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Auch in iOS 15.4

Neu in macOS 12.3: Gut gemeinte Passwort-Tipps einfach wegklicken

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Apple hat die Passwortverwaltung, die durch den iCloud-Schlüsselbund sowohl in die mobilen Betriebssysteme iOS und iPadOS als auch in macOS integriert ist, in den vergangenen Monaten immer umfangreicher gestaltet und massiv ausgebaut.

Macos Passwoerter Systemeinstellungen

Zuletzt haben wir uns den stattlichen Kapazitäten mit der Verfügbarkeit der ersten Beta von macOS 12.3 gewidmet:

Das nächste Betriebssystem-Update berücksichtigt den auf dem Mac in den Systemeinstellungen abgelegten Passwort-Manager in mehrfacher Hinsicht und erlaubt nun auch das Sichern von Notizen zu bereits vorhandenen Einträgen.

Diese lassen sich in einer ordentlichen Listenübersicht einsehen, werden mit dem zugehörigen Webseiten-Icon angezeigt, können importiert und exportiert werden und verstehen sich auf die Nutzung zusätzlicher Einmal-Passwörter, für die Zwei-Faktor-Autorisierung auf entsprechend vorbereiteten Webseiten.

Passwort-Hinweise dauerhaft ausblenden

Wegklicken

Für einen Großteil der Neuerungen in Apples Passwortverwaltung ist bei Apple das selbe Team zuständig, das auch für die Entwicklung des Safari-Browsers verantwortlich zeichnet.

Zu diesem gehört der Apple-Ingenieur Ricky Mondello, der auf dem Kurznachrichtenportal Twitter immer wieder spannende Info-Häppchen zu neuen Funktionen preisgibt. Jüngste Wortmeldung: Die gut gemeinten Sicherheitswarnmeldungen des iCloud-Schlüsselbund lassen sich unter macOS 12.3 und iOS 15.4, einmal zur Kenntnis genommen, nun auch vollständig ausblenden.

Hinweise Ausblenden

Damit muss sich fortan niemand mehr daran erinnern lassen, dass das (vielleicht von der eigenen IT-Abteilung vorgegebene) Passwort zu leicht erraten werden kann. Vorhandene Hinweise lassen sich so systematisch durcharbeiten und so bei all jenen Passwörtern komplett entfernen, die ohnehin nicht geändert oder auf Basis der Vorschläge des Apple-Betriebssystems angepasst werden können.

03. Feb 2022 um 12:57 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • Mal eine Frage… warum bietet Apple einen Passwortspeicher an?

    Ich meine Apple verdient ja direkt (nur indirekt) daran kein Geld. Bei 1Password etc. ist das ja ein Geschäftsfeld.

    Warum bietet dann Apple so ein Service kostenlos an? (klar schön zu haben bietet vielleicht auch für den einen oder anderen ein Anreiz für den Kauf von einem Apple Gerät)
    Wenn durch irgendwelche Sicherheitslücken die Passwörter geleakt werden oder so wäre das ein massiver Image schaden. Warum geht man dann so ein (für mich Laie) hohes Risiko ein?

      • naja, die schlüsselbundverwaltung war ja ohnehin schon immer da als notwendiger bestandteil des betriebssystems. das technische risiko bestand also schon immer. es zu einem passwormanager auszubauen, ist nur eine logische konsequenz.

    • Die Frage ist doch eher die, warum Apple noch keine Luft in Dosen kostenlos anbietet.

    • Das Risiko haben ja alle. Und alle werden sich bei diesem sensiblen Thema (und dem ggf. massiven Image-Schaden) besonders große Mühe geben, das Risiko zu minimieren.
      Warum Apple das anbietet? Es erhöht deutlich den Komfort und damit den Wohlfühlfaktor bei dem Betriebssystem.
      Ich würde die Funktionalität übrigens auf gar keinen Fall nutzen, wenn es keinen Export gäbe.

    • Einfach zur Abrundung Angebots in macOS
      Jede Funktion oder Software kann man gut im Marketing benutzen.

      Zu mal für jeden normaler Benutzer der mehrere Apple Geräte hat, der eingebaute ausreicht und durch den Sync auf allen Geräten ist.
      So eine Alternative kostenlos zu finden ist nicht einfach. Also ist es ein „Mehrwert“ des Systems

    • Es kommt ja von Safari. Der steht im Wettbewerb zu Chrome usw. Und die anderen Browser haben auch alle eine eingebaute Passwortverwaltung.

      Darüberhinaus ist es praktisch, wenn bspw WLAN-Passwörter uä zwischen verschiedenen Apple-Geräten synchronisiert werden.

      Tada – schon hast du ne Passwortverwaltung.

    • Bindung ans Ökosystem.

      Auf deinen Apple-Geräten hast du deine Passwörter immer geräteübergreifend synchronisiert, ohne, dass du aktiv etwas dafür tun musst.
      Die Hürde, ein Windows-Notebook zu kaufen steigt dadurch.

  • Ich musste an das eratische Verhalten von Apple denken. Apple hat in der Vergangenheit einfach mal iCloud Accounts gekillt. Wäre dann all mein online Leben in diesem Schlüsselbund wäre ich am Sack.

    Zu Deine Frage – Apple hat das erklärte Ziel ein Apple-Universum zu bauen, wo Du immer schwerer entfliehen kannst und Dich zunehmend dazu entscheidest statt den Wettbewerber eben Apple den Zuschlag zu geben – weil das Ökosystem so schön fluppt.

    Bei mir löst das jedoch zunehmend Fluchtreflexe aus und ich gewöhne mich parallel an eine elementary.io – Welt. Aber es ist nicht leicht. Eher sehr hart.

    • Einfach die Passwörter Regelmäßig exportieren und gesondert abspeichern.

    • @Hannes
      ich gebe Dir durchaus Recht, ein Umstieg wird aber in der Tat schwierig, da dieses ‚Apple Ökosystem ‚ eben so komplex und trotzdem einfach ist.
      Aber ja, es löst auch Fluchtreflexe aus. ein offenes OS klingt gut.
      wird es das auch für smartphones geben?
      Die Hardwarehersteller müssten gezwungen werden, die Installation alternativer OS zu ermöglichen, das wäre gut.

  • Sehr gut dass man die Hinweise dann auch ausblenden kann. Hab einige Geräte im internen Netz bei denen ich keine komplexen Passwörter nute da sie sowieso nicht von außen erreichbar sind und da stört es mich die ganze Zeit dass immer wieder diese Meldung erscheinen dass ich das Passwort auch an anderen Stelle verwende.

  • Kann man eigentlich irgendwo die Passwort-Vorschläge von macOS deaktivieren?Also die für neu zu erstellende Passwörter?

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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