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An der Supermarkt-Kasse

Preisaufschläge und Stückzahlen-Stille: Ein Apple-Graph klärt auf

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Noch in der Nacht des 1. November wurde die Entscheidung Apples, zukünftig auf die Bekanntgabe der abgesetzten Geräte-Einheiten zu verzichten, hitzig diskutiert.

Einen Tag später wirkte sich die im Rahmen der Quartalszahlen-Freigabe angekündigte Stückzahlen-Stille bereits auf den Börsenwert des Unternehmens aus.

Zum Q4/2018 hat Apple vorerst zum letzten Mal über die Stückzahlen der verkauften iPhones, iPads und Macs informiert und nimmt Marktbeobachtern damit auch die Möglichkeit, die Änderungen der durchschnittlichen Geräteverkaufspreise zu berechnen.

Woher kommt die neue Zurückhaltung? Ben Thompson beantwortet die Frage mit einem Graph:

Graph

Die verkauften iPhone-Einheiten und das Umsatzwachstum Apples sind nicht mehr verheiratet, sondern driften auseinander. Die Bekanntgabe der Stückzahlen liefert damit immer weniger Orientierung und ist als Wachstumsindikator inzwischen nicht mehr zu gebrauchen. Wir erinnern uns: Apples Wachstum findet mittlerweile vor allem in der Services-Kategorie statt.

Womit wir zu den Preisaufschlägen kommen, die sich inzwischen durch Apples gesamtes Produkt-Portfolio ziehen. Eine Sichtweise: Technisch weit entwickelte Geräte wie das iPhone X werden nicht mehr im Zweijahrestakt ersetzt, sondern halten wahrscheinlich eher drei durch und dürfen auch entsprechend mehr kosten.

Eine Andere: Im Angesicht sinkender Geräte-Absatzzahlen – die in den kommenden Jahren wohl immer sichtbarer werden dürften – dreht Apple an der Preisschraube und überbrückt so die Wartezeit, ehe die Services-Kategorie vollends explodiert.

So werden nicht nur die Abo-Zahlungen weiter zunehmen – von denen Apple übrigens auch als Vermittler ordentlich profitiert – mit dem erwarteten Start des hauseigenen Video-Streaming-Dienstes werden auch die direkten Anwender-Zahlungen an Apple in die Höhe schnellen.

Und Tim Cook? Der Apple-Chef begründete die neue Zurückhaltung mit einer hinkenden Supermarkt-Analogie:

„if you go to the market, and you push your cart up to the cashier, and she says or he says, “How many units you have in there?” It doesn’t matter a lot how many units there are in there, in terms of the overall value of what’s in the cart.“

Mittwoch, 07. Nov 2018, 19:18 Uhr — Nicolas
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  • Man kann es auch anders sagen: Da die Geräte immer weniger gekauft werden, weil sie nicht mehr so viel Neues bringen, muss man für denselben Umsatz den Stückpreis erhöhen. Die Frage ist nur, wie lange das der Käufer mitmacht.

    • Das liegt an jedem selbst wie lange er das mitmacht. Ich habe vorerst mit zwei iPhone X das letzte Geld in Apple investiert, diese Jahr gab es bei mir überhaupt nichts von Apple. Bei den Preiserhöhungen wird es auch nicht mehr so schnell etwas geben. Die Apple Watch und das neue iPad hätte ich gerne gehabt, es liegt auch nicht unbedingt an mangelnden Finanziellen Mitteln, es ist die Frage ob man das mitmachen will oder nicht, bei mir ein ganz klares Nein. Sollte mein iPad nicht mehr laufen wird es definitiv das günstigste als Ersatz werden, obwohl ich das Design absolut nicht mehr sehen kann, der Preis der für das iPad Pro verlangt wird ist einfach eine Frechheit. Eigentlich wollte ich auch eine neuen ATV 4K kaufen, auch das kaufe ich nicht. Sollte Apple das günstigste iPad auch verteuern werde ich mir Alternativen von anderen Herstellern suchen, für ein bisschen surfen, E-Mail und YouTube muss es kein Tablet für 900€ sein. Ich denke Apple wird ohne meine Einkäufe auch klar kommen, allerdings habe ich schon eine Menge für Apple Hardware ausgegeben, in den 10 Jahren in denen ich jetzt Apple Benutzer bin.

    • Schon mal was von Marktsättigung gehört?

    • Kurz und bündig ausgedrückt, Negm. Bin voll Deiner Meinung!

    • Und weil sie immer teurer werden, kaufen weniger die Geräte. Ein teufelskreis :)

    • Schonmal geschaut was ein Surface Pro in dieser Ausstattung kostet? Kostet >100Euro mehr als das iPad Pro. Und zum surfen und eMail schreiben kauft sich sowas keiner, sondern um damit zu arbeiten, deswegen PRO :-)

      Davon mal abgesehen kostet Entwicklung und Technologie auch Geld. Technologie in Form von kostenlosen OS-Updates jedes Jahr seit etlichen Jahren (iOS und MacOS) mit many tons of new features müssen auch irgendwie finanziert werden. Neue Windows-Major-Versionen haben bisher immer Geld gekostet, gestaffelt nach Home, Pro usw. Dazu kommt dass die Entwicklung von Technologie in Form von Hardware auch nicht einfach so vom Himmel fällt und auch diese finanziert werden muss.

      Natürlich hat Apple eine sehr gute Marge, aber die Kosten sinken defintiv nicht von Jahr zu Jahr.

      Vergesst auch nicht warum Ihr Apple-User seid: Weil ihr das Apple-System als unkompliziert, einfach zu bedienen und sicher empfindet. Es funktioniert einfach (in aller Regel :-D )

      • Das ist aber ein vollwertiger Computer ohne Restriktionen, die einen Hersteller wie Apple schon vor zehn Jahren hätte vermeiden können. Sprich: der Vergleich zwischen Äpfel und Birnen.

    • Hier noch einige kleine Ergänzungen: Nach den von Apple (z.T. letztmalig) veröffentlichen Zahlen (https://www.apple.com/newsroom/2018/11/apple-reports-fourth-quarter-results/) gilt für das Geschäftsquartal Q4-2018 im Vergleich zu Q4-2017:
      Apple hat etwas weniger Macs und deutlich weniger iPads (-6,5%) verkauft; die iPhone-Verkäufe stagnieren (+0,5%).
      Dennoch sind die iPhone-Umsätze um ca. 20% und die Mac-Umsätze minimal gestiegen; die iPad-Umsätze gingen dagegen ca. dreimal stärker zurück als die Stückzahlen, d.h. offensichtlich ist der Anteil der „Billig-iPads“ an den Verkäufen deutlich gestiegen.
      Die iPhone-Umsätze machen noch immer fast 60% des Gesamtumsatzes aus
      Das wichtigste ist aber: Der Gesamtumsatz ist um 20% gestiegen, der Gewinn aber um 40%! Die höheren Preise sind also „unterm Strich“ NICHT durch höhere Herstellungs-/Entwicklungs-Kosten begründet, sondern gehen letztlich direkt als Gewinn an die Aktionäre (ob dieser Gewinn nun ausgeschüttet wird oder nicht.)
      Da der Gewinn doppelt so stark gestiegen ist wie der Umsatz, spricht sogar vieles dafür, dass Apple die Gesamtkosten senken konnte – so viel technologisch „Neues“ ist in den neuen Geräten ja auch gar nicht enthalten…

  • Die Zahl der abgesetzten Geräte behält schon ihre Aussagekraft. Warum man diese nicht mehr angibt, dürfte dich offensichtlich sein: es soll nicht jeder auf Anhieb sehen, dass bei gleicher Stückzahl der Umsatz steigt… dürfte aber auch so jedem klar sein

    • Ich hätte es nicht besser ausdrücken können :-).

      • Also mal ehrlich: wer nicht ganz blöd ist und Zahlen auf Preisschildern richtig lesen kann und ein Langzeitgedächtnis hat, den kann Apple einfach nicht für blöd verkaufen. Selbst wenn man die Zahlen weg lässt, ist jeder Gang im Apple Store eine Erleuchtung, wenn nicht unbedingt eine positive.

    • iFan, Kunden wie ich werden für sinkende Stückzahlen sorgen … … …

  • Es ist aber auch klar, dass die Geräte seltener getauscht werden, wenn sie teurer sind. Und bei den aktuellen Preisen werden einige Kunden Apple den Rücken kehren. Das ganze ist aus meiner Sicht also eher kontraproduktiv….

    • Hinzu kommt, denis, daß Kunden (wie ich) ihr Apple-Gerät mit den einmal -individuell eingerichteten- Apps ad infinitum weiterbenutzen werden.

      Damit meine ich: ich werde mich nun nicht nur beim Hardwarekauf zurückhalten, sondern ebenfalls beim Softwarekauf (Apps). Mein iPad Pro (10.5, 512 GB, wifi+cellular) ist mittlerweile mit allen Apps, welche ich irgendwie benötigen könnte, ausgestattet (659 an der Zahl). Abo- und Streamingdienste waren, sind und bleiben auf meinem Gerät ausgesperrt.

      Davon ausgehend, daß viele, wenn nicht sogar die meisten Käufer/Nutzer hier so denken wie ich, hoffe ich, daß Apple sich mit seiner Idee auf Umsatzausgleich durch Umschwung auf Services verkalkulieren wird – und so, durch Umsatz- UND Gewinnverluste, auf den Weg der Tugend, meint: angemesseneres Preis-/Leistungsverhältnis aller seiner Produkte, zurückgezwungen wird.

      Merke: am Geldbeutel merken es ALLE … … …

      • 659 klingt nicht nach was du brauchst eher das du alle deine Apps einfach installiert. Kann beim besten willen nicht glauben dass so viele Apps Regelmäßig genutzt werden.

  • „Etwas teurer“ ist natürlich auch eine maßlose Untertreibung bei 17-54% Preiserhöhung. Von den iPhones wollen wir gar nicht erst anfangen :/

    • Wenn ich etwas „teures“ von Apple kaufe wie z.B. das iPhone X direkt am Verkaufstart mit 128GB für fast 1269 Euro und sehe das es knapp ein Jahr später für 650Euro bei Ebay verkauft wird, da verliere ich auch die Lust jedes Jahr ein neues zu kaufen. Und ja ich habe auch einige Apple Geräte und finde die momentanen Preise für Geräte oder Reparatur absolut Unverschämt.

  • Mein Englisch ist etwas eingerostet… Könnte mir das bitte übersetzen?
    Und ja, ich könnte Google bemühen, denke aber, daß ich nicht der einzige bin… ;-*

    • Gehts um die Aussage von Tim Cook?
      Falls ja, meint er dass er wenn man an der Supermarktkassa nachher der Anzahl der Waren im Einkaufswagen gefragt wird, man normal drauf antwortet, dass das irrelevant sei und nur der Gesamtwert des Einkaufs zählt.

    • TC meint bei einer Supermarktkette interessiert am Ende nur der Umsatz und nicht wie viele Teile sie denn im letzten Quartal verkauft haben. Sprich der Apple Kunde kauft nicht mehr ein Gerät, sondern ein Gerät+alle möglichen Dienstleistungen (iCloud, Music, etc.), also einen „Warenkorb“.

      • Der Vergleich ist doch Quatsch.
        Im Supermarkt kaufe ich doch i.d.R. Verbrauchsgüter und keine Dinge die in einem Ökosystem mit anderen Produkten und Dienstleistungen leben. Und den Supermark als Händler intressiert es brennend wieviel Warenumschlag die pro Artikel haben!
        Apple-Produkte leben in einem Ökosystem. Da interessiert es mich und viele andere schon wieviele iOS und macOS Geräte da so abgesetzt werden denn sinkt die Zahl merklich richten sich Anbieter von Software, Zubehörteilen und Dienstleistungen früher oder später anderweitig aus. Die Entscheidung keine Stückzahlen mehr zu nennen hat für mich einen eindeutig fahlen Geschmack.

    • Deepl.com:

      „wenn du zum Markt gehst und deinen Wagen zur Kasse schiebst, und sie sagt oder er sagt: „Wie viele Einheiten hast du da drin?“ Es spielt keine Rolle, wie viele Einheiten es da drin gibt, bezogen auf den Gesamtwert dessen, was im Warenkorb ist.“

  • Für mich bedeutet das, dass ich meine Apple Hardware noch deutlich länger nutze und auf Neukäufe verzichte. So hat Apples Preispolitik auch was Gutes für meinen Geldbeutel.

    • Und irgendwie ja auch für die Umwelt!

    • Und für die Umwelt, danke Apple :-)

    • Man darf auch gespannt sein, wie preisstabil die Geräte am Ende sind. Wenn man für ein MacBook Air nun 1350€ anstatt 1099€ zahlen muss, aber nach 4-5 Jahren auch 8-900€ bekommt anstatt der 600€ die man jetzt noch gut und gerne dafür bekommt, gleicht sich das irgendwo wieder aus.

      • Wenn das Wörtchen „wenn“ nicht wär, wär mein Vater Millionär. Da „wenn“ aber leider ist, ist es mit der Million: MIST.

        In 4-5 Jahren wird auch die aktuelle Geräteversion entsprechend veraltet sein, sodaß ein Mehrwert zu vorherigen (Gebraucht-) Versionen entfallen dürfte, Specter – es wird mithin bei den 600,– € Deines Beispiels bleiben …

      • aber nach 4-5 Jahren bekommst du nicht mehr lange Upgrades vom iOS und dann läuft auch vielen nicht mehr. Ausserdem werden die Geräte mit anderen OS besser, sicherer und sind für den gleichen Preis ziemlich sicher besser.
        Klar, nicht von Apple, aber wer sagt, dass bis dann ich was besseres ist? Wenn ich auf den Wiederverkaufswert schauen würde, dann sicher keine Appleprodukte.

  • Ich musste heute erst wieder bzgl. der Apple Preise mit dem Kopf schütteln. Auf der Suche nach einem neuen Notebook, standen das aktuelle MacBook Pro und das Dell XPS als 13″ Version in der näheren Auswahl. Bei gleichwertiger Ausstattung kostet das MacBook mal knapp 1.000,- € mehr. Nur noch verrückt & noch dazu das anhaltende Problem mit der Tastatur.

    • Deswegen graut es mir vor dem Tag an dem mein MacBook Pro early 2013 (das erste mit Retina) den Geist aufgibt. Das Teil funktioniert bald seit fast 6 Jahren tadellos, Akku noch bei 95%. Ich hoffe ich kann es noch 1-2 Jahre nutzen bis Apple hoffentlich wieder so ein Qualitätsprodukt im Programm hat. Und nochmal zu den Preisen. Das Teil hat damals ca. 3000€ gekostet und ist jeden Cent davon wert. Mein Vater hat in derselben Zeit knapp 4000€ für 3 Windows-Laptops ausgegeben, die beileibe nicht mit meinem MacBook mithalten konnten.

  • Also ich seh das auch so: hatte zuvor immer meine iPhones im Zweijahrestakt ersetzt, aber jetzt wird es mir zu viel. Letztes Jahr hab ich schon das iPhone 8 und X ausgelassen und wollte jetzt eigentlich das XR nehmen. Aber nicht zu diesen Preisen. Mein iPhone 7 läuft noch prächtig und ich vermisse nichts. Warum ersetzen?

  • Ist doch ganz einfach. Hab mich auch lange Zeit dem Wahn verschrieben, es muss immer das neueste sein. Muss es eben nicht. Einfach ein bisschen abwarten. Im AppleStore wird es früher oder später auch generalüberholte Geräte geben oder bis nächstes Jahr warten. Die Vorjahresmodelle werden dann ja meist weiterverkauft, nur zu einem annehmbareren Preis.

  • Ich bin Student, arbeite aber neben dem Studium und kann mir daher die Apple Produkte leisten. Zum Glück fehlt mir allerdings der Anreiz dazu. Mein MacBook Pro von 2012 hat eine SSD Festplatte und neuen Arbeitsspeicher bekommen und läuft super.
    Mein IPhone 7 ist mir zwar zu groß und ein SE2 oder IPhone X Mini hätte ich gekauft, aber nur wegen der besseren Hardware upzugraden sehe ich nicht ein, vor allem wird es dann ja nochmal größer :/
    Die Apple Watch wurde bei mir gegen eine Garmin Vivomove HR getauscht, sieht schick aus, der Akku hält 5 Tage und sie macht genau das was ich von der Apple Watch auch erwartet hab.

    Die neue Preispolitik gefällt mir garnicht und wenn mein MacBook oder mein iPhone kaputt gehen, werde ich vor einer Zwickmühle stehen. Windows und Android sind mir zu verbugte und nervige Systeme, aber die Leistungen und Einsparungen für den Preis bei Apple in Kauf zunehmen kommt im Moment auch nicht in Frage….

  • Schade, dass das Apple Management diesen Weg eingeschlagen hat, obwohl ja Geld verdienen für Apple nicht wichtig sei (Tim Cook)!
    Die Preise sind inzwischen maßlos, vor allem das Zubehör stößt in ungeahnte Höhen vor. Was kostet die Tastatur fürs große iPad Pro… 200€.
    Das ist mal locker 2x der Preis einer MS Surface Tastatur mit Trackpad und Fingerprint-Reader.
    Das große Problem ist, das bei jeder Preiserhöhung Kunden „unten“ wegbrechen…. und Apple sich einen neuen Ruf erarbeitet… „von ganz schön teuer “ nun „die spinnen“
    Mit den Händen aufgebaut, mit dem Arsch abgerissen!

  • Abos sind bei mir tabu.

    Streaming-Dienste ebenfalls.

    Mein derzeitiges iPad Pro 10.5 ‚ wird mir erhaltenbleiben, bis es auseinanderfällt.

    Appe, Deine Services-Rechnung wird -mindestens, was mich angeht!- garantiert nicht aufgehen!

  • Apple muss echt aufpassen, dass sie den Bogen nicht überspannen.
    Bei mir ist die Schmerzgrenze inzwischen auch überschritten. Auch wenn die Geräte i.d.R. leading edge sind, sind diese im Vergleich zur Konkurrenz zu teuer.

    Der Grund, weshalb ich bei Apple bleibe, ist das Ökosystem. Ich habe viele Apps, die dann wegschmeißen könnte, habe Homekit Geräte usw.

  • Geht mir genauso. Bei meinem Pro Retina 2015 ist die Tastatur und das Trackpad kaputt (wohl irgendwas mit der Platine, Reparaturkosten 700€). Eigentlich stand also fest, das ich mir ein neues Macbook kaufe.
    Aber bei dieser Preiserhöhung für ein (brauchbares) Air…. benutze ich mein kaputtes Macbook wohl nun als Desktop.

    Iphones nutze ich 3-4 Jahre, beim iPad habe ich nach meinem 2er nun das normale 2018er geholt, als mobiles Arbeitsgerät für leichte Tatigkeiten. Das war vom Preis gut.

    Die Pro’s fallen preislich komplett raus und die neuen Macbook Preise, die absolut veraltete Preispolitik beim Speicher…. kommen eigentlich nicht mehr in Frage.
    Ich werde wohl in den nächsten 1-2 Jahren dann mal bei einem Vorjahresmodel zuschlagen oder ähnliches.
    Die Preissteigerungen sind auch nicht gerechtfertigt! Im Gegenteil, mein 2008er Alu Macbook ist bis heute im Freizeiteinsatz. Mein 2015er ist bereits kaputt, Tastaturprobleme, Bildschirmbeschichtungen usw. lassen mich immer stutziger werden

  • Ich teile die Meinung der Meisten hier auch. Das iPad Air wird benutzt bis es kaputt geht, oder keine Updates mehr bekommt. Gleiches gilt eigl. für mein 6S, obwohl mir das Xr in blau schon sehr gefällt. Aber eigentlich bin ich nicht bereit schon wieder so viel Geld auszugeben, wenn das Alte noch funktioniert. Letztlich muss das ja jeder selbst wissen, aber da die Lebens- und Supportdauer mittlerweile sehr lang ist, lohnt es sich dann auch so viel Geld auszugeben.

  • Echt nicht mehr feierlich!
    Eher schon richtig, richtig krank die Preisgestaltung!!
    Ich jedoch betreib mein eigenes Modell. Kauf die neueren Produkte kurz nach Veröffentlichung und fahr damit schon seit geraumer Zeit gut.
    iPhone 8 Plus 256GB für 750€ statt 1019€
    iPad Pro 12.9 64GB für 585€ statt 899€.
    Beides jeweils 3 (!!) Monate alt aus Vertragsverlängerungen UND die bleiben wieder, wie mein 6er iPhone mindestens 3 Jahre im Bestand.

  • Ja jetzt wird’s wirklich heftig. Apple entwickelt sich langsam aber sicher zu einer reinen Prestigemarke für Hipster und Fanboys (war ich früher auch mal), die Apple sektenartig verehren und sowieso alles
    kaufen, egal was es kostet. Bei jeder Art von (auch konstruktiver) Kritik wird Apple bis aufs Blut verteidigt. Die würden auch einen (Sarkasmus Modus ein) Sack Scheiße (wie wärs mit iShit) kaufen, solange das Apple Logo drauf ist und es Phil Schiller auf der Keynote als „amazing“ und „incredible“ ankündigt. Ändern könnten die ganze Situation nur wir (die Kunden), wenn wir das Zeugs nicht mehr kaufen, aber das wird nicht passieren. Es wird auch keinen kurzfristigen Niedergang von Apple geben, dafür haben sie zuviel Kohle gebunkert. Aber wie heißt es so schön „Hochmut kommt vor dem Fall“ und wer waren nochmal Nokia oder Kodak?

  • Wir haben sieben Geräte von Apple vom iPod über iPhones bis zum MacBook Pro.

    Eigentlich hatte ich extra mit dem iPhone-Neukauf noch etwas gewartet wegen dem „Jubiläums-iPhone“. Aber ich habe nach dem 5S doch nicht das X gekauft, weil die Preise so angezogen haben. Lieber habe ich stattdessen ein drei Monate altes 7er gekauft. Selbst das 8er hat mich nicht gereizt, weil ich drahtloses Laden nicht brauche und eine Glasrückseite mich nicht interessiert. Dafür hab ich für nicht mal die Hälfte des Preises eines 8ers mit 32 Gb jetzt ein 7er mit 128 GB. Nur weil ich Apple-Fan bin bedeutet das nicht, dass ich jeden Preis zahle.

    Mein MacBook Pro von 2012 hat bereits eine 512 GB SSD und 8GB und wird dadurch noch eine Weile halten. Und dann werde ich auch erst mal prüfen, ob ich ein gebrauchtes MacBook Pro kaufe. Ich zahle doch nicht über 2.000 € für eine ähnliche Speicherausstattung – und bezahlbares Aufrüsten günstigerer Modelle wird ja praktisch verhindert.

    Wenn Gebrauchtgeräte keine Alternative mehr sein sollten hat Apple einen treuen Kunden verloren, weil der sich nicht abzocken lässt.

  • Und so wandelt sich Apple klammheimlich (?) von einer innovativen Technikschmiede zu einem Dienstleistungsunternehmen. Tim Cook ist ein Verwalter und das macht er sicher gut (laut Zahlen). Wir wussten immer, dass unter ihm technisch nichts Neues kommen würde und wird.

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