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"Haptik einer Papieroberfläche"

Paperlike 2: Neue iPad-Folie startet im September

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Die Display-Schutzfolie Paperlike startete 2017 mit einer pfiffigen Marketing-Kampagne in den Markt: Die Macher der selbstklebenden Folie versprachen, Apple Pencil-Nutzer mit einem Schreibgefühl zu versorgen, dass dem auf echtem Papier zum Verwechseln ähnlich sei.

Paperlike Quadrat

Die Idee des Hamburger iPad-Nutzers Jan Sapper verkaufte sich damals so gut, dass die zweite Generation der Paperlike-Folie jetzt kurz vor ihrem Verkaufsstart steht.

Erst am 20. August mit einer Kickstarter-Kampagne gestartet – Unterstützer erhalten die Folie hier für 29 anstatt für 34 Euro – war das Minimalziel von 5.000 Euro schon nach den ersten Stunden erreicht und wurde nach der ersten Woche mit über 176.000 Euro mehr als deutlich überschritten.

Die neue Paperlike 2-Folie bringt neben der Papier-Haptik jetzt auch sogenannte Nanodots auf das iPad-Display. Diese sollen dafür sorgen, dass die Brillanz des Retina-Displays erhalten bleibt.

„Nanodots“ für ein besseres Bild

Paperlike Nanodots

Kreative können mit einem Apple Pencil direkt auf dem Display zeichnen, skizzieren und schreiben – wie auf einem Zeichenblock. Dabei sorgt die Folie für weniger Reflexion, sie bietet Schutz vor Kratzern und reduziert Fingerabdrücke auf dem Display. […] Paperlike 2 wird für alle iPad Modelle verfügbar sein, die den Apple Pencil der ersten oder zweiten Generation unterstützen.

Neue Geräte sollen berücksichtigt werden, sobald Apple diese offiziell vorgestellt hat. Die Kampagne auf Kickstarter läuft noch bis zum 19. September – das Paperlike 2 wird direkt im Anschluss in den regulären Verkauf gehen.

Unsere persönliche Meinung zum Paperlike 1: Eine gute Schutzfolie, die das Fingerabdruck-Problem des iPads löst und sich unter den Fingerspitzen ganz angenehm anfühlt. Was das Schreiben und Zeichnen angeht, muss man sich jedoch wirklich anstrengen um die „die Haptik einer Papieroberfläche“ zu erkennen.

Dennoch: Die Paperlike-Folie, ist eine der besseren iPad-Schutzfolien. Bei dem veranschlagten Preis, ist dies jedoch ohnehin vorauszusetzen.

2017 gestartet: Die erste Paperlike-Generation

Mittwoch, 28. Aug 2019, 14:48 Uhr — Nicolas
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  • Ich hatte die erste Generation im Einsatz,

    ist ganz gut, gerade hinsichtlich Lichtreflektionen, fühlt sich auch gut mit dem Pencil an. Allerdings würde ich niemals 30 Euro für die Folie ausgeben. Das Aufbringen der Folie ist definitiv nerviger als bei Panzerglas. Glaube von der ersten Generation kosten zwei Folien knapp 20 Euro.

    • Das was sie verspricht hält zumindest die erste Generation in kleinster Weise, ja das Paperlikr Gefühl ist da das hat man aber auch bei jeder anderen matten Folie. Die versprochene Bildbrillianz ist dagegen nicht gegeben. Spart euch das Geld und kauft euch ne günstige da habt ihr genauso viel davon ;)

      • naja nicht gaaanz. Also ich habe mir vor kurzem einfach ne stinknormale matte Folie gekauft wegen der Lichtreflektion, die sind schon glatter. Aber ich gebe dir Recht, so wirklich ganz doll ist die Folie nicht, und vor allem nicht zu dem Preis. Thema Bildbrillianz, die hat man eigentlich nur mit Klarglas, sonst ist es immer etwas „krisselig“, wenn man genau hinschaut.

      • Moin, Sebastian von Paperlike hier.
        Für eine bessere Lichtreflexion haben wir eben das neue Paperlike entwickelt, das grade auf Kickstarter läuft. Das Thema ist nicht ganz so einfach, da gibt’s schon enorme Unterschiede. Klar ist, so brillant wie ohne irgendwas, geht’s nicht, mit der Nanodots Oberfläche kommen wir aber schon sehr nahe.
        Bei matten Folien muss man mit dem Pencil aufpassen: die nutzen gern mal die Spitze des Pencils extrem ab. Wir haben ein paar Copy Cats aus China, damit machst du dir innerhalb eines Tages den Stift kaputt. Auch da haben wir mit der Nanodots Oberfläche auf lange Haltbarkeit hin optimiert.
        Also ganz so einfach wie „kauft euch ne günstige“ ist es nicht, aber ich bin natürlich vorbelastet :)

      • Dem kann ich mich nur anschließen. Ich habe die erste Generation vor ca. einem halben Jahr gekauft und damals klang die Werbung dafür auch nicht viel anders als heute – Tatsächlich konnte ich bzgl. des Schreibgefühls aber keinen Unterschied zu einer „normalen“ matten Anti-Fingerabdruck-Folie auf einem anderen iPad feststellen. Wohl aber fielen die Nachteile von PaperLike auf, v.a. die sehr starke Verschlechterung des Bildes (Grain) und, bedingt durch die raue Oberfläche, die nervig lauten Geräusche bei der Bedienung mit den Fingern.

        Ich möchte dem Entwickler gern glauben, dass er diese Nachteile durch die neue Oberflächenbeschaffenheit minimiert hat, aber nachdem das Versprechen des einzigartigen, angeblich„papierähnlichen“ Schreibgefühls bereits bei der ersten Version nicht gehalten wurde, bin ich nicht bereit, noch mal 30 Euro zu bezahlen und am Ende eine Folie zu bekommen, auf der es sich auch wieder nur geringfügig besser schreibt als auf jeder 08/15 Matt-Folie.

      • Ist halt die Frage was günstiger ist: neue Folien oder neue Stiftspitzen.

        Die Folie hält halt auch nicht ewig. Hole mir lieber günstige Folien die ich gezielt für Projekte aufbringe und tausche die dann – v.a. weil ich das iPad auch gerne mal ohne Folie nutze.

        Bislang hält es wunderbar.

  • Geht da nicht auf Dauer die Spitze des Apple Pencils kaputt?

  • Ich konnte sie nicht wirklich blasenfrei aufkleben, was mir seit Jahren noch nie mit einer Displayfolie passiert ist. Die Haptik … nun ja. Es klappert sicht mehr so beim Schreiben mit dem Pencil. Mag ein Vorteil sein. Dafür ist die Bildqualität so schlecht, dass ich die Folie nach drei Tagen wieder entfernt habe. Die neue Folie kann eigentlich nur besser sein. Kaufen werde ich sie mir nicht.

  • naja nicht gaaanz. Also ich habe mir vor kurzem einfach ne stinknormale matte Folie gekauft wegen der Lichtreflektion, die sind schon glatter. Aber ich gebe dir Recht, so wirklich ganz doll ist die Folie nicht, und vor allem nicht zu dem Preis. Thema Bildbrillianz, die hat man eigentlich nur mit Klarglas, sonst ist es immer etwas „krisselig“, wenn man genau hinschaut.

  • Ruckelt das Video bei Euch auch? Wenn ich es auf YT ansehe, dann wird es flüssig abgespielt.

  • Ich hatte die Paperlike 1 im Einsatz. Grundsätzlich war ich von der Haptik und dem Schreibgefühl mit Apple Pencil sehr überzeugt und fand auch das Touchgefühl viel angenehmer als auf einem Hochglanz Glas-Display. Es fühlt sich einfach natürlicher an. Habe auch mit einer handelsüblichen, billigeren matten Folie verglichen und da sind schon deutliche Unterschiede zu spüren.

    Dennoch: der einzige und leider wirklich klare Kritikpunkt war die starke Verminderung der Bildqualität. Das Display des iPads wird durch die Folie leider deutlich unschärfer, was subjektiv einer Reduktion der Bildschirmauflösung gleich kommt. Und das auch ohne genauem hinschauen. Man möchte einfach kein mehrere hundert Euro teures iPad mit gestochen scharfem Display durch eine Displayschutzfolie in der Benutzbarkeit aufgrund schlechterer Bildqualität einschränken.

    Daher finde ich den Ansatz der Paperlike 2 schon sehr spannend. Interessant wären da mal Vergleichsfotos beider Folien im aufgebrachten Zustand auf einem Retina display. Wenn sich die Nanodots wirklich derart auf die Brillanz des Displays auswirken sollten, wäre da ein zweiter Versuch meinerseits wahrscheinlich.

    • Genauso geht es mir auch. Nutze mein iPad an der Uni für handschriftliche Mitschriebe & Aufgaben regelmäßig den ganzen Tag. Daher war mir das bessere Schreibgefühl die schlechtere Bildqualität wert. Ich habe keine andere matte Folien ausprobiert aber auf dem Glas ohne Folio konnte ich schon alleine nicht lange schreiben, weil meine Hand immer am Display „kleben“ geblieben ist. Also wenn man normal die Hand beim Schreiben nach rechts bewegt musste ich sie ohne Folie auf dem iPad immer anheben.
      Ein Fotovergleich zwischen Paperlike 1 & 2 fände ich sehr interessant. Bin grad am Überlegen ob ich noch in der Kickstarter Phase zu schlage oder bis zum Release warte

  • ich hab die folie nicht sauber auf das ipad bekommen -es ah billig aus und mit blasen oder schlieren durch das rakeln, um luftblasen weg zu bekommen.
    habe dann aufgegeben – herausgeschmissen geld für mich…
    das geld ist es erst wert, wenn man das zeug auch gut und wertig aufbringen kann.

  • Wer Papier will, sollte einfach Papier kaufen. Ist auch viel billiger.

  • @ Sebastian:
    Wenn man zeichnen will.. Wie wäre denn eine Hülle, bestehend aus dem Paperlike-Material, dass man an das vorderteil des Geräts/Displayseite vorne anclippt oder wie eine Silikonhülle überstülpt.
    Und sobald man mit dem Zeichnen fertig ist, macht man es wieder ab und hat die gewohnte Brillianz.

  • Naja .. durchsichtiges Aluminium (geschweige denn durchsichtiges Papier) ist nun mal noch nicht erfunden worden..

    Hoffentlich wird das 2. Projekt gefühlsechter..

    In diesem Sinne: Save the Whales!

  • ROFL, Folie aufs Display kleben weil der Stift zu glatt ist.
    Warum nicht einfach für €8 8 Stück „Tip Case“ kaufen?

  • Habe die Tage auf der Arbeit ein digitales Whiteboard ausprobiert. Ich denke das „Displayglas“ war aus Kunststoff und der Stift war aus Holz. Mein erster Gedanke: Wow, das fühlt sich an wie ein Bleistift auf Papier. Vllt. wäre eine Holzspitze für den Pencil die Lösung (ja ich gebe zu, ich weiß bis heute nicht wie genau der Pencil funktioniert)

  • legt doch einfach Butterbrot-PApier auf das pad, helligkeit rauf dann habt ihr echtes Papier ;-)

  • Hi Zusammen,
    habe eben die Folie aufs iPad Pro 11 gepackt.
    Frisch aus der Dusche ging es zumindest Staubfrei, leider jedoch nicht blasenfrei… Ja, die Haptik ähnelt wirklich Papier.
    Auch die Akustik kommt ziemlich nahe an nen Block mit Bleistift dran. Toll!
    Jetzt aber das grosse ABER: Die Bildqualität der Paperlike 2 ist für mich nicht wirklich besser als die der ersten Generation. Graining ist massiv und tut schon nach wenigen Minuten lesen weh!
    Noch dazu ist die Folie so dünn, dass ich sie akt kaum wieder runterbekomme… Hier muss der Hersteller auf jeden Fall bei dem Preis ordentlich nachbessern!

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