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Demnächst auch interaktive Anzeigen

Netflix freut sich über stetig wachsende Werbeeinnahmen

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Netflix hat seine Wirtschaftszahlen für das vierte Quartal 2025 vorgelegt und dies mit einem positiven Ausblick auf das aktuelle Jahr verknüpft. So rechnet der Marktführer unter den Videodiensten für 2026 mit einem Umsatz von rund 51 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von etwa 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Das positive Wachstum ist laut Netflix zwar zum Teil auch das Resultat von steigenden Abonnentenzahlen. Allerdings tragen auch die stetig höheren Abopreise und der mit Werbung erzielte Umsatz zu den finanziellen Erfolgen bei. Die Prognosen von Netflix sehen vor, dass sich die Werbeeinnahmen im laufenden Jahr auf etwa drei Milliarden US-Dollar verdoppeln könnten. Zugleich sollen die Investitionen in Inhalte und Technik steigen, allerdings langsamer als der Umsatz, um die Profitabilität zu erhöhen.

Auch TV-Spiele sollen ausgebaut werden

Neben Fortsetzungen bekannter Serien seien für 2026 sowohl neue Produktionen als auch verstärkte Lizenzvereinbarungen geplant. Ergänzend soll das Angebot um zusätzliche Live-Formate, Video-Podcasts und interaktive Inhalte erweitert werden. Netflix will auch weiter in das Spieleangebot für Fernseher investieren.

Beim Thema Werbung verfolgt Netflix eine klare Strategie. So will man die Auslastung der Werbeplätze optimieren, um die Erlöse der werbefinanzierten Abos schrittweise an das Niveau der werbefreien Tarife heranzuführen. Netflix erfreue sich steigender Zufriedenheitswerte und einer im Branchenvergleich niedrigen Kündigungsquote. Hierfür sei nicht allein die Zahl der gestreamten Stunden, sondern die wahrgenommene Qualität und Relevanz der Inhalte ausschlaggebend.

Im Frühjahr kommt interaktive Werbung

Zudem sei die weltweite Einführung von interaktiven Videoanzeigen für das zweite Quartal 2026 geplant, nachdem die Ende vergangenen Jahres gestarteten Tests bislang erfolgreich verlaufen seien. Diese sollen sich aus flexibel kombinierbaren Gestaltungselementen zusammensetzen und auf das Nutzungsverhalten der Zuschauer reagieren.

21. Jan. 2026 um 12:52 Uhr von Chris Fehler gefunden?


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  • Also, ich muss schon sagen: Die Werbeunterbrechnungen bei Netflix halten sich echt in grenzen. Wir haben das Werbe-Abo zusammen mit WAIPU erhalten und anfangs echt nichts „gutes“ erwartet. Stellenweise hat man mal eine kurze Unterbrechung mit 15-30 Sekunden – das wars dann. Teilweise in vielen Folgen dann überhaupt keine Werbung.

    Die Werbung soll ja mit gelben Punkten angezeigt werden, doch da wird oftmals dann überhaupt keine Werbung abgespielt.

    Da ist Prime mit stellenweise drei Unterbrechungen bis zu 1:30 Minuten in einer 25 Minuten Episode viel, viel … viel schlimmer.

  • Sehe ich auch so. Netflix wird das Werbe- „Angebot“ weiter ausbauen. Wahrscheinlich parallel das Abo ohne Werbung wieder ein gutes Stück teurer machen.

    Warum wird es so kommen? Es funktioniert, wie man sieht. Es gibt zu viele Leute die dieses Spiel mitspielen. Da Werbung lukrativer ist… warum sollte Netflix dann das böse Spiel nicht ausbauen?

    Ich bin der Meinung, dass wir nächstes Jahr wieder ein gutes Stück da sein werden, wo wir schon mal waren…. gefühlt mehr Werbung als Content. Naja, war ne schöne Zeit. Die Mehrheit lässt offenbar alles mit sich machen und denkt, dass das irgendwie positiv sei… zum Leid aller.

  • Ich vermisse die Angabe zum Gewinn im
    vergleich zu 2024? Da könnte man schön sehen das die Preiserhöhungen nicht gerecht fertigt sind.

    • Inwiefern können Preiserhöhungen nicht gerechtfertigt sein?

    • Schneller als Deinen Text zu tippen hättest Du das mal Googlen können:

      Umsatz 2024: ~39 Mrd. USD (Anstieg um 16 %)
      Gewinn 2024: ~8,7 Mrd. USD (Anstieg um 61 %)

      Umsatz 2025: ~45,2 Mrd. USD (Anstieg um 16 %)
      Gewinn 2025: ~13,35 Mrd. USD (Anstieg um 54 %)

    • Ist es heutzutage immer noch ein Rätsel, dass die ständig Aktionären steigende Margen präsentieren müssen und deswegen die Preise erhöhen, unabhängig von den Kosten?
      Das muss nicht gerechtfertigt sein, und wenn der Gewinn steigt, freuen sich die Investoren. Kapitalismus = Wachstum bis zum Tode. Es geht doch gar nicht darum, irgendwas zu rechtfertigen.

  • Werbung ist das Eine, kein 4K das Andere. Warum kauft man sich die mächtigsten TV’s wenn man auf „Standgas“ konsumiert?

  • Ich kann mich noch an YouTube ohne Werbung erinnern und das ist noch nicht so lange her. Es wird zwangsläufig Schritt für Schritt mehr Werbung werden. Genau so, wie die Abopreise weiter steigen werden. Ein auf Gewinn ausgelegtes Unternehmen muss so agieren. Wir wollen schließlich auch jedes Jahr Gehaltsanpassungen.

  • Finde ich lustig wie viele es toll finden Geld zu bezahlen und dennoch Werbung gucken zu müssen.

    • Sehe ich auch so. Ich habe doch Streamingdienste gerade deshalb abonniert weil ich mir meinen Film-und Seriengenuß nicht durch Werbung kaputt machen lassen will.
      Wenn mir der Spaß dann zu teuer wird bzw. die Qualität immer schlechter wird dann kündige ich.

      • Dann hast du das etwas falsch interpretiert: Streaming ist eine Übertragungstechnologie. Werbung oder Werbefreiheit ist eine Eigenschaft des Angebots, nicht der Technologie selbst.

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