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Ähnliche Namen verwirren

Pixelmator und Pixelmator Pro: Beim „Upgrade“ aufpassen

19 Kommentare 19

Mit einer ihrer letzten App Store-Aktualisierung hat die im Mac App Store angebotene Bildbearbeitung Pixelmator einen ungewöhnlichen Eingriff vorgenommen. In den Update-Notizen hieß es damals: „Dieses Update fügt eine Benachrichtigung zur Pixelmator Pro-Upgrade Sonderaktion hinzu.“

Upgrade Deal Pixelmator

Eben jene Benachrichtigung wird Pixelmator-Nutzern beim Start des Photoshop-Konkurrenten aktuell angezeigt. Ein Umstand, den wir kurz zum Anlass nehmen wollen, auf die (unserer Meinung nach) leicht verwirrende Bezeichnung „Upgrade“ der Sonderaktion einzugehen.

Bei Pixelmator und Pixelmator Pro handelt es sich um zwei stark unterschiedliche Anwendungen, die sich zwar beide auf die Bearbeitung von Bildern konzentrieren, hier jedoch ganz andere Einsatzgebiete und Zielgruppen ansprechen.

Pixelmator, eher Photoshop

Wie Affinity Photo oder Photoshop ist Pixelmator ein Allrounder in Sachen Bildbearbeitung, kommt mit einer ähnlichen Werkzeugauswahl und kann Freistellen, Transformieren, mit Ebenen Arbeiten, Stempeln und beherrscht die Photoshop-Basics.

Pixelmator profitiert voll von den neuesten Mac-Technologien, was Ihnen schnelle, kraftvolle Werkzeuge gibt, die Sie Bilder retouchieren und verbessern, malen oder zeichnen, umwerfende Effekte anwenden oder fortgeschrittene Kompositionen auf erstaunlich einfache Weise erstellen lässt. Sobald Ihre Bilder bereit sind, können Sie darauf überall mit iCloud zugreifen, sie an iPhoto oder Aperture senden, sie emailen, drucken, teilen oder als bekannte Bildformate sichern – all dies direkt in Pixelmator.

Pixelmator

Pixelmator Pro, eher Lightroom

Pixelmator Pro hingegen hat es gezielt auf Foto-Farbanpassungen abgesehen, kann aufhellen, sättigen, schärfen, Filter Anwenden und beschriften. Die App bietet eine ähnliche (wenn auch umfangreichere) Werkzeugauswahl wie der Bearbeiten-Bereich von Apples Fotos.app an.

Mit einer großen Auswahl an professionellen, zerstörungsfreien Bildbearbeitungswerkzeugen lässt Pixelmator Pro Sie das beste aus Ihren Fotos herausholen, wunderschöne Kompositionen und Designs erstellen, zeichnen, malen, atemberaubende Effekte anwenden, schönen Text gestalten und Bilder auf nahezu jede erdenkliche Weise bearbeiten. Und dank seines intuitiven und zugänglichen Designs ist Pixelmator Pro einfach zu bedienen – egal, ob Sie gerade erst mit der Bildbearbeitung beginnen oder ein erfahrener Profi sind.

Pixelmator Pro

Beide Apps gefallen uns gut, haben ihre Berechtigung und sind durchaus brauchbare Mac-Helfer. Allerdings haben Pixelmator und Pixelmator Pro nur wenig Gemeinsamkeiten. Lasst euch vom Upgrade-Angebot also nicht irritieren.

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‎Pixelmator
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Entwickler: Pixelmator Team
Preis: 32,99 €
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Mit Dank an Pascal!

Mittwoch, 30. Okt 2019, 10:30 Uhr — Nicolas
19 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
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  • Danke für die Erläuterung. Die Namensgebung der beiden Apps ist wirklich nicht glücklich gewählt, schon gar nicht im Zusammenhang mit dem genannten (vermeintlichen) „Upgrade“. Da hat sich das Pixelmator Team keinen Gefallen getan – und schon gar nicht den Usern. Es bleibt zu hoffen, dass die Entwickler das noch verbessern und gegenüber den Anwendern klarstellen.

    • Aus den weiteren Kommentaren entnehme ich, dass Pixelmator Pro alle von Pixelmator gewohnten Funktionen enthält und zudem weitere (Lightroom-ähnliche) hinzugekommen sind.
      Für mich ist Pixelmator Pro damit -entgegen dem Tenor des obigen Artikels von ifun.de ganz offensichtlich eben doch ein echtes Upgrade im herkömmlichen Sinne.

      Die von ifun.de gemachte Aussage „Allerdings haben Pixelmator und Pixelmator Pro nur wenig Gemeinsamkeiten. “ dürfte somit falsch sein – und sollte m.E. korrigiert werden.

      Danke an alle Kommentatoren für die Klarstellung.

  • Nicht zu vergessen: Wer gerne Pixelmator auf dem iPad nutzt, sollte auf dem Mac ebenso Pixelmator nutzen. Mit Pixelmator Pro gesicherte Dokumente lassen sich nämlich nicht mit der iPad Version öffnen!

  • Also ich kann jede Funktion aus Pixelmator auch in Pixelmator Pro nutzen. Die Aussage, dass Pixelmator Pro eher Lightroom ist, finde ich falsch. Seitdem es Pixelmator Pro gibt habe ich Pixelmator kein einziges Mal mehr geöffnet und dennoch die gleichen Arbeiten wie zuvor erledigt. Daher ist es in meinen Augen schon ein Upgrade, da es alle alten Funktionen liefert + die von euch angesprochenen Funktionen, die Lightroom ähneln.

    Ich kann im Pixelmator Pro auch mehrere Ebenen haben und Dinge ausschneiden, verzerren, transformieren und all die anderen Dinge.

    • Das sehe ich auch so. Das UI Konzept von Pixelmator Pro hat sich zu Pixelmator geändert. Aber von der Funktion her bedienen sie beide das gleiche Aufgabengebiet. Und Pixelmator Pro hat halt zusätzlich noch einige Funktionen die in Richtung Lightroom gehen.
      Ich habe mich auch lange gegen Pixelmator Pro gewehrt, weil mit sich mir das Konzept der neuen UI nicht so recht erschlossen hat. Und das obwohl ich einen großen Vorteil darin sehe, dass das zu bearbeitende Bild jetzt nicht mehr hinter den Paletten verschwinden kann.
      Ich stelle mich aber jetzt endlich mal um. Für mich ist das Upgrade Angebot nämlich ein Zeichen dafür, dass die Pixelmator Leute die User ein wenig zu Pixelmator Pro schubsen wollen, um langfristig nicht an zwei Anwendungen arbeiten entwickeln zu müssen.

    • Pixelmator Pro ist definitiv kei „Lightroom“ sondern ersetzt Pixelmator vollständig und erweitert den Funktionsumfang um einiges. Euer Artikel ist hierbei eher die Verwirrung.

  • Also ich hab letzte Woche einfach mal zugeschlagen. 22€ für Pixelmator Pro sind absolut fair, insbesondere angesichts der perfekten macOS-Integration mit Metal, Core ML, zerstörungsfreier Bildbearbeitung etc. Pixelmator habe ich davor beinahe täglich genutzt (meistens nur die „Reparieren“-Funktion via Apple Fotos, aber allein deswegen wars mir schon wert die Ur-App zu kaufen). Mal sehen was ich mit der Pro-Version noch alles anstellen kann :)

  • Warum man nicht die gleiche Namenslogik (Pixelmator bzw.Pixelmator Photo) wie auf dem iPad angewandt hat, muss sich einem auch nicht erschließen ….

  • Electrocker2000

    Hmm also wenn dieser Artikel kurz nach dem Release von Pixelmator Pro erschienen wäre, hätte ich euch zugestimmt. Als ich bei erscheinen von Pixelmator Pro die Trial Version testen konnte, wurde ich, als langjähriger Pixelmator User, von den fehlenden Funktionen ziemlich abgeschreckt. Nun habe ich (ca 1,5 Jahre später) nochmal ein Versuch gewagt und muss sagen das Pixelmator Pro mittlerweile sämtliche Werkzeuge spendiert bekommen hat (und eben vieles mehr) Arbeite seit ca. einer Woche damit täglich, und genieße den deutlich besseren Workflow. Pixelmator ist, meiner Meinung nach, eher obsolet geworden.

  • @noyoulikeme

    Ist der Unterschied von Pixelmator und Pixelmator Photo (IPad) genau der gleiche wie bei Pixelmator und Pixelmator Pro auf dem Mac?
    Oder gibt es da andere Unterschiede?
    Habe die Differenzierung bis jetzt nicht wirklich verstanden?

  • Zu spät. Habe direkt „upgegraded“. :(

  • Pixelmator Pro hat eine andere UI, aber das es kein Nachfolger von Pixelmator wäre ist Humbug. Pixelmator selbst benennt es als Nachfolger und hat eine dedizierte Seite dazu. Selbst die vom Autor verlinkte Vergleichsseite sollte eindeutig sein, aber scheinbar wurde bei RAW direkt auf „das muss Lightroom sein“ umgeschaltet.

    https://www.pixelmator.com/mac/upgrade/

  • Quatsch.
    Pixelmator Pro ist viel näher dran an Photoshop als es Pixelmator je war, Im Endeffekt beinhaltet Pixelmator Pro sämtliche Funktionen aus Pixelmator und hat ZUSÄTZLICH noch Foto-Funktionen und viele weitere neue Features (nichtdestruktive Effekte/Einstellungen/Filter, Ebenenmasken, CMYK-Proofing etc.). Von der höheren Geschwindigkeit durch den wesentlich moderneren programmatischen Unterbau mal ganz abgesehen,
    Quasi Photoshop UND Lightroom in einem, nicht das Eine oder das Andere.

  • Pro kann alles was auch die alte (veraltete App) kann, nur umgekehrt nicht. Die Vergleiche mit Photoshop und LR sind Unfug. Da wurde der Artikel wohl Aufgrund von Höhrensagen statt echtem Wissen geschrieben.
    Und an Photoshop kommen beide nicht im entferntesten ran.

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