Fester Kostenpunkt im Haushalt
Streaming: Fast jeder zweite Haushalt zahlt für mehrere Dienste
Trotz wiederholter Preiserhöhungen bei zahlreichen Anbietern sind kostenpflichtige Streaming-Dienste inzwischen in einem Großteil der deutschen Haushalte angekommen. Bei jüngeren Erwachsenen ist mindestens ein Abonnement inzwischen nahezu selbstverständlich. Gleichzeitig bezahlen immer mehr Haushalte für mehrere Dienste parallel.
Das geht aus einer aktuellen Studie der Postbank hervor. Der Untersuchung zufolge nutzen 72 Prozent der Deutschen mindestens einen kostenpflichtigen Streaming-Dienst. Bei den 18- bis 39-Jährigen liegt der Anteil mit 90 Prozent noch deutlich höher.
Die Grafiken stammen von der Postbank. Die Untersuchung berücksichtigt kostenpflichtige Streaming-Inhalte aus den Bereichen Serien, Filme, Sport und Musik.
Mehrere Abos werden zum Normalfall
Viele Nutzer beschränken sich dabei nicht auf einen einzelnen Anbieter. Fast die Hälfte der Haushalte bezahlt mittlerweile für mindestens zwei Streaming-Dienste. Mehr als jeder fünfte Haushalt hat sogar drei oder mehr kostenpflichtige Angebote abonniert.
Mehrere parallel laufende Abonnements verstärken zugleich die Auswirkungen von Preiserhöhungen. Bereits stetige kleinere Preisänderungen erhöhen die monatlichen Gesamtkosten letztendlich spürbar. Teilweise lässt sich dies durch die Nutzung von Kombi-Paketen mit längeren Laufzeiten abfedern.
Streaming bei Jüngeren nahezu selbstverständlich
Kostenpflichtiges Streaming ist erwartungsgemäß bei jüngeren Menschen deutlich stärker verbreitet. Während neun von zehn Personen unter 40 Jahren kostenpflichtige Angebote nutzen, sind es bei den Befragten ab 40 Jahren 63 Prozent. Entsprechend verzichten in der jüngeren Gruppe lediglich zehn Prozent vollständig auf kostenpflichtiges Streaming, bei den Älteren sind es 37 Prozent.
Bei der Nutzungsdauer fallen die Unterschiede zwischen den Altersgruppen dagegen deutlich geringer aus. 35 Prozent der unter 40-Jährigen kommen auf mehr als acht Stunden pro Woche. Bei den ab 40-Jährigen liegt dieser Anteil mit 29 Prozent nur wenig darunter..
Bei besonders intensiver Nutzung verschwindet der Altersunterschied sogar vollständig. Sowohl bei den jüngeren als auch bei den älteren Befragten verbringen jeweils zehn Prozent mehr als 15 Stunden pro Woche mit kostenpflichtigen Streaming-Inhalten.



Unterhaltungs-Aktien sind in der Krise ein relativ sicheres Investment.
Die Masse möchte abgelenkt sein.
Wenn Filme und Serien gucken ein Hobby ist. Fährt man ja auch mit Streaming deutlich besser und günstiger egal wie oft sie den Preis erhöhen und auch wenn man mehrere Anbieter hat. Denn kaufen kann man das alles nicht für den gleichen Preis. Und wenn jetzt dann eine antwortet es gehöre ihm dann nicht. Dann überlege aber auch mal, wie oft er diese Sachen alle noch mal gucken wird. Und im Einzelfall, für den besonders guten Film, kann man den immer noch später, wenn er älter ist zum Beispiel bei Apple für 3,99 € kaufen, klappt meist ganz gut, wenn er nicht sowieso im Streaming weiterhin vorhanden ist
Da bin ich voll und ganz bei dir , ich muss keine Filme / Musik besitzen und wenn doch kauf ich mir mal einen Film für 3,99 bei Apple. Kommt aber sehr selten vor .
HBO Max, Disney+, Netflix, Prime Video, Spotify, Apple Music
Nur so als Tipp: behalte das besser für dich. Auf die meisten Menschen wirkt das ein bisschen merkwürdig .
Warum 2 mal Musik? Oder ist das für dein Kind oder Partner?
Dabei muss man doch nur fürs Usenet zahlen :)
Sick!
Kein Wunder wenn uns die KI demnächst übernimmt :-/
Nun, ich zahle für keinen einzigen solcher Dienste.
Naja, de facto zahlen wir alle in DE für so einen Dienst, wenn man die ARD, ZDF und arte Mediatheken dazu zählen würde.
Ich habe meine Piratenhut aus dem Keller geholt.
Wir hatten Netflix von Anfang an. Aber von den ursprünglichen 9,90 jetzt auf 22€ gehen wir nicht mehr mit. Das ist uns zu heftig und fliegt jetzt raus.
Wir haben jetzt Disney für 6 Monate zu 12€ und danach wird es wohl nur noch PrimeVideo bleiben. Da zahlen wir dann die 3€ für die Werbefreiheit, aber das war’s.
Wer mehr Dienste hat und das nutzt, soll weiterhin Spaß haben; bei uns war mit Überschreitung der 20€ die Grenze erreicht. 260€ im Jahr sind Zuviel Geld. Mehr, als die GEZ für Fernsehen und Radio verlangt …
Geht ja schnell – Komplettpaket bei Apple für die ganze 6 köpfige Familie, Prime für Lieferungen und Videos. 2 Abos, viel zu viel Geld im Jahr :)
Zuvor hatte ich auch mehrere Abos auf einmal. Heute sehe ich es nicht mehr ein. Mittlerweile abonniere ich immer die günstigsten Optionen und gerne auch mit Werbung. Und statt 3/4/5 Abos zu haben rotiere ich monatlich zwischen den Streamingdiensten. Und hin und wieder gibt es mal Aktionen bei denen man mehrere Monate oder ein Jahr kostenlos schauen kann
Ich habe unter anderem DAZN und WOW, damit ich alle Schalkespiele gucken kann.