Nutzer sollen zeitnah aktualisieren
Plex warnt vor Sicherheitslücken im Media Server
Die Entwickler des Medienservers Plex weisen ihre Nutzer auf offenbar schwerwiegende Sicherheitsprobleme im Plex Media Server 1.43.2 und älteren Versionen hin. Damit zusammenhängend wird empfohlen, vorhandene Installationen zu aktualisieren.
Konkrete Informationen zu den Sicherheitslücken wurden bislang nicht veröffentlicht. Die Plex-Entwickler teilen lediglich mit, dass mit Plex Media Server 1.43.3 und Plex Desktop 1.115.0 zwei wichtige Sicherheitsupdates verfügbar sind. Nutzer sollen die Aktualisierungen zeitnah installieren. Details zu den damit behobenen Schwachstellen wolle man nachreichen, sobald die entsprechenden CVE-Einträge vorliegen. CVE steht für Common Vulnerabilities and Exposures und bezeichnet ein standardisiertes System zur eindeutigen Kennzeichnung öffentlich bekannter Sicherheitslücken.
Details zu den Schwachstellen stehen noch aus
Das Vorgehen von Plex lässt darauf schließen, dass die Sicherheitslücken zumindest für Nutzer mit von außen erreichbaren Plex-Installationen ein ernstzunehmendes Sicherheitsrisiko darstellen könnten. Plex will Nutzern zunächst ausreichend Zeit für die Installation der Updates geben, bevor weitere Details zu den Schwachstellen veröffentlicht werden. Ein solches Vorgehen ist bei schwerwiegenden Sicherheitslücken üblich, um potenziellen Angreifern nicht vorzeitig zusätzliche Informationen zu liefern.
Um die Probleme zu beheben, hat Plex neue Versionen seiner Server- und Desktop-Software veröffentlicht. Der Plex Media Server steht jetzt in Version 1.43.3 bereit. Plex Desktop lässt sich in Version 1.115.0 installieren.
NAS-Nutzer müssen möglicherweise manuell aktualisieren
Ausführliche Informationen zur Installation der neuen Softwareversionen auf den unterstützten Systemen haben die Plex-Entwickler hier veröffentlicht. Insbesondere Nutzer von NAS-Systemen sollten beachten, dass die Updates dort nicht immer automatisch angezeigt werden und in der Regel manuell installiert werden müssen.

Passt ja, um das Abomodell auszurollen. Würde das ohne genaue Hintergründe erstmal nicht machen.
Das war auch mein erster Gedanke.
Plex bewegt sich ganz weit weg von dem, was man haben wollte – eine lokale Mediathek. Ich habe mittlerweile parallel Jellyfin und als App dazu Infuse für alle Plattformen (iPhone, iPad, AppleTV) installiert. Man merkt kaum einen Unterschied, nur dass es wieder um den Kern des Themas geht – meine lokalen Medien.
Ist doch seit eh und je abo
So hat das auch Synology gemacht. Plötzlich lange keine Updastes. Dann kam es. Großes Update mit langer Bug- und Sicherheitsliste und die Deaktivierung für die native Multimediaunterstützung.
Das ist hier nicht der Fall.
Es gibt sogar bereits eine Version 1.43.4.10903 zum Download mit weiteren fixes und neuen Transcoding Funktionen
Es ist Quatsch zu sagen dass man das Upgrade auf 1.43.3 nicht machen sollte, weil man in eine Abofalle kommt. Das eine hat mit dem anderen NICHTS zu tun.
Ich habe kein Abo und das Update bereits letzte Woche aufgespielt, es dazu manuell heruntergeladen und in der Synology-Plex-App upgedated. Schreibe das nur, damit weniger informierte Menschen wissen, dass sie das Upgrade OHNE PROBLEME machen sollten.
Danke
Danke. Und wenn schon, dann wird eben das alte Docker Image geladen und ein Backup eingespielt.
Hast du den Quellcode gesehen?