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3 Stufen, aber keine Automatik

Nicht Fisch, nicht Fleisch: Smartmi E1 HomeKit-Luftreiniger

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Haustiere, Kinder, kein Wäschetrockner und die bevorstehende Pollen-Saison sind nur einige gute Gründe für die Anschaffung eines Luftreinigers. In jedem Fall verbreitet sich die mechanisch einfache Kombination aus Ventilator und Filter nicht mehr nur in Mietwohnungen an stark befahrenen Hauptstraßen, sondern wird gerade während der immer heißer werdenden Sommer mittlerweile deutlich häufiger nachgefragt, als noch vor wenigen Jahren.

Taster E1

Ein Taster aktiviert den E1, der andere setzt die Geschwindigkeit

Dies hat nicht nur der Möbelriese IKEA erkannt, der inzwischen eine breite Palette an Luftreinigern anbietet, auch der auf Smart-Home-Geräte spezialisierte Anbieter Smartmi, den die meisten Anwender von seinen wirklich empfehlenswerten Akku-Ventilatoren mit App-Steuerung kennen werden, bietet inzwischen mehrere Luftreiniger im eigenen Portfolio an. Mit App, mit HomeKit-Integration mit durchaus ansprechenden Industrie-Designs.

Basic-Modell für Räume bis 18 Quadratmeter

Nachdem wir uns Smartmis Edel-Variante, den JYA Fjord Pro, bereits im vergangenen Jahr genauer angeschaut haben, haben wir in den zurückliegenden Tagen ein Blick auf das neue E1-Modell geworfen.

Filteraufbau

Simple strukturiert: Gehäuse, Lüfter, Filter

Dieses wird von Smartmi für 129 Euro angeboten, verfügt ebenfalls über eine vollständige HomeKit-Integration und bringt solide technische Eckdaten mit: Die Reinigungsrate beträgt 2500 Liter pro Minute bewirbt und sorgt für eine „Clean Air Delivery Rate“ (CADR) von 150m³ pro Stunde. Die Geräuschentwicklung liegt unter 50 dB. Trotz kompakter Abmessungen von 42 cm x 30 cm x 14 cm wird der E1 für Räume bis 18 Quadratmeter empfohlen.

Was die Smart-Home-Integration des E1 angeht, dies müssen wir an dieser Stelle leider anmerken, hat uns der E1 allerdings nicht überzeugt.

HomeKit als An/Aus-Schalter

Am Gerät selbst stehen drei Geschwindigkeitsstufen zur Verfügung, die sich auf die Lüftergeschwindigkeit und damit auf die Menge des zu reinigenden Luftvolumens auswirken. Zwischen den drei Stufen kann auch in Apples Home-Anwendung oder in der Hersteller-App hin und her geschaltet werden. Mehr Funktionen als die Geschwindigkeitswahl und die Filterüberwachung bietet der E1 jedoch nicht an.

Hersteller App

Homekit E1

HomeKit-Integration und Hersteller-App mit wenig Funktionen

Teuer, ohne Sensor-Automatik

Weder besitze Luftreiniger ein Display, noch exponiert dieser Luftqualitäts-Sensoren, die das automatische An- und Ausschalten der Reinigungsfunktion ermöglichen würden. Natürlich können HomeKit-Automation erstellt oder der Timer in der Hersteller-Anwendung bemüht werden – hier dürfte in den allermeisten Fällen allerdings auch ein Griff zum Hardware-Taster ausreichen.

So sehr wir zu den Fans technischer Spielereien zählen, so wenig überzeugt hat uns der E1. Erst recht nicht wenn wir diese mit der IKEA-Konkurrenz vergleichen.

Zwar fehlen dem FÖRNUFTIG-Luftreiniger von IKEA, vergleichbare Stoffmotive für seine Front, ansonsten jedoch weist das Modell mit dem manuellen Schaltrad einen vergleichbaren Funktionsumfang für knapp den halben Preis auf und lässt sich mit einer HomeKit-Zwischensteckdose genauso in Automation einbinden, wie das Smartmi-Modell.

Ikea Smartmi Small

Der Smartmi E1 neben IKEAs FÖRNUFTIG

Der E1 ist (auf Stufe 1) flüsterleise, schön gestaltet und schnell in das eigene HomeKit-Setup integriert, wir würden hier jedoch entweder direkt zum edlen Jya Fjord Pro greifen oder auf IKEAs günstigen FÖRNUFTIG setzen. Der E1 liegt genau zwischen beiden Modelle und tut sich damit keinen Gefallen.

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28. Apr 2023 um 18:14 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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    15 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Ja, so als Allergiker freue ich mich des öfteren auf mein Wohnzimmer und Schlafzimmer, in denen Luftreiniger ihr Werk verrichten.
    Habt ihr euch mal Stadler Form „Roger“ angesehen? So einer werkelt seit 2 Monaten bei mir.
    Nette App-Anbindung leider aber ohne HomeKit.

  • Haben den vom Ikea seit Wochen im Schlafzimmer. Schlicht, in meinen Augen optisch ansprechend und wird hoffentlich meiner Pollenallergiker Freundin helfen. Im Wohnzimmer ist seit zwei Jahre ein Dyson, sie schwört dass es ihr um die Jahreszeit hilft.

  • Bringt das denn wirklich was?. Nie mehr Fenster aufmachen, nie mehr Müll raus bringen, nicht mehr vor die Türe gehen. Oder ist das nur ein Versprechen und Kopfsache oder filtern die Dinger wirklich die Luft so dass man es spürt?
    Wie viel Dreck kommt denn da zusammen wenn man die säubert …

    • Die Filter tauscht du ja dann aus. Und lüften solltest du trotzdem, so ein Reiniger reinigt eben, bringt aber keine Frischluft in den Raum.

      • Das bringt was. Das ist klar. Ich glaube nur nicht, dass es soviel bringt dass es wirklich sinnvoll ist.

      • Klar ist es sinnvoll.
        Bin Allergiker und habe deutlich weniger Probleme mit Allergien in Nacht und habe weniger Asthma Anfälle.

    • Da z.B. die von Allergikern gefürchteten Birkenpollen eine Größe von 25–30 µm haben ist es schwer deine Frage mit einer Mengenangabe zu beantworten. Als Betroffener kann ich jedoch bestätigen, dass ein Filter in der richtigen Größe und Anwendung im Schlafzimmer ziemlich gut wirkt.

  • Ich habe den Smartmi P1 und kann sagen, dass HomeKit bei dem schlecht bis gar nicht funktioniert. Immerhin hat er ein Display mit Touch-Bedienung.

  • Ich habe „kein Wäschetrockner“noch nicht verstanden – was hat dies mit einem Luftreiniger zu tun?

  • Bei einem 60m2 Raum mit 2,5m Deckenhöhe filtert das Ding die Raumluft einmal pro Stunde. Und das vermutlich auch nur auf höchster Stufe mit mehr als 50 dB Lautstärke. Wer wirklich seine Raumluft effektiv filtern will, muss zu was größerem greifen, was die Raumluft min. dreimal pro Stunde filtert. Das ist nett, aber bitte glaubt nicht, dass ihr damit effektiv die Raumluft filtert. Das ist bestenfalls eine nette Ergänzung für Allergiegeplakte, aber keinesfalls die Lösung gegen Pollen.

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