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Sicherheitsportfolio erweitert

Neue UniFi-Sensoren erkennen Rauch und E-Zigaretten-Dampf

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Ubiquiti hat sein UniFi-Sicherheitsportfolio um interessante Neuerungen ergänzt. So hat der Anbieter von Netzwerktechnik nun nicht nur einen Rauch- und Kohlenmonoxidmelder, sondern auch einen Sensor zur Erkennung von E-Zigaretten-Dampf und zur Überwachung der Luftqualität im Programm. Beide Produkte sollen sich nahtlos in bestehende UniFi-Installationen integrieren lassen und richten sich vor allem an Unternehmen, Bildungseinrichtungen und größere Gebäudekomplexe.

Rauchmelder für das UniFi-System

Mit dem neuen UniFi Smoke Alarm integriert Ubiquiti erstmals einen Rauch- und Kohlenmonoxidmelder in das UniFi-Ökosystem. Das Gerät lässt sich wie reguläre Netzwerkkomponenten mithilfe der zentralen Software-Oberfläche von UniFi überwachen und konfigurieren. Die Kommunikation zwischen vernetzten Meldern soll mithilfe der Funktechnik SuperLink erfolgen, was auch zuverlässige Verbindungen über größere Entfernungen hinweg und durch Wände hindurch ermöglichen soll.

Der Melder kostet 95 Euro und wird mit einer integrierten Batterie ausgeliefert, die bis zu zehn Jahre hält. Falschalarme sollen sich über eine spezielle App unkompliziert stummschalten lassen. In Verbindung mit dem ebenfalls neu vorgestellten, für 213 Euro erhältlichen AI Speaker von Ubiquiti könne zudem der genaue Ort eines ausgelösten Alarms für alle Anwesenden hörbar automatisch gemeldet werden.

Sensor erkennt E-Zigaretten-Dampf

Ebenfalls neu ist ein kombinierter Vape- und Luftqualitätssensor für 106 Euro. Das Gerät wird per PoE mit Strom versorgt und soll unter anderem auch Dampf aus E-Zigaretten erkennen.

Als Zielgruppe sieht Ubiquiti insbesondere Schulen, öffentliche Einrichtungen und Unternehmen, die bestimmte Bereiche überwachen oder Regelverstöße schneller erkennen möchten.

Weitere Neuheiten für Zutrittskontrolle und Überwachung

Darüber hinaus hat der Hersteller auch einen neuen Fingerabdruckleser für Eingangssysteme vorgestellt und sein Programm an Sicherheitskameras erweitert. Die kompakte G6 Mini Dome ist für Innenräume vorgesehen und bietet eine 4K-Auflösung. Beim AI MultiSensor 2 handelt es sich um ein Modell mit zwei voneinander unabhängigen Kamerasensoren, das größere Bereiche mit weniger Installationspunkten abdecken soll.

10. Juni 2026 um 11:47 Uhr von Chris Fehler gefunden?


    43 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Ich selber rauche nicht aber Vape Dampf ist soweit ich weiß ungefährlich für den Nebenstehenden Vielleicht unangenehm aber ungefährlich, aber so ist die Überwachung natürlich besser, je mehr überwacht desto besser oder wie?

    • Ungefährlich ist das Zeug auch nicht. Das setzt sich auch überall ab zwar nicht so extrem wie beim Rauchen aber so nen Schmierfilm gibts trotzdem gerade an Fensterscheiben sieht man das extrem. Elektrogeräte finden das auch nicht sonderlich geil.

    • „Als Zielgruppe sieht Ubiquiti insbesondere Schulen, öffentliche Einrichtungen und Unternehmen, die bestimmte Bereiche überwachen oder Regelverstöße schneller erkennen möchten.“

      Das erschließt sich mir schon.
      Selbst wenn es ungefährlich ist.

    • Schau mal in die Schulen. Da „Vapen“ mittlerweile 11 Jährige. Gibt richtige „Dealerbanden“ die die E-Vapes dort anbieten. Da würde ich den Einsatz total befürworten.
      Außerdem ist noch nicht klar wie sich ggf. Nanopartikel aus dem Dampf auf den Körper auswirken. Gibt erste Untersuchungen, dass diese die Blut/Hirn-Schranke überwinden können. Von daher genauso einzuordnen wie richtige Zigaretten. Wo nicht geraucht werden darf, sollte auch das Kram verboten werden. Ganz abgesehen vom Elektomüll durch „Einmal-Vapes“. Eine echte Seuche ist das.

    • So ein Schwachsinn. Natürlich schädigst du deine Mitmenschen in Innenräumen. Aber klar, will man nicht wahr haben. Man will ja gerne als vapor das Rauchverbot umgehen. Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit sollte sich um ein striktes untersagen kümmern.

    • Es geht um öffentliche Gebäude wo das Hausrecht durchgesetzt wird.
      In den USA ist Videoüberwachung eher der Standard als die Ausnahme (Heimatmarkt des Produktes).
      Vape Dämpfe können Acrolein, Acetaldehyd oder Formaldehyd enthalten- nicht empfehlenswert in der Nähe von Kindern oder Menschen mit Bluthochdruck.

    • Unbekannte verbrannte Inhalte in der Lift sind ungefährlich? Möchte das trotzdem nicht einatmen und das ist schon eine Form von Belästigung

    • Dann solltest du dich nochmal mit den Auswirkungen auseinandersetzen. Es gibt eine Reihe von negativen Auswirkungen neben den bereits genannten sind z.B. Asthmatiker alleine durch die enthaltenen Geruchsstoffe gefährdet. Je nach Schwere deren Erkrankung, kann das wirklich uncool sein. Wenn du Nikotin mit drin hast, ist das selbstverständlich auch ungesund für die passiv einatmenden.

      Und davon ab ist es auch einfach eine Belästigung für Menschen die es nicht möchten. Das ist genauso wie z.B. laute Musik im bus oder Ähnliches.

      Ob man die Überwachung nun braucht steht auf einem anderen Blatt, ich denke aber man sollte sich rücksichtsvoll verhalten.

      • Es gibt kein passives rauchen bei E-Zigaretten. Mach dich erst mal schlau was passives rauchen ist. Wir kümmern uns dann darum dich wieder dumm zu machen.
        Auch der Rest zu Vapes ist alles uralter Schwachsinn und dummes BILDgelabere. Einzig der neuartige Schwachsinn von einweg Vapes sollte verboten sein und die Abgabe im Kiosk.

      • @Micha:
        Angenommen ich stehe neben jemand, der gerade so eine E-Zigarette konsumiert (wohlgemerkt nicht raucht). Dabei inhaliert dieser Jemand dann das Zeug und pustet es wieder raus, meist durch den Mund. Atme ich jetzt, ziehe ich nicht das Zeugs in meine Lunge? Hätte dieser Jemand jetzt eine gewöhnliche Zigarette konsumiert (in diesem Fall geraucht), stößt das eingeatmete Zeug wieder aus und ich atme es ein, ist es passives Rauchen.
        Demzufolge wäre das bei E-Zigaretten dann passives Vapen?
        Und ja, ich stand tatsächlich schon mal in der überdimensionalen Dampfwolke eines Vapers. Ich empfand das damals als massiven Eingriff in meine Privatsphäre und konnte diesem komischen Duft leider nicht ausweichen. Hatte leider damals prompt einen Asthma-Schock bei mir ausgelöst. Wäre das eine Zigarette gewesen, wäre der Einzugsbereich wesentlich kleiner gewesen und meine körperliche Reaktion nicht so stark. Leider weiß ich nicht, was da alles für Chemikalien drin waren. Denn das wird oft verharmlost, quasi mit Inhalieren gleich gesetzt. Inhalieren in Form von Salzwasser-Inhalation bei Erkältung.

        Außerdem hatte ich mal eine Konfrontation auf einer Straßen-Kreuzung. Die Ampel schaltete in dem Moment, als ich an die Kreuzung kam auf grün für meine Richtung, ich bin links abgebogen und gerade an der linken Seite (in die ich gefahren bin) kam jemand mit einem Audi 80 (oder sowas) und bremste, das Auto nickte nach vorne ein und gleichzeitig kam eine gewaltige Dampfwolke aus dem Auto, die weit in den Kreuzungsbereich hinein flog. Ich war derart verunsichert, daß ich die Aufmerksamkeit auf das Verkehrsgeschehen außer Acht ließ. Also völlig losgelöst von jeglichen krankheitsbedingten Geschichten ist das Vapen auch im Straßenverkehr eine Gefahr.

    • Ungefährlich für den Nebenstehenden? Nun ich hab hochgradiges Asthma mit Dauermedikation und so. Deshalb würde ich diese Aussage nicht unterschreiben. Gerade wenn man als Nebenstehender nicht weiß, was denn da tatsächlich konsumiert wird und man notgedrungen passiv mit konsumiert.

      Thema Überwachung. Es kommt eben drauf an, was man möchte. In der Küche z. B. wird oft kein Rauchmelder wegen den Koch-Dünsten installiert. Aber gerade hier kann ja mal was brennen. Schaltet die Pfanne mit Öl ein und geht „kurz“ weg weil es ja dauert bis das Cerankochfeld heiß wird. Nach einer halben Stunde steht der Raum in Flammen, wenn man zurück kommt. Von daher ist es schon interessant, unterschiedliche Dämpfe zu erkennen und nur im Notfall Alarm zu geben.
      Oder möchte man die Luftqualität generell überwachen, ergibt eine solche Unterscheidung u. U. auch Sinn.

  • Bin gerade etwas verwundert, wie Vaper-Dampf vom Dampf aus der Dusche unterschieden wird?

      • Ich war selber jahrzehntelang Raucher und Dampfe nun. Trotzdem würde es mir nie in den Sinn kommen, irgendwo zu dampfen, wo ein Rauchverbot besteht oder wo ich wissentlich unbeteiligte damit störe. Und ich würde meine Hand drauf verwenden, dass im Dampf definitiv noch Schadstoffe enthalten sind.

        Das hat mit reinem Wasserdampf mal so gar nichts zu tun.

      • @Chris: Ich sehe es genauso wie du und würde auch so handeln in Bezug auf Mitmenschen. Und ja, dampfen ist im Grunde weniger ungesund aber weiterhin nicht gesund. Meine Verwunderung bleibt trotzdem.

  • Die Rauchmelder sind leider ein wenig teuer. Wenn man nicht nur 1 davon braucht, zumal die nach 10 Jahren dann entsorgt werden müssen. Ansonsten super Integration und Funktion.

    • Überall hört man, das bauen zu teuer wird und dann kaufen Leute freiwillig Rauchmelder für 100 statt für 10 Euro das Stück.

      Bei X-Sense kommt man im Angebot schon mal auf um die 20€/Gerät … dass kann man wenigstens noch rechtfertigen: mit der erhöhten Sicherheit vernetzter Geräte, die alle gleichzeitig Alarm geben und dabei sogar ansagen, wo es wahrscheinlich brennt sowie mit den Benachrichtigung über die App, die man auch erhält, wenn man unterwegs ist (und vielleicht den Kuchen im Ofen vergessen hat).

  • Lassen sie sich wie Shellies ohne Basisstation per Wlan in Netzwerke einbinden?

  • Kann jemand gute und günstige vernetzte Rauchmelder empfehlen? Wir brauchen so um die 15 Stück.

    Xsense Bewertungen leider zu schlecht.

  • Meine Güte, lass die Vaper doch vapen. Da macht sich aktuell eine Überwachungsmentalität breit die irgendwann jeden mit irgendwas treffen wird.

  • Ich will aber weiterhin im Hotel oder AirBnB ungestört vapen. Keine Lust auf Piepgeräusche!

    • Das kannst du doch. Solange das Hotel eine Raucherlobby bzw. das AirBnB einen Balkon besitzt.
      Ich bin selber vom Rauchen auf Vapen umgestiegen. Trotzdem würde es mir im Traum nicht einfallen, die Vape irgendwo zu nutzen, wo ein Rauchverbot besteht. Nutze die noch nicht mal in meiner eigenen Wohnung, sondern nur auf dem Balkon. Auch im Auto wird das Ding nicht genutzt. Im Dampf sind trotzdem weiterhin Stoffe enthalten, die sich überall absetzen und einen schmierigen Film hinterlassen. Kann auch die Nichtraucher und Vaper verstehen, dass sie das nicht unbedingt einatmen wollen.

  • Die Frage wäre ob zwischen Dampf und Rauch unterschieden werden kann. Meine Bosch reagieren auch auf Dampfen und lösen aus.

  • Ich habe im ganzen Haus X-Sense verbaut, Rauch, CO, Kombi und Wassermelder, keine Fehlalarme und vor allem austauschbare Batterien, mir kommen keine festverbauten Akkus mehr ins Haus, hatte teure und sehr gut getestete Hecatron im Haus, mit 10Jahres Akkus, hmpf, nach 4Jahren waren bei der Hälfre die Akkus leer (laut Anzeige und Warnmeldung), daher lieber Batterien und nach 10Jahren die Melder tauschen.

  • Ich hab im Haus die gesamte Netzwerktechnik von Unifi und die Rauchmelder von Nest. Leider lassen sich diese nicht ins Smarthome integrieren. Ich hatte die Hoffnung, dass Google die Api vernünftig öffnet nachdem die Nest aufgekauft hatten. Vor kurzem kam aber ein Artikel, dass Google die Nest-Produkte voll sterben lässt. Ist somit eine Sackgasse. Somit kommt mir diese Meldung gerade Recht.

  • Leider liest sich der Artikel stellenweise missverständlich.
    Die Batterien des Rauchmelders sind zwar integriert, aber vor allem austauschbar.

    • Das stimmt nur teilweise. Die Geräte haben 2 Batterien. Die Batterie für die Verbindung kann man austauschen. Die Batterie für den Rauchmelder selbst hält 10 Jahre und ist nicht austauschbar.

      • Das ist auch gut so, … das man die Alarm Batterien nicht austauschen kann. Sonst wäre das Gerät auch wohl nicht zugelassen worden.

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