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"Für Dich erstellt"

Spotify: Neuer Offline-Mix, Schweigen zu Kontosperrungen

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Der Musik-Streaming-Dienst Spotify experimentiert offenbar mit der Bereitstellung einer neuen, personalisierten Wiedergabeliste. Dies legt eine Wortmeldung des Spotify-CEOs Daniel Ek auf dem Kurznachrichtenportal Twitter nahe.

Offline Mix

„Für Dich erstellt“

Dort hat der Chef des schwedischen Musik-Streaming-Dienstes über laufende Tests an einem so genanten „Offline Mix“ informiert und scheint damit in die Fußspuren des Video-Streaming-Dienstes Netflix zu treten. Auch Netflix bietet im Rahmen der smarten Download-Funktion einer Offline-Wiedergabeliste an, die automatisch ausgewählte Film- und Serien-Inhalte ohne Mitwirken der Nutzer auf den Endgeräten der zahlenden Kunden sichert und so auch dann für frisches Bewegtbildmaterial sorgt, wenn gerade keine Internetverbindung anlegen sollte.

Aktuell ist davon auszugehen, dass Spotify seine neue Offline-Playliste neben den zahlreichen personalisierten Mixes anbieten wird, die sich in der Oberfläche des Spotify-Players am einfachsten über die Suche nach „picked just for you“ oder „Für Dich erstellt“ zu Tage fördern lassen.

Fuer Dich Erstellt 2000

Schweigen zu Kontosperrungen

Während sich Spotify bei den offenbar noch unfertigen Offline-Mixes (diese tauchen derzeit noch nicht in allen Spotify-Konten auf) kommunikationsfreudig gibt, will das Unternehmen die beobachteten Konten-Sperrungen von Nutzern gemeinsamer Familien-Accounts nicht kommentieren.

Auf Nachfrage hat das Unternehmen verzichtet Kundenfragen zum Thema zu adressieren und bietet von den plötzlichen Sperrungen betroffenen Anwendern keine Möglichkeit an, auf die automatischen Sperrungen zu reagieren. Wer zum Zeitpunkt der Benachrichtigung sieben Tage krank oder im Urlaub war, darf sein bisherigen Familienkonto nicht mehr nutzen und muss entweder 12 Monate abwarten oder auf einen gänzlich neuen Spotify-Account ausweichen.

Spotify Family: Verpasste Adressbestätigung sperrt Konto 12 Monate

09. Jun 2023 um 15:04 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • Die Integration von HomePod und AirPlay 2 wäre sinnvoller.

    • Definitiv, vielleicht aber auch einfach nicht wirtschaftlich oder kein Interesse.
      Interessant wäre wenn der HomePod bei Spotify Siri anfragen das einfach ans iPhone weitergeleitet und das dann wiederum per AirPlay auf den HomePod. Wäre ein workaround für Apple ohne Spotify Beteiligung.

      • Wenn ich das aber richtig verstehe, müsste Spotify dazu dennoch AirPlay 2 integrieren, oder?

        Das problem bleibt doch sonst das gleiche, davon abgesehen, dass Siri die App am iPhone startet und sie an den HomePod streamt.
        Aber ich habe Teile den Wunsch mit dir. Es wäre wirklich schön.

      • Genau so funktioniert das bei anderen Musik Apps auch, wenn du sagst, spiele XYZ über Dienst XYZ. Bei Spotify geht es halt nicht. Technisch ist Spotify mittlerweile in allen Belangen komplett abgehängt. Wäre da nicht die, mit großem Abstand führende, Empfehlungsengine wüsste ich nicht was man mit Spotify noch soll

      • …und die s.g. „Empfehlungsengine“ wird bei Apple Music auch von Tag zu Tag besser. Wir sind, seit Spotify diesen TikTok Mist ausgerollt und an zahlenden Nutzern ungefragt getestet hat, endgültig zu Apple Music gewechselt und haben es noch keine Sekunde bereut…im Gegenteil. AM kann m.M.n. so gut wie alles besser.

      • Da gebe ich dir recht. Nach einem Jahr intensiver Nutzung von Apple Music, sind meine Vorschläge denen von Spotify schon recht ähnlich. Zwar nicht ganz so perfekt, aber gut.

        Dafür höre ich bei Apple Music gerne mal ein Album komplett an, statt wie bei Spotify alles nur durchzubingen.

        Insgesamt ist Apple Music für mich mittlerweile der bessere Anbieter und ich genieße AirPlay 2 wirklich sehr. Gefällt mir deutlich besser als Spotify Connect, da man mit AirPlay viel flexibler ist.

      • Spotify Connect ist doch die führende Streaming Implementierung?

    • Käpt'n Blaschke

      Ich finde meinen HomePod einfach nur Schrott. Daher nutze ich ihn nur als Bridge für Home weil er billiger war als ein Plastikarmband für meine Apple Watch.
      Die Spotify Integration mit meinem Bose System funktioniert seit Jahren einwandfrei.

  • Ich finde es beim Musikstreaming absolut ok das Accountsharing zu unterbinden, wenn man nicht wirklich im selben Haushalt lebt. Wer die paar Euro nicht übrig hat, der soll halt Radio hören. Zu mal ja fast alles bei jedem Anbieter verfügbar ist. Ich streame zB gar nicht, sondern kaufe Vinyl und CD’s, unter Anderem auch, weil ich das Vergütungsmodell beim Streaming nicht angemessen finde. Außerdem lege ich es eben gerne auf.

    Bevor gleich die Hater kommen, ja manche Künstler haben schon genug Geld und denen kann das egal sein, aber lieber zahle ich ein Mal den Betrag X und besitze es dafür auch.

    Beim Account-Sharing bei Videostreaming sehe ich das allerdings anders, da dort eben nicht bei jedem Dienst alles hat. Sicher kann man immer kündigen wenn man seine Sachen gesehen hat, aber am Beispiel Netflix sieht man, dass an den Kunden vorbei gehandelt wird. Wenn ich alleine bin, brauche ich nicht vier Streams gleichzeitig für 4K.

  • ot: weiß jemand, ob man mittlerweile die neue tiktok oberfläche in spotify deaktivieren kann? ich habe die app wegen der neuen startseite seit längerem nicht geupdatet.

    • Die sind aufgrund des ganzen Shitstorm im Netz wieder zurück zum alten UI. Da habe wohl zu viele Nutzer ihr Premium gekündigt, oder sind wie wir ganz gewechselt.

    • Geht mir ähnlich. Leider lässt sich dieser „Mist“ nicht deaktivieren. Nebenbei gesagt, ich höre in viele Stücke kurz mal rein und scrolle nach vorne und eben besser zu verstehen, ob der Song mi gefällt oder nicht. Was mich dabei gewaltig stört ist dieser überaus kleine Punkt zum scrollen. Und dabei wäre noch soviel ich Platz verfügbar.

  • danke für den tipp, dass sich die „zahlreichen personalisierten Mixes […] in der Oberfläche des Spotify-Players am einfachsten über die Suche nach „picked just for you“ oder „Für Dich erstellt“ zu Tage fördern lassen.“
    ich höre gerne den mix der woche. und der ist von woche zu woche immer noch besser versteckt.

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