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Kommerzieller Wettstreit mit Spotify und Audible

Neue Mitarbeiter für exklusive Apple Podcasts

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Am 17. Juli startetet nicht nur der Musik-Streaming-Dienst Spotify mit exklusiven Audio-Inhalten in den deutschen Podcast-Markt, am selben Tag wurden erstmals auch Gerüchte laut, Apple könnte an eigenen Exklusiv-Podcasts arbeiten.

Podcast Mikrofon

Hier sei angemerkt: Wir tun uns immer noch schwer damit die exklusiven Audio-Shows als Podcasts zu bezeichnen, da dieser Begriff doch vor allem die technischen Aspekte der Verbreitung beschreibt; und eben jene fallen bei Exklusiv-Podcasts komplett anders aus. Aber sei’s drum.

Apples Podcast-Abteilung nimmt jedenfalls Gestalt an. Wie im E-Mail-Newsletter „Inside Podcasting“ berichtet wird, soll Cupertino mit Emily Ochsenschlager jetzt die Podcast-Chefin der National Geographic eingestellt haben.

Die ehemalige Rundfunk-Produzentin (NPR) soll am Anfang einer Reihe von Neueinstellungen stehen, die sich bei Apple um die Bereitstellung und produktion exklusiver Podcast-Inhalte kümmern werden.

Bilder: @jonathanvez & @austindistel
Montag, 25. Nov 2019, 9:01 Uhr — Nicolas
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  • Wie ihr schon schreibt, finde ich exklusive „Podcasts“ immer schwierig. Die Ursprungsidee von Podcasts war ja, jeder kann Content erstellen und jeder kann Content kostenlos anhören. Genau das verkörpert die Podcast App unter iOS, jeder kann dort seinen Podcast zur Verfügung stellen. Am Ende befindet sich der Podcast aber nicht auf Apple Servern sondern z.b. auf Soundcloud Servern. Per Link werden diese dann in Apple Podcasts, Google Podcasts und so weiter „sichtbar“ also nur als Plattform. Das ist bei exklusiven Podcasts leider nicht mehr gegeben. Hier dient die jeweilige Software nicht mehr als Plattform sondern direkt als Host.

    • +1.

      Und sollte Apple wirklich auf seine User hören (ich bezweifle das ja): gute Podcasts zu produzieren (selbstverständlich frei zugänglich!) und Menschen zu animierten, selbst aktiv zu werden (dann natürlich vorzugsweise mit Apple-Hard-und Software) ist super.

      Gute Ideen auszuschlachten und zu vermarkten, diese Kommerzialisierung um jeden Preis, ist mindestens peinlich. (Ach Steve, du fehlst…).

      • Sie haben ja mit dem MacBook Pro 16 “ ein Macbook mit super Mikrofonen. Das zu vermarkten als Möglichkeit der (Nach-) Vertonung von Videos oder Podcasts und dann auch in anderen Geräten (iPad, iPhone) so vorzugehen, kann ich mir gut vorstellen. Jetzt wo sie sich bei dem iPhone die Kamera als riesen Update vorgenommen haben, wären jetzt die Mikrofone nicht schlecht. Dann könnte ich mir das iPhone wirklich als Komplettlösung für Kreative, die On the Go Content erstellen wollen, vorstellen.

  • Apple bringt dem Podcasting den sicheren Tod. Alles wird verwaschen, verflacht, auf das kürzeste reduziert, und mit Begriffen versehen, die damit nichts zu tun haben. Eine ziemlich blöde Entwicklung. Was Apple unter qualitativem Content versteht, stellen sie ja mit AppleTV+ aussagekräftig zu Beweis. Und nicht nur.

  • Ich frage mich, wie Apple das technisch umsetzen würde. Dann dürften Podcasts ja nur noch über die eigene App abgerufen werden dürfen. Allerdings ist die Apple Podcast App beim Funktionsumfang so hintendran, dass allein das schon ein Ausschlusskriterium für mich wäre.

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