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Nur 1,6 Sterne

Photoshop für iPad: Version 1 fällt bei den Nutzern durch

31 Kommentare 31

Adobe hat am Nutzerfeedback zu Photoshop für iPad hart zu knabbern. Version 1 der App ist mit Blick auf die App-Store-Bewertungen gnadenlos durchgefallen. Im deutschen App Store erreicht die Anwendung im Schnitt lediglich 1,6 von den fünf möglichen Sternen.

Die Enttäuschung der Nutzer kommt nicht von ungefähr. Adobe hat die Aufgabe der Portierung von Photoshop auf das Apple-Tablet offenbar unterschätzt. Bei der Ankündigung vor einem Jahr war noch die Rede von einer „nicht eingeschränkten Version mit erweiterter Leistungsfähigkeit“.

Photoshop Fuer Ipad Schlechte Bewertungen

Bereits im Vorfeld der Freigabe ist Adobe allerdings ein Stück zurückgerudert und sprach mit Blick auf die Erwartungen, die App hätte einen mit der Desktop-Version vergleichbaren Leistungsumfang, von einem Missverständnis. Man habe ein „echtes Photoshop“ mit Blick darauf angekündigt, dass die App den auf einem Tablet vorhandenen Möglichkeiten entsprechend hochwertige und umfassende Funktionen biete.

Den Äußerungen des bei Adobe für die Entwicklung der Creative-Cloud-Produkte verantwortlichen Managers Scott Belsky auf Twitter lässt sich entnehmen, dass das Photoshop-Team letztendlich zu Kompromissen gezwungen wurde, um den Zeitplan einzuhalten. So habe man sich dazu entschieden, zunächst auf vollumfassende Unterstützung für das Dateiformat PSD sowie ein paar ausgewählte Werkzeuge und Funktionen zu setzen. Man habe zunächst eine Menge alten Ballast über Bord geworfen und könne sich nun auf die Weiterentwicklung der App konzentrieren. Die Liste der kommenden Funktionen sei vielversprechend und er gehe davon aus, dass sich die anstehenden Updates am Ende auch die Kunden positiv überzeugen.

Photoshop für iPad – Ankündigung im Oktober 2018

Freitag, 08. Nov 2019, 18:39 Uhr — Chris
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  • Hm, dass liest sich so als sei der Funktionsumfang in etwa der, wie bei MS Paint 95. Mit dem Unterschied, dass man nun auch als *.psd speichern könnte

  • Ich schaffe es allerdings nicht einmal eine gespeicherte .psd mit der App zu öffnen.
    Noch jemand? Oder hat jemand Tipps?

  • War ja klar, ich will meine Skripte und meine Patterns und Brushes nutzen!!!

  • Dem kann ich nur zustimmen! Das ist bestenfalls aktuell ein billiger Abklatsch von der Mac/PC VERSION!

  • Keine Nikon NEF. Unterstützung! Photoshop ohne RAW? Ich bleib bei Affinity Photo!

  • Photoshop für iPad geht gar nicht,…
    soviele Baustellenschilder habe ich noch nie in einem „Produkt“ gesehen

  • Wer schon ein bisschen länger dabei ist, hier die wenigsten, der kann sich noch an die Zeit erinnern, dass z.B. Lightroom 1 nicht einmal ein Crop Tool hatte. Funktionen nach und nach auszubauen hat sich durchaus als schlau von Adobe erwiesen und sie zum Industriestandard werden lassen. Des Weiteren verstehen alle nicht, dass mit der Ausrichtung auf CC die einzelne Anwendung immer im Verbund mit den anderen gesehen werden muss. Hat Affinity Photo diesen Unterbau? Nein! Es ist nur ein einzelnes isoliertes Klickibunti Appchen. Photoshop muss ganz anders und breiter aufgestellt entwickelt werden. Wenn ich mir ansehe, wie schnell Lightroom CC auf dem iPad/iPhone so gut wurde und ich mir auch die Update-Kadenz von Adobe ansehe, dann ist das Programm über kurz oder lang voll. Schneller, performanter und besser zu bedienen, als der Rip Off von Affinity, ist es bereits jetzt schon.

    • Komisch nur, dass es einfach nicht vergleichbar mit der Desktop-Version ist, und mal wieder beim Kunden reift. Egal wie „schlau“ es ist, etwas nach und nach zu bringen. Man darf mehr Kommunikation und Funktions-Umfang erwarten. Was du schreibst, klingt für mich eher nach Entschuldigung und Propaganda denn vergleich mit Affinity. Wo ist der „Abklatsch“ denn „Billiger“ bis auf dem Preis? Was geht auf dem iPad nicht, was mit der Desktop Version von Affinity im Vergleich mit Photoshop denn nicht geht? Und bitte nicht mit den eigenen selbst erstellten Dingen in Photoshop vergleichen, sondern mit dem Lieferumfang.

    • @ Norman: Ich stimme dir zu.

      Vorab muss ich aber sagen, ich finde die Affinity Programme / Apps sehr gut. Ich habe jetzt knapp 2 Jahre versucht komplett auf Affinity umzusteigen. Funktioniert einfach nicht, ich bin jetzt wieder bei Adobe.

      Von der Bedienung ist Affinity um einiges einfacher und „griffiger“. Die Performance ist ebenfalls sensationell. Bei Affinity Designer habe ich z. B. das Gefühl das ich machen kann was ich will, das ist bei Illustrator nicht so, manchmal will es einfach nicht. Ich denke, das Affinity sehr gute Programme / Apps hat.

      Aber dafür ist bei Adobe der Funktionsumfang und das Zusammenspiel mit der Cloud und anderen Produkten von Adobe. Ich komme mit Adobe an viele Ziele, mit Affinity nur an ein paar, aber dafür sehr schnell.

      Ich persönlich begrüße es, das die iPad Version von Photoshop „Schritt für Schritt“ erweitert wird. Wie bei der Adobe Max gesagt wurde: „Wir wollen erstmal sehen wie die Nutzer mit der App arbeiten.“ Lieber langsam Schritt für Schritt die vorhanden Funktionen benutzen und „erlernen“ und danach das Wissen erweitern.

  • Leider ist es bis jetzt nur eine Demo Version was ja zum Nulltarif ok wäre, aber nicht zu diesem sehr teuren Abo Preis. Ich würde mein Lightroom CC Cloud Abo erweitern, aber nicht für diese Light-Demo-Version. Schade!

  • Guter Vorgeschmack auf die Zeit, wenn Apple auf dem Mac auf die ARM-Architektur setzen wird und alle Entwickler ihre Apps umstricken dürfen.

    • Ja sicher, grandiose Ausrede, der Compiler wars schuld. Ne, ne, so billig kommt Adobe nicht weg ;)

    • Die Umstellung auf ARM ist nicht so schwierig. Apple hat bereits zwei Mal die Prozessorarchitektur ohne große Probleme gewechselt.
      Alle iOS-Programme laufen bspw. zuerst meist auf x86 (iOS Simulator).

      Schwierig ist die Portierung von Desktop auf Smartphone oder Tablet, weil man dort das ganze User-Interface komplett neu konzipieren muss und mit anderen Frameworks und APIs arbeiten muss. Drucken funktioniert auf dem Mac bspw. völlig anders als unter iOS.

  • Lama aus Yokohama

    Adobe, das sind wie viele Mitarbeiter? Wie viel Kapital haben die?!? Wie lange sind die schon am Markt? Kennt jemand die App Nanostudio? Das hat eine einzige Person entwickelt und die (für viele Musiker) die beste iOS DAW. Also nur mal so wegen der Relation…

    Ich wette, bei Affinity lachen die sich gerade alle krank! Hätte nicht gedacht, auch nicht nach meinem Umstieg auf Affinity, dass die so dermaßen den Bach runtergehen.

  • Selten so eine schlechte App aus einer so großen Softwareschmiede gesehen und genutzt

  • Weiß einer, wie man damit z.B. eine Tonwertkorrektur macht oder die Farbbalance ändert? Ich arbeite seit 1992 mit Photoshop auf dem Mac. Und Photoshop war 1991 schon besser als dieser Dreck und man kriegte es damals einfach zu jedem besseren Scanner dazugeschenkt.

  • So problemlos habe ich den Wechsel von PowerPC auf Intel aber nicht in Erinnerung…

  • Jetzt fallen Adobe die Altlasten aus fast 30 Jahren Photoshop auf die Füße. Veraltete Konzepte und Funktionen die man ewig lange nicht angepackt hat und die in Konkurrenzprodukten die jünger sind einfach besser gelöst wurden. So einen Dinosaurier kann und sollte man eben nicht 1:1 aufs iPad bringen.
    Aber vielleicht machen sie dann auch direkt die Mac-Version neu und besser.

  • Was heist kostenlos laden???

    jede app ist kosten los,
    hier kann ich einen Monat kostenlos testen, dann 10 Euro.

    verarsche

    • thomas, Deine vorliegende Allgemeinaussage stimmt leider nicht.

      Beispiel: die App „Code the Robot. Save the Cat im AppStore kostet € 4,49.

      In einem aber gebe ich Dir voll Recht: wenn Du Abos kostenpflichtig abschließt, ist das (Selbst-) Verarsche.

      Heißer Tip: mach’s doch wie (Kunden wie) ich: Abos?: NEIN DANKE!

    Redet mit. Seid nett zueinander!

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