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Pixelmator Classic wird eingestellt

Pixelmator Pro für iPad: Funktionsgleich mit dem Mac, aber nur im Abo

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Mit dem bevorstehenden Start des Apple Creator Studio erweitert Apple sein Kreativangebot erstmals um Pixelmator Pro für das iPad. Die bislang ausschließlich auf dem Mac verfügbare Profi Bildbearbeitung wird damit auf Apples Tablet gebracht und ist vollständig auf Touch Bedienung und den Apple Pencil ausgelegt.

Apple Creator Studio Pixelmator Pro Hero IPad Pro 2500

Der Schritt schließt eine funktionale Lücke im iPad-Angebot, bringt für Nutzer jedoch auch zwei klare Einschränkungen mit sich.

Pixelmator Pro auf dem iPad ist nicht als Einmalkauf erhältlich. Der Zugriff erfolgt ausschließlich über das neue Abo Apple Creator Studio, das monatlich 12,99 Euro kostet. Während Mac Nutzer weiterhin die Möglichkeit haben, Pixelmator Pro klassisch zu kaufen, bleibt diese Option iPad-Anwendern verwehrt. Wer die App auf dem Tablet nutzen möchte, muss dauerhaft abonnieren.

Abschied von Pixelmator Classic

Parallel zur Einführung von Pixelmator Pro auf dem iPad, die am 28. Januar erfolgen soll, stellt Apple die Weiterentwicklung von Pixelmator Classic ein. Die ältere iOS-App, die seit Jahren eine einfache Bildbearbeitung auf iPhone und iPad ermöglicht, erhält keine Funktionsupdates mehr. Zwar bleibt die Anwendung zunächst lauffähig, sie ist jedoch klar als Auslaufmodell positioniert.

Apple Creator Studio Pixelmator Layers Sidebar 2500

Für langjährige Nutzer bedeutet das einen Bruch: Pixelmator Classic war bislang als vergleichsweise günstiger Einmalkauf verfügbar und bot grundlegende Werkzeuge für Zuschnitt, Farbkorrekturen und Effekte. Mit Pixelmator Pro rückt Apple nun ein deutlich umfangreicheres Werkzeug nach, das sich stärker an professionelle Workflows anlehnt, zugleich aber an ein kostenpflichtiges Abo gebunden ist.

Funktionsgleichstand mit dem Mac, aber nur im Abo

Inhaltlich orientiert sich Pixelmator Pro auf dem iPad eng an der Mac-Version. Die App arbeitet mit Ebenen, Masken und Vektorelementen und unterstützt eine Vielzahl von Dateiformaten, darunter auch RAW Fotos. KI-gestützte Funktionen helfen beim Freistellen von Motiven, beim automatischen Zuschneiden oder beim Hochskalieren von Bildern. Projekte lassen sich zwischen iPad und Mac synchronisieren, sofern beide Geräte mit derselben Apple ID genutzt werden.

Apple Creator Studio Suite

Apple integriert Pixelmator Pro damit nahtlos in sein Creator Studio Paket, das neben Bildbearbeitung auch Programme für Videoschnitt, Musikproduktion und Präsentationen umfasst. Für iPad-Nutzer markiert der Start dennoch einen Strategiewechsel. Statt einzelner Kreativ Apps zum Festpreis setzt Apple auf ein gebündeltes Abo-Modell, das langfristig höhere Kosten verursachen kann, dafür aber einen breiteren Funktionsumfang liefert.

14. Jan. 2026 um 07:26 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • Warum Strategiewechsel? Logic Pro und Final Cut waren seit eh und je nur per Abo auf dem iPad verfügbar. Pixelmator Pro reiht sich da nur ein.

  • Hätte ja gehofft, dass ich Final Cut auf dem iPad kostenlos nutzen kann, wenn ich die App bereits auf dem Mac gekauft habe. Leider nein.

  • Absolute Vollkatastrophe. Nutze Pixelmator regelmäßig auf dem iPhone. Fürs iPad hab ich „zur Not“ noch Affinity, aber auf dem iPhone? Bin mal gespannt, wie lange ich Pixelmator dann noch auf dem iPhone nutzen kann.

  • Apple ist da nicht zu trauen, erst bieten sie eine gute Software an – zB wie Aperture – und dann lassen sie die User einfach fallen!

    • Genau den Gedanken habe ich. Die volle Integration in die Fotos App ist erstmal spannend, da ich mit Lightroom praktisch zwei separate Bild-Kataloge habe. Ich war damals aber auch vom Aparture Aus betroffen und weiß noch wie nervig der Umstieg ist.

      Ein weiter Nachteil für Profis bzw jemanden mit ambitioniertem Hobby: Bei Apple hast du immer RAW in voller Auflösung in der cloud. Das wird schnell genauso teuer wie Lightroom, wenn nicht sogar teurer.

    Redet mit. Seid nett zueinander!

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