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30 GPIO-Pins

Raspberry Pi Pico: Neuer Microcontroller für 3,95 Euro

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Die für den beliebten Bastelcomputer Raspberry Pi verantwortliche Raspberry Pi Foundation hat mit dem Raspberry Pi Pico heute einen neuen Microcontroller vorgestellt, der im deutschen Fachhandel mit einem Verkaufspreis von 3,95 Euro ausgezeichnet ist.

Pico
Das Herz des Raspberry Pi Pico ist ein Chip aus Eigenentwicklung. Der so genannte RP2040 misst 7mm × 7mm und verwaltet 30 GPIO-Pins, von denen sich vier für analoge Inputs nutzen lassen.

Pico R3 Pinout

Der Raspberry Pi Pico ist damit nicht viel mehr als ein kostengünstiges Breakout-Board für den RP2040, das diesen mit 2MB Flash-Speicher und einem Spannungswandler versieht. Dieser unterstützt Eingangsspannungen von 1,8-5,5V und ermöglicht so die flexible Stromversorgung des Boards.

Alle Informationen zum Raspberry Pi Pico, inklusive der Pinouts und Board-Spezifikationen lassen sich auf dieser Sonderseite einsehen. Programmiert wird der Microcontroller wahlweise per MicroPython oder C bzw. C++.

Die Feature-Liste des neuen Raspberry Pi Pico liest sich wie folgt:

  • Dual-core Arm Cortex-M0+ @ 133MHz
  • 264KB on-chip RAM
  • Support for 16MB off-chip Flash
  • Interpolator and integer divider peripherals
  • 30 GPIO pins, 4 analogue inputs
  • 2 × UARTs, 2 × SPI controllers, and 2 × I2C controllers
  • 16 × PWM channels
  • 1 × USB 1.1 controller and PHY, with host and device support
  • 8 × Raspberry Pi Programmable I/O (PIO) state machines
  • USB mass-storage boot mode with UF2 support, for drag-and-drop programming
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21. Jan 2021 um 19:19 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • soll der jetzt esp32 Konkurrenz machen?
    dafür ohne wlan? hm…Anwendungsfälle gibt es ja genug …

  • Frage an die Fachleute: reicht das aus für PiHole und/oder Homebridge?

    • Nein, dafür ist der auch nicht gedacht. Nimm mindestens den 3B+ dafür. Besser den 4er.

    • Hast du einen Netzwerkanschluss gesehen?

    • Dafür braucht das Ding erst mal einen LAN Anschluss

    • Ein Pi Zero tut es auch. Habe da die beiden Instanzen Homebridge und pihole ohne Probleme drauf laufen und Kleinkram wie phoscon. Updates und Paketinstallationen dauern natürlich, aber wenn es läuft, dann läuft es ohne, dass ich Verzögerungen merken würde.
      Ein 4er ist völlig übertrieben und verbraucht ungleich mehr Saft.

      • hey das läuft beides zusammen das geht? War bis jetzt nicht sicher ob das synchron läuft. Lässt es sich auch mit ner Zeitschaltuhr steuern? So das er so ausgeht und wieder an oder ist das nicht zu empfehlen?

      • Wollte ich auch gerade schreiben. Zero reicht völlig aus.
        Vielleicht noch einen Ethernet/USB-Hat drauf oder einen USB-Ethernet-Adapter dran und schon hat man ein stromsparendes Gerätchen mit stabiler Netzwerkanbindung, das man z.B. direkt an den USB-Port einer Fritz!Box hängen kann.

      • infokalypse –

        Hier läuft auf dem 3B sogar folgendes parallel im Alltagseinsatz: PiHole, Unbound, Nextcloud, FHEM, Homebridge, Shairport und CUPS. Alles problemlos und ohne Verzögerungen.

      • Grundsätzlich tut es der Zero auch, das ist korrekt. Aber man muss Adapter dazu kaufen und dazu ist die Übertragungsrate arg begrenzt.
        Warum soll ich da meine Firewall drauf ziehen, wenn der bei 70MBit/s zu macht?

      • Ich habe für den Zero eine Platine mit usb Anschluss geholt dir wird drunter geschraubt mit nen Acryl Schutz auf beiden Seiten. Den habe ich dann in die usb Buchse meiner fritzbox gesteckt. Läuft wunderbar mit pihole.

      • revosback: Ich glaube, hier hast du nicht ganz verstanden, was Phiole ist. Das ist keine Firewall, die den ganzen Traffic einmal überprüft. Der filtert lediglich DNS-Adressen aus und hat dabei praktisch keinen Traffic. Lies dich mal da ein.
        Einen Adapter habe ich auch nicht gebraucht. Der läuft auch über WLAN und hat nur USB zur Stromversorgung. Zugriff über ssh. Also nicht so viel Unsinn erzählen. Ein Ethernet-Hat würde evtl. noch direkter ansprechen, aber mir reicht das so schon.
        Zeitschaltuhr weiß ich nicht. Würde sicherlich gehen, aber das Booten dauert schon ne Weile. Aber das Ding verbraucht bei mir im Normalfall 0,7W. Keine Ahnung, ob ne Zeitschaltuhr nicht sogar mehr verbraucht.

  • Da kann Apple mit seinem M1 aber einpacken.

  • Und keiner fragt, ob der fair produziert wird.

  • Meiner Meinung kommt der Pico viel zu spät und es fehlen wichtige Features wie WLAN oder ein Anschluss für einen Akku. Das haben schon anderen ESP32/8266 Varianten mit dabei. Mit einer Powerbank sollte es zwar gehen aber dort gibt es nur wenig wirklich kleine Geräte. Aber da der Chip ja wohl auch anderen Herstellen zu Verfügung gestellt wird, wird da denke ich noch Interessanteres kommen.

  • Das Board ist in erster Linie als Lernplattform für Mikrocontroller gedacht, was durch Python als 2. Programmiersprache erheblich erweitert wird. Das Gemeckere der IoT und SmartHome Freaks ist vollkommen überflüssig und fehl am Platze.

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