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"PUR" für 5 Euro pro Monat

Spiegel.de führt „Werbefrei-Abo“ ein

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Der Spiegel testet für seinen Online-Auftritt ein neues Finanzierungsmodell. Gegen eine Monatsgebühr von 4,99 Euro bietet das Magazin unter der Bezeichnung „PUR-Abo“ künftig eine Werbefrei-Option an.

Spiegel Pur Abo

Sogenannte „PUR-Abonnenten“ können die Spiegel-Webseite künftig „nahezu“ werbefrei nutzen. Zudem verzichte der Spiegel bei diesen Lesern auch auf Tracking-Maßnahmen. Die Macher orientieren sich hier an einem bereits vom österreichischen Standard praktizierten und gleichermaßen „PUR-Abo“ betitelten Maßnahme.

Der Spiegel sucht damit eine Alternative zur Finanzierung über klassischen Bannerwerbung. Es sei nicht mehr möglich, mittels klassischer Online-Werbeformen ein vollwertiges Qualitätsmedium zu unterhalten, daher stehen für die Nutzung des freien Bereichs der Spiegel-Webseite fortan die folgenden Optionen bereit:

Entweder im freien Bereich mit Werbung/Werbetracking komplett kostenlos (abgesehen von unseren Premium-Artikeln von S+ natürlich); mit einem reinem PUR-Abo ohne Werbung/Werbetracking für die erwähnten 4,99 Euro im Monat, wenn man kein S+ hat; oder eben für S+-Abonnent*innen gegen einen Aufpreis von nur 1,99 Euro.

Die Änderungen halten vom morgigen 11. Februar an Einzug und betreffen übrigens auch Abonnenten des Bezahlangebots SPIEGEL+. Diese können das PUR-Abo allerdings vergünstigt zum Monatspreis von 1,99 Euro abschließen.

Montag, 10. Feb 2020, 12:12 Uhr — Chris
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    • Wird detected und sperrt die Seite dadurch komplett. Jedenfalls die von mir eingesetzten AdBlocker (z.B. 1Blocker).

      • Meine pi holes kommen damit klar …

      • Pihole filtert aber nicht alles bei Spiegel.de
        Oder gibt spezielle Listen?

      • Mit Adblockern geht es weiterhin. Z.B. 1blocker funktioniert bei mir zuverlässig. Aber es funktioniert nicht wie erhofft sofort alles ohne Konfiguration, sondern man muss den Adblocker und das System selbst etwas konfigurieren. Mehr Tipps gebe ich aber nicht. Wenn man damit selbst etwas herumspielt, lernt man auch, auf was man achten sollte, damit nicht zu wenig und nicht zuviel geblockt wird. Werbung selbst muss – auch wenn dies paradox erscheint – nicht explizit geblockt werden (geschieht dann auf Umwegen …).

        Dadurch kann man sich so etwas wie Pihole ersparen, zumal dann das iOS-Gerät in anderen Netzen ohne Pihole dann „ungeschützt“ ist. Und diese teuren „VPN-Betreiber“, die oft keine sicheres VPN sind, sondern nur wie Proxies etwas Werbung blockieren (ok, dafür auch in Apps, aber ich habe fast keine Nicht-Premium-Apps).

    • In diesem Falle ist es Murks einen adblocker zu nutzen. Wer die App/Website nutzt, sollte auch dafür zahlen oder wenigstens die Werbung anlassen.

      • Warum? Wir zahlen alle GEZ-Gebühren, und da kann ich mich über deren Seiten genauso informieren, denn da steht auch nichts anderes. Und warum soll ich bei spiegel.de dafür noch mal zahlen? Macht keinen Sinn.

      • @ghostbuster
        Genau, dann kannst du das gerne tun. Wenn du aber ein anderes Portal nutzen willst, was nicht gebührenfinanziert ist, musst du dafür halt zahlen.

      • @Ghostbuster
        Vollkommen korrekt!!!. Wenn man im ersten Supermarkt bezahlt, darf man im zweiten und allen folgenden Supermärkten natürlich alles ohne Bezahlung mitnehmen. Die haben da schließlich auch nichts anderes als im ersten.

      • Was für ein dümmlicher Vergleich. Denke noch mal nach.

      • und was genau ist an dem Kommentar jetzt dümmlich? ich finde ihn ganz im Gegenteil äußerst treffend. Während dein Kommentar inhaltsleer und fast schon beleidigend daherkommt.

      • Was daran dümmlich ist? Ich kaufe in Supermarkt A das, was ich brauche. Warum sollte ich dann in Supermarkt B gehen, und mir das selbe noch mal kaufen? Macht keinen Sinn. Jetzt besser verständlich? Oder soll ich es noch aufmalen?

      • Darfst Du gerne so handhaben, Tho, aber verlange Derartiges, gefälligst, nicht von anderen. Werbung nervt, und von Gebührenpflicht, direkt oder indirekt, wird hier nicht gesprochen.

    • Klaust Du auch Zeitungen am Kiosk?

      • Nein, aber die Zeitungen rennen mir auch nicht hinterher oder protokollieren meinen Weg. Sie tragen auch keine schädlichen Beilagen, welche meine Wohnung abfackeln können. Immer diese dummen Äpfel-Birnen-Vergleiche, die nur für einfach gestrickte Menschen funktionieren und ein echauffiertes Kopfnicken hervorrufen.

      • Bist Du Österreicher ?

      • haha Thomas gute Konter

      • Genau auf den Punkt geantwortet, Thomas!

    • Trotz AdBlocker erscheint Werbung in der Spiegel App

  • Moin
    Für 1,99€ zum Plus Abo dazu eine faire Sache…
    Grüße
    Der Rolf

  • Kein faires Angebot. Bei der FAZ ist die Werbefreiheit mit dem Zeitungsabo bezahlt. Hier noch einmal 2 Euro, fragwürdig.
    Und in der Tat, in den letzten Wochen waren die Berichte schon sehr tendenziös.

  • Wichtiger wäre die überteuerten Spiegel+ Artikel auszublenden, die alles zerfasern.

  • Stefan B. aus H.

    Bei Kauf einer gedruckten Ausgabe gab’s für Abonnenten auch keine werbefreie Version.
    Unabhängig davon empfinde ich das Tracking zunehmend als gefährlich, speziell bei Massenmedien und da ganz besonders z. B. bei medizinischen Themen und es ist nahezu unmöglich, dem zu entgehen. Selbst mit Adblockern, die wiederum von den Websitebetreibern geblockt werden, Firefox mit Inkognito-Modus, etc.. Alles wirkungslos.

    • Ich verwende eine AdBlock-VPN, welche bislang überall zuverlässig funktioniert(e). Ohne Kosten, versteht sich.

      Auch, wenn Ich an dieser Stelle zugeben muß, daß ich nun richtig egoistisch gegenüber Euch allen handeln werde, indem ich den Namen dieser App hier nicht poste.

      Dennoch bitte ich um Euer Verständnis hierfür, da mein Standpunkt Geburt meiner Erfahrungen mit einer gewissen Obstfirma in der Vergangenheit ist, siehe das Vorgehen dieser Obstfirma mit der App „AdblockPlus“ der Firma FutureMind vor nicht allzulanger Zeit, welche genötigt wurde, die „globale“ Wirksamkeit der Werbeblockung in allen IOS-Apps per Aktualisierung zurückzuziehen – oder zuzusehen, wie die Obstfirma genannte App aus ihrem AppStore verbannt …

      Von zwei Kröten immer die kleinere. Und so begrenze ich, weinenden Auges, hier meine Hilfsbereitschaft. …

  • Verwende eine Einmalkauf-Antispam-VPN. Blockt ALLES, auch Spiegel-Werbung.

    Abo?: NEIN DANKE!

  • Abo niemals, alle Informationen gibt es kostenlos. Immer diese …. Versuche.

  • Bei seriösem Journalismus hätte ich damit kein Problem. Aber warum sollte ich eine tendenziöse Plutokratenpresse auch noch finanziell unterstützen.

  • Ich finde die Rüge einiger Leser hier echt fragwürdig! Der Spiegel verlangt ja kein Geld dafür die Artikel lesen zu können (jaja Spiegel + schon) sondern Geld um Werbefrei lesen zu dürfen! Was glauben manche Menschen wie sich eine Redaktion finanziert? Entweder Werbung, plus Abo oder Gebühr ohne Werbung lesen zu dürfen.

    • Naja mein Problem ist immer, dass Magazine, Zeitungen etc. Immer, ob doch ihres hehren Auftrags der Informationsübermittlung immer in GmbHs, AG oder sonstigem organisiert sind und gewinnorientiert arbeiten. Warum muss denn eine Institution, welches als Ziel die Wissensvermittlung hat gewinnorientiert sein. Reicht nicht kostendeckend + 5% Investitionsüberschuss auch?!

    • Darnok, fragwürdig finde ich alleine Deine hier zutagegetretene Einstellung anderen Leuten gegenüber, welche kein Geld zu verschenken haben. Für die Finanzierung fremder Leute, Zeitschriftenverlage inbegriffen, fühle ich mich weder zuständig, noch verantwortlich. Jedenfalls nicht, solange es Gratis-Onlinemagazine gibt, deren Werbung ich blockieren kann.

      Und jetzt antworte mir ja nicht, daß Werbeblocker unzulässig seien – sonst lach‘ ich mich tot, und wieder lebendig.

  • Ob sie dann auch die Seite sperren, wenn Privacy Filter entdeckt werden. Problem beim Standard ist die Vermischung von Werbung und Tracking. Tracking sollte Opt-In sein (siehe DSGVO), aber statt dessen bekommt man ein Angebot, dass nach Mafia riecht – „zahle oder wir tracken alles“. Dabei schafft der Standard in der Print Ausgabe Werbung ohne Tracking, selbst bei den gratis verteilten Ausgaben.

  • „Es sei nicht mehr möglich, mittels klassischer Online-Werbeformen ein vollwertiges Qualitätsmedium zu unterhalten.“

    Na dann lasst es halt!

  • DNS over TLS (bspw dismail.de) macht bei mir alles schön werbefrei.

  • seelenpfluecker

    Relotiuslügen gegen Bares? Och nöö…

  • Funktioniert wie eh und je mit PiHole.

  • Gutes Angebot – habe ich als Spiegel+ Kunde gleich abgeschlossen.
    Und wer hier inhaltlich über den Spiegel meckert: Lest ihn doch einfach nicht – wo ist das Problem? Aber anscheinend lest Ihr ihn da doch, damit Ihr Euch dann darüber aufregen könnt.

  • Die Entwicklung geht in die richtige Richtung, ist für mich aber so noch nicht praktikabel. Ich habe via RSS (ja, das gibt’s zum Glück noch) aktuell die Headlines von 11 Online-Publikationen – teils regional – im Überblick (ich mag niemanden vorsortieren lassen, was mich zu interessieren hat). Wenn mich ein Thema interessiert, dann lese ich hierzu meist mehrere Quellen (von TAZ bis NZZ).
    Für die Nutzung von Online-Nachrichten würde ich im Monat gerne 15-20€ ausgeben – gerne verteilt nach anteiliger Nutzung – aber nicht als Abonnent an 2-4 Medien gebunden sein.
    Und gaaanz wichtig: Ich will Adblocker & Co. weiter nutzen. Da ich unter ADHS leide ist das die einzige Chance unnötige Ablenkung fern zu halten. Weder will ich, dass mir eine seite sagt, dass da neue News wären, noch mag ich bei Amazon einen sidebar sehen, der mir beim in den Warenkorb legen eines Artikels was anderes aufschwätzen will ….

  • Ist das denn legal? Nach dem neuen Recht müsste ein User doch manuell alle nicht funktionalen Cookies deaktivieren können (hierzu zählen Werbetracker) und hier verlangt spiegel.de Geld dafür, das Tracking zu deaktivieren oder allen zwangsläufig zuzustimmen? Gehts denn noch?

    „Es muss garantiert werden, dass eine Webseite auch ohne Zustimmung der Cookies funktioniert“

    Hier geht entweder nichts oder alles.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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