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Scansnap iX500: Dokumentenscanner mit sattem Aufpreis als Evernote Edition

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Der Evernote Market steht nun auch deutschen Anwendern zur Verfügung. Neben Evernote-Werbeartikeln wie Socken und T-Shirts kann man dort auch Schutzhüllen, einen Tablet-Stylus oder die Evernote-Edition des Dokumentenscanners Scansnap iX500 bestellen.

500 Der iX500 ist der letztes Jahr erschienene, mit Drahtlosfunktionen ausgestattete Nachfolger des Dokumentenscanners S1500M.

Schon der Gerätepreis lässt erkennen, dass die kompakten Scanner weniger auf Gelegenheitsnutzer zielen. Fujitsu bietet hier professionelle Dokumentenscanner mit hervorragendem Leistungsumfang an, dazu zählen problemlose Stapelverarbeitung, beidseitiges Scannen und Texterkennung – im Lieferumfang der Originalversion ist eine spezielle Version des ABBYY FineReader sowie je nach Ausführung teils auch Adobe Acrobat enthalten. Eine begleitende App erlaubt die Verwendung des Scanners auch direkt vom iOS-Gerät aus.

Ob man die genannte Zusatzsoftware allerdings auch beim Kauf der von Evernote in Eigenregie vertriebenen Evernote-Edition mitbekommt, bleibt derzeit offen. Evernote erwähnt die teils ja auch mit dem eigenen Angebot konkurrierenden Programme in der Produktbeschreibung nicht und hebt dagegen besonders die Anpassung des Scanners an das eigene Angebot hervor. Scans landen direkt in der Evernote-Anwendung und werden dort nach Dokumententypen vorsortiert, auch die Texterkennung dürften die Evernote-Server übernehmen.

Wer ob dieser engen Bindung nun denkt, Evernote biete den Scanner zu einem attraktiven Preis an, täuscht sich allerdings. im Evernote Market werden satte 595 Euro für die ScanSnap Evernote Edition veranschlagt. Ein Preis, der deutlich über den aktuellen Straßenpreisen des Geräts liegt und sich wohl auch nicht mit dem enthaltenen einjährigen Premium-Account rechtfertigen lässt. Bei Amazon kostet der iX500 derzeit beispielsweise knapp 440 Euro mit voller Softwareausstattung, wer auf Adobe Acrobat verzichten will, kann den Scanner sogar schon für rund 380 Euro beziehen.

Montag, 30. Jun 2014, 11:34 Uhr — Chris
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  • Ich habe dieses Gerät und möchte es nicht mehr missen! Ich nutze aber idocument und verzichte somit auf Evernote. Das Programm hat mich noch nie überzeugt.

  • Für Gelegenheitsscans ohne OCR reicht mir die iPhone App CamScanner bisher vollkommen. OCR geht dort auch damit die Texte durchsuchst werden, allerdings bleibt der Scan als Grafik bestehen. Ich brauche dadurch keine Scanner Hardware.

  • Ich nutze den Vorgänger (ohne drahtlos-Funktionalität).
    Ein klasse Gerät! Der Preis ist gerechtfertigt. Ich habe die Version ohne Adobe-Software, oder anderer Software, außer md mitgelieferten Scansnap-Programm.
    Zur Verwaltung der gescannten Dokumente (mit integr. OCR) verwende ich auch idocuments.
    Das Gerät möchte ich nicht mehr missen. Keiner meiner bisherigen Scanner kann diesem das Wasser reichen.

    • Kann ich ebenfalls bestätigen, nutze den Vorgänger beruflich seit mitlerweile fast 5-Jahren, hat bisher nie Probleme gemcht und ist täglich im Dauereinsatz! Es ist jeden Cent seines Preises wert! Für “ Vielscanner“ ideal!

  • Ich nutze diesen sehr guten Scanner zusammen mit Devonthink und bin vollends zufrieden, solange ich am Desktop arbeite. Für den mobilen Einsatz ist zwar Devonthink To Go im Angebot, aber soll das Konzept wahrlich nicht zum Preis passen, so dass ich mich noch nicht daran gewagt habe. Ein mobiler Zugriff und eine mobile Verwaltung der Dokumente über Evernote wäre interessant, allerdings gibt es wohl kein „Nachrüst-Angebot“. Schade. Der beschriebene Preisansatz ist indiskutabel niederschmetternd.

    • wenn der scanner mailen kann, dann einfach an die eigene evernote-adresse schicken. muss man ggf. in den axcount-einstellungen erst aktivieren (ist etwas versteckt). es gibt auch eine anleitung dazu, wie man den betreff taggt, damit das dokument gleich im richtigen notizbuch landet.

  • Ich finde die Hardware Lösung von Epson’s XP315 sehr gut. Für rund 60€ kann ich mit dem Gerät Dokumente auf’s iPhone Scannen (PDF, JPG) oder einfach nur per AirPrint Drucken.

    • Das geht mit meinem Canon Drucker auch!
      Aber es ist kein Vergleich zum Arbeiten mit dem ScanSnap.
      Stapel Papier drauf, Taste gedrückt und schon kommen bei mir PDFs raus (beide Seiten des Blattes werden gleichzeitig gescannt – dies dauert geschätzt ca. 1-2 Sek.), die durchsuchbaren Text enthalten (der OCR dauert deutlich länger als der Scan).
      Das kann man einfach nicht mit einem „Normalo“ Scanner vergleichen.
      Für private Belange ist dies aber wahrscheinlich auch nicht nötig und da dürfte Deine Lösung vollkommen ausreichend sein.
      Bei mir wird jeder Schriftverkehr, alle Rechnungen sofort (OCR-) gescannt und als durchsuchbares PDF archiviert.
      Das wäre mir mit Deiner Lösung zu fummelig (wenn auch preiswerter).

  • Ich habe das „normale“ Gerät mit WLAN. Ein tolles Gerät. Schon teuer genug, aber es bietet eben auch etwas für den Preis. Ich schätze Evernote sehr, aber was sie mit den Preisen für ihre Produkte machen, finde ich gelinde gesagt unglaublich. Ich bin meinem Geld nicht so böse, dass es wegen ein paar speziellen Evernotefunktionen weg muss.

  • Nutze den ScanSnap iX500 seit 1 Jahr und bin sehr zufrieden damit. Das Scannen geht rasant und wenn man die Zeitersparnis im Vergleich zum mühsamen Einlegen einzelner Seiten mit einrechnet, ist das Gerät seinen Preis schnell wert. Habe ihn bei eBay für 320,- Euro gekauft.
    Ein zusätzliches Programm zum Schrumpfen von einigen Dokumenten hilft mir dabei, in der Cloud Platz zu sparen.

    Ihr solltet hier mal was zum papierlosen Büro bzw. den Weg dorthin schreiben, das wird sicherlich viele Leser interessieren.

  • Ist es denn möglich vom scansnap direkt (ohne PC) an die Dropbox zu senden mit OCR Erkennung? Oder benötigt man dazu den PC?

    • Es gibt diverse Funktionen (scan in Datei, direkt zum Drucker, zu DropBox, zu Evernote usw.).
      Ohne PC/Mac kannst Du Dokumente auch direkt per WiFi an Dein iPad scannen, von dort per zB „Documents“ in der DropBox ablegen lassen.

  • Nach meinem Wissen kann der Fuji kein OCR ohne PC. Ich setze seit 2 Jahren einen Canon ScanFront 220P ein. Der macht beidseitig OCR ohne Rechner. Da scanne ich einfach auf einen USB-Stick auf der FritzBox. Das Verzeichnis synchr. ich mit dem Mac und kann die PDFs im Volltext per Spotlight durchsuchen. Genial. Nachteile: teuer, mit hoher Qualität langsam. Aber schnell scannen ohne OCR ist auch keine Kunst. Der Computer besitzt für OCR mehr Rechenleistung, um schnell zu scannen – ist aber ein Gerät und ein Schritt mehr.

  • Leider scheint zur Zeit die Evernote SnapScan Software für Mac in Deutsch nicht zur Verfügung zu stehen. Daher ist der Scanner komplet unbrauchbar, da er mit der Fujitsu Software nicht betrieben werden kann.

  • benutze das gerät seit ca. drei monaten geschäftlich und bin KOMPLETT bezuckert ob der leistung, die das teil abliefert. schnell, komfortabel, jeden cent wert.
    hab vorher mit einem flachbettscanner versucht, dokumente zu scannen. ab drei, vier seiten einfach unzumutbar.

    die beiliegende software in kombinatur mit apple-bordmitteln reicht völlig aus. evernote nutze ich (manchmal), wirklich sinnvoll setze ich es aber nicht ein. kann wegbleiben.

  • Ich frage mich, was genau der Unterschied vom in Amazon vertriebenen IX500 zu der Evernote Version ist? Sind die Funktionen die im Werbevideo bei Evernote enthalten sind, siehe: https://www.evernote.com/market/feature/scanner-de_DE?sku=SCAN00103 (Video oben links) beim „normalen“ IX500 nicht enthalten?

    Ob der Scanbutton jetzt grün oder blau ist, ist mir ehrlich gesagt völlig wurst, mir geht es ehr um die saubere Zusammenarbeit meines MACs mit dem Scanner und Evernote wie in dem Video.

  • Der Frage kann ich mich nur anschließen.
    Ich möchte auf „papierlos“ mit Evernote umsteigen und nutzte die Evernote Pro Version.
    Aktuell scanne ich per iPad App „Sanner Pro“ im bescheiderner Qualität.

    Da meineswissens die OCR auf dem Evernote Server stattfindet, frage ich mich warum ich OCR scannen muss/soll?! Oder täusche ich mich da?

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