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Verfügbar in der zweiten Jahreshälfte 2020

Reaktion auf neuen Smart-Home-Standard: Auch Z-Wave will sich öffnen

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Zufall oder hektischer Aktionismus? Nur 24 Stunden nach der Ankündigung der Branchen-Größen Google, Apple, IKEA, Philips und Samsung, zukünftig an dem gemeinsamen Smart-Home-Standard „Connected Home over IP“ arbeiten zu wollen, hat die Z-Wave-Allianz eine eigene Pressemitteilung ausgegeben.

Zwave Standard

Thema auch hier: Der eigene, drahtlose Kommunikationsstandard soll fortan offen und gemeinsam mit zahlreichen Hardware-Partnern weiterentwickelt werden. Zu den Partnern zählen unter anderem Fibaro, Devolo, Gigaset, Homee, Somfy, TP-Link und die Eigenmarken der Hornbach Baumarkt AG.

In Kooperation mit den „Silicon Labs“ hat das Z-Wave Konsortium nun angekündigt, die Z-Wave-Spezifikation als ratifizierten Multi-Source-Wireless-Standard öffnen zu wollen, der allen Anbietern für die Entwicklung zur Verfügung steht. Die Z-Wave-Allianz wird sich als Dachorganisation um den Ausbau des Standards kümmern und ein Z-Wave-Zertifizierungsprogramm anbieten, das sowohl Software als auch Hardware umfasst.

Der offene Standard soll in der zweiten Jahreshälfte 2020 verfügbar sein – ein vager Termin, der euch dabei helfen kann, die Eingangs gestellte Frage zu beantworten.

Aktuell ist die Z-Wave-Allianz mit über 100 Millionen eingesetzten Geräten am Markt vertreten, kennt mehr als 3.200 zertifizierte Produkte und zählt einen Mitgliederstamm von über 700 Unternehmen.

Zum Nachlesen

Montag, 23. Dez 2019, 10:06 Uhr — Nicolas

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  • Ich fürchte, dass diese Allianz gegenüber Google, Amazon und Apple den kürzeren ziehen wird. Die Schaltzentralen Alexa, Siri und Google haben sich hier bereits etabliert.

  • Und weiterhin Stillschweigen von Homematic

    • Ohne Homebridge wäre das bei mir auch nicht aufgebaut worden.
      Immerhin eine zuverlässige und leicht programmierbare Lösung für Alarmanlagen.
      Homemade Sensoren für den Gasverbrauch und den Türöffner haben als Bastelprojekt gezeigt was man noch alles Smart umbauen kann.
      Homekit fehlt ja noch die richtige programmierbarkeit- es gibt keine NAND – alles andere braucht keine Informatiker.

      • Ich bin von Homebridge auf Raspi umgestiegen auf homebridge in RedMatic in CCU3 auf Raspi. Das geht viel schneller und erstmalig zuverlässig.
        RedMatic hat die CCU3 zum Alleskönner aufgebohrt…

      • Hi, also als Ad-on für die CCU3? Läuft das stabil bei Dir? Würdest Du sagen, dass das einer Lösung z.B. mit IObroker auf einem Raspberry überlegen ist? Danke

  • Ich bin dafür, dass alle diese Standard ms zusammen und offen arbeiten. Nur so kann meiner Meinung nach ein hoher Sicherheitsstandard gewährleistet werden, da jeder reinschauen kann. Und ein gemeinsamer Standard bietet auch mehr Möglichkeiten für einen offenen Markt. Mal vom reinen Gewinnmaximierenden Denken abgesehen. Das Krebsgeschwür Kapitalismus wird es aber wohl noch lange geben..

  • Nicht nur homatik hällt sich bedeckt, auch die Telekom schreibt kein Wort dazu ! Sollte das einer von der Telekom lesen : sobald ein vernütiger Standard raus ist , bin ich weg von euch ! Verbrecherbande !!!!
    Diese machen nur ihr klein klein um an den Geräten ordentlich ab zu kassieren und öffnen ihr System nicht für andere ! Auf Nachfrage wird auf die Geschäftspolitik verwiesen und niemand im Unternehmen kann was dafür!!!!

    • Naja Z-Wave ist ein vernünftiger Standard auf den es sich definitiv lohnt zu wechseln.

      • Wo sind denn die Vorteile zu Zigbee? Für Zigbee gibt’s zahlreiche günstige Komponenten und die kann ich problemlos ohne Hersteller Bridge via Raspberry steuern.

        Ich sehe da keinen Vorteil und keinen Grund auf die Öffnung von zwave zu warten.

      • Ich sehe den Vorteil aktuell bei der Reichweite. Habe DEVOLO Produkte, beim Test mit Osram Steckdose kam die DEVOLO Variante weiter.

    • Selbst schuld. Was benutzt du das auch? Zwingt dich doch keiner.

    • Hä? Magenta SmartHome ist eines der wenigen Systeme, dessen Plattform viele verschiedene SmartHome-Protokolle unterstützt: HomeMatic, HomeMaticIP, Zigbee, DECT, IP, zWave. Und es werden Geräte unzähliger Hersteller unterstützt, dabei so exotische wie Gardena oder BoschJunkers-Heizkessel, aber eben auch die Sonos, Hue, Netatmo, Kameras verschiedener Hersteller, IKEA-Bulbs usw. Es ist eben KEIN geschlossenes System wie z. B. innogy SmartHome.

      • Die SmartHome Variante von der Telekom unterscheidet sich im Protokoll von homatik up oder anderen Herstellern! Die Telekom kocht ihr eigenes süppchen !

      • @Mick: Nein, das ist definitiv falsch. Da ich seit 6 Jahren die Plattform mit aufgebaut habe, kann ich sagen, dass das nicht stimmt. Wir integrieren exakt das HomeMatic und das HomeMaticIP Protokoll, neben vielen anderen auch. Da das Binding vom Hersteller eq-3 selbst kommt, kann es ja wohl nicht inkompatibel sein.

  • Naa.. da wird doch wohl nicht langsam ein (böses) Erwachen einsetzen..

    Da scheint sich ja endlich genau das anzubahnen was Menschen die sich mit KNX, Heimautomatisierung und ähnlichem bereits vor 20 Jahren beschäftigt haben, schon damals gefordert hatten. Ein gemeinsamer Standard inkl. Sicherheitsregelungen, inkl. einem offenem Protokoll das es unterschiedlichen Herstellern und Entwicklern ohne horrende Litzenzkosten erlaubt bezahlbare Hardware zu produzieren.

    Was hat diese kapitalistisch verseuchte Riege gemacht, jeder Depp hat seinen eigenen Standard entwickelt, viel Geld umsonst aus dem Fenster geworfen nur weil jeder meinte sein Rad und sein Süppchen ist am besten und wäre die neueste und beste Erfindung.

    Ein Gerät von A passt nicht zu B und am besten braucht man noch eine Bridge von C und ein Adapter von X dazu. Davon abgesehen meist auch auch noch ein IT-Studium. Klasse die Herren Manager- war eine echt super beschissene Leistung bis heute. 15 Jahre reine Zeitverbrennung.

    Für manche Dinge eine 1 in der Ausführung und gleichzeitg eine freundliche 6 für das verkacken.

    Genau daher findet sich großflächiges „SmartHome“ bis heute eigentlich auch nur genau dort wo man es sich bisher finanziell leisten kann. Mal abgesehen von den kleinen Inseln wie HomeKit, Eve oder sonst irgend so einem Cloud-Krampf vom Energieversorger oder weiteren Bastelstuben. Die tun zwar auch etwas können aber auf keinen Fall jeden Nutzerwunsch lückenlos abdecken.

    Ich hoffe das sich dieses zusammenrücken mit offenen Standards komplett durchsetzt so das auch die letzten Beutelschneider in dieser Branche endlich das kalte Fracksausen bekommen.

    OpenHAB 2.5 ist verfügbar.. :)

  • Z-Wave ist echt Kacke! Ich habe jetzt schon einfache Fensterkontakte von drei Herstellern ausprobiert und keiner zeigt sich als Fensterkontakt… nur als allgemeiner Sensor!

    Das mag wohl an meiner QBox von COQON liegen… aber: wäre der Standard weiter, würde das halt gehen! So muss man die teuren Original-Komponenten des Herstellers kaufen (80€ für n Raumfühler ;-)

    So wird das nichts mit der Kundenbindung!

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