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Ring: Video-Türklingel mit iOS-Anbindung

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Kürzlich erst haben wir über DoorBird berichtet, ein Video-Türklingelsystem mit iOS-Anbindung, das im März in den Handel kommt. Mit Ring ist ein amerikanisches System mit weitgehend identischem Funktionsumfang bereits verfügbar und lässt sich auch von Deutschland aus bestellen.

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Ring ist eine WLAN-Türglocke mit integrierter HD-Kamera und Mikrofon. Das Klingelsignal wird an ein Smartphone oder Tablet übertragen und per App kann man dann sowohl aus dem eigenen WLAN-Netz als auch bei Internetanbindung über Mobilfunk – also von überall her – nicht nur sehen, wer vor der Tür steht, sondern auch mit dieser Person sprechen. Optional kann man den in die Türglocke integrierten Bewegungssensor auch so konfigurieren, dass man unabhängig von Betätigung der Glocke eine Push-Mitteilung erhält und einen Blick „zur Tür hinaus“ werfen kann. Infrarot-LEDs sollen dafür sorgen, dass die Kamera auch bei Dunkelheit taugliche Bilder liefert. Neben iPhone und iPad lässt sich Ring auch mit Android-Geräten nutzen, dabei ist die Gesamtzahl der mit der Glocke verbundenen Geräte nicht begrenzt.

Das zum Preis von 200 Dollar vertriebene Gerät ist mit einem integrierten Akku ausgestattet, der nach Herstellerangaben bis zu 1 Jahr lang hält, aber jederzeit auch über ein mitgeliefertes USB-Kabel aufgeladen werden kann. Für den Betrieb der Glocke ist eine Internetverbindung erforderlich, damit die Push-Mitteilungen bei Betätigung ordentlich versendet werden können. Allerdings lässt sich eine vorhandene klassische Türklingel mit dem System verbinden, diese läutet dann ebenfalls sobald die Glocke betätigt wird. Zudem ertönt ein Klingelsignal direkt an der Klingeltaste.

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Ring bietet optional auch die Möglichkeit an, sämtliche Aktivitäten vor der Tür bis zu sechs Monate lang zu speichern. Dieser Dienst ist noch bis April kostenlos und wird dann voraussichtlich 3 Dollar pro Monat kosten.

In Deutschland gab es mit früh bestellten Ring-Systemen offenbar teils Probleme, weil die für die Videoübertragung genutzten Ports sich mit denen von der Telekom vor Internettelefonie genutzten überschnitten. Dieses Problem wurde mittlerweile behoben. (Danke Martin)

Mit Blick auf die Produktverbesserung macht der Hersteller ohnehin einen sehr positiven Eindruck. Erst heute wurden per Newsletter gleich mehrere Firmware-Updates mit Funktionserweiterungen und Verbesserungen angekündigt.

Bestellungen aus Deutschland können über die offizielle Webseite von Ring abgesetzt werden. Für den Versand werden unabhängig von der Anzahl der bestellten Geräte pauschal 20 Dollar berechnet. Ob hier noch Einfuhrsteuern und Zoll anfallen, hängt vermutlich wie so oft von der Lust und Laune der zuständigen Paketdienste und Zollbehörden ab.

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21. Jan 2015 um 19:09 Uhr von Chris Fehler gefunden?


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