FRITZ!Box 6835 und FRITZ!Repeater 6700 Pro
FRITZ! kündigt neuen 5G-Router und Repeater mit Wi-Fi 7 an
Der Berliner Netzwerkausrüster FRITZ! (ehemals AVM) hat einen Ausblick auf kommende Produkte gegeben. Dazu zählen insbesondere der neue Router FRITZ!Box 6835 5G und der FRITZ!Repeater 6700 Pro.
Bei der FRITZ!Box 6835 5G handelt es sich um einen Router, der laut Hersteller für den Einsatz im Bereich Fixed Wireless Access (FWA) vorgesehen ist. Vereinfacht gesagt: Das Gerät wird übers Mobilfunknetz ans Internet angebunden, ist jedoch weniger für die Verwendung unterwegs, sondern in erster Linie für den stationären Einsatz konzipiert.
Laut Hersteller kann das Gerät Übertragungsraten von bis zu 2 GBit/s erreichen. Die Stromversorgung erfolgt über USB-C, wodurch sich die Box auch mit einer Powerbank betreiben lässt. Für die Anbindung ans Mobilfunknetz werden sowohl klassische SIM-Karten als auch die Einbindung per eSIM unterstützt. Bei der lokalen Verteilung des Internetzugangs setzt der neue FRITZ!-Router auf Wi-Fi 7. Ergänzend stehen ein 2,5-GBit/s- und ein 1-GBit/s-LAN-Anschluss für kabelgebundene Geräte zur Verfügung.
Begleitend nimmt der Hersteller mit der FRITZ!Box 6825 4G auch eine kompaktere Variante für den LTE-Standard ins Programm, die allerdings nur Wi-Fi 6 unterstützt.
Neuer Repeater für Wi-Fi 7
Für den Ausbau bestehender Funknetze hat FRITZ! den neuen FRITZ!Repeater 6700 Pro vorgestellt. Der Quadband-Repeater unterstützt Wi-Fi 7 auf den Frequenzbändern 6 GHz, 2 x 5 GHz und 2,4 GHz und soll Datenraten von bis zu 18 GBit/s erreichen. Ergänzend stehen hier jeweils ein LAN-Anschluss mit 10 GBit/s und 2,5 GBit/s zur Verfügung.
FRITZ! hat noch keine konkreten Angaben zur Verfügbarkeit und den Preisen der neuen Geräte gemacht. Die bislang bekannten technischen Angaben hängen wir unten an.
FRITZ!Box 6835 5G
- Kompakter WLAN-Router für Mobilfunk über 5G, 4G im Download bis zu 2 GBit/s und im Upload bis zu 900 MBit/s
- Wi-Fi 7: 2 x 2 auf 5 GHz und 2,4 GHz
- WLAN-Geschwindigkeit: 5 GHz: bis zu 2880 MBit/s; 2,4 GHz: bis zu 688 MBit/s
- 1 x 2,5 Gigabit- und 1 x 1 Gigabit-LAN-Anschluss für die Anbindung von Notebook, Smart TV etc.
- Mobilfunk über 5G gemäß 3GPP Release 16 mit 5-facher 5G Carrier Aggregation (4 x 4 MIMO)
- Unterstützung von 5G Standalone und 5G Non Standalone
- 5G-Band-Support: n1, 3, 5, 7, 8, 20, 26, 28, 38, 40, 41, 75, 76, 77, 78
- Mobilfunk über 4G gemäß LTE Advanced Pro Kategorie 20 mit 6-facher 4G/LTE Carrier Aggregation (4 x 4 MIMO)
- 4G-Band-Support: B1, 3, 5, 7, 8, 20, 26, 28, 32, 38, 40, 41, 42, 43 (alle 4 x 4 MIMO)
- Ausrichthilfe zur optimalen Positionierung des Geräts gegenüber der Mobilfunkzelle
- Unterstützung für Dynamic Spectrum Sharing (DSS)
- 1 x Nano-SIM-Slot, eSIM
- Stromversorgung über USB-C, auch mit USB-C-Powerbank nutzbar
FRITZ!Box 6825 4G
- Kompakter WLAN-Router für Mobilfunk über 4G, bis 300 MBit/s im Download und 50 MBit/s im Upload
- Wi-Fi 6 bis 600 MBit/s (2,4 GHz)
- 1 x Gigabit-LAN-Anschluss für Computer, Fernseher und andere Netzwerkgeräte
- Mobilfunk über 4G gemäß 3GPP Release 10 mit LTE Advanced Kategorie 6, 2-facher 4G/LTE Carrier Aggregation und 2 x 2 MIMO
- 4G/LTE-Modem mit Multibandunterstützung (FDD): Band 1, 3, 5, 7, 8, 20, 28, 32
- 4G/LTE-Modem mit Multibandunterstützung (TDD): Band 38, 40 und 41
- UMTS/HSPA+-Modem mit Triband-Unterstützung: Band 1, 5 und Band 8
- 1 x Nano-SIM-Slot
- Stromversorgung über USB-C, auch mit USB-C-Powerbank nutzbar
FRITZ!Repeater 6700 Pro
- Quadband-WLAN-Repeater vergrößert die WLAN-Reichweite
- Unterstützt WLAN Mesh
- Wi-Fi 7 Triband: 2 x 2 auf 6 GHz, 4 x 4 auf 5 GHz, 4 x 4 auf 5 GHz und 2 x 2 auf 2,4 GHz (2 Funkmodule bei 5 GHz)
- WLAN-Geschwindigkeit: 6 GHz: 5760 MBit/s; 5 GHz: 5760 MBit/s; 5 GHz: 5760 MBit/s; 2,4 GHz: 688 MBit/s: Gesamtdatenrate bis zu 18 GBit/s
- 1 x 10-GBit/s- und 1 x 2,5 GBit/s LAN-Port für die Anbindung per Kabel oder zum Anschluss netzwerkfähiger Geräte
- Übernimmt automatisch Namen und Passwort des bestehenden WLANs (an jedem WLAN-Router via WPS)
- An jedem WLAN-Router einsetzbar


AVM schafft es jetzt schon nicht alle Modelle zeitnah mit Updates zu versorgen. Auch wenn ich froh bin, dass AVM überhaupt Produktpflege betreibt. Aber irgendwie ist kein System dahinter zu erkennen und es wirkt so, als wären sie mit den ganzen Modellen jetzt schon überfordert.
Es ist nicht mehr AVM, sondern Fritz. Sie wurden verkauft und seitdem ist der Laden grottig.
Die Updatepolitik war auch schon vor dem Verkauf kaum nachvollziehbar und vollkommen intransparent.
+1
Offenbar soll die Fritz!Box Verbindung des Repeaters wie gehabt über eines der 5GHz Bänder hergestellt werden. Eignet sich 6GHz da nicht noch besser? Da wären so gut wie keine Störungen zu erwarten und es wäre meines Wissens auch kein DFS nötig. Einzig bei der Reichweite bin ich mir nicht sicher, ob 6GHz sich als „Backbone“ eignen würde.
Je höher die Frequenz ist umso niedriger ist die Reichweite
Deswegen machen mehrere Bänder als Backhaul auch Sinn und nicht nur eins. Jeder Hersteller fährt da andere Ansätze, ein DFS Band als Backhaul zu nutzen und dann bei Radarerkennung auf 2,4GHz zurück zu fallen ist natürlich worst Case. Bei Quadband hoffe ich hier schon auf eine sinnvolle Nutzung der 5 und 6GHz Bänder.
Ne 6 ghz kommt durch keine Wand durch. Null Chance.
Meinst du das ernst?
Ich hoffe das ist nur ein Spaß
Dicke Wand : keine Chance
Trockenbauwand : wenn sie dünn ist : ja
Der Repeater dann 200€ ?
Eher 250-300 € befürchte ich.
Der 6000er liegt ja auch noch bei 215€.
Ich warte auf genau das Gerät. Der 3000er und 6000er können dann jeweils eine Etage weiter „wandern“. Der 6700 kommt dann ins EG. Die FB ist im Keller.
Der 1750E kann dann in Rente gehen….
Würde eher mit 250€ rechnen, der Vorgänger mit Wi-Fi 6 hat vor 6 Jahren schon 200€ gekostet. Glaub nicht, dass man den Preis hält.
Der 2700er Wi-Fi 7 Fritz Repeater kostet auch 150€, für das Vorgängermodell hab ich 100€ bezahlt vor ca. 7 Jahren.
Wenn hier der Preis schon 30% gestiegen ist könnte der 6700 schlimmstenfalls auch 300€ statt 200€ werden.
Schade das Fritz immer nur noch so halb fertige Produkte anbietet. Bisher hatte man kaum 6 GHz im WLAN, dann kein XGS und wenn fehlen die schnellen Ethernet Ports. Das geht auch jetzt so weiter, es fehlt immer was zur Spitze. Ich sehe da ebenfalls keine Linie, selbst das 5690 XGS kommt ohne 2.5 GHz Ethernet und ohne 6 GHz WLAN. Wirklich schade.
Der Repeater hat doch 6Ghz und 10gbit? Die nächste Router-Generation dann sicherlich ebenfalls.
Was mich persönlich stört, ist das immer wieder selbe Design. Wenn man da überhaupt von Design sprechen kann. Preislich sind sie ja auch nicht mehr wirklich günstig. Die Software wird gefühlt auch immer schlechter. Würde ich mich nicht so gut mit Fritz auskennen, hätte ich wohl längst gewechselt.
Für mich ist Fritz/AVM bis jetzt alternativlos für den Privatbereich. Habe mir viel angesehen und ausprobiert, bin aber immer wieder zu FB + Repeater zurück. Optisch aber leider nach wie vor nicht mein Ding.
Was wäre für dich eine Alternative?
Ubiquiti
Jupp, Ubiqiti würde ich auch in den Ring werfen.
Und Asus, was Router angeht, aber die haben -glaube ich- kein Modell mit eingebautem Modem, können also nicht direkt mit nder Fritzbox verglichen werden.
Ich betreibe aktuell die Fritzbox nur noch als reines Modem und route allen Traffic an nen Asus-Router weiter. Die Fritzboxen sind schon ok – aber sobald man etwas „anspruchsvollere“ Dinge will, ist da von Seiten der Software schnell das Ende der Fahnenstange erreicht. Mehr als ein zusätzliches WLAN? Geht nicht. VLANs? Nope. Ne anständig konfigurierbare Firewall? Eher nicht.
Die Fritzboxen sind IMO solide Geräte für „Lieschen Müller“. Sobald es Netzwerk-mäßig aber ambitioniert wird, sind etliche Hersteller mit ihrer Software da deutlich weiter.
Da DECT für mich selbst inzwischen keine Rolle mehr spielt (im Kontext „Telefonie“ sind die Fritzboxen schon recht geil), werde ich künftig wohl die Kombination „Router und externes Modem dran“ wählen.
Kann man bei UniFi zwei beispielsweise Dream Router 7 über Kabel zu einem Mesh koppeln?
Wozu einen zweiten router? Normalerweise nimmt man einen router und dann kommt ein switch und accesspoints
Kann man, aber der zweite UDR7 ist dann grösstenteils arbeitslos.
Da kommst du mit einem AP gut 100€ (je nach Modell) günstiger bei weg.
Klar, günstiger ja. Hintergrund: ich will nur ein Gerät und nicht noch einen extra Switch.
Wenn du nicht gead den größten AP nimmst reicht das PoE der UDR7 aus. Vorrausgesetzt dir reichen dann die zwei (oder drei bei verwendung eines sfp+ moduls) lan ports
Also Minimum wären schon vier, verstehe eh nicht warum mehr oder weniger alle Anbieter die Geräte nicht einfach 5€ teurer machen und einen vernünftigen 8 Port Switch verbauen.
Dann kommst du ja leider sowieso nicht um einen switch herum.
Denn selbst mit beiden SFP+ modulen hast du nur 10 buchsen von denen zwei für die meshverbindung und eine für den ISP wegfallen und somit nur noch 7 übrig bleiben
Deswegen steht da ja Minimum vier. Mir ist schon klar dass einer davon bereits wegfällt.
Die neuen Modelle werden dann im 1. oder 2. Quartal 2028! zu kaufen sein. Diese Taktik von Fritz verstehe ich absolut nicht. Ankündigungen 2 oder 3 Monate und wegen mir auch ein halbes Jahr vorher, ok. Dann muss man sich nicht ärgern wenn man gerade ein Modell gekauft und dann schon veraltet ist.
Wenn Du eh weißt dass es erst 28 kommt musst Du Dich ja auch heute nicht ärgern ;-)
Habe seit dem Update auf die 8.20 nur noch Probleme. Fritz schafft es nicht diese abzuschaffen. Aber neue Produkte.
Gibt es eine Alternative zur Fritz Box?
Glasfaser von O2 muss der Router können.
Hol dir ein Modem für umme von Provider und dann kannst du dahinter hängen was du magst…
Jupp. Genau so. Und an das dann einen Router, der all das kann, was du von ihm willst. Das halte ich inzwischen für die vernünftigste und vor allem flexibelste Option.
Schwierig wird es nur, falls der Provider kein Standalone-Modem für Glasfaser anbietet. Denn der Markt ist diesbezüglich relativ überschaubar. So ging’s mir beim Kabel – es war mehr oder weniger ein Ding der Unmöglichkeit, ein Standalone-Kabel-Modem zu organisieren. Bin dann doch bei einer Fritzbox hängen geblieben, von der ich inzwischen aber nur noch die Modem-Funktion verwende. Das Routen übernimmt ein anderes Gerät.
An avm mochte ich lange, dass die Produktpalette eher überschaubar war…
Und dann 4000€