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Neue Version verfügabr

Parallels Desktop 14: Schneller und verbesserte Speicheroptimierung

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Die Entwickler von Parallels bleiben ihrem Jahresrhythmus treu. Rechtzeitig vor der Freigabe von macOS Mojave ist mit Parallels Desktop 14 eine neue Version der Virtualisierungssoftware für den Mac erschienen.

Parallels Desktop 14 ist wie auch der Vorgänger bereits mit den Beta-Versionen von macOS Mojave kompatibel. Die neue Version der Software bringt darüber hinaus mehr als 50 neue Funktionen, darunter insbesondere eine verbesserte Speicheroptimierung, mehr Benutzerkomfort und Unterstützung für zusätzliche Windows-Anwendungen.

Parallels Desktop 14 Speicher

Speicheroptimierung ist insbesondere für Anwender, die mit mehreren virtuellen Maschinen arbeiten, ein relevantes Thema. Abhängig von der installierten Windows-Version lässt sich mit Parallels 14 der belegte Speicherplatz auf dem Mac teils drastisch um bis zu 40 Prozent reduzieren. Snapshots verbrauchen laut den Entwicklern nun bis zu 15 Prozent weniger Speicherplatz und auch die Anwendung selbst ist 150 MB kleiner als die Vorgängerversion. Parallels verspricht zudem deutliche Leistungssteigerungen beim Starten und Benutzen der Anwendung.

Die Zahl der von Parallels unterstützten Windows-Anwendungen liegt mittlerweile bei mehr als 200.000. Version 14 bringt hier unter anderem dank einer optimierten Open-GL-Unterstützung weitere Verbesserungen.

Parallels Deskop 14 Screenshot

Auch die Touch-Bar-Unterstützung für Windows-Anwendungen wurde ausgebaut. Neben den bereits bestehenden Office-Anwendungen Outlook, Word, Excel, PowerPoint und Visio wird nun auch Microsoft OneNote unterstützt. Neu stehen mit Blick auf die Touch-Bar-Unterstützung auch die Anwendungen SketchUp, AutoCAD, Revit, Quicken, QuickBooks und Visual Studio auf der Liste.

Begleitend hat Parallels auch eine neue Version der Werkzeugsammlung Parallels Toolbox für Mac und Windows veröffentlicht. Hier wurden die Screenshot-Funktionen und Präsentationsmodi erweitert.

Parallels Desktop für den Mac kostet im Jahres 79,99 Euro oder 99,99 Euro für eine unbefristete Lizenz. Das Upgrade von den Vorgängerversionen 12 und 13 schlägt mit 49,99 Euro zu Buche.

Dienstag, 21. Aug 2018, 10:11 Uhr — Chris
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  • Und ich habe mir vor 10 Tagen noch die 13 gekauft…
    kann ich in der Zeit noch kostenlos upgraden oder greift da noch ein 14 tägiges Widerrufsrecht?

    • Moin, mein Kauf ist auch erst 2 Wochen alt … erst habe ich mich genauso geärgert – heute kam ne Mail von Parallels:

      Dear Timm,
      Thank you for being our customer. As you purchased a license for Parallels Desktop 13 for Mac during the Tech Guarantee period, you can upgrade to the newest version of Parallels Desktop at no additional cost.
      Read more about the new version.
      Upgrading to Parallels Desktop 14 for Mac is simple and takes just a few minutes:
      1. Download and install Parallels Desktop on your Mac.
      2. When prompted, enter the Parallels Desktop 14 activation key: —-

      und so weiter … ging problemlos, der neue Key war dem Konto hinterlegt und musste nicht einmal eingegeben werden.
      also nicht soooo schlimm wie zuerst befürchtet.

  • auch ein Upgrade von PD 11 auf 14 geht und kostet 49,99

  • Während meiner Umstiegszeit von Windows zu OSX im Jahr 2011 habe ich Parallels immer gerne genutzt. Ist zwar nicht die günstigste Virtualisierungs-App, aber die für mich funktionellste. Die Nutzung wurde dann aber auch immer weniger, Vorallem auch weil die Anzahl der nativen OSX Apps immer weiter gestiegen ist. Wenn ich aber wieder mal das Bedürfnis nach Windows hätte, würde ich definitiv wieder bei Parallels zuschlagen.

  • Diese Upgradepolitik ist echt unglaublich und nicht sehr Nutzerfreundlich

  • Warum machen die das nicht einfach als 49,99€ Abo?

    • Fipi
      Als Abo mit 49,90 gibt es bereits. Ich habe bereits letztes Jahr von der normalen ohne Pro Edition Dauerlizenz Version auf Pro Edition gewechselt für nur 49,90. Statt jedes Jahr (kostet halt leider) die Dauerlizenz upzugraten habe ich Abo. Kostet genauso, kann man aber einer Version nicht mehr überspringen. Dafür Pro Edition

  • „Parallels Desktop für den Mac kostet im Jahres 79,99 Euro oder 99,99 Euro für eine unbefristete Lizenz.“ – ist nicht korrekt.

  • Wer hat aktuelle Erfahrungen mit der Spiele-Performance unter Parallels Desktop? z.B. mit „Rise Of The Tomb Raider“ Bisher nutze ich Windows via Bootcamp. Läuft gut, aber der Neustart, um zwischen den Betriebssystemen zu wechseln nervt halt.

    • Kommt darauf an was für eine Grafikkarte du hast. Um da mit 30 fps in Ultra spielen zu können brauchst du ne Vega 56 oder mindestens ne 980ti. Pi mal Daumen verlierst du knapp 30% Leistung unter Parallels im Vergleich zu Bootcamp. Zumindest bei Parallels 13 der Fall gewesen. Ich denke nicht dass dich da großartig was geändert hat.

    • etwas bessere performance und stabilität, dabei optimum an komfort: das bootcamp-windows unter macOS in Parallels aufrufen. bestes aus beiden welten.

  • Kann mir jemand eine Software für eine MacOS VM empfehlen? Ich möchte 2 Installationen von MacOS gleichzeitig ausführen.

  • Nach einigen Parallels Updates bin ich vor zwei Jahren bei VMWare Fusion gelandet und werde dort auch bleiben. Gerade die einfache Übertragung von VM zu einem Windows Rechner oder ESXi-Server ist Klasse. Die Updatepolitik ist auch besser.

  • Kann einer was dazu sagen ob die Version 13 mit Mojave läuft? Letztes Jahr zum OSX Release ging ja nichts mehr mit V12.

  • Ganz ernst gemeinte Frage meinerseits:
    Was macht man denn heute noch mit einer VM bzw. mit einer kostenpflichtigen Lösung wie vmWare oder Parallels? Zum Zocken scheint mi BootCamp performanter – und sonst? Tests für (Web)Anwendungen unter verschiedenen Browsern/Umgebungen testen würden mir noch einfallen, aber sonst…

    Wie Cartman oben schon schrieb hatte ich zu meinen Mac Anfangszeiten auch eine am Start, weil es diverse Software schlicht nicht nativ für OSX gab. Heute habe ich nur noch einen einzigen Fall, bei dem es gern mal keine Mac Software gibt: Firmware-Updates für einige meiner Geräte. Da werden oft nur Windows-Updater zur Verfügung gestellt.
    Dafür genügt mir aber eine kostenlose VM-Lösung (in meinem Fall nutze ich die Funktion meine QNAPs dafür. Die vm dort ist zwar alles andere als fix, aber das brauch ich ja auch nicht).
    Von daher frag ich mich gerade, wie groß der Markt für die Hersteller von solchen Lösungen eigentlich noch ist.

    • Für mich ist die VM neben Test-Platz für Web Zeug ein Programm Starter für das Zeug, was es nicht (gut) unter macOS gibt.
      Darunter fällt bspw auch die CS6 Lizenz, die vor Jahren zusammen für Win gekauft wurde und ich nicht sicher raus finden kann, ob die auch für macOS lizenziert ist bzw unter dem neuen macOS startet.
      Aber bin auch schon am Überlegen, richtung Boot Camp oder VirtualBox zu gehen, wobei letzteres mindestens auf dem Mini 2010 gern mal die Grätsche macht. Dort nutze ich es als Host für NextCloud & HomeBridge.

    • Macht z.B. Sinn:
      – in einer Umgebung, in der nicht hauptsächlich Macs oder Mac-Software verwendet wird
      – zum Testen und Entwicklen OS X fremder Software
      – wenn man mit diversen Datenformaten hantiert, die OS X nicht unterstützt
      – wenn man neben OS X auch andere Rechner hat
      – zum debuggen
      – um über den OS X-Tellerrand zu schauen

    • Danke euch beiden!
      Im weitesten Sinne also Dinge um „Entwicklung“ und „Test“ herum.
      Mir wäre noch „Sandboxing“ eingefallen, aber das gehört ja auch schon fast in die oben genannte Kategorie.

      Und Björn: Ich könnte mir die Lizenzbedingung von CS6 daheim direkt aus dem Heftchen in der Packung durchlesen – ich bin mir aber ziemlich sicher, dass du dich korrekt verhältst :-). Seinerzeit waren die Lizenzen noch an das OS gebunden, für das man sie gekauft hat. Solltest du das ignorieren, hilft es dir aber vermutlich nicht lange, denn spätestens wenn Apple aber dann vermutlich 2019 den Hahn für 32Bit-Software zudreht, würde CD6 nicht mehr starten (ob es das aktuell tut weiß ich gar nicht)

  • Benötige Windows-VMs nur zu Support-Zwecken und dafür reicht VirtualBox allemal und ist zudem selbst auf allen Plattformen verfügbar

  • Macht z.B. Sinn:
    – in einer Umgebung, in der nicht hauptsächlich Macs oder Mac-Software verwendet wird
    – zum Testen und Entwicklen OS X fremder Software
    – wenn man mit diversen Datenformaten hantiert, die OS X nicht unterstützt
    – wenn man neben OS X auch andere Rechner hat
    – zum debuggen
    – um über den OS X-Tellerrand zu schauen

  • Gerade das Update installiert. Mehr Performance ist zumindest unmittelbar nicht messbar.
    Ich nutze Parallels, da es für den Mac die beste Möglichkeit (für mich) darstellt zusätzliche Systeme zu nutzen. Als Softwareentwickler ist es absolut notwendig mit VMs zu arbeiten, gerade weil Kunden unterschiedliche Lösungen benötigen. Parallels hat dazu den Vorteil, dass ich verschiedene Szenarien testen kann. Beispielsweise geringe Bandbreite im Netz mit Abbrüchen etc (Netzwerk-Conditioner) usw . Und wenn ich dann 3 verschiedene SQL Serverversionen und dazu verschiedene Windowsversionen benötige…. müsste ich wie früher mehrere Rechner parallel betreiben (und dazu auch noch Windows-PCs! :) )

  • Wenn man mit Netzwerken zu tun hat dann braucht man zwingend eine Windows-Maschine. Mac ist ziemlich schlecht was „Netzerk/Server“ betrifft. Mein Arbeitsplatz-Rechner ist ein MAC. Gearbeitet wird auf MAC und Windows unter Parallels.

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