Erweiterbar bis 42 kWh
Solarbank Max AC: Plug-and-Play-Speicher für bestehende PV-Anlagen
Mit der Solix Solarbank Max AC hat Anker einen neuen Stromspeicher vorgestellt, der sich insbesondere an Haushalte richtet, die ihre bestehende Photovoltaikanlage nachrüsten wollen. Der Zusatzakku kommt mit 7 kWh Speicherkapazität. Diese lässt sich mithilfe von Zusatzmodulen auf bis zu 42 kWh erweitern.
Anker bewirbt den neuen Akku als 7-kWh-All-in-One-Plug-in-Heimspeicher zur Nachrüstung bestehender Solaranlagen. Dabei ist allerdings zu beachten, dass die gesetzlichen Vorgaben auch hier nicht außer Acht gelassen werden können. Wenn man den Akku selbst installiert, kann man zwar von dem leistungsfähigen Wechselrichter mit maximal 3.500 Watt Eingangsleistung Gebrauch machen. Über die Haussteckdose dürfen jedoch, wie bei einem Balkonkraftwerk, maximal 800 Watt ins Netz fließen.
Ohne Elektriker nur 800 Watt ins Netz
Das System ist in der Lage, bis zu 3.680 Watt abzugeben. Um davon zu profitieren, muss jedoch mindestens eine Zusatzbatterie angeschlossen sein und ein Elektriker unterstützen. Laut Anker muss hierfür eine Wieland-Steckdose mit einem ausgewählten Stromkreis im Haus verbunden werden. Detaillierte Infos zu den verschiedenen Anschlussvarianten folgen noch. Anker wird die Solix Solarbank Max AC nicht vor Juni in den Handel bringen.
Neben der Möglichkeit, den gespeicherten Strom ans Hausnetz abzugeben, ist die Solarbank Max AC mit einer Notstromfunktion ausgestattet. An eine integrierte Steckdose angeschlossene Geräte können bei einem Stromausfall mit einer Umschaltzeit von weniger als 10 ms weiter versorgt werden.
Für Garage, Keller oder draußen
Lasst euch nicht davon täuschen, dass der neue Anker-Speicher im klassischen Solarbank-Design gehalten ist. Die 7 kWh Kapazität benötigen entsprechend Platz und der neue Akku ist ungefähr anderthalbmal so groß wie die seit einem Jahr erhältliche, für Balkonkraftwerke konzipierte Solix Solarbank 3 Pro von Anker.
Die neue Solix Solarbank Max AC wird man sich kaum ins Wohnzimmer stellen. Der Aufstellort dürfte sich stattdessen an den technischen Gegebenheiten vor Ort orientieren. Hilfreich ist dabei, dass das Gerät wetterfest ist und Temperaturen bis -20 Grad verträgt.
Attraktiver Einführungspreis
Preislich präsentiert sich die Solix Solarbank Max AC mit 2.299 Euro auf jeden Fall interessant. Zusatzakkus mit ebenfalls 7 kWh bietet Anker für 1.899 Euro an. Im Rahmen einer Sonderaktion für Vorbesteller soll das Set aus Solarbank und Zusatzakku mit 14 kWh Speicher für 3.498 Euro erhältlich sein.


Unter Notstrom versteh ich eine Versorgung des Hauses, nicht eines einzelnen Gerätes!
Aber „Notstrom“ verkauft sich eben besser …
Die Notstromfunktion ist schon gut.
Viele PV Anlagen können das nicht.
Ich habe es bei mir auch so installiert, dass nicht das ganze Haus versorgt wird. Ich habe eine Anschlussbox im HWR, in die ich gezielt einzelne Verbraucher einstecken kann. Damit ich im Notfall kein Strom verschwende, sondern eben gezielt Geräte versorgen kann.
Das nett sich im Fachsprech „Ersatzstrom“ – Notstrom bezieht sich nur auf einzelne Geräte, die wirklich notwendig sind (wie Server oder Kaffeemaschine…)
Dann hast du einfach keine Ahnung, was Notstrom bedeutet.
Für bestehende Anlagen?
Wenn ich mein Speicher erweitern will, dann mache ich das mit dem Speicher meiner Anlage.
Hat für mich nur Vorteile.
Das ist aber leider nicht bei jedem System möglich. Das musste ich als E3/DC-Kunde leider schmerzlich feststellen.
Somit sind solche Lösungen gut. Leider ist bei Anker das Thema „Offene-Schnittstellen“ das größte Problem. Denn was die in ihrem System als Smart und KI-Betiteln, ist für mich nichts.
Ich möchte gerade, da es eine Erweiterterung ist, selbst entscheiden, wie, wann und wieviel Strom ich den den Speicher gebe.
Ein funktionierendes Energiemanagement-System habe ich bereits und ein weiteres Smartmeter möchte ich auch nicht verbauen.
Preis und Qualität von Anker passen finde ich.
Es gibt aber auch Anwender Jones, die haben die max. mögliche Speicherkonfiguration ihrer PV-Anlage ausgeschöpft. Hier könnte eine vom Wechselrichter unabhängige Ergänzung tatsächlich interessant sein.
Ja das stimmt wohl, aber ist das effektiv?
Wie läuft das? Ein Wechselrichter wechselst AC zu DC und dann wieder DC zu AC zurück?
Wieviel Verluste hat man damit?
Bestehende PV-Anlage nicht bestehender Akku. :)
Kann man irgendwo mal sinnvoll und werbefrei nachlesen was da Sinn macht?
Gerade bei Flachdach kann man die Solarzellen ja wunderbar selbst installieren aber hinsichtlich Installation vom „Herzstück“ und ggfs. Wärmepumpe braucht es halt einen Profi.