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Photoshop für iPad: Jetzt mit automatischer Motivauswahl

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Vor knapp einem Monat reagierte Adobe auf die massive Kritik an der neuen iPad-Version von Photoshop mit einem zuversichtlichen Blick in die Zukunft.

Automatische Auswahl

Die verantwortliche Produktmanagerin Pam Clark beschrieb im Firmenblog, wo die Reise den Vorstellungen von Adobe entsprechend hinführen wird und versuchte damit die Gemüter der Anwender zu beruhigen, die bereits zum Debüt der iPad-App auf eine 1-zu-1-Umsetzung der Desktop-Applikation gehofft hatten.

Damals wurde betont, dass man bei der ersten Version der App besonderen Wert auf die Basisfunktionalität und vor allem auch die Möglichkeit gelegt habe, mit dem Photoshop-Dateiformat zu arbeiten.

Adobe würde die Kritik der Nutzer jedoch ernst nehmen. So sollen noch in diesem Jahr durch künstliche Intelligenz unterstützte Bearbeitungsfunktionen integriert werden. Adobes Sensei-Technologie soll beispielsweise die Auswahl von Bildbereichen erleichtern, indem die zentralen Bildelemente automatisch erkannt werden.

Eben jene „automatische Motivauswahl“ hat Adobe heute nachgeliefert.

Wir stellen das erste von vielen neuen Features vor: die automatische Motivauswahl. Nur ein Tap, und ein ganzer Bildbereich wird präzise ausgewählt – dank Adobe Sensei, Adobes Technologie für künstliche Intelligenz. Damit du noch produktiver arbeiten kannst. Zusätzlich haben wir eine Reihe von Fehlern behoben, sodass die gewohnt hohe Qualität von Photoshop sichergestellt ist.

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‎Adobe Photoshop
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Entwickler: Adobe Inc.
Preis: Kostenlos+
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Adobe Photoshop für iPad: Neu in Version 1.1

  • „Motiv auswählen“ ist über das Auswahlwerkzeug-Menü verfügbar. Drücke länger oder tippe zweimal auf das Auswahlwerkzeug, und wähle „Motiv auswählen“. Jetzt wird automatisch eine präzise Auswahl um das Hauptmotiv der Ebene herum gezogen.
  • Die Arbeit mit Cloud-Dokumenten wurde deutlich verbessert. Das wirkt sich besonders auf den Upload und Download von Dateien aus. Cloud-Dokumente lassen sich ab sofort noch schneller in Photoshop öffnen.
  • Die Einstellung für den dunklen Modus in Photoshop kann an die iPadOS-Einstellung angepasst werden.

Adobe Photoshop für das iPad lässt sich 30 Tage lang kostenlos testen, für die uneingeschränkte Nutzung ist ein Photoshop-Abo bei Adobe Voraussetzung, bei Buchung über die App fallen monatliche Gebühren in Höhe von 10,99 Euro an.

Montag, 16. Dez 2019, 17:02 Uhr — Nicolas
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  • Nachdem ich Luminar ausprobiert habe, möchte ich nichts anderes mehr benutzen. Es macht einfach nur Spaß ohne große Fummelei.

    • Nur halt nicht auf dem iPad… ;)

    • Luminar kann man nun wirklich nicht mit Photoshop vergleichen. Das eine ist ein Ferrari und das andere ein Golf mit Felgen von ATU(Himmel automatisch austauschen und ähnlicher Klickibunti Mist) Und da es hier um die Variante für das iPad geht sowieso nicht.

      • Mit dem IPad gebe ich dir Recht. Alles andere möchte ich mal im Ergebnis (ohne vorheriger Kenntnis des Programms) vergleichen.

      • Wolf, weißte, entweder ich befasse mich vollumfänglich mit etwas(hier Fotografie und Bildbearbeitung)und bin dafür auch bereit eine gewisse Lernkurve zu meistern oder ich fotografiere weiter auf Auto und bearbeite weiter auf Auto. Dann steht einem aber auch keinerlei Urteil diesbezüglich zu, weil man sich nämlich keinen gewissen Grundanspruch die Sache bewahrt hat.

      • Danke für deinen sachliche Antwort. Ich sehe das etwas anders. Ich fotografiere seit 30 Jahren. Habe Bücher und Kalender veröffentlicht und auch mit Erfolg an Wettbewerben teilgenommen. Am Ende des Tages zählt das Ergebnis. Mit welchem Aufwand ist egal. Zusammengebastelte Ergebnisse aus zb. verschiedenen Fotos sind nicht mein Ding.

      • Ich finde nicht, dass wir uns streiten, sondern argumentieren. Alles gut also. Photoshop ist nicht automatisch zusammengesetzte Bilder. Ich verdiene nebenbei Geld mit der Fotografie und bin der Meinung, dass Kunst immer noch von Können kommt.

      • So ist es. Kunst kommt von können. Und dafür reicht – wenn man sich damit beschäftigt- MIR auch Luminar. Frohe Weihnachten dir.

      • @ Norman @ Wolf

        Ich gebe Wolf in diesem Fall recht. Im Endeffekt zählt das Ergebnis (und wie so oft evtl. ein zufriedener Kunde).

        Ob das jetzt „Klickbunti Mist“ ist, sei mal dahin gestellt. Ich habe jetzt zwei Jahre versucht auf Affinity umzusteigen. Funktioniert (für mich) aber leider nicht.

        Die Affinity-Produkte sind (meiner Meinung nach) um ein weites einfacher und schneller zu bedienen als Adobe-Produkte, leider stößt man öfters an die Grenzen mit Affinity. Bei mir z. B. ganz oft mit Export-/-Import-Möglichkeiten / Ergebnissen oder verschiedenen Optionen die einfach nicht vorhanden sind oder aber bei der Zusammenarbeit mit anderen (da der Großteil Adobe-Produkte nutzt).

        Andere hingegen haben Adobe-Produkte komplett durch Affinity-Produkte ersetzt und sind sehr zufrieden. Haben aber dafür andere Abnehmer bzw. Endprodukte.

        Der Ferrari-Fahrer fährt nicht unbedingt besser als der Golf-Fahrer. Die Ziele und Präferenzen sind aber evtl. unterschiedlich. :)

  • Adobe Photoshop 1.1 benötigt IOS 13.1 oder höher. Eine nicht funktionierende Baustelle.

    Somit benötige ich Adobe Photoshop 1.1 nicht.

    Ganz einfach.

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