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Apple hat dreieinhalb Jahre Zeit

Neue Akku-Vorgaben der EU: Fest verbaut geht bald nicht mehr

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Die zunehmende Elektrifizierung von Beförderungsangeboten, die breitere Nutzung von Elektrofahrzeugen und die starke Verbreitung von E-Bikes, Rollern und anderen Kleinstfahrzeugen wird die Nachfrage nach Akkus und Batterien in den kommenden Jahren in unbekannte Höhen schießen lassen.

Akku

Das Weltwirtschaftsforum schätzt, dass die weltweite Batterieherstellung etwa verzwanzigfacht werden muss, um dem steigenden Bedarf Gerecht zu werden. Die Nachfrage nach portablen Stromspeichern soll bereits 2030 rund 14 Mal so hoch wie heute ausfallen – die Mitgliedsländer der Europäischen Union könnten dann die zweitgrößte Nachfrage weltweit haben.

Rat und Parlament erarbeiten Vorgaben

Aussichten, auf die sich die Europäische Union jetzt mit den Arbeiten an einer neuen Verordnung über Batterien und Altbatterien angenommen hat. Einen ersten Vorschlag für die neue Verordnung haben das Europäische Parlament und der Europäische Rat vor wenigen Tagen verabschiedet und in diesem nun auch die ersten Eckpunkte festgehalten, die durch die neuen Akku-Vorgaben berücksichtigt werden sollen.

Geplant ist unter anderem, dass Elektronikgeräte mit integrierten Batterien so gestaltet werden müssen, dass Endverbraucher diese einfach selbst entnehmen und austauschen können. Zwar soll die Vorgabe erst dreieinhalb Jahre nach Inkrafttreten der neuen Rechtsvorschriften greifen, würde dann wohl aber auch für MacBook, iPad und iPhone gelten – wenn die aktuellen Entwürfe im Rahmen des weiteren Verfahrens nicht zu sehr verwässert werden. So heißt es in Artikel 11 des Entwurfes:

Entfernbarkeit und Austauschbarkeit von Gerätebatterien

(1) In Geräte eingebaute Gerätebatterien müssen – wenn die Lebensdauer der Batterien kürzer ist als die des Geräts – während der Lebensdauer des Geräts, spätestens aber am Ende der Lebensdauer des Geräts vom Endnutzer oder unabhängigen Wirtschaftsakteuren leicht entfernt und ausgetauscht werden können.

Eine Batterie ist leicht austauschbar, wenn sie nach ihrer Entfernung aus dem Gerät durch eine vergleichbare Batterie ersetzt werden kann, ohne dass dies das Funktionieren oder die Leistung des Geräts beeinträchtigt.

Recycling- und Rücknahme-Vorgaben

Neben dem Ende fest verbauter Akkus sehen die neuen Akku-Vorgaben ein verpflichtendes Label vor, dass über Umwelteinflüsse von Batterien informiert, Zielvorgaben für die Sammlung alter Batterien und Vorgaben was den Anteil an recycelten Materialien in neuen Akkus angeht. Ende 2030 soll zudem überprüft werden, ob nicht-aufladbare Batterien schrittweise aus dem allgemeinen Gebrauch entfernt werden sollen.

Bevor die neuen Akku-Vorgaben der EU in Kraft treten können müssen sowohl der Rat als auch das Parlament den ausgearbeiteten Vorschlag noch förmlich genehmigen.

20. Dez 2022 um 18:33 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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    • Ja und wenn der Text oben stimmt muss sich nichts ändern. „Leicht austauschbar..ohne das die Funktion/Leistung beeinträchtigt wird“. Sollte machbar sein oder hat ein iPhone mit ausgetauschtem Akku jetzt plötzlich weniger Funktionen?
      Und zwischen Endnutzer und Wirtschaftsakteur steht ODER, also muss es nicht durch den Endnutzer möglich sein.

      • Das in diesem Zusammenhang viel interessantere Wort ist UNABHÄNGIG im Zusammenhang mit Wirtschaftsakteur.

      • Heist mMn nur das es nicht Apple direkt (bei Apple Produkten) sein darf. Haben die nicht jetzt schon Subunternehmen die das für die machen?

    • Ja das denke ich auch. Die Entsorgung wird die nächste Mammutaufgabe. Akkus sind der Atommüll der 2. Hälfte des 21. Jahrhunderts. Einen Teil kann man recyceln, beim Rest weis man nicht wohin.
      Ein hoch auf E-Bikes und Elektroautos, die die Umwelt schützen … (sollten)

      • Meinen letzten Informationen mach kann man Akkus von Eautos sehr gut recyclieren. Wesentlich besser als Öl. Haben Sie andere Quellen?

      • ‚kann man‘ – und, wer macht es ? Die meisten sind nur scharf auf die Dinger um damit Pufferspeicher für Solaranlagen zu bauen. Aber recyclen ??? Wäre mir neu, haben Sie andere Quellen ?

      • ggü. Atommüll ist doch bei Batterierecycling langfristig ein Ziel zu erkennen, dass es besser werden kann. Wichtig dabei ist auch, dass eben alle Batterien und Akkus korrekt entsorgt werden. Zu viel landet noch im normalen Müll, obwohl es einfach wäre, die Geräte mit fest verbauten Akkus oder eben ausgebaute Akkus und Batterien entsprechend an Sammelstellen abzugeben. Wenn das nicht gemacht wird, kann es eben auch nicht korrekt entsorgt und recycelt werden. Batterien und Akkus enthalten viele Wertstoffe, die man wiedergewinnen kann, anstatt sie neu aus der Erde zu holen. Daher dürfte es langfristig wirtschaftlich immer interessanter werden zu recyceln.

        Bei diesem Gesetz befürchte ich jedoch, dass die Leute eher zu früh einen schwachen Akku ersetzen werden, anstatt das Gerät einfach mit dem schwächeren Akku weiter zu nutzen. Stellt Euch vor, das iPhone zeigt „Akku Leistung bei 68%. Höchstleistung begrenzt“ an. Da greifen einige bestimmt zum billigen Ali-Akku in der Hoffnung es wird dann wieder alles gut. Bisher verwendet man sein Handy einfach weiter und lädt es halt öfter. Ich glaube nicht dass dadurch der Akkuverbrauch reduziert wird sondern eher erhöht.

      • Akkus mit Atommüll gleichzusetzen ist ja etwas daneben.

        Ich bin mit meinem Auto ca. 20.000km im Jahr gefahren, seit ich ein E-Bike habe, fahre ich mit dem Rad mehr km, als mit dem Auto. Auto dieses Jahr 6000km. Das E-Bike hat sich schon bezahlt gemacht und für die Umwelt war es auch besser.

        Allerdings ist es auch so, dass Elektro nicht so umweltfreundlich ist, wie es einem oft erzählt wird und ein Allheilmittel schon gar nicht.

  • Naja, fest verbaut ist ja auch ein sehr relativer Begriff. Die werden wohl ne Möglichkeit finden damit die Einnahmen nicht flöten gehen

  • Ganz ehrlich. Ein Nachteil bei Macbooks wo man jeden Centimeter Ausnutzen kann mit dem integrieten Akku.
    jetz wird die Batterie fortweder viel kleiner und einheitlich Groß gebaut oder hab ich einen Denkfehler?

    • Nein kein Denkfehler seh das auch so. So gut die Eu mal war diese Regulierungen beißen uns früher oder später in den Hintern. Wenn in einer Firma die Verwaltung statt der Entwicklung das Ruder übernimmt geht diese unter. Das droht hier auch der Eu

    • Unsinn, früher war das auch problemlos möglich!
      Es geht nur um das blöde verkleben und verlöten!

      • IPhone Mann hat doch logisch nachvollziehbar erklärt, warum (aufgrund der Raumökomomie) die derzeitige Lösung mehr Platzz für Akkus bietet.
        Ein Argument, das schwerlich durch den Verweis auf „früher“ zu entkräften ist … wo nur einziger monolithischer Block für den Akkubereixh verfügbar war.

  • Auch für Oral-B dann toll. Und warum machen wir bei Akkus nicht auch ein Pfand-System?
    Sobald es das eigene Geld kostet, steigt die Achtsamkeit bei vielen Menschen sehr schnell :-)

    • Hab ich mir auch schon oft gedacht. Auch heute kam der Gedanke wieder auf, als ich jemanden sah, wie er einen Joghurtbecher einfach so auf die Wiese geworfen hatte.

      Es sollte auf viel mehr Produkten Pfand erhoben werden um die Menschen endlich zu zwingen achtsamer mit den Mitmenschen und der Umwelt umzugehen.

      Joghurtbecher, Tüten, Batterien, etc .. alles was der Umwelt langfristig schaden kann!

      Erst wenn’s in der Geldbörse schmerzt, sollte der Mensch langsam aufwachen…

      • Und dann soll ich jeden Jogurtbecher in irgendeinen versifften Pfandautomaten werfen?

      • Nö, warum auch. Besser auf eine Wiese. Was soll man zu solchen Menschen noch sagen.

      • Oder die Plastikbecher werden gegen etwas umweltfreundliches getauscht

      • Wenn Deine Joghurtbecher versifft sind liegt das Problem wohl eher an dir. ;)

      • Nicht seine Joghurtbecher sind versifft, sondern der Automat.

      • Von mir aus könnte man auch saftige Geldstrafen für achtlos weggeworfenen Müll erheben. Allein schon die ganzen Zigarettenstummel. Ich frage mich immer, ob die Leute das schön finden, wenn die überall herum liegen.

      • In England funktioniert das schon ganz gut, hohe Strafen und vermehrte Kontrollen. Singapur ist da noch deutlich restriktiver. Gemeinsam ist aber eine deutlich höhere Sauberkeit im öffentlichen Raum.

      • Bei Joghurt haben wir sogar schon ein funktionierendes Pfandsystem mit den Gläsern.

      • Sehr gute Idee!

      • Ich habe kein Problem damit, den Becherwerfer, in die Schranken zu Weisen.

        Die Gesellschaft ist aber so Abgestumpft, dass jeder was Sieht, aber nicht Handelt, bzw. den Plastik-, Alufolie-, oder was auch immer in der Botanik Werfer zur Rechenschaft zu ziehen.

        Pfand auf Becher jeglicher Art macht vielleicht Sinn, Trotzdem landet der Überrest vom „PomDöner“ oder weiteres im Grünen…

        Fakt ist, dass selbst das Dosen- / Flaschenpfand keine Wirkung Zeigt,

      • weltweit wäre das schön….

  • Ich will an meinem alten MBP von 2012 den Akku tauschen….
    Bei iFixit nachgelesen: 1-2 Stunden und höchster Schwierigkeitsgrad.

    Na toll!

    Zeit wird’s dass sich das ändert

  • Dann werden die Geräte wohl wieder dicker. Der Akku muss ja dann so verbaut sein, das er leicht austauschbar ist. Da ist so eine „ich baue meine Elektronik um den Akku herum“ Architektur wohl nicht mehr machbar.

    • Und mit der wasserdichtgkeit ist’s dann wohl auch dahin…

      • Nicht unbedingt. Der Akkudeckel müsste geschraubt sein und es muss eine Dichtung rein. Dann sollte es gehen.

      • Wer garantiert mir die du Dichtigkeit beim selbst tauschen des Akkus?
        Akku Tausch einfach oder nicht, die Vorteile eines eingebauten Akkus sind nicht ein oder zwei. Ganz ehrlich, ein Smartphone ist kein Nokia 5110.

      • Wie bei allem: die dichtigkeit und Garantie sind gegeben bis du es aufmachst. Sehe da jetzt kein Problem bei: den connector kann man auch seitlich am Akku anbringen, dann muss da nicht mal was dicker werden. Wenn ein Unternehmen da echt Probleme hat sollte es seine Ingenieure austauschen.

      • Ich will ja nicht klugscheissen, aber so steht’s bei Apple auf der Seite:
        „Der Schutz vor Spritzern, Wasser und Staub ist nicht dauerhaft und kann mit der Zeit als Resultat normaler Abnutzung geringer werden. Die Garantie deckt keinen Flüssigkeitsschaden ab, aber möglicherweise hast du gemäß Verbraucherschutzgesetzen Rechte.“

      • Apple gibt dir doch keine Gewährleistung auf Dichtheit nach Reparaturen

    • Ja und?
      Die Dicke meine iPhones hat mich noch nie gestört…..
      Und vielleicht bekommen wir dann auch Kammeras die nicht aus dem Gehäuse rausstehen … so das die Dinger nicht mehr kippeln…

    • Wieso muss er das? Oben steht bei „leicht“ nur dass die Funktionen danach die gleichen sein müssen mit dem neuen Akku. Das hast du jetzt auch schon.

  • Wie das gut umsetzbar bei Smartwatches und Smartphones sein soll, wenn diese Wasserdicht sein sollen, erschließt sich mir nicht.
    Die Herren der EU scheinen mal wieder Langeweile zu haben.

    • Geht doch bei „normalen“ Uhren auch. Dichtung rein und fertig. Gehen geht alles aber das wird die Designer fordern das die Geräte nicht wieder so klobig werden wie früher.

      • Normale Uhren brauchen auch keinen Akku. das sind Wegeerfbatterien, die ein Jahr und länger halten. Gar nicht vergleichbar.

    • Geht bei Smartphones ohne Probleme, macht Gigaset schon seit Jahren und die sind teilweise wasserdicht

    • Bei meinem 15 Jahre alten Tauchcomputer kein Problem. Sollte daher auch für modernere Geräte machbar sein.

      • Aber das wird für die Argumentation der Dichtheit für den „Bruttonormalsmartophonebesitzer“ nicht besonders vorteilhaft. Und bei so manchem Menschen der so draußen rumläuft, kann ich das nachvollziehen…
        Dennoch sehr übergriffig ;)

    • „Bis zum ersten öffnen wird’s garantiert“ in den Beipackzettel schreiben und gut ist. Wobei man schon vor 20 Jahren wasserdichte Handys hatte und da konnte man überall die Akkus tauschen ohne Probleme damit zu bekommen

  • „ob nicht aufladbare Batterien schrittweise aus dem allgemeinen Gebrauch entfernt werden sollen.“

    So ein Bindestrich ändert doch gleich den Sinn dahingehend, wie es gemeint sein könnte.

    Denn, „ob man nicht etwa aufladbare Batterien“ oder doch lieber „nicht-aufladbare Batterien“ entfernt, ist dann doch ein Unterschied :)

  • Wasserdicht ade bei Smartphones… dabei konnte jeder Trottel die Akkus wechseln, wenn sie defekt waren, mit neuen Dichtkit etc.

  • Ob Apple wirklich ein spezielles EU-Modell rausbringen wird? Wenn dann sicher anderweitig abgespeckt und wer alle Funktionen will muss sich eins aus dem Ausland außerhalb der EU kaufen.

    • Und da haben wir doch wieder das allgemeine Problem… wieso denn ein EU-Gerät?
      Geht es darum, weil der Europäer so verwöhnt ist und sein Akku selbst tauschen möchte? (Wie er es auch bei seinem KFZ macht) oder
      gibt es NUR ein europäisches Problem bzgl. „Wir schmeißen die meisten Geräte mit nicht-austauschbaren Batterien in den Müll“ und das muss geändert werden
      Oder ist es doch ein globales Problem?
      Oder haben wir sie komplett in die Irre geführt?
      Ihr jonathan frakes

      • Schon mal alte Bedienungsanleitungen gelesen? Da wurde dem Verbraucher tatsächlich erklärt, wie man das Ventilspiel einstellt. Heute muss man Warnungen lesen, dass das Trinken von Batteriesäure gesundheitsschädlich ist…

  • Mal dagegen halten wieviel Leute in der Realität dann demnächst den Akku wechseln würden. Ich seh den Gewinn nicht außer Nachteile bei Bau zukünftiger Smartphones

  • Na wenn der Klaus das schätzt, dann is ja alles gut.
    Darauf haben die Kapitalist:innen bei Apple bestimmt gewartet.

  • Es ändert sich doch rein gar nichts:

    „Eine Batterie ist leicht austauschbar, wenn sie nach ihrer Entfernung aus dem Gerät durch eine vergleichbare Batterie ersetzt werden kann, ohne dass dies das Funktionieren oder die Leistung des Geräts beeinträchtigt.“

    Bei welchem Gerät ist das denn nicht der Fall?
    Einzig bei den AirPods und Watches geht das derzeit nicht. Bei den iPhones gibt es den Reparatursatz von Apple = Bedingungen erfüllt. Bei den Macs ist und bleibt alles wie bisher, denn die sind wechselbar ohne die Funktion zu beeinträchtigen.

  • Die EU macht ja viel Unsinn, aber das ist endlich mal eine sinnvolle Vorgabe. Da werden die Ingenieure dann mal an was sinnvollem Arbeiten müssen, statt sich immer nur um irgendwelchen Kamerafirlefans zu kümmern. Und wenn die ohnehin zu riesigen Klötzen angeschwollenen Smartphones dadurch 1, 2 mm dicker werden, geht die Welt auch nicht unter.

    • Wieso „endlich mal“. Fast alles was die EU für die Verbraucher gemacht hat ist sinnvoll und gut, zum Beispiel :
      Widerrufsrecht
      Gewährleistung
      Entschädigungen für Reise-, Flug- Bahnausfälle
      Gebührendeckel Kreditkarten
      AGB Mindestanforderungen

      Kritik an die EU-Gesetze kommt fast immer von Lobbyisten, die sich ein Thema raussuchen, das ihrer Meinung nach Nachteile für Verbraucher haben „könnte“. Tatsächlich ist aber gerade der Verbraucherschutz in der EU besser als auf der gesamten Welt. In den USA gibt es zwar höhere Schadensersatzansprüche, aber fast alles was Du da kaufst hat nur 6 maximal 12 Monate Garantie und danach ist alles dein Problem.

      Viele vergessen einfach, wie es denn „früher“ hier war. Da hatte selbst ein BMW nur ein Jahr Garantie und im 2 Jahr musstest Du schon um „Kulanz“ betteln, wenn etwas kaputt war.

  • „Eine Batterie ist leicht austauschbar, wenn sie nach ihrer Entfernung aus dem Gerät durch eine vergleichbare Batterie ersetzt werden kann, ohne dass dies das Funktionieren oder die Leistung des Geräts beeinträchtigt.“

    Das trifft doch auch jetzt schon auf ein iphone zu, oder etwa nicht?

    • Ne, würde sagen, die Dichtung macht da als erstes Probleme. Man muss das Display erhitzen um ranzukommen, was auch für einen Profi Zeit kostet. Außerdem ist es hinterher nicht sicher wieder dicht.
      Dann kommen die Flachbandkabel, (die bei manchen anderen Geräten geradezu so gestaltet sind, dass diese kaputt gehen) und der Kleber unterm Akku. Verschiedene Schrauben etc.
      Ich denke, der Kleber wird von Gerichten nicht als „leicht“ bewertet werden. Vielleicht wird das ja noch etwas konkretisiert (zum besseren).

      • Wieso? Als Fachmann mit entsprechender Schulung sind die iPhones kein Problem. Lischen Müller soll eben nicht daran rumpfuschen können!

      • Dafür gibt es doch das Reparatur-Kit von Apple. Somit Auflage erfüllt.

      • Wo ist das Problem? Dann wird es in Europa keine wasserdichten Telefone mehr geben und somit gibt es keine Probleme mit der Dichtung. Wenn man es richtig machte gehen auch die Kabel nicht kaputt. Es muss lediglich die Funktion danach wieder gegeben sein und ob man jetzt Klebestreifen als Abfall hat steht dort nicht.

  • Warum wird plötzlich mit einer Gruppe elitärer Menschen vom WEF argumentiert? Das sind Politiker, Schauspieler und Superreiche

  • Und: Endlich kann man wieder Batterie entnehmen. Fördert die Abhörsicherheit maximal. Finde ich gut!

  • Die EU wird es schaffen, auch dies den Bach runtergehen zu lassen! Ein Narrenschiff vom Feinsten!

  • Mein Gott die EU scheint keine anderen Probleme zu haben. Wenn mein iPhone noch top ist und der Akku nicht mehr will gehe ich zu Apple und lass mir nen neuen einbauen. Interessant dürfte dies bei Zahnbürsten etc werden

    • Wenn bei meinen voll funktionsfähigen EarPods pro der Akku hinüber ist geh ich zu Apple und…….schmeiß die Dinger weg und kauf neue.

    • Und bei Airpods, Airpods pro, Airpods max, Beats… hierfür ruft Apple atemberaubend hohe Preise ab wenn es um einen Austausch wegen schlapper Akkus geht. Da heisst es dann wegschmeissen und neukaufen.

      • Das würde mich auch interessieren, ob dazu dann auch die AirPods Reihe zählt. Hier ist es ja im Gegensatz zum iPhone Akku Tausch ein wirtschaftlicher Totalschaden wenn der Akku hinüber ist.
        Und Dichtigkeit für Wasser kann man auch bei wiederholtem Öffnen mit der richtigen Technik herstellen. Wie einige bereits schrieben, haben die Techniker dann endlich mal eine sinnvolle Aufgabe zu meistern und werden das auch gut hinbekommen. Manchmal verliert man echt den Glauben wenn hier einige Schreiben, das ist ja der Untergang der modernen Elektronikgeräte wenn die EU solche Vorgaben macht.
        Mit dieser Denkweise würden wir ja überhaupt nicht mehr sinnvoll innovieren!
        Traurig genug, dass Unternehmen wie Apple das nicht von allein machen, wo doch die Umwelt so weit oben auf der Agenda steht.

    • Genau darum geht es doch. Das Gesetz gilt auch für Zahnbürsten. Bei einem iPhone lässt man auch für 90 EUR noch den Akku wechseln – bei einem Xiaomi, das 200 EUR neu gekostet hat, wird niemand einen Akkuwechsel beim Hersteller zahlen.

      Ebenso natürlich bei den AirPods – die schmeißt man doch weg, wenn der Akku platt ist.

  • Mich würde mal interessieren, wann die Materialien für die Batterien/Akkuproduktion zur Neige gehen werden und wie es dann weitergeht…es wird ja heutzutage so getan, als wäre die E-Moblität der einzige Königsweg.

    • Es wird ja sehr stark an alternativen Stromspeichern geforscht, die z.B. ohne Lithium auskommen und viel mehr speichern, weniger verschleißen usw. Ich denke da wird in den nächsten Jahrzehnten so viel Zeit und Geld reinfließen, dass das auch wieder neue Bauformen und Möglichkeiten eröffnet.

    • Welche Materialien sollen das sein? Da wird sehr viel Unsinn erzählt von „seltenen Erden“ oder „Lithiummangel“. Beides ist Unsinn, denn in den Akkus sind gar keine „seltenen Erden“ die sind nur in den Motoren und der Steuerelektronik und „seltene Erden“ sind nicht selten, das waren sie nur bei deren Entdeckung und wurden deshalb so genannte. Die meisten seltenen Erden sind sogar häufiger vorhanden als Blei oder Kupfer.

  • Ich will aber keine klapprige und knarzende Geräte haben wie zu Zeiten der Nokias.

  • Ich weiß nicht wie bei den aktuellen iPhones aussieht, aber ich habe vor kurzem bei meinem iPhone 11 das Akku für 75€ tauschen lassen, weil die Leistung noch bei 70% waren.

    Meistens hält das Akku länger, als der Zeitraum, wo man ein neues Akku tauscht.

  • Ist doch alles ganz einfach, es bleibt wie bisher: „wenn die Lebensdauer der Batterien kürzer ist als die des Geräts“. Dann setzen die Hersteller einfach die Lebensdauer des Geräts kürzer an. Fertig! Wenn es dann doch länger hält, ist es außerhalb der Herstellerangaben…Wie bei den Lebensmitteln: „best bevor“, ab diesem Datum biete entsorgen, auch wenn es noch genießbar ist.

  • Und am Ende umgehen es die Hersteller, indem sie die Geräte so bauen, dass deren Lebensdauer nicht länger halten als die Akkus. Dann kann man schön alles alle zwei Jahre wegschmeißen und neu kaufen.

  • Eine der Konsequenzen dieses angedachten Gesetzes wird eine deutliche Ausdünnung des Angebotes sein. Manche Produkte können die Auflage eines Tausches durch den Anwender konstruktionsbedingt kaum erfüllen, beispielsweise full wireless Hörer, andere Produkte werden in der Fertigung spürbar teurer. Ich erwarte, dass einige Modelle für den EU Markt angepasst werden, andere nicht mehr angeboten Teurer wird es in jedem Fall.

  • Ich hätte mir in dem Gesetzentwurf Vorgaben zu netzdienlichem laden/entladen gewünscht. Zumindest für Akkus ab einer gewissen Größe z.B. für PV-Speicher und E-Autos. Hier könnte je nach Größe ein festgeschriebener Anteil zur Netzstabilisierung verwendet werden.

    Hier wäre eine EU Vorgabe als Herstellerübergreifender Standard auch wirklich mal eine sinnvoller Eingriff. Wahrscheinlich kommt man im Nachhinein auf die Idee das alle bis dahin produzierten Batterien eigentlich hätten besser smart-grid fähig sein sollen.

    Aber hey so kann man dann als nächstes eine Abwrackprämie für nicht smart-grid fähige Batterien vorstellen.

    Ich habe immer das Gefühl die lösen wenn überhaupt nur die banalste Probleme auf dieser Ebene. „Jeder soll egal von wo in der EU telefonieren können ohne abgezockt zu werden“ oder „das wechseln der Batterien muss wie bei meiner TV Fernbedienung funktionieren“ oder „warum machen wir nicht usb-c zum Standard für Smartphones“.

    Wenn ich mir was wünschen dürfte von den EU’lern dann wäre es: Mehr Weitblick und weniger Angst auch Lösungen für komplexere Probleme zu finden.

  • Jetzt sollte das noch für RAM und Festplatte gelten. Und die Gier nimmt etwas ab…

  • ein merkwürdiger Text. Apple tauscht Akkus, Subunternehmen auch und ich habe mit Akkus von iFixit 3 mal Akkus gewechselt, was in der Tat nicht so schwer war….

  • So ein Gesetz ist leider nötig – nicht für iPhones und Macs aber für Wegwerfprodukte. Wenn der Akku tot ist lassen sich bei Apple viele Produkte nur in die Tonne des Werthofs kloppen… Airpods, Airpods pro, Airpods max, Pencil 1, Pencil 2, Magic Trackpad, Magic Mouse en und auch die Keyboards. Da lihnt sich auch kein Servicepreis für Batterie durch Apple – da werden fantasievolle Apothekenpreise verlangt die einen Neukauf als einzig sinnvolle Option erscheinen lassen.
    Das es anders geht hatte ja auch Apple schon im Programm – Keyboard, Maus und Trackpad konnten in den Versionen bis vor wenigen Jahren auch mit gewöhnlichen, handelsüblichenAkkus bestückt werden. Klappe auf, rein damit.

  • Ich möchte wetten, dass 80% von denen die hier negativ über die Apple Handbücher rumlabern noch nie einen Schraubendreher in der Hand hatten und auch noch nie ihren Mac von innen gesehen haben. Aber erstmal alles miesmachen und runterziehen da sind sie Experten.

  • Super Sache!
    Interessant, dass solche sinnvollen Regelungen immer nur von der EU u. nicht von anderen großen Länder wie z.B. den USA kommen.
    Nachhaltigkeit muss zwingend schnellstmöglich in den Fokus rücken!
    Das Thema wurde lange genug vernachlässigt!

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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