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Transparenzverordnung kommt

Provider müssen über tatsächliche Bandbreite und Kündigungsfristen informieren

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Nachdem dem Bundestag nun das Bundeskabinett beschlossenen Transparenzverordnung zugestimmt hat, steht der Umsetzung der neuen Richtlinien nichts mehr im Weg. Endkunden dürfen mit Blick auf ihre Internetanschlüsse künftig mehr Transparenz seitens der Provider erwarten, unter anderem müssen diese dann auch konkret Auskunft über die tatsächlich realisierbare Datenübertragungsrate erteilen.

Kabelsalat Telekom

Ein großes Ärgernis für viele Internetkunden sind die „bis zu“-Formulierungen bei Angebot und Vertragsabschluss. Die am Ende tatsächlich bereitgestellte Bandbreite liegt dann teils deutlich unter diesen Angaben. Künftig haben Verbraucher nicht nur den Anspruch auf verlässliche Auskunft, welche Bandbreite realisierbar ist, sondern sollen nach Vertragsabschluss auch überprüfen können, welche Qualität tatsächlich geliefert wird.

Weiterführende Vorschriften werden die Telekommunikationsanbieter verpflichten, sämtliche Vertragsdetails vor und nach Vertragsabschluss transparent zu kommunizieren. Dazu gehören übersichtliche Produktblätter zur Tarifinformation ebenso wie die Vorgabe, auf der monatlichen Rechnung das Ende der Mindestvertragslaufzeit, die Kündigungsfrist und den letzten Kalendertag mitzuteilen, an dem die Kündigung eingehen muss, um eine Vertragsverlängerung zu verhindern.

Die Verordnung soll nun zeitnah verkündet werden und nach einer Übergangsfrist von sechs Monaten in Kraft treten.

Montag, 05. Dez 2016, 10:03 Uhr — Chris
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  • Wird auch langsam Zeit. 16 gekauft und 8 bekommen, so würde niemals einer Brötchen beim Bäcker kaufen. Bei der TK ist das die Regel.

  • Da bin ich gespannt welche Ausreden sich die Provider einfallen lassen. Die Telekom ist zur Zeit so frech kundenfreundlich, dass sie einem dies erst nach Vertragsabschluss mitteilt.

    • Dann wird zukünftig vor Vertragsabschluss wohl immer ein Messingeneur den Kunden besuchen müssen. So ein Unsinn teilweise!

      • Was für ein Unsinn mit dem Messingenieur. Die Anbieter können dann ja einfach, wenn eben nach Schaltung weniger Leistung möglich ist (es gibt ja einige Infos auch über die Fernwartung vom Router/Anschluss, wie z.B. Dämpfung, Störungen, etc), den Kunden im Tarif downgraden, etc. statt darauf zu beharren, dass der Kunde etwas bestimmtes bestellt hat, und dies deshalb auch zahlen müsse.

      • Der unterschied in der bandbreite ist aber kein unterschied in den kosten für den provider. Ob nun 6 oder 16 mbits ankommen ist dem providerr völlig egal, weil die kosten für die bereitstellung und wartung exakt die gleichen sind. Momentan kann man vorher nicht genau sagen welche bandbreite ankommt. Bis zur leitungsschaltung ist nicht eindeutig wie lang der weg bis zwischen kvz und apl sein wird (letzte meile). Da hier die größte dämpfung entsteht liegt hier auch das aktuelle hindernis. Das kann man vorher nur ungefähr rausfinden wenn man die leitung laut plan ausmisst und hofft dass alle angaben zur leitung richtig sind, und dass alle spleisse die normalen werte haben. Dann kommt man auf ein ergebnis was auf ca 5mbits genau ist. Mehr geht bis fttc und drunter nicht.

  • Wird so langsam Zeit, dass manche Provider aufhören Schei*e als Gold verkaufen zu wollen. Bin seit 3 Jahren nur noch bei der Telekom. Da bekomme ich meine Volle Bandbreite für Down/up. Mehr als zufrieden.

    • Bin auch bei der Telekom. Super zufrieden! Und der Service ist auch um Längen besser als bei der Konkurrenz.

    • Bin auch von Vodafone zur Telekom. Aber nur weil in der neuen Wohnung ein Anschluss übernommen werden konnte. 16k gebucht, 16k bekommen. 2 Jahre alles echt paletti! Jetzt geht’s los. Anschluss tot. Telekom schickt Techniker und jetzt geht das Spielchen schon 2 Wochen…. Was will man da jetzt noch sagen…. Die bekommen es einfach nicht hin. Alternativ solange ein lte router aufstellen geht nicht…. Wer soll das den bezahlen……

    • Ja, total toll. Bekomme auch meine DSL 6000 und zahle 16.000 – und zwar seit Jahren! (Die
      bin begeistert!

  • Das sollte seit Jahren schon Standard sein. Ich ärgere mich auch jetzt seit vier Jahren bei meinem Mobilfunkvertrag über diese Formulierung. Nach jetzt 4 Jahren der Beobachtung kann ich jetzt wenigstens zu einem in der gleichen Preisstufe schnelleren Vertrag wechseln. Da gibt es mit Sicherheit auch diese Abweichung, aber das sollte ich mit meinem Endgerät nicht nachweisen können. Und das reicht mir dann auch. ( Altvertrag 42,2Mbit/s Neuvertrag hat 375Mbit/s)

    42,2 MBit/s habe ich nicht annähernd mal gehabt. Wenn die Hälfte mal Anstand war ich schon froh.

    Ja technisch ist das wohl ein Unterschied zu Hausanschlüssen aber das ist beim Spritverbrauch ja auch immer ein kleiner Trick vom Hersteller gewesen.

  • Hab da bisher noch nie Probleme gehabt. Bei Beauftragung im Telekom Shop hat man mir immer gesagt und teils am Rechner gezeigt was geht und was nicht. So weit ich mich erinnere stand die realisierte Bandbreite dann auch immer auf der Bestätigung.

  • Telekom VDSL 50.000
    47.000 bis 49.500 stehen bei jedem Speedtest im WLan an…
    Bin zufrieden.

    • Same here. Sie kamen auch erst zu uns, als es hieß, dass sie nun bis zum Haus die Geschwindigkeit von 50 halten können. Jetzt haben wir immer zwischen 48-50,1 und dass stabil seit über einem Jahr ohne Aussetzer, wenn man den Hack mal nicht betrachtet vor einer Woche :D

    • Jaja, die Speedtests.
      Wenns bei mir kaum läuft, aber soblad der Speedtest beginnt, ist volle Bandbreite angesagt.
      Danach wieder nichts.

      Ein Schelm, wer böses denkt. Könnte ähnlich wie bei VW sein.

    • Ist bei mir mit O2 genau so. Immer.

  • Ich bekomme regelmäßig Post das an meiner Anschrift jetzt 100MBit verfügbar sein. Zuletzt vor 4 Wochen ermittelte der Mitarbeiter im Laden dann erst es wohl doch nur 16MBit werden. In einer ersten Abfrage standen sogar nur 6Mbit. Wenn man sich nun mittig trifft sind es immer noch unglaubliche 10-12. Der Wahnsinn…

  • Echt schlimm diese „Bis zu Angaben“… 200Mbit/s gekauft bei der Telekom und bekomme immer 208-210 geliefert obwohl bis zu 200 Mbit/s angegeben sind :D :D :D

  • Beste Beispiel ist NetCologne da erhält man angeblich eine 25 MB Leitung aber es kommt nur eine knappe 10MB Leitung für den vollen Preis an

    Abwarten was in den AGBS dann beschrieben wird

  • Eins muss man der Telekom lassen: bei mir liegen nur 6MB an, wurde so kommuniziert und habe ich sowohl gefühlt, als auch mit regelmäßigen Tests immer anliegen. Das ist im Bekannten- und Verwandtenkreis bei Kabelanbietern oder 1&1 nicht der Fall. 1&1 beim Nachbarn: 16000 verkauft und im Schnitt 3000-5000 anliegen. Bruder bei Telecolumbus: 32000 verkauft und max 10000 gemessen.

  • Telekom DSL 50.000 gekauft und 49.800 wird geliefert. Seit einem Jahr (da wurde es ausgebaut) konstant. Vorher war es eine Katastrophe hoch zehn (am Land). Aber jetzt läuft alles problemlos.

  • Ich werd verrückt! Sie müssen also die Wahrheit sagen. Na, das ist ja ein Ding. Die Provider haben ja mit der „Bis zu…“ Aussage nicht wirklich gelogen, nur verstehen das die meisten nicht. Also müssen sie jetzt diese Information vorm Abschluss angeben. Ich bin gespannt. Was mich allerdings noch viel mehr zum Wahnsinn treibt, ist die Tatsache, das ich im Zentrum von Berlin 6Mbit habe, und niemand sich drum schert daran etwas zu endern.

  • Habe bei der Telekom nen Vertrag mit 100 Down- und 40 Upload und bekomme im Schnitt 97/38. Bin sehr zufrieden.

  • Wird wirklich Zeit 16000 Vertrag abgeschlossen und mehr wie 2000 kb/s nicht möglich, wer nicht aufpasst wird abgezockt. Fairness halber muss ich sagen das mein Provider mir direkt einen neuen Vertrag gegeben hat.

  • netcologne, 100/40 gebucht, fritzbox sagt 110 down 43 up und speedtest.net bestätigt mit 102/41

  • Im Grunde finde ich Regulierung dieser Art ne gute Sache, auch wenn ich aus der Telko Branche komme.
    Aber wieso zB werden Autos nie mal auf den Verbrauch festgenagelt? Wieso duerfen Züge massiv zu spät kommen etc.?! Bei der Regulierung der Telko-Branche ist die Politik immer sehr schnell, viele viele andere haben hingegen in fragwuerdigsten Bereichen einfach freie Hand. Wieso nicht mal dort nachbessern, wo es wirklich brennt?

  • Habe genau seit einem Jahr Unity Media. Erst war alles bestens, bis August 2016. Habe ein Schreiben bekommen das meine Leistungen mit der neuesten Router die Leistungen noch besser sein werden. Da ich mein Router erst ein halbes Jahr in gebrauch hatte und bis dahin zufrieden war, habe ich das Angebot nicht in Ansprüch genommen. Das findet Unity Media aber nicht lustig und seit diesem Zeit ist das Internet sehr sehr sehr langsam (schikane?). Auf jedem Fall möchte ich diesen Club kündigen und mich darauf berufen das die versprochene Leistungen nicht geliefert werden. Aber wie kann ich das plus beweisen?

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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