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Vorstellung wohl nächste Woche

Neues MacBook: Zugunsten des Preises wohl deutlich abgespeckt

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Vieles deutet darauf hin, dass wir nächste Woche auch das schon längere Zeit erwartete neue Einsteiger-Macbook zu sehen bekommen. So gut wie sicher ist aber auch, dass diese neue MacBook-Variante nicht die einzige Produktankündigung vor der für Mittwoch angesetzten „Apple Experience“ sein wird. Alles deutet darauf hin, dass Apple bereits die Tage davor nutzt, um weitere neue Produkte einzuführen.

Zu dem von vielen Apple-Nutzern mit Neugier erwarteten neuen Notebook gibt es nun weitere, allerdings unbestätigte Informationen. Bislang war hauptsächlich bekannt, dass das Gerät auf einen iPhone-Prozessor setzen und in bunten Farben erhältlich sein soll. Die Autoren von AppleInsider berichten davon, dass sie eine Apple-interne Testversion von macOS auswerten und auf diesem Weg Details zu dem Gerät in Erfahrung gebracht haben. Das Apple-Blog MacRumors beruft sich derweil auf angeblich aus chinesischen Branchenkreisen stammende Informationen.

Macbook Einsteiger Bunt

Abstriche bei Display und Ausstattung

So wird damit gerechnet, dass das Display eine geringere maximale Helligkeit bietet und unterhalb der 500 Nits des aktuellen MacBook Air liegt. Zudem soll auf die True-Tone-Funktion verzichtet werden, die normalerweise Farben und Helligkeit automatisch an das Umgebungslicht anpasst.

Auch bei der Speicherausstattung sind wohl Einschränkungen vorgesehen. Erwartet werden Varianten mit 256 und 512 Gigabyte, für Bildungseinrichtungen möglicherweise auch ein Modell mit 128 Gigabyte. Größere Speicheroptionen sollen nicht verfügbar sein. Hinzu kommt, dass die Basisversion wohl langsamere SSD-Geschwindigkeiten bietet, was unter anderem auf den Einsatz nur eines einzelnen NAND-Speicherchips zurückzuführen ist.

Weitere Abstriche sollen die Ausstattung im Alltag betreffen. Das neue MacBook wird voraussichtlich weder eine Schnellladefunktion unterstützen, noch mit einer beleuchteten Tastatur ausgestattet sein.

Preis als zentrales Argument

Sicher scheint, dies konnte man aber auch ohne die neuen Informationen erwarten, dass Apple bei der Ausstattung den Rotstift angesetzt hat, um einen möglichst attraktiven Preis zu erzielen. Angeblich soll das neue MacBook in den USA für rund 700 Dollar angeboten werden. Das bisher günstigste Apple-Notebook, das MacBook Air, wird offiziell ab 999 Euro angeboten.

25. Feb. 2026 um 20:09 Uhr von Chris Fehler gefunden?


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  • Würde die Headline gerne anpassen wollen:
    „Zu gunsten des Preises deutlich abgespeckt“
    ->
    „Zu gunsten der Marge deutlich abgespeckt“

  • Wer 800 Euro für ein bewusst kastriertes MacBook hinlegt, während das M4-Modell nur einen Preisschritt entfernt liegt, kauft kein Apple-Erlebnis – er kauft eine kalkulierte Einschränkung. Technisch ist dieses Gerät schlicht nicht zu rechtfertigen; es existiert nicht aus Überzeugung, sondern aus Strategie: als Schutzwall für die Marge des teureren Modells. Solange das Air M4 im Regal steht, gibt es keinen vernünftigen Grund, hier zuzugreifen.

    • Immer dieser Apfel vs Birne vergleich.
      Warum vergleichst du den Strassenpreis des Airs mit der vermeintlichen UVP des Einsteiger MacBooks?

      Der dritte kommt und vermischt dann noch US Preise ohne MwSt mit den deutschen.

      • Wenn das neue auf den Markt kommt kostet es eben den UVP und das Air bekommt man bereits deutlich unter UVP. Da liegt es doch auf der Hand zu vergleichen und den Sinn zu hinterfragen. Ich sehe da keine Birnen, sondern nur einen billigen Apfel gegen einen günstigen.

        Und da würde ich ebenfalls zum günstigen greifen wenn ich ein Gerät kaufen müsste. Ich sehe in dem Modell keinen konkreten Sinn und bin froh dass ich mir ein Air zu einem unschlagbaren Preis sichern konnte.

        Ich könnte mir vorstellen dass man sich bei der ursprünglichen Planung schlicht verkalkuliert hat. Wahrscheinlich war das Teil mal für 5-600€ (Endpreis) geplant aber insbesondere durch gestiegene Speicherpreise und Kosten für Akku usw landet man jetzt nur noch knapp unter dem Air. Wenn das so ist könnte das Modell schnell wieder verschwinden oder der Straßenpreis wird genauso schnell fallen wie beim iPhone Air.

    • Karol Krzyzewski

      Hier soll wohl eher auf Bildungseinrichtungen geschaut werden. Wenn ich für 1000 Schülerinnen Geräte anschaffen muss, dann sind 100€ weniger pro Gerät schon interessant.

      • Nicht mal ansatzweise, wenn du den Faktor Zeit (Abschreibung etc) mit in den Vergleich nimmst. Es ergibt keinen Sinn.

      • Schulen haben keine Abschreibungen weil sie keine GuV erstellen und Steuern zahlen müssen. Somit ist der Punkt 1.000 Mal 100€ sparen schon sehr richtig.

      • Zumal wenn man bedenkt das Weltweit alle Lehreineinrichtungen, mehr oder minder, massiv in Digitalisierung investieren müssen. Und, sicherlich, auch mit eingepreist, die Datenhoheit und Implementierung von Infrastrukturabhängigkeiten.

  • Ich denke mal die chromebooks machen wohl Apple fertig im US Bildungsbereich. Nur deshalb kommt so ein Teil.

    Und keine beleuchtete Tastaur….sorry…sowas bei einem 700-800€ Gerät weglassen ist lächerlich.
    Mal sehen wie die Strassenpreise sich entwickeln, aber die erste Version von so einem MacBook sollte man nicht nehmen.

    • Ich glaube nicht, dass Apple die Konkurrenz der Chromebooks fürchten muss, dafür ist dieses abgespeckte MacBook immer noch viel zu teuer. Sie machen es nur, weil sie es können, weil die Leute nach günstigen Einsteigergeräten fragen, und damit der geneigte Apple-Kunde sich dann überlegt „noch 100 oder 200 Dollar/Euro mehr, dann habe ich ein viel besseres Gerät, und wenn ich dann nochmal 300 oder 400 drauflege, bekomme ich sogar schon ein Pro-Modell“.

      Es ist doch verrückt, erst baut Apple leistungsstarke M-Prozessoren in die iPads ein, die man aber kaum richtig ausnutzen kann, weil iPadOS halt für produktives Arbeiten immer noch nicht gleichauf mit MacOS ist. Nun bringt Apple MacOS quasi auf ein leistungsschwaches iPad mit A-Prozessor, an das eine Tastatur fest angebaut ist. Aber die eierlegende Wollmilchsau, nämlich ein iPad mit M-Prozessor, das mit MacOS läuft, und das man wahlweise mit oder ohne Tastatur universell nutzen könnte, das ist nicht vorgesehen, da soll man sich gefälligst weiterhin zwei Geräte kaufen…

      • Volle Zustimmung

      • In den usa definitiv.
        Dort haben die Chromebooks am Bildungsmarkt über 60% Marktanteil.
        Und diese jungen User werden mit höherer Wahrscheinlichkeit später ein Chromebook benutzen.
        Apple hatte dort früher dort einen viel höheren Anteil. Das günstige iPad taugt wohl nicht zu einem höheren Marktanteil.

        Hier in D gab es doch auch eine Studie. Die Kinder lernen durch das iPad keine it kennen, keine richtige Bedienung eine OS.
        Nur Symbole touchen und scrollen, ansonsten nichts.

  • Was mich vielmehr interessiert ist welcher App Store dem Gerät dann zugrundeliegt? Kann ich da wirklich MacApps drauf laufen lassen oder bin ich am Ende im iPhone/iPad Store unterwegs und dementsprechend beschränkt?

  • Ich habe mittlerweile keine Motivation das Spiel zu spielen.
    Mein iMac hat Ubuntu bekommen und fühlt sich sauschnell an. Sogar mein altes Macbook in weiss von ca 2008 ist wieder nutzbar.
    Macbook Pro M1Max bekommt wohl keinen Nachfolger mehr und das MacBook Air 2014 wird auch Linux bekommen.
    Die meisten Dinge werden eh online im Browser laufen. Daher brauche ich nur vorerst noch n Apple Tv, Ultra und iphone.
    Wenn Apple nicht mal wieder innovativer wird sehe ich da keinen Anstieg mehr.
    Sogar icloud braucht eigentlich keinen Mac mehr.
    Greetings

  • Wieso nicht ein MacBook Air M1 wiederbeleben, wäre der perfekte Nachfolger fürs damalige MacBook 12 Zoll gewesen und als MacBook SE/e taufen können.

    Den iPhone Prozessor hätte Apple einfach im iPhone lassen können und iPhone Deck mit macOS anbieten können, welches optional durch einen einmaligen Kauf, freigeschaltet werden kann.

  • Hört sich fast so an, als wenn das neuen standard ipad 2026 das auch hoffentlich nächstes Woche vorgestellt wird drin steckt. :-)

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