist nichts auszusetzen.

      OffTopic: Ich hoffe, dass Ulysses einen Weihnachts-Sale anbietet.

      • Und ich hoffe, dass sie noch vor Weihnachten die PDF-Export-Formatierungen endlich auf ein brauchbares Minimum erweitern.
        So bleibt es eben auch im Export Minimalistisch, was eigentlich nicht Sinn und Zweck ist.

    • Da ich auf einem älteren Mac schreibe, kann ich dieses Feature nicht beurteilen. Grundsätzlich nutze ich für Auszeichnungen oder Verlinkungen, etc. natürlich Tastenkürzel. Ob die Touchbar das Arbeiten an dieser Stelle vereinfacht?
      Auf jeden Fall finde ich es klasse, dass die Entwickler neue Möglichkeiten aufnehmen und zur Nutzung anbieten. Wie der einzelne dies nutzt, ist ja jedem selbst überlassen.
      P.S. Die für die Konzentration aufs Wesentliche benutzte Zuschreibung „Minimalismus“ bedeutet keinesfalls Feature-Armut. ;)

  • Hm bin wohl der Zensur zum Opfer gefallen?! Also nochmal mit anderen Worten: Erstens verstehe ich nicht wieso dieser Artikel hier wiederholt wird, da es bereits letzte Woche eine News darüber gab.
    Man könnte den Eindruck erwecken…ach lassen wir.
    Abgesehen davon finde ich Ulysses eine überbewertete App. Habe leider dafür Geld ausgegeben und bin sehr entäuscht. Hierbei handelt es sich mal wieder um eine dieser sogenannten „Hipster-Apps“. Sieht gut aus, kann nix (ja ist jetzt überspitzt, aber dennoch meine Meinung). Andere Apps gibts für weniger Geld mit mehr Funktionen. Und ja, Apple findet diese App toll, wahrscheinlich weil sie eben so genial reduziert ist. Naja, weniger ist bei Apple ja bekanntermaßen auch mehr. Umso mehr verwundert es mich wieso ihr diese App hier so stark pusht, zumahl die Resonanz gelinde gesagt dürftig ausfällt. Bitte mehr andere Themen, oder mal gleichwertige alternativen vorstellen statt sich zu wiederholen. Ich werfe mal iA Writer in den Raum, dass dem nahe kommt. Wer aber wirklich eine gute App benötigt kann sich mal Notability anschauen. Guter Preis und viele Funktionen, sogar ein Passwortschutz für einzelne Dokumente. Bietet Ulysses nach etlichen Jahren immer noch nicht an.

    • Notability ist toll, aber doch eine komplett andere Baustelle! Das ist, als würdest du an Stelle eines Artikels über Fahrräder lieber über Kombis reden wollen, weil man damit mehr transportieren könne und überhaupt ja auch einen viel größeren Aktionsradius hätte.
      Ich persönlich bin mit 1A Writer nie richtig warm geworden und habe parallel lange Byword genutzt (iOS und Mac). Inzwischen aber finde ich Ulysses derart genial, dass ich auf beiden Plattformen fast ausschließlich dieses Werkzeug nutze. Einzig das Mac-untypische Ablage-System, das Ablageort und Finder komplett außer acht lässt, und die fehlende PW-Sicherung auf iOS (zumindest solange hier kein Mehrbenutzersystem Standard ist) würde ich kritisch hervorheben wollen.
      Was die Rezeption der Artikel angeht: Dass sie weniger lebhaft kommentiert werden, heißt nicht, dass sie auch weniger gelesen werden. Wenn ich mir die Kommentare so manches Artikels vor Augen führe, mag das sogar ein Qualitätsmerkmal darstellen. ;)

    • Trotzdem hat er Recht. Ulysses mag für Verwaltung von Notizen nett sein, aber um Dokumente zu verfassen, die mehr als ein aus Überschriften und Blocktext bestehender Blogpost sind, ist es wirklich lächerlich.
      Man kann keine Überschriften nummerieren, oder ganze Zeilen unterstreichen. Kopf- und Fußzeilen können lediglich mit der Seitenzahl versehen werden und Tab-Stopps gehen auch nicht.
      Von einem Inhaltsverzeichnis wollen wir erst gar nicht reden. Weder Drehbücher noch wissenschaftliche Arbeiten lassen sich so erstellen.
      Es ist also nur sinnvoll, wenn man lediglich den Rohtext zur Weiterverarbeitung weiterreichen will/muss.
      Angepriesen wird aber wesentlich mehr und das kann man bei dem Preis auch erwarten!

      • Dann musste wohl mit Wöart glücklich werden. :)

        Nur am Rande: Was Markdown und das Anwendungsgebiet von MD-Editoren ist, weißt du schon? Nur weil ich mit Ulysses arbeite, heißt das nicht, dass ich auf InDesign oder Pages verzichte, und ob es Scrivener ersetzen kann, darüber bin ich mir noch nicht im klaren.

        Wenn du mit Latex nicht klarkommst, kann ich dir Mellel sehr empfehlen. Aber über die Kneifzange zu schimpfen, weil sich damit so schlecht Nägel einschlagen lassen, ist irgendwie so… hmm.

  • Ich hatte gestern die Möglichkeit die TouchBar und auch die „neue“ Tastatur auf dem MB Pro zu testen.

    Mit der Tastatur werde ich mich leider nicht anfreunden können. Hier gibt es viel zu wenig Rückmeldung. Klingt komisch, ist aber für meine subjektive Meinung so.
    Und die TouchBar… ja was soll man dazu als erwachsener Mensch anderes sagen als:
    Was für eine unnötige Spielerei.
    Man toucht auf die Lupe und es erscheint eine Auswahl an Suchmaschinen wieder zum antouchen… Yeah! Da bin ich mit Shortcuts, Lesezeichen oder Ähnlichem schneller oder mindestens genauso schnell.
    Das ist genauso unnötig wie die iMessage Spielerei mit Animationen und all dem Mist, den man halt ab nem gewissen Alter nicht mehr braucht.
    Apple ist meiner Meinung nach absolut das Fingerspitzengefühl verloren gegangen.
    Früher wurden immer Dinge verkauft, die vorher keiner bedacht und dann alle gebraucht haben.
    Das von vielen als Haben-Wollen Gefühl beschrieben wird.

    Wer kauft denn ein neues MB Pro, weil er die TouchBar unbedingt haben will und sie EHRLICHERWEISE auch braucht. Eben! Keiner! Hat ja vorher auch keiner gebraucht.
    Das MB Pro wird gekauft als Ersatzbeschaffung, für Wechsler von Windows (die völlig modellunabhängig kaufen) oder einfach nur weil man ein Fan-Boy ist und das MB Pro Late 2015 ja schon „irgendwie langsam ist“.
    Für mich gibt es unabhängig von den lächerlichen Anschlussmöglichkeiten des MB Pro aktuell überhaupt keinen Grund in neue Hardware von Apple zu investieren.

  • Ich finde diese Meldung etwas unglücklich, ehrlich gesagt.

    Wie viele Mac-User in diesen Tagen nutzen bereits eines der neuen MacBook Pros mit Touchbar? Wohl die wenigsten. Und was ist mit den ganzen anderen? Die können Touchbar ja gar nicht verwenden, haben von den Features auch nichts.

    So weit so gut. Ulysses 2.7 habe ich heute als Update auf meinen Macs sowie unter iOS geladen: die Changelog-Liste ist so lang, und das wird hier beiläufig abgehandelt. Unverständlich. Dann lieber auf so eine Meldung wie oben verzichten, oder einen Sammelbeitrag mit Apps, die aktuell die Touchbar unterstützen. Oder alternativ dann gleich den ganzen Changelog von Ulysses in die Meldung packen. So kann sich jeder ein eigenes Bild machen.

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