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Upgrade-Aufforderung auf fremden Geräten

Netflix will Maßnahmen gegen Account-Sharing verschärfen

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Netflix sucht weiter nach Möglichkeiten, die gemeinsame Nutzung von Abonnements außerhalb des Familienverbunds zu beschränken. In verschiedenen Ländern müssen Nutzer fortan zum Test zusätzliche Gebühren bezahlen, wenn über mehrere Haushalte auf ein und dasselbe Abonnement zugegriffen wird.

Netflix Account Sharing

Die neue Vorgehensweise basiert auf dem bereits im Frühjahr testweise eingeführten Konzept, die Nutzung eines Netflix-Abonnements von verschiedenen Haushalten aus gegen Aufpreis zu ermöglichen. Was ursprünglich wie eine vom Nutzer auf freiwilliger Basis aktivierbare Option geklungen hat, scheint künftig aber in gewisser Weise auch automatisiert zu werden. Das Magazin Bloomberg berichtet, dass Netflix-Abonnenten, die länger als zwei Wochen zusätzlich zur regulären Nutzung von einem anderen Ort aus auf ihr Konto zugreifen, dazu aufgefordert werden, eine erhöhte Gebühr zu bezahlen.

Weitere Netflix-Wohnorte per Upgrade

Netflix geht in einem Blog-Beitrag auf die Details zum neuen „Home-Management“ ein. Dem zufolge ist die Möglichkeit, zum Preis von umgerechnet etwa 2,99 Euro im Monat neue Mitglieder hinzuzufügen, nach dem ursprünglichen Start in Chile, Costa Rica und Peru künftig auch in Argentinien, der Dominikanischen Republik, El Salvador, Guatemala und Honduras testweise verfügbar. Über die Accountverwaltung lassen sich dort dann jederzeit zusätzliche „Homes“ kostenpflichtig hinzufügen oder auch wieder entfernen.

Netflix Manage Homes

Netflix betont in diesem Zusammenhang, dass die Nutzung auf Mobilgeräten von dieser Regelung ausgenommen ist. Es geht dabei ausschließlich um die klassische Netflix-Nutzung am TV-Gerät.

Netflix weiß, welche Geräte wo „wohnen“

Netflix versucht schon seit geraumer Zeit, die gemeinsame Nutzung von Abos über die Familie hinaus zu begrenzen. Diese Anstrengungen hat der Anbieter angesichts sinkender Abonnentenzahlen mittlerweile forciert. Netflix weist im Zusammenhang mit seinen Abos und den damit verbundenen Nutzungsregeln offiziell darauf hin, dass die innerhalb eines Haushalts registrieren Geräte anhand von Faktoren wie deren IP-Adressen, Geräte-IDs und die Kontoaktivität erkannt werden. Auf dieser Basis lässt sich auch die Nutzung von einem anderen Ort oder Haushalt aus erkennen.

19. Jul 2022 um 08:49 Uhr von Chris Fehler gefunden?


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    • Erst den Preis erhöhen mit der Begründung AccountSharing. Jetzt nochmal erhöhen. Ne danke dann kündige ich jetzt!

      • Nein, Netflix hat niemals Account-Sharing in irgendeiner Weise erlaubt oder auch nur ermutigt. Das war immer und eindeutig nicht erlaubt.

      • Das ist so nicht richtig, denn Netflix hat im nicht deutschen Raum mit Share with Friends beworben.

      • Tweet vom 10.03.2017 von Netflix „Love is sharing a password“

        Das bezog sich mehr oder weniger eindeutig auf das Account sharen.
        Offiziell natürlich nie erlaubt, aber Netflix war sich dem bewusst und sagte da sogar, dass das teilen des Passworts, liebe ist.

      • Wollen wir wetten, Du kommst wieder? Nicht, dass ich dir widersprechen will. Ich habe auch daran gedacht zu kündigen. Aber mal im Ernst:

        Schau Dir doch mal den Mist im TV an. Der Film-Genuss leidet arg unter diesen ständigen Unterbrechungen. Kein Kino-Feeling – nichts.

        Wenn ich die Wahl hätte, GEZ zu kündigen, hätte ich es längst getan. Ekelhaft, was die mit unseren Geldern machen.

      • Ob ich mist auf RTL und Co oder auf Netflix schaue macht keinen Unterschied. Sowohl im TV gibt es ein paar Highlights als auch bei Netflix aber der Großteil ist ein Grütze.

      • zzzz… netflix? brauch ich nicht… hatte ich mal ausprobiert, entspricht aber nicht meinem Medienkonsum, zumal mir deren wirrer Empfehlungsalgo doch ziemlich banane vorkommt, wenn er mir Inhalte empfiehlt auf Basis abgebrochener Inhalte…

        Dann leihe ich lieber über verleihshop.de aus und steuere damit bewusst und aktiv für welche Inhalte ich Geld ausgebe.

      • Jein, kommt doch auf den Stellenwert von TV allgemein an. Es schaut ja nicht jeder jeden Tag Fernsehen bzw. Netflix.

  • Sobald das kommt sind wir weg.

    Für 4,50 € für 4 Familienmitglieder ist uns Netflix das Wert, so viel schauen wir alle nicht. Dann werden es halt Monatsabos in Zukunft wenn man wirklich mal was schauen will.

  • Also ich verstehe ja in gewisser Weise worum es dem Unternehmen geht. Wenn ich aber länger als zwei Wochen Urlaub mache und gelegentlich auf Netflix schaue zahle ich dann schon mehr. Oder wenn ich an bekannte denke die 180 Tage im Ausland leben sollen die auch mehr zahlen. Ja ganz ehrlich das wird ja dann schon langsam zum GEZ Konzept :’D

    • Also im Urlaub streamen die meisten doch eh eher übers Handy/Tablet/Laptop. Für die, die das per aTV oder firestick auf den Bildschirm dort bringen kann man es ja entsprechend mit AirPlay und co machen. Denke das wird kein Problem sein. Für die Leute mit Ferienwohnung und entsprechend langen Aufenthalt dort wird’s dann wohl auf die Registrierung vom Zweitwohnsitz hinauslaufen (außer man ist gewillt es so umständlich wie im urlaubsbeispiel genannt zu machen)

      • Naja…wenn ich 2 Wochen Urlaub mache und verwende mit Amazon Stick im Hotel Netflix, dann ist das auch ein TV Gerät…

      • Mein Vorschlag war dabei deshalb den Bildschirm auf diesen zu spiegeln und nicht die normale App zu nutzen um das so zu umgehen. Ist zwar nervig aber wäre laut Artikel eine Option.

      • Icj denke es geht vor allem Darum statische Geräte zu erfassen. Sobald 2 Tv unter verschiedenen IP Adressen laufen sind es technisch gesehen 2 Standorte und somit verschiedene Haushalte. Anders kann ich es mir nicht rstellen wie es sonst überprüft werden soll.

      • Also wenn ich Urlaub mache lese ich ein Buch ;)

    • Die ÖR sind aber ein großer Arbeitgeber in Deutschland und NETFLIX nicht.

  • Toll wenn man Netflix im Büro und zu Hause nutzt (im gleichen Gebäude aber 2 IP Adressen).

      • Wenn er schon schreibt, dass Wohnung und Büro im selben Gabäude sind, scheint es so zu sein, dass ER der Chef ist ;-) Wenn der Chef der Meinung ist, in seinem Laden Netflix zu schauen, dann ist das seine Sache. Vielleicht ist das aber auch Bestandteil der Arbeit (dann könnte man aber das Abo auch als Betriebsausgabe absetzen).

      • Es gibt auch Leute, die mehr als 8 Stunden arbeiten und sich dabei an Pausenzeiten halten.
        Wenn Netflix pro IP abrechnet, dann sollte das klar für Abonnenten formuliert werden.

      • Seine Arbeit ist, Netflix Serien zu bewerten! Kümmere dich um deinen Kram!

      • Also ich arbeite zuhause und bin nicht Chef. Nur ml zur Erinnerung: es gibt so etwas wie Homeoffice…

      • Solltest Du das dann nicht auch so halten?

    • Wenn ich im Büro NETFLIX aufgerufen hätte, hätte mir mein Chef eine Ansprache gehalten.

      • Ich hatte mal einen Kollegen der war neu und hatte sich irgendwann Mangas angemacht an seinem privaten Tablet. Richtig krass. Ich dachte ich gucke nicht richtig. Direkt gefragt, ob’s noch nen Snack dazu sein darf oder ob’s noch hackt bei ihm. Also manche Menschen…

      • wo ist das Problem? Wenn die Arbeit trotz allem erledigt wird?
        ich höre während der Arbeit auch meine eigene Musik von meinem Plex Server… na und? störts wehn? Kolleginnen gehen rauchen um sich zu motivieren, um nicht ins Suchtloch zu fallen, um für die nächste produktive Phase gewappnet zu sein.

        Man kann sich aber auch anstellen… oder ist das so eine typisch deutsche „Arbeit darf keinen Spaß machen, sonst wärs ja Hobby“ Haltung?

        Natürlich kommt es auch noch drauf an, in welcher Branche man arbeitet.

      • Solangs in der pause ist, wo ist denn da das problem?

      • Wenn es in der Pause gewesen wäre , hätte ich es wohl kaum hier geschrieben. Es war während der Arbeitszeit.

      • Ich hab ja lieber Kollegen die sich auf einem privaten Gerät irgendwas angucken, als „Kollegen“ die überwachen was ich mache.

      • Kommt auf die Arbeit drauf an. Bei mir läuft auch im Hintergrund Tv oder YouTube und ich erledige nebenher mehr als das übliche Tagespensum des Kollegen.

    • Streng genommen nutzt du es dann ja auch zusätzlich geschäftlich.

      • das wärs doch? Netflix business accounts – die sind dann natürlich deutlich teurer, aber mit gewerblicher Nutzung :-) öffentlicher Vorführungsberechtigung usw. :-)

  • Ich verstehe den Schritt von Netflix, allerdings kommt der aus meiner Sicht zu spät. Das ist nun ein Mittel gegen die Verluste anzukämpfen. Jahrelang hat man sich auf seinem „Monopol“ ausgeruht und nichts gemacht und jetzt versucht man es mit Preiserhöhungen und solchen Maßnahmen irgendwie zu kompensieren statt einfach mal wieder den Blick auf Qualität zu lenken.

    Für mich ist Netflix schon länger uninteressant. Leider.

    • vor allem scheint man mehr die Bestandskunden zu bekämpfen, egal wie diese erstmal bezahlen, statt mit hoher content Qualität für bessere Zahlungsbereitschaft zu sorgen.

      Im Endeffekt bewegt sich netflix dort hin, wo RTL zur Einführung von netflix war… nun hat netflix sie etwas verdrängt und wird selber zum RTL esquen Mediendienstleister…

      absurdes Theater.

  • Mehr Geld heißt leider nicht mehr Qualität, wie man seit den letzten Preiserhöhungen sehen konnte.

  • Ob das so pfiffig ist bei der aktuellen politischen Großwetterlage, Corona und für viele spürbar weniger Geld im Portemonnaie?
    Wird sich dann bei Netflix (mit m.E. schlechter werdenden Content) und DAZN (Preisverdoppelung für m.E. nix) noch zeigen;-)

    • So seh ich das auch. In Zeiten in denen es uns hier extrem gut geht beschweren sich viele über die Preise, aber viel passieren tut nicht.

      Uns geht es verhältnismäßig zu anderen Ländern natürlich immer noch gut, aber wenn erstmal die ersten „richtigen“ Energienachzahlungen eintrudeln & nicht mehr „nur“ die einkommensschwachen Schichten Probleme haben werden, sondern auch der untere Teil der Mittelschicht, dann werden Dienste wie Netflix & DAZN schneller gekündigt als die Unternehmen gucken können.

  • Für mich würde das wohl bedeuten, dass ich das von mir alleine bezahlte und mit Familienmitgliedern (in eigenen Wohnungen) geteilte Premium-Abo für 18 Euro/Monat kündigen werde und dieser Verein gar kein Geld mehr bekommt. ‍♂️

    • Wenn nur einer dieser Familienmitglieder zukünftig noch weiter ein Netflix-Abo haben sollte, ändert sich im Prinzip nichts für Netflix. Davon, dass bisher mehrere andere das Abo illegal mitgenutzt haben, hatte ja Netflix nichts.

      • Naja, das stimmt nicht ganz. Denn wenn ein Familienmitglied sich alleine ein Abo holt, dann vermutlich nicht das teure für 18 Euro. Insofern ändert sich zumindest die Höhe des Beitrags. Ich gehe aber davon aus, dass keines der Familienmitglieder überhaupt ein Abo für sich alleine abschließen wird, weil die nämlich zu wenig Netflix schauen, als dass es sich lohnen würde. Und Prime Video gibt es ja auch noch.

  • Also definiert Netflix einen „Haushalt“ als eine IP Adresse. Denke dann sollte man das auch so nennen und bewerben. Denn mit Haushalt hat das aus meiner Sicht nix zu tun. Und auch die Beschränkung, welche Endgeräte mobil sind und welche nicht, müsste dann genau definiert sein. Das steht dann vermutlich alles irgendwo im Kleingedruckten.

  • Vielleicht sollten die lieber die Abo Preise senken, damit sich jeder ein Account holt und nicht mehr PasswordSharing betrieben wird.

  • Wie macht sich da eigentlich ein VPN bemerkbar? Da bin ich doch theoretisch jeden Tag von einem anderen Ort im Netz. Oder gibt es weitere Möglichkeiten der Identifizierung?

    • Mit VPN sollte es funktionieren.
      Ist aber vermutlich für die wenigsten interessant, wer will schon dass sich seine Familienmitglieder alle zu einem Verbinden, möglicherweise noch mit miesem Upload von 10 Mbit oder weniger.

  • Als ich Netflix im Jahr 2014 abonniert habe, stand noch nicht in den AGB, dass ich den Account nicht teilen darf. Im Gegenteil, die Äußerungen von Netflix selbst haben das sogar zwischenzeitlich befürwortet. Da ich das Abo bis heute nicht ein einziges Mal unterbrochen und auch nie aktiv einer Änderung der AGB zugestimmt habe, kann Netflix mich mal kreuzweise. Klar, Netflix könnte mich einfach zum nächsten Monat kündigen, aber solange das nicht passiert, sind sie ebenso zur Erfüllung des Vertrags verpflichtet. Mal abgesehen davon, dass Netflix auch erstmal **beweisen** müsste, dass ich gegen die AGB verstoße. Ob der Algorithmus, den Netflix benutzt, als Beweis ausreicht, werden hoffentlich noch die Gerichte klären.

    • Aber was willst du erreichen? Du könntest den Rechtsweg gehen und vielleicht Recht bekommen. Aber für Netflix? Macht keiner.

      Ansonsten wird’s so werden wie du sagst: Netflix wird dich höflich bitten, du sagst nein, Netflix kündigt dir. Da sitzen sie nunmal am längeren Hebel.

      • Naja, längerer Hebel ja, aber Netflix schneidet sich damit ins eigene Bein wenn die Millionen Verträge dann kündigen, die nicht erneut abschließen.
        Ich mache das genauso. Uraltvertrag mit UHD der 3 weitere parallele Streams für Freunde erlaubt und teile die Kosten durch 4. möchte Netflix das nicht mehr können sie gerne meinen Vertrag kündigen und verdienen dann statt 18€ monatlich durch mich und 3 irrelevante Mitbenutzer künftig 0€.

        Dass das hinten und vorne nicht aufgehen wird war für mich auch der Grund alle Netflix Aktien abzustoßen, da ich erwarte dass sich Netflix an den Rand des Ruins damit treibt und irgendwann verschwindet oder aufgekauft wird, zum Beispiel von Microsoft wie bereits gemunkelt wird…

    • Nein, Netflix hat das nie befürwortet. Die Kostenstruktur war immer auf Personen in einem Haushalt ausgerichtet. Beweis Du erst mal, dass das angeblich früher anders war.

    • Bei mir stand:
      ‚Teile mit deinen 4 Freunden‘

      Nix Familienmitglieder oder nur @home.
      Ob ich in den Jahren nicht doch einmal eine andere AGB Änderung zugestimmt habe, kann ich — natürlich — nicht sagen.

      Fraglich ob das überhaupt reichen würde, da Vertrags Änderungen normalerweise eben eine Änderung des Vertrags bedarf.

      Egal.
      Ihr IP Erkennung ist übrigens für die Tonne, wohne und in Bln. Netflix ist regelmäßig der Meinung komme aus Nürnberg.

      • Gewappnet behauptet hier zum x-ten mal irgendeinen Unsinn & wenn er zum wiederholten Male korrigiert wird, dann ist er ganz schnell weg. Als ich Netflix damals gebucht habe wurde noch mit Freunden geworben, definitiv.

        Aber wenn selbst alte Twitter Posts ihn nicht überzeugen, dann wahrscheinlich nicht mal der CEO von Netflix wenn er es ihm persönlich mitteilt.

  • Bin gespannt, wie das bei ner Zweitwohnung gehandhabt wird. Bin nämlich unter der Woche selten zu Hause am Erstwohnsitz.

  • Es soll auch Menschen geben wo unterschiedliche Wohnsitze haben.

  • Netflix ist der Anbieter und macht die Spielregeln. Die kann man akzeptieren oder nicht. Wem es nicht passt hat die freie Wahl.
    Ich glaube, dass wurde in der Vergangenheit in der Art auch immer über Apple hier geschrieben, wenn es mal Kundenunfreundlich wurde.
    Ich persönlich kann hier Netflix verstehen. Der Kunde hat dieses Schlupfloch gnadenlos zum eigenen Vorteil ausgenutzt. Das man nun einen Riegel vorschiebt ist nur verständlich. Nichts ist umsonst. Am Ende fehlt das Geld für neue Filmproduktionen.
    Apple hat es einfach. Die können es sich leisten ihr Angebot zu verscherbeln. Das wird über die Hardware Quersubventioniert. Auch von den Käufern die das Angebot nicht nutzen.

    • Du hast vollkommen recht!
      Aber das Geld wird NETFLIX jetzt erst recht fehlen, da es sich nicht zu den Preisen durchsetzen wird.

      • Da würde ich erst mal abwarten. Tendenziell ist das Geschrei bei Preiserhöhungen und/oder Änderungen zum (so wahrgenommenen) Nachteil des Kunden groß. Ich bezweifle, dass ein nennenswerter Anteil dieser Leute ihre Drohungen auch wahr machen.

      • Schau dir gerne mal die Kündigungswelle bei DAZN an ;)

        Klar, die haben bei der Preissteigerung vollkommen den Vogel abgeschossen, aber dennoch. Man sieht ja auch an den Quartalszahlen von Netflix, dass die Abonnenten scheinbar doch stark abnehmen.

    • Lol, es fehlt Geld. Na klar, aber nicht in der Film und Musikindustrie. Die armen Musiker und Schauspieler, die wegen der Raubkopierer schon auf der Straße leben, die sieht man überall. Es sind immer die Kunden schuld. Niemals die Industrie. Die Armen verdienen ja nix mehr. Mein Mitleid hält sich in Grenzen.

      • Versuche dir mal vorzustellen, dass du einen kleinen Lebensmittelladen hast. Jeden Tag kommt ein Kunde rein, der sich einen Schokoriegel kauft und einen mitgehen lässt. Würdest du das durchgehen lassen, da er ja einen davon immer bezahlt? Oder würdest du ihm Ladenverbot erteilen weil er klaut?
        Ich finde deinen Beitrag insgesamt recht bedenklich. Denn man liest zwischen den Zeilen „der bekommt genug von den zahlenden Kunden dann kann er sich einen Diebstahl von mir leisten“.

      • So einfach wie du es formulierst ist es aber nicht. Einen Schokoriegel kannst du genau einmal verkaufen, einen Stream unzählige Male. Der Ladenbesitzer der einen Schokoriegel verkauft, verlangt auch nicht nur den Wert des Riegels. Er berücksichtigt dabei die Deckung der Werbung, Miete, Gehälter, Strom etc und auch im besten Fall potenziellen Diebstahl. Genauso rechnet eben auch Netflix. Und wenn die Rechnung nicht aufgeht, haben sich beide verspekuliert. Ein Ladenbesitzer wird wohl kaum seinen Riegel dfast doppelt, ja sogar drei mal so teurer verkaufen als die Konkurrenz. Also warum nimmt sich Netflix das heraus? Klar, weil sie die „Schwarz-Streamer“ schon vorher eingepreist hatten. Das freche ist aber, dass sie bei den Preisen bestehen und nun auch noch eine zusätzliche Gebühr verlangen für nix.

      • physisch begrenzte Produkte und quasi nicht limitierte Produkte miteinander zu vergleichen hinkt ziemlich.

        oder kann man netflix content nur 300x starten, danach isser weg? wie die schachtel schokoriegel mit 300 stück?

      • Man müsste das eher vergleichen: ich habe dem Kunden gesagt: bezahl n Schokoriegel und nimm dir noch zusätzlich ein paar mit und teile sie mit deinen Freunden. Jetzt passt es mir und ich bezeichne den Kunden plötzlich als Dieb, weil er doch immer 4 unbezahlt mitnimmt..

        Kann man machen, aber man macht sich dann lächerlich…

      • Hä? Es ist doch eher so das ich 4 (UHD)Schokoriegel kaufe für 18€ im Monat aber nur einen essen darf/kann. Also verschenke/verkaufe ich 3 anteilig an meine Freunde. Jetzt sagt der Laden aber das ich sie nicht weitergeben darf und gefälligst weiterhin unnötig 4 Stück kaufen soll und meine 3 Freunde gefälligst auch 4 (UHD) Riegel unnötigerweise kaufen sollen. Die Alternative dazu ist ich kann ja auch EINEN ekligen (SD) Schokoriegel kaufen und meine 3 Freunde ebenso.
        Fazit: bevor ich Müll kaufe – kauft niemand etwas und der Laden verdient garnichts mehr… von Diebstahl keine Spur.

      • Perfektes Beispiel. Trifft es perfekt.

    • Zum Glück leben wir in Deutschland in einer sozialen Marktwirtschaft und Anbieter können hier nicht tun und lassen was sie wollen. Das mag in den USA anders aussehen. Ich bezweifle jedenfalls, dass der Algorithmus, den Netflix zur Identifizierung von „vertragsbrüchigen“ Kunden einsetzt, einer rechtlichen Prüfung standhält. Und ich bezweifle ebenfalls, dass Netflix die Kunden, die sich dagegen zu wehren versuchen, einfach kündigt. Die nehmen dann lieber was sie bekommen.

      • Zitat: „Zum Glück leben wir in Deutschland in einer sozialen Marktwirtschaft und Anbieter können hier nicht tun und lassen was sie wollen.“ Zitat Ende
        Ich habe mir sagen lassen, dass Anbieter in ihr Produkt mit einem statt zwei Speicherriegel ausstatten dürfen, der nicht nur langsamer ist, sondern auch im Endpreis teuerer angeboten wird. Klingt unglaublich ist aber wahr. ;)
        Von daher kommen wir zurück zu meinem Ausgangsposting. Der Anbieter bestimmt die Regeln nicht die soziale Marktwirtschaft.

      • @Helmut: Der Anbieter bestimmt die Regeln im Rahmen der gesetzlichen Regelungen des Landes, in dem er seine Waren/Dienstleistungen anbietet. Einigen wir uns darauf?

    • Wie hier schon mehrere schrieben: Netflix hat das sogar beworben. Also kann man jetzt nicht einen auf moralisch machen…

    • wessen Geld will man haben? Richtig, das vom Zuschauer…
      Wenn man mehr gegen account sharing tut, nichts an den Qualitäts und Abopaketen ändert und die Preise weiter hochtreibt, frage ich mich schon, wo sich hier der Bestands- und erst recht der angestrebte Neukunde repräsentiert sehen soll.

      Netflixes Problem ist der Zwang, Rendite für die Anleger erzeugen zu müssen. Zuschauer sind da eher nur lästig… und deren Bedürfnisse will man ohnehin nicht bedienen, sonst wäre man inzwischen flexibler in der Abogestaltung und sowas wie ein SD Abo gäbe es im 4k, hdr Zeitalter nicht mehr.

    • Mal abgesehen das wir eben nicht mehr im 18. Jahrhundert leben und irgendwelche Anbieter irgendwelche Regeln aufstellen können..

      Aber was soll’s

      Die „Regel“ ist: „Teile mit deinen 4 Freunden“ ..

      und so ließ sich das auch einrichten… und gab selbst bei der Hotline (mal den Quark gebraucht) nie ein Problem damit. Ich habe es auch nie verheimlicht .. bin ja gar nicht auf die Idee gekommen, das es nicht erlaubt wäre.

      Ich Glaube, egal wie es nun weitergeht, Netflix sollte lieber zusehen wieder attraktiv zu werden, die Miese Videos Qualität, die 4K Qualität und Anzahl ist einfach lachhaft.
      Disney gräbt Netflix , das Wasser gerade komplett ab.

  • Nach der nächsten Gasabrechnung brauchen wir kein Netflix mehr.

    • +1

      Davon bin ich auch vollkommen überzeugt. Ich habe für meine Eltern mal nach einem anderen Gasanbieter geguckt, bester Tarif kostet momentan 4x so viel! Wenn der Preis sich nicht noch nach unten korrigieren wird, dann wird es das Land im nächsten Winter/Jahr extrem hart treffen.

      • Da man das aber nun schon seit spätestens Februar weiß, hat man seine Kosten bereits anderswo gesenkt und etwas gespart. Keiner wird von den neuen Energiepreisen von heute auf morgen überrascht werden.

      • Die Wette gehe ich sehr sehr gerne mit dir ein. Ein großer Teil der Bevölkerung hat an seinen Kosten absolut gar nichts gesenkt, weil es da nichts mehr zu senken gibt. Ob genau dieser Teil vorher Netflix oder DAZN Kunde war steht nochmal auf einem anderen Blatt.

        Dass die Gaspreise steigen werden ist schon länger klar, da hast du recht. Aber die echten Menschen verhalten sich leider/zum Glück (wie man es nimmt) nicht vollkommen rational. Ich habe z.B. noch keinen einzigen Cent weniger in der Tasche, es sei denn, ich lege mir jetzt schon was zur Seite oder erhöhe freiwillig meine Vorauszahlung.

        Ist nur meine Meinung/Prognose, aber im Winter & Frühjahr 2023 wird es erst so „richtig“ losgehen mit Liquiditätsengpässen bei den Menschen. Und dann wird gekündigt was das Zeug hält.

  • Ok Leute. Lösung: setzt einen VPS in einem kleineren deutschen Datenzentrum auf. Dort installiert ihr einen VPN Server und alle Familie Mitglieder verbinden sich dann mit diesem. Dadurch erscheint bei netflix eine IP und ein Ort. Das funktioniert dann so lange, bis netflix alle IPs aus dem Datenzentrum blockiert, dann müsst ihr einen neuen Anbieter für den Server suchen… Oder man kündigt einfach netflix, es läuft fast nur noch mist dort.

    • ich schlage vor, einfach mal „nein“ zu sagen…
      Wenn mir ein Anbieter durch die Blume vorwirft, ich würde ihn bescheißen… dann ist das Gift für jede Vertragsbeziehung.

      Stattdessen könnte man auch einfach für den content zahlen, den man auch bewusst konsumieren will, statt sich jeden Monat eine Wunderüte für nen Festbetrag hinstellen zu lassen, nur um festzustellen, dass da nur Zeug drin ist, was entweder total alte Filme sind (die können gut sein, müssen aber nicht) oder eben netflixische Eigenproduktionen, die sich ziehen wie Kaugummi…

      Meine Devise… lieber bewusst und gezielt die Lieblingsinhalte konsumieren, dafür vielleicht weniger, aber dafür auch wertschätzend gen Machern gegenüber…

  • Bin sehr zufrieden mit Netflix . Da würde ich eher auf Disney oder Prime verzichten . Bei denen kommen einfach zu wenig neue Sachen . Die kann ich auch in der halben Zeit schauen .

    • Bei mir umgekehrt. Die vielen neuen Sachen sind so vorhersehbar und eintönig langweilig, dass ich lieber die alten Sachen kucke. Habe vor ein paar Tagen damit angefangen die Bud Spencer Filme zu kucken, danach kommt Luis de Funes, Lost, Seinfeld usw. Der neue Kram kickt mich nicht.

  • Ich habe nu mal drei Kinder die in Unterschiedlich Städten Studieren und Wohnen, sollte ich Bescheid bekommen das ich mehr zahlen soll, dann war es das. Ich selber schaue am wenigsten.

    • Selbstverständlich hast du dann für jedes ein Home in den Einstellungen anzulegen. Ist doch klar und günstiger, als würden deine Kinder sich selbst ein Konto buchen. Aber natürlich steht es ihnen frei, in Zukunft das günstige mit Werbung finanzierte Modell zu holen.

    • Zieht man aus, ist man nicht mehr Teil des Haushalts. Man hat dann seinen eigenen Haushalt. Gehört zum erwachsen werden dazu.

    • Ist doch total egal, ob die studieren, eine Ausbildung machen oder einfach Malochen. Zuhause ausgezogen bedeutet, sein eigenes Leben zu führen. Man hat fortan seinen eigenen Haushalt zu führen und ist im Grunde ab da auch seine eigene Familie.

      • Dann soll Netflix keinen Tarif anbieten, der früher 4 Freunde (es ist offen Werbung dafür gemacht worden) beworben hat. Dazu ist dann diese eh schon lächerliche Staffelung der Pakete absolut sinnfrei. Du willst UHD? Dann nimm den Tarif, der 4 gleichzeitige Streams beinhaltet, aber nur wenn ihr die Streams alle im gleichen Haus schaut. Warten wir am besten noch eine weitere Verkündung schlechter Quartalszahlen ab, dann ändern Netflix das noch auf: ihr dürft die 4 gleichzeitigen Streams nur noch auf einem Gerät ausführen. Muss man den Bildschirm halt aufteilen.

  • Und dann wundert sich Netflix, wenn denen die Kundschaft wegrennt …

  • In meiner Netflix-Family ist auch klar, sollte wir getroffen werden, gibts eben kein Netflix mehr. ‍♂️

  • Was ist wenn meine Familie in verschiedenen Wohnungen wohnen ??

  • Eine Sache verstehe ich bei dem Ganzen nicht.
    Der Vertrag geht über Streams zur gleichen Zeit. Noch hat sich das Vertragswerk noch nicht geändert.
    Müsste man da seitens Netflix dieses nicht juristisch richtig stellen, dass es nicht um Streams sondern um Endgeräte gehen müsste?
    Oder mache ich da einen Gedankenfehler…

  • Wir haben einen Familien-Account und nutzen ihn in der Hauptwohnung, der Stadtwohnung und dem Wochenendhaus. Wir streamen zu dritt 1 – 2 Film pro Woche. Für uns würde eine solche Änderung das Ende des Abos sein.
    Wenn es NETFLIX nur ums illegale sharing ginge, könnten sie das Streamen auf max. 4 IPs pro Account begrenzen. So dagenen, riecht es aber nur nach Vorwand, um eine weitere Verteuerung rechtfertigen zu können.

    Es ist ja nicht nur so, dass der Service immer teurer wird … auch die Qualität steht in keinem guten Verhältnis mehr. Da wurden Datenraten wegen Covid reduziert, weil die Leute plötzlich von dem Gebrauch machen, was sie abonniert haben. Da gab es die große Dolby-Atmos Ankündigung …
    Wieviele Filme haben bis jetzt eine dt. Atmos-Spur bei Netflix?
    Neee, da gehen das Vertrauen und der Spaß verloren …

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