Jetzt kostenlos erhältlich
Side Calendar: Kombi-Kalender für Menüleiste und Bildschirmrand
Die Mac-App Side Calendar ist einen Blick wert, wenn ihr eine Alternative zu Apples Standard-Kalender-App sucht. Ursprünglich wurde das Projekt bereits vor einigen Jahren gestartet und war zwischenzeitlich eingeschlafen. Inzwischen wird die Anwendung aber wieder aktiv weiterentwickelt und ist jetzt auch kostenlos erhältlich. Die Gratis-App ermöglicht die Anzeige von Terminen und lässt sich so dauerhaft nutzen. Wer Termine auch bearbeiten oder erstellen möchte, kann die Vollversion für einmalig 5,99 Euro freischalten.
Side Calendar öffnet sich per Tastenkürzel oder durch eine Berührung mit dem Mauszeiger seitlich am Bildschirmrand. Ergänzend lässt sich in der Menüleiste ein Countdown bis zum nächsten Termin anzeigen. Per Mausklick werden dort auch die folgenden Termine eingeblendet.
Schneller Zugriff über den Bildschirmrand
Die Seitenleiste lässt sich als Agenda oder als Tagesansicht mit Zeitleiste anzeigen. Die Darstellung erfolgt dabei als halbtransparentes Fenster, dessen Opazität sich in den Einstellungen verändern lässt.
Die Einstellungen von Side Calendar bieten zahlreiche weitere Anpassungsmöglichkeiten. Dazu zählen auch die Auswahl der zu berücksichtigenden Kalender und Erinnerungslisten. Die App ist mit den entsprechenden System-Apps verknüpft und zeigt somit den iCloud-Kalender und Erinnerungen aus der Apple-Anwendung an.
Direkte Bearbeitung auf der Zeitleiste
In der Vollversion lassen sich neue Termine direkt auf der Zeitleiste erstellen. Bestehende Einträge lassen sich per Drag-and-drop verschieben oder durch Ziehen am Rand in der Dauer ändern. Ein Rechtsklick öffnet weitere Optionen, darunter Bearbeiten, Duplizieren, Dauer ändern, Ausblenden und Löschen.
Side Calendar positioniert sich wie andere Menüleistenkalender als kleines Werkzeug für schnelle Änderungen, ohne die „große“ Kalender-App öffnen zu müssen. Mit der zusätzlichen Ansicht am Bildschirmrand hebt sich Side jedoch ein Stück weit von der Konkurrenz ab.

