Desktop-App für private Vermieter
Nekobo: Nebenkostenabrechnungen lokal auf dem Mac erstellen
Wer schon einmal nach einer lokalen Softwarelösung gesucht hat, um mit dem Mac Nebenkostenabrechnungen für Mietwohnungen zu erstellen, dürfte kaum fündig geworden sein. So gut wie alle Softwareangebote in dieser Kategorie setzen mittlerweile auf Cloud-Lösungen. Die hier anfallenden größtenteils sensiblen Daten werden dabei auf den Servern der jeweiligen Anbieter verarbeitet.
Der Entwickler René Boegershausen war selbst auf der Suche nach einer Mac-App zum Erstellen von Betriebskosten- und Heizkostenabrechnungen und hat aus dieser Not eine Tugend gemacht. Mit Nekobo bietet Boegershausen eine Anwendung an, die sich vollständig lokal auf dem Mac nutzen lässt.
Daten bleiben auf dem eigenen Mac
Mit Nekobo lassen sich unter anderem Mieter, Vorauszahlungen, Betriebskosten, Zählerstände und Rechnungen erfassen. Aus diesen Angaben erstellt die Anwendung für jede Wohneinheit eine Abrechnung als PDF. Dem Entwickler zufolge berücksichtigt die Software auch komplexere Konstellationen wie Mieterwechsel während des Abrechnungszeitraums, Leerstand oder Zählerwechsel.
Auch Heiz- und Warmwasserkosten lassen sich mit Nekobo abrechnen. Die Software soll dabei unter anderem Verbrauch und Wohnfläche sowie die Aufteilung der CO₂-Kosten zwischen Vermieter und Mieter berücksichtigen
Kontoumsätze lassen sich per CSV importieren und automatisch den jeweiligen Mietern zuordnen. So ist schnell ersichtlich, welche Zahlungen noch ausstehen.
Externe KI-Funktion optional
Eine optionale KI-Funktion kann die Eingabe von Rechnungsdaten erleichtern. Für diese Funktion wird das jeweilige Dokument allerdings vorübergehend an einen externen Dienst übertragen. Die Software analysiert dann auf Wunsch PDF-Rechnungen, sodass beispielsweise Betrag, Datum und Kostenart direkt übernommen werden können. Nekobo soll dabei auch die passende Immobilie und Wohneinheit sowie einen Umlageschlüssel vorschlagen. Nicht umlagefähige Kosten sollen erkannt und unsichere Angaben gekennzeichnet werden.
Vertrieb als Jahreslizenz
Nekobo wird nicht als Abonnement angeboten, sondern als Jahresversion gekauft. Die Preise beginnen bei 39 Euro für bis zu fünf Wohneinheiten und reichen bis 129 Euro für maximal 25 Einheiten. Die Anwendung lässt sich vor dem Kauf kostenlos und ohne Benutzerkonto ausprobieren. Die Software ist neben dem Mac auch für Windows erhältlich.


Super Tipp! Danke
Brauch ich für ne Nebenkostenabrechnung ne extra App? Für die Wärmekosten werden doch ohnehin immer externe Firmen beauftragt dann ist die restliche Abrechnung ein Kinderspiel
Haben ist besser als brauchen…
Spaß bei Seite. Ich habe es auch lange Zeit per Excel gelöst und ebenfalls Wasser und Heizkosten durch einen externen Dienstleister eingekauft und dann als Position aufgeführt. Seit dem ich allerdings Vermieter Web von WISO (Buhl) nutze sind die Vorteile ganz klar. Automatische Gewichtung bei Leerstand, rechtliche Änderungen bei Ausweisung von Handwerkerleistungen und vieles mehr sind mir 50€ im Jahr wert.
Immer? Ich weiß ja nicht, von was Du ausgehst. Aber in unserem ehemaligen „Einfamilienhaus“ wurden nach Kinderauszug etc. 2 Wohneinheiten abgetrennt und vermietet. Da beauftrage ich doch keine externe Firma!
Insofern klingt das für mich nach einer prüfenswerten App. Werd ich mir anschauen…
Und einer der Mieter möchte immer 24 Grad in seiner Wohnung haben. Wie berechnest du das dann, wenn der horrend heizt?
Für die meisten unserer Objekte habe Dienstleistungsunternehmen beauftragt. Für zwei Wohneinheiten werde ich es aber gerne mal testen.
Vielen Dank für den Tipp.
Hoffentlich kommt auch noch eine iPad App.