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Erweiterbar bis 42 kWh

Solarbank Max AC: Plug-and-Play-Speicher für bestehende PV-Anlagen

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26 Kommentare 26

Mit der Solix Solarbank Max AC hat Anker einen neuen Stromspeicher vorgestellt, der sich insbesondere an Haushalte richtet, die ihre bestehende Photovoltaikanlage nachrüsten wollen. Der Zusatzakku kommt mit 7 kWh Speicherkapazität. Diese lässt sich mithilfe von Zusatzmodulen auf bis zu 42 kWh erweitern.

Anker bewirbt den neuen Akku als 7-kWh-All-in-One-Plug-in-Heimspeicher zur Nachrüstung bestehender Solaranlagen. Dabei ist allerdings zu beachten, dass die gesetzlichen Vorgaben auch hier nicht außer Acht gelassen werden können. Wenn man den Akku selbst installiert, kann man zwar von dem leistungsfähigen Wechselrichter mit maximal 3.500 Watt Eingangsleistung Gebrauch machen. Über die Haussteckdose dürfen jedoch, wie bei einem Balkonkraftwerk, maximal 800 Watt ins Netz fließen.

Anker Solix Solarbank Max Ac Spex

Ohne Elektriker nur 800 Watt ins Netz

Das System ist in der Lage, bis zu 3.680 Watt abzugeben. Um davon zu profitieren, muss jedoch mindestens eine Zusatzbatterie angeschlossen sein und ein Elektriker unterstützen. Laut Anker muss hierfür eine Wieland-Steckdose mit einem ausgewählten Stromkreis im Haus verbunden werden. Detaillierte Infos zu den verschiedenen Anschlussvarianten folgen noch. Anker wird die Solix Solarbank Max AC nicht vor Juni in den Handel bringen.

Neben der Möglichkeit, den gespeicherten Strom ans Hausnetz abzugeben, ist die Solarbank Max AC mit einer Notstromfunktion ausgestattet. An eine integrierte Steckdose angeschlossene Geräte können bei einem Stromausfall mit einer Umschaltzeit von weniger als 10 ms weiter versorgt werden.

Für Garage, Keller oder draußen

Lasst euch nicht davon täuschen, dass der neue Anker-Speicher im klassischen Solarbank-Design gehalten ist. Die 7 kWh Kapazität benötigen entsprechend Platz und der neue Akku ist ungefähr anderthalbmal so groß wie die seit einem Jahr erhältliche, für Balkonkraftwerke konzipierte Solix Solarbank 3 Pro von Anker.

Anker Solix Solarbank Max Ac 1

Die neue Solix Solarbank Max AC wird man sich kaum ins Wohnzimmer stellen. Der Aufstellort dürfte sich stattdessen an den technischen Gegebenheiten vor Ort orientieren. Hilfreich ist dabei, dass das Gerät wetterfest ist und Temperaturen bis -20 Grad verträgt.

Attraktiver Einführungspreis

Preislich präsentiert sich die Solix Solarbank Max AC mit 2.299 Euro auf jeden Fall interessant. Zusatzakkus mit ebenfalls 7 kWh bietet Anker für 1.899 Euro an. Im Rahmen einer Sonderaktion für Vorbesteller soll das Set aus Solarbank und Zusatzakku mit 14 kWh Speicher für 3.498 Euro erhältlich sein.

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13. Apr. 2026 um 09:28 Uhr von Chris Fehler gefunden?


    26 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Unter Notstrom versteh ich eine Versorgung des Hauses, nicht eines einzelnen Gerätes!

    Aber „Notstrom“ verkauft sich eben besser …

    • Die Notstromfunktion ist schon gut.
      Viele PV Anlagen können das nicht.
      Ich habe es bei mir auch so installiert, dass nicht das ganze Haus versorgt wird. Ich habe eine Anschlussbox im HWR, in die ich gezielt einzelne Verbraucher einstecken kann. Damit ich im Notfall kein Strom verschwende, sondern eben gezielt Geräte versorgen kann.

      • Das können sogar sehr viele PV Anlagen aber eben idR nur mit einem zusätzlichen Gerät und sinnvollerweise mit Speicher. Letztlich aber hier nicht anders. Manche Geräte haben eben einen schwarzstartfähigen WR verbaut und andere eben (je nach Modell) nicht. Bei den AC Speichern ist es idR auch nicht nachrüstbar.

    • Das nett sich im Fachsprech „Ersatzstrom“ – Notstrom bezieht sich nur auf einzelne Geräte, die wirklich notwendig sind (wie Server oder Kaffeemaschine…)

    • Dann hast du einfach keine Ahnung, was Notstrom bedeutet.

    • Das wäre dann eine Insellösung. Dafür braucht es spezielle Einrichtungen im Stromverteilerkasten nach dem Hausanschluss. Habe ich bei mir machen lassen – funktioniert ausgezeichnet.

    • kannst ja – unter Zuhilfenahme enes Elektrikers – das Haus vom Netz trennen und dann aus der Powerbank was in’s Haus einspeisen. Wir haben hier auch so einen Einspeisepunkt. Daran können wir einen kleinen Benzingenerator anschließen und das ganze Haus damit versorgen (klar, bei 1000W, die der Generator liefert gehenh halt nur Heizung und bisschen Licht bzw. die Kühlschränke, aber das ist ja schonmal was).
      nd ja: Das wurde ordnungsgemäß von einem Elektriker angeschlossen und ist keine Bastellösung

      Allerdings macht so nen kleiner Akku sowieso kaum Sinn, denn mehr als vielleicht 2 Tage bei sparsamer Nutzung sind da wohl eh nicht drin für ein ganzes Haus.
      U

      • Kleiner Akku ist relativ wenn man das Ding auf die im Artikel angegebenen 42kWh ausgebaut hat ;)

      • Hab ich, lese aber immer wieder Kommentare von Leuten, die sich auf den „Notstrom“ ihres BKW mit Speicher verlassen und sich bei Stromausfall wundern, dass alles dunkel bleibt …

      • Die bekommst im Winter nicht ansatzweise geladen. Und im Sommer hast eh Überschuss ohne Ende.

  • Für bestehende Anlagen?
    Wenn ich mein Speicher erweitern will, dann mache ich das mit dem Speicher meiner Anlage.
    Hat für mich nur Vorteile.

    • Das ist aber leider nicht bei jedem System möglich. Das musste ich als E3/DC-Kunde leider schmerzlich feststellen.
      Somit sind solche Lösungen gut. Leider ist bei Anker das Thema „Offene-Schnittstellen“ das größte Problem. Denn was die in ihrem System als Smart und KI-Betiteln, ist für mich nichts.
      Ich möchte gerade, da es eine Erweiterterung ist, selbst entscheiden, wie, wann und wieviel Strom ich den den Speicher gebe.
      Ein funktionierendes Energiemanagement-System habe ich bereits und ein weiteres Smartmeter möchte ich auch nicht verbauen.
      Preis und Qualität von Anker passen finde ich.

      • Was genau ging denn bei Deiner E3DC Anlage nicht? Speicher sollte man doch eigentlich immer nachrüsten können heutzutage es sei denn der Wechselrichter hat schlicht keine Anschlussmöglichkeiten dafür.

      • Es ist bei E3/DC nur ein Jahr nach Inbetriebnahme ( das war zumindest bei meinem System „damals“ der Fall) den Speicher zu erweitern. Ansonsten müssen alle „Akku-Einschübe“ getauscht werden. Und das macht ja gar nein Sinn.

      • Könnte sein dass sie das wegen Verschleiß so handhaben. Es gibt durchaus auch bei anderen Herstellern die Empfehlung maximal drei Monate nach Inbetriebnahme des ersten Akkus nachzurüsten. Die Frage ist halt ob man es trotzdem machen kann wenn es einen nicht stört dass evtl. Kapazitäten nicht ganz korrekt berechnet werden oä. (Keine Ahnung was da alles passieren kann).

        Ich dachte zuerst die hätten vielleicht die Modelle gewechselt und ‚alter‘ Speicher sei vielleicht nicht mehr lieferbar. Auch sowas kann ja prinzipiell passieren. (Oder die Firma ist pleite und es gibt schlicht nichts mehr zum Nachkaufen)

        Leider gibt es ja viele Szenarien die einem passieren können.

    • Es gibt aber auch Anwender Jones, die haben die max. mögliche Speicherkonfiguration ihrer PV-Anlage ausgeschöpft. Hier könnte eine vom Wechselrichter unabhängige Ergänzung tatsächlich interessant sein.

      • Ja das stimmt wohl, aber ist das effektiv?
        Wie läuft das? Ein Wechselrichter wechselst AC zu DC und dann wieder DC zu AC zurück?
        Wieviel Verluste hat man damit?

      • Hängt von den Wechselrichtern ab. Lass es 10% sein, trotzdem kann sich das lohnen wenn man dadurch mehr selbst verbraucht anstatt es für Cents oder 0 einzuspeisen.

      • Ja das stimmt wohl. Ich will meinen Speicher auch noch erweitern. Kann das aber nativ über den WR machen

  • Kann man irgendwo mal sinnvoll und werbefrei nachlesen was da Sinn macht?
    Gerade bei Flachdach kann man die Solarzellen ja wunderbar selbst installieren aber hinsichtlich Installation vom „Herzstück“ und ggfs. Wärmepumpe braucht es halt einen Profi.

  • Wenn ich eine bestehende Dachanlage habe und sowohl keine Sonne scheint als auch einen leeren Speicher habe und dann speist der „Ersatzakku“ 800 W ein. Kommt es da nicht zu Kommunikations-Konflikten mit dem bestehenden WR?

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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