Neue DXP4800 GT und DXP2800 GT
Netzwerkspeicher: UGREEN erweitert NAS-Serie um schnellere GT-Modelle
UGREEN baut sein Angebot an Netzwerkspeichern weiter aus und bringt mit dem DXP4800 GT und dem DXP2800 GT zwei neue NAS-Systeme auf den Markt. Die Geräte richten sich an Anwender, die große Datenmengen lokal speichern, Medienserver betreiben oder mehrere Dienste im Heimnetz gleichzeitig ausführen möchten. Im Fokus stehen höhere Rechenleistung, schnellere Netzwerkverbindungen und eine flexiblere Speicherarchitektur.
Die neuen Modelle lösen die bisherigen DXP4800– und DXP2800-Systeme ab. Während das DXP4800 GT mit vier Laufwerksschächten ausgestattet ist und Speicherkapazitäten von bis zu 144 Terabyte ermöglicht, richtet sich das kompaktere DXP2800 GT mit zwei Einschüben an Nutzer mit geringerem Platzbedarf. Beide Systeme unterstützen neben klassischen SATA-Festplatten auch U.2- und M.2-Speicher.
Ryzen-Prozessor und 10-Gigabit-Netzwerk
Herzstück der neuen GT-Serie ist ein AMD Ryzen Embedded R2514 mit vier Rechenkernen und acht Threads. Der Prozessor ist für den Dauerbetrieb ausgelegt und soll Aufgaben wie Datensicherungen, Medienverwaltung, Container-Anwendungen und Videokonvertierungen parallel ausführen können.
Für schnelle Datenübertragungen setzt UGREEN auf bis zu zwei 10-Gigabit-Ethernet-Anschlüsse. Damit lassen sich große Foto- und Videobibliotheken deutlich schneller übertragen als über herkömmliche Gigabit-Netzwerke. Vor allem Anwender, die mit 4K- oder 8K-Videomaterial arbeiten, sollen Dateien direkt auf dem NAS bearbeiten können, ohne diese zunächst lokal kopieren zu müssen.
Zusätzlich unterstützt die GT-Serie ECC-Arbeitsspeicher. Diese Technik erkennt und korrigiert Speicherfehler automatisch und wird vor allem in Servern eingesetzt, um die Integrität langfristig gespeicherter Daten zu erhöhen.
Die neuen GT-Modelle erweitern das inzwischen breit aufgestellte NAS-Portfolio von UGREEN. Auf ifun.de hatten wir zuletzt sowohl das KI-NAS der iDX-Serie ausführlich vorgestellt als auch das Einsteigergerät NASync DH2300 im Alltag ausprobiert. Mit der GT-Serie adressiert UGREEN nun Anwender, die vor allem von 10-Gigabit-Netzwerkanschlüssen und stärkerer Hardware profitieren sollen.
NAS als Schaltzentrale für Heimserver
Neben der klassischen Dateispeicherung positioniert UGREEN die neuen Modelle als Plattform für selbst gehostete Anwendungen. Dienste wie Home Assistant, Plex, Paperless oder Überwachungssysteme sollen parallel betrieben werden können, ohne die Leistung des Systems spürbar zu beeinträchtigen.
Passend dazu hat UGREEN zuletzt seine Surveillance-Center-Anwendung ausgebaut. Diese ermöglicht die zentrale Verwaltung kompatibler Kameras inklusive Live-Ansicht, Aufzeichnung und Archivierung. Gleichzeitig entwickelt der Hersteller das eigene Betriebssystem UGOS kontinuierlich weiter und ergänzt regelmäßig neue Anwendungen und Verwaltungsfunktionen.
Ein praktischer Unterschied zwischen den beiden neuen Modellen betrifft die Ausstattung. Das größere DXP4800 GT verfügt zusätzlich über einen integrierten SD-Kartenleser. Dieser erleichtert insbesondere Fotografen und Videofilmern das direkte Sichern von Aufnahmen auf den Netzwerkspeicher. Dank der Unterstützung verschiedener Speichertechnologien lassen sich zudem unterschiedliche Laufwerkstypen kombinieren, etwa schnelle SSDs für häufig genutzte Daten und klassische Festplatten für die langfristige Archivierung.
Das DXP4800 GT kostet 659,99 Euro. Für das DXP2800 GT werden 509,99 Euro fällig. Zum Verkaufsstart gewährt UGREEN nach eigenen Angaben einen Einführungsrabatt von zehn Prozent.



Taugt denn die Software von UGREEN auch was?
Ab wann taugt sie was? Ifun hat mehrere Artikel dazu….
Ja
Im Zweifel kannst du ja auch Proxmox auf die Kiste(n) installieren und dann nehmen was du willst.
Ja taugt
20 % gibt’s mit den Codes DXP2800GTCB und DXP4800GTCB, allerdings nur direkt beim Hersteller.
Oder die Codes zusätzlich im Warenkorb bei Amazon eingeben, dann kommt man auch auf 20 %.
Finde die Software viel besser als Synology. Bin top zufrieden. Alleine weil die kleinen Geräte schon VM und Docker können. (DXP2800) das können Synologys für die Preis meist nicht.
Kann jemand sagen, ob die eingebaute Backup-Software komprimierte, versionierte Backups auf lokal angeschlossene USB-Platten unterstützt (so, wie Synology).
Ich finde leider keine offizielle Funktionsbeschreibung und will nicht die Katze im Sack kaufen.
Kann jemand eine Einschätzung geben vom DXP4800 GT im Vergleich zum DXP4800 Pro?
Wann ist welches zu bevorzugen? Preislich liegen sie ja sehr nah beisammen.
Würde direkt Proxmox und Truenas in Kombination mit Nextcloud installieren wollen. Nicht ausgeschlossen, dass vielleicht noch was über Proxmox hinzukommt.
Ich weiß noch nicht, ob es Sinn macht auch Homeassistant darüber laufen zu lassen oder ob man es auf einer anderen Hardware installiert.
Teilt gerne mal eure Erfahrungen und Tipps.
Letztes Jahr:
UGREEN: „Kommt her, Freunde! Das 2-Bay-NAS für 279 €, das 4-Bay für 399 €. Mehr Hardware fürs Geld als bei der Konkurrenz!
Community: nimmt das Risiko auf sich, testet die halbfertige Software, meldet Bugs, spielt Beta-Tester
Dieses Jahr:
UGREEN: „Vielen Dank für eure Unterstützung. Wir haben die SSD-Anschlüsse überarbeitet, den Prozessor ausgetauscht und ein GT auf den Karton gedruckt.“
Community: „Cool. Was kostet’s?“
UGREEN: „460 € für 2 Bays. 590 € für 4 Bays.“
Community: „Moment … waren das nicht mal 279 € bzw. 399 €?“
UGREEN: „Ja. Aber jetzt haben wir eine Nutzerbasis. Das nennt man Innovation.
Die eigentliche Leistung der GT-Serie besteht nicht aus Dual-10GbE, ECC oder Ryzen.
Die eigentliche Leistung ist es, Kickstarter-Käufer erfolgreich von ‚Early Adopter‘ zu ‚Preisanker‘ umgewandelt zu haben.
Erst lockt man die Meute mit Kampfpreisen in die Festplattengarage.
Dann werden ein paar Chips ausgetauscht, die SSD-Slots aufgehübscht und plötzlich kostet dieselbe Garage 40–60 % mehr.
Respekt. Das ist keine NAS-Strategie. – Das ist Premiumisierung in Echtzeit.
Ja voll der Scam warum kostet ein iPhone 17 Pro Max mehr als ein iPhone SE wenn es auch das gleiche kann.
Neuer stärkerer Prozessor = Teuerer
2 mal 10G NIC = Teurer
Inflation = Sachen sind Teurer
Für die Leute die die letzten 6 Monate unter einem Stein gelebt haben = ALLES WURDE TEURER
Ich arbeite im Datacenter Umfeld wir haben aktuell keinen Kunden der neue Hardware möchte und Altsysteme müssen noch länger am Leben erhalten werden weil die Preise für Arbeitsspeicher, SSDs und sogar HDDs durch die Bank weg mindestens verdoppelt haben und niemand der es nicht muss bereit ist diese Preise zu zahlen.
Beispiel Backupspeicher 12 Bays mit je 8 TB mit dedup, 10G und allem drum und drann Oktober 2025 = Listenpreis 33.000€
Selber Speicher selbes Projekt identische Konfiguration Listenpreis diese Woche 98.000€. Klar kriegen wir da noch Rabatt und bla aber realistisch kommt das ding immer noch über den Listenpreis von Oktober.
Oder begrenzter Horizont..