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App-Design bleibt erst mal

Noch kein Europa-Termin: FAQ zu Apples neuen Karten

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Der Techcrunch-Redakteur Matthew Panzarino überraschte am vergangenen Freitag mit einem exklusiven Stück über Apples neue Karten-Applikation. Nach Jahren der stillen Vorarbeit, so Panzarino, stünde Apple kurz davor, die nächste Version der 2012 debütierten Karten-Applikation zu präsentieren.

Apple Karten Auto

Apple Maps Van | Bild: Techcrunch

Panzarino berief sich dabei nicht auf anonyme Quellen, sondern auf den Apple-Manager und Karten-Chef Eddy Cue persönlich. Das Unternehmen hatte den Blogger nicht nur ein exklusives Interview angeboten, sondern auch Karten-Prototypen präsentiert und zu einer Fahrt in den Erfassungsfahrzeugen des Karten-Teams geladen.

Zukünftig, und dies war der eigentliche Scoop Panzarinos, würde sich Apple nicht mehr auf das Kartenmaterial von Drittanbietern wie TomTom verlassen, sondern auf eine komplett eigene Datenbasis setzen.

Das Techcrunch-Stück, das wir mit diesem Artikel begleitet haben, lieferte jedoch nicht nur Antworten zur Zukunft der Apple-Karten, sondern warf gleichzeitig viele neue Fragen auf, die Techcrunch inzwischen mit einem eigenen FAQ-Nachtrag bedacht hat.

Hier geht man zum einen darauf ein, dass sich die Karten-App selbst vorerst nicht ändern wird, sondern nur die in ihr angezeigten Karten – zum anderen adressiert Panzarino eine der häufigsten Nachfragen: Wann erreichen die neuen Apple-Karten den Rest der Welt?

Wie erinnern uns: Die neue Karten-App, die ihre Kartenmaterial viel detaillierter als bislang aufbereiten soll, wird Teil der nächsten iOS 12-Beta sein und sich vorerst auf San Francisco und die Bay Area konzentrieren, ehe im Herbst auch Nord-Kalifornien von den neuen Karten abgedeckt werden soll. Zu weiteren Bereichen hat sich Apples bislang noch nicht geäußert.

Panzarino beruft sich im FAQ nun auf Apples Eddy Cue und merkt an, dass dieser immerhin von der globalen Aufstellung des Karten-Teams berichtet hätte. Ein Termin wurde jedoch auch hier nicht genannt.

We’ve got a dedicated team — we started this four years ago — across a variety of fields from ML, to map design, to you name it. There’s thousands of people working on this all around the globe from here in the Bay Area, to Seattle, Austin, New York. We have people in other countries, in cities like Berlin, Paris, Singapore, Beijing, Malmö, Hyderabad.

This team’s dispersed around the globe. It’s important to have that when you’re trying to create and do this. We’re trying to look at how people use our devices all around the world. Our focus is to build these maps for people on the go.

Montag, 02. Jul 2018, 18:08 Uhr — Nicolas
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  • Im Grunde egal, es gibt genug Alternativen.

    • Navigon ist tot und seit November mit der Version 3 in Sachen Übersichtlichkeit Jahre zurückgesprungen. Google Maps ist funktionell super, aber ich habe aus Datenschutzsicht ein besseres Gefühl, wenn meine Bewegungsdaten bei Apple landen und nicht bei Google. Zudem würde ich mich freuen, wenn Apple in Sache Navigation soweit aufholt, dass man Drittanbieter Apps runterschmeißen kann.

  • Bleibe bei Google Maps, wenn Apple Maps den jetzigen Status von GMaps erreicht hat, sind die wieder Lichtjahre voraus.

    • Was willst denn noch alles in die Karten packen, einzelne Bäume usw.? Irgendwann ist da auch mal Ende.

      Google ist aber auch net überall so gut. In meiner Gegend gibts viele Bereiche, wo Apple neuere Karten hat.

    • Ich sehe das echt auch so. Google Maps ist der wichtigste Dienst von Google für mich. Wenn es Google Maps nicht fürs iPhone geben würde könnte ich mir vorstellen ganz vom iPhone wegzugehen. Apple Maps kann gar nix…, leider

      • Du hast doch echt Probleme ey ^^

      • Naja, so schlecht sind Apple Maps nicht. Bin damit durch Deutschland, Belgien, Niederlande, England und Schottland navigiert und das ohne große Probleme.

        Ein Offline-Modus wäre sehr wünschenswert. Da verstehe ich Apple auch nicht.

        Bei uns sind z.B. die Verkehrsdaten besser, vor allem schneller, als bei Google.

        Eigentlich sind beide gute Karten und jeder hat seine Vor- und Nachteile.

      • Auweia ….echt jetzt ? Dann bist du auch der falsche Kunde …

      • Mittlerweile ist Apple Maps echt gut und in einigen Gegenden sogar besser als Google Maps.

  • Der eine Mitarbeiter brauch halt eine Zeit um die Karten zu malen. Und zwischendurch muss er die Fehler in iOS bereinigen.

    • Und ab und zu muss ich hier auch noch Kommentare beantworten. Da bleibt zwischen Apple Watch-Armband-Design und Animojis kreieren leider nicht mehr viel Zeit für die Karten. :)

  • Das gilt bestimmt (mal wieder) nicht für Deutschland. Aber egal, ich bin mit Google Maps sehr zufrieden.

  • Hmmm, eigentlich mag ich Apple Maps. Nur frustrierend, wenn man kein Internet hat. „Kein Internet ? Gibt es dass denn überhaupt noch ?“ – ja, leider. Einfach mal 20 Minuten telefonieren beim Fahren und Apple Maps hat nur noch Pfeile aber keine Karte mehr….

    Kennt jemand einen guten Vergleich zwischen den Offline Karten ????

    • Jeder hat/macht seine eigenen Erfahrungen, die sich vermutlich von Region zu Region unterscheiden, anders kann ich mir dieses krasse pro u contra Apple Karten nicht erklären. Ich bin damit sehr zufrieden u immer wenn ich die mit Google Maps vergleiche, sind sie aktueller. Routenführung u. Stauumgehung haben mit „Karten“ bisher immer gut funktioniert. Für die offline Navigation nutze ich maps.me, basiert auf OpenStreetMaps und bietet auch für Wanderungen usw entsprechend gutes Kartenmaterial.

    • Nachdem ich viele getestet hab, kann ich HERE WeGo sehr empfehlen. Damit können Offline sogar S-Bahn-Routen berechnet werden.

  • Mhm. Alle schimpfen immer auf apple Maps. Ich bin damit eigentlich zufrieden.

  • Ich bin glücklich mit Apple Maps. Es bringt mich schnell an die richtige Stelle, ist mit Baustellen mittlerweile sehr schnell aktualisiert und hat alles, was ich benötige.

  • Hoffentlich wird dann auch die Navigation besser.
    Ich ärgere mich laufend, wenn ich beim letzten Stück zu mir nach Hause total falsche Anweisungen bekomme.
    Natürlich kenne ich den Weg und ignoriere die Anweisungen, aber andere Apple Maps User haben den absoluten Horror vor sich mit X mal Abbiegen – durch eine Gasse mit ca. 3 Meter Breite fahren usw.
    Dabei könnte man einfach vorher schon abbiegen und dann die ganze Zeit geradeaus fahren. Und fährt am Ende sogar eine kürzere Strecke.
    Aber leider ist mein Weg nur für Anlieger (wohne aber in der Straße nur für Anlieger, deshalb dürfte man reinfahren, um mich zu besuchen) und der Weg, den Apple Maps nutzt, führt über eine Stelle in die Anliegerstraße, wo das nur für Anlieger Schild fehlt…
    Hinweise an das Apple Maps Team, an das Kartenapp Team usw. werden alle ignoriert.
    Dabei habe ich sogar schon mal einen Zeitungsartikel hinzugefügt, bei dem von wiederholten Unfällen auf Grund der seltsamen Apple Navigation von dem Gebrauch von Apple Maps abgeraten wird.
    (an einer engen Stelle wurde oft ein Hauseck mitgenommen – mittlerweile steht da ein massiver Poller, so dass „nur“ das Fahrzeug ernsthaft beschädigt wird. Oder ein entgegenkommendes Fahrzeug (oder das eigene) muss einige Meter rückwärts durch die enge Gasse fahren und vorsichtig in eine hoffentlich nicht belegte Parkbucht einfädeln.)

    • Natürlich ist der direkte Weg schön breit – so dass locker LKW aneinander vorbeifahren könnten.

      Gerade noch geschaut:
      Statt rechts abbiegen, Nach 120 Meter rechts geradeaus*, 60 Meter das Ziel befindet sich rechts,
      Heißt es:
      Nach 80 Metern rechts abbiegen, Nach 10 Metern rechts abbiegen, Nach 25 Metern links abbiegen, nach 40 Metern rechts abbiegen, nach 150 Metern rechts abbiegen**, nach 70 Metern links abbiegen, 60 Meter das Ziel befindet rechts
      *= ist eine abknickende Vorfahrtsstraße
      ** = hier kommt man erst auf die breite Anlieger Straße – aber aus der anderen Richtung

  • Mir fehlen Routenoptionen, Google kann wenigstens Autobahnen vermeiden.
    „Schöne Strecke” oder „Schnellstraßen vermeiden” können beide nicht.

    • Routenprofil „LKW“ kennen beide auch nicht, ist aber bei Fahrten mit Wohnmobil oder Wohnwagen unerlässlich (s.Beschreibungen oben von meinname). War bei Navigon schon fast Alleinstellungsmerkmal, weil die Umschaltung zwichen PKW und PKW schnell erfolgen konnte, auch wenn die LKW-Erweiterung (Eingabe Achsanzahl, Größe, Achsgewicht etc.) nicht gekauft wurde.

    • Autobahnen oder Gebühren können bei Apple Maps in den Fahroptionen (ganz unten links, wenn man die Übersicht der möglichen Routen angezeigt bekommt) per Button vermieden werden. Aber es stimmt schon, aktuell ist „Karten“ noch weit entfernt von einem vollwertigen Navi:

      – nicht offlinefähig

      – keine Zwischenziele Buttons, die man selbst definieren kann (da wird bei mir nur Tankstellen Frühstück/Abendessen je nach Tageszeit und Cafés angezeigt.

      – keine Routenplanung mit Zwischenzielen

      – wenn man während einer Tour zwischendurch eine Tanke als Zwischenstopp wählt, wird die ursprüngliche Route anschließend nicht fortgesetzt.

      – keine Anzeige zu Geschwindigkeitsbegrenzung

      – das Widget zeigt fast ausschließlich „Keine Ziele“ an, man kann dort selbst keine Ziele definieren

      Alles in Allem, sehr rudimentär und halbgar. Was mir bei Apple Maps allerdings im Gegensatz zur Konkurrenz gefällt, ist allgemein die Darstellung der Navigation, insbesondere der Fahrspurassistent und die Straßenbeschriftung. Verkehrsaufkommen und Stauumfahrung fand ich bisher ganz ok.

      • Das Widget füllt sich aus den häufigen Orten sowie den angegebenen Orten von Terminen im Kalender. Sofern beide aktiv/vorhanden sind, steht dort auch fast immer das nächste Ziel drin.

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