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Mehr Telefonminuten, mehr Kunden

Telekom: Quartalszahlen von Corona-Krise unbeeindruckt

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Die Deutsche Telekom startet trotz der globalen Ausbreitung des Coronavirus und den damit in vielen Ländern seit März verbundenen Einschränkungen mit stabilen Zahlen ins Geschäftsjahr 2020.

Kundenwachstum Telekom Quartal

Der Umsatz stieg im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2,3 Prozent auf 19,9 Milliarden Euro. Der Konzernüberschuss stieg um auf 916 Millionen Euro.

Mit 83.000 neuen Breitbandkunden erreichte die Telekom in Deutschland den besten Wert seit zwei Jahren. Auch die TV-Kundenzahl legte mit 60.000 neuen Nutzern von MagentaTV deutlich zu. Bei den Glasfaseranschlüssen (VDSL/Vectoring, FTTH) gab es zwischen Januar und März einen Zuwachs von 389.000.

Der Glasfaserbestand belief sich zum Ende des ersten Quartals auf rund 14,8 Millionen, das waren 1,9 Millionen Glasfaseranschlüsse mehr als ein Jahr zuvor.

Abermals positiv entwickelten sich auch die Mobilfunk-Serviceumsätze. Mit einem Plus von 1,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal behauptete die Telekom ihre Marktführerschaft. Die Zahl der Mobilfunk-Vertragskunden unter den eigenen Marken wuchs im ersten Quartal um 141.000.

Interessierte Nutzer können den Onlinebericht zum ersten Quartal 2020 hier einsehen.
In den Hintergrundinformationen geht die Deutschen Telekom zudem auf beobachtete Veränderungen durch die Corona-Krise ein:

Telekom Covid Krise Auswirkungen

Telekom Covid Krise

Donnerstag, 14. Mai 2020, 14:44 Uhr — Nicolas
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    • Ich glaube die wenigsten hier haben eine Vorstellung davon, wie hochkomplex diese Netze sind. Es ist ja nicht so dass man diese nur einmal aufbauen muss und dann sich selber überlassen kann.
      Alle der Mobile datenzuwachs pro Jahr liegt jedes Jahr gegenüber dem Vorjahr um +40%. Das heißt du musst laufend seine Systemkomponenten im Auge behalten und ständig aufrüsten, damit sie diesen Anforderungen auch gewachsen sind.
      Ein anderes Bsp. ist, das man unzählige Tausende Stationen / Standorte betreiben muss, die wiederum mieten und Stromkosten mit sich einherbringen.
      Und dann kommen die ausbauverpflichtungen, die man mit überzogenen Versteigerungen eingegangen ist. All das muss irgendwie finanziert werden.
      Vergleiche mit andere Ländern hinken oft, da hier das Versteigerungsmodell anders ist, öffentlicher Sektor z.b. Liegenschaften kostenlos für Antennen anbietet, Topografie anders ist, Lohngefälle….

  • Klingt für mich nicht verwunderlich. Nicht trotz, sondern wegen Corona sind doch Kommunikationsdienstleister mehr gefragt denn je. Ergo steigen die Umsätze.

    • Eigentlich genau nicht. Da die Telekom meist unabhängig von der Datenmenge Tarife anbietet. Mit Full flat angeboten im Festnetz steigt im Telekom Netz einfach nur der Traffic nicht aber unbedingt die Anzahl der Kunden und damit auch nicht zwangsläufig der Umsatz. Das heißt um die gewohnte Qualität ohne größere Traffic Drops zuzulassen für jeden kleinen privat Kunden muss die Telekom mehr Geld ausgeben um den Kapazitätszuwachs im Access und Core zu bewältigen.

      • Kann ich so nicht bestätigen. Mein Arbeitgeber hat zu Beginn von Corona 30 zusätzliche Handyverträge abgeschlossen, um die Homeoffice-Mitarbeiter damit auszustatten. Es wurde auch noch andere Investitionen getätigt, die alle mit Kommunikation zu tun hatten. Daneben im Privatbereich hat man ja auch gesehen, dass Netflix einen riesigen Zuwachs hatte, das selbe kann ich mir mit den MagentaTV-Tarifen auch vorstellen.

      • Bei uns wurde auch extra noch eine 3. große Standleitung gemietet, um die Bandbreitenprobleme der vielen HomeOffice-Kundenmitarbeiter zu lösen.
        Außerdem dürften jetzt viele Privatkunden auf Anschlüsse mit mehr Bandbreite gewechselt haben.
        Ich bin hier also auch eher bei Alex‘ Aussage.

  • Peering ist immer nich eine katastrophe. Jetzt haben sie erfolgreich Hetzer erpresst, sie zahlen jetzt für die direkte anbindung. Super firma.

  • Und die Bewegungsdaten die verkauft haben was haben’s damit verdient …

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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