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Unklare Limits sorgen für Verunsicherung

Nach Gratisjahr über PayPal: Perplexity begrenzt Nutzungskontingente

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Nutzer der KI-Suchmaschine Perplexity berichten seit einigen Tagen über unerwartet schnell erreichte Nutzungslimits. Nach Angaben betroffener Anwender werden die wöchentlichen Kontingente für den Einsatz leistungsfähiger KI-Modelle inzwischen deutlich früher ausgeschöpft als bislang.

Perplexity Suche

Das Unternehmen hat die Änderungen inzwischen bestätigt und begründet diese mit Missbrauch rund um Werbeaktionen und Gutscheincodes.

Für deutsche Nutzer ist die Entwicklung besonders interessant, da Perplexity im vergangenen Jahr gemeinsam mit PayPal eine groß angelegte Werbeaktion gestartet hatte. Damals konnten PayPal-Kunden die Pro-Version des Dienstes für ein Jahr kostenlos nutzen. Regulär kostet das Abonnement rund 20 Euro pro Monat.

Maßnahmen gegen Missbrauch

Wie Perplexity mitteilt, betreffen die geänderten Limits nicht alle Nutzer gleichermaßen. Insbesondere Konten, die über Aktionscodes oder Sonderangebote freigeschaltet wurden, können von den Anpassungen betroffen sein.

Perplexity Pro Paypal

Hintergrund sei ein deutlicher Anstieg von Betrugsfällen. Nach Angaben des Unternehmens wurden Gutscheincodes über Drittanbieter weiterverkauft oder unrechtmäßig genutzt. Teilweise könnten sogar Nutzer betroffen sein, die solche Codes unwissentlich über externe Plattformen erworben haben.

Perplexity reagiert darauf mit einer strengeren Durchsetzung bestehender Nutzungsbedingungen. Dadurch können bestimmte Konten niedrigere Nutzungskontingente erhalten oder schneller an ihre wöchentlichen Grenzen stoßen als reguläre Abonnenten.

Unklare Limits sorgen für Verunsicherung

Die Kritik vieler Nutzer richtet sich weniger gegen die Existenz von Beschränkungen als gegen deren fehlende Transparenz. Mehrere Anwender berichten, dass sie ihre bisherigen Nutzungsgewohnheiten nicht verändert hätten und dennoch deutlich früher auf Begrenzungen stoßen.

Perplexity Limits

Perplexity räumt ein, dass die aktuell geltenden Regeln für betroffene Konten nicht ausreichend kommuniziert wurden. Das Unternehmen arbeitet nach eigenen Angaben daran, die jeweils gültigen Limits klarer darzustellen. Nutzer, die sich fälschlicherweise eingeschränkt fühlen, sollen sich an den Kundendienst des Unternehmens wenden.

19. Juni 2026 um 14:37 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • In der Tat – bei mir ist das „Limit“ bereits seit gut 3 Wochen ausgeschöpft und ich soll einen kostenpflichtigen Plan erwerben, obwohl ich die Pro-Version bis September habe.

    Alles halb so wild, so lange es noch weitere Anbieter gibt.

  • Chicken Charlie

    Mein Nutzerkonto wurde bereits vor vier Monaten von denen gekündigt und eingeschränkt. Angeblich habe ich gegen die Nutzungsvereinbarungen verstoßen. Das Problem war nur, dass ich es fast nicht genutzt hatte. Ich habe mich dann an den Support gewandt, aber die Antwort war eindeutig: Die Sperrung ist endgültig und wird nicht mehr rückgängig gemacht. Gegen was genau ich verstoßen hatte, wollte man mir auch nicht mitteilen.
    Ich würde dort nie wieder ein Abo abschließen.

  • Und dabei hat man mit Perplexity Pro nach wie vor nur Claude 4.6. Es stört mich aktuell am meisten, dass man bei Perplexity mit Pro nicht mehr nach wenigen Tagen die neusten Modelle nutzen kann. Deshalb werde ich meine Abo auch nicht weiter verlängern und direkt monatlich bei OpenAI oder Anthropic abschließen, je nachdem wer aktuell das bessere Modell und die besseren Limit anbietet. Kostet genau so viel wie Perplexity, ist aber deutlich ergiebiger.

  • Bei mir haben sie das „Ein Jahr kostenlos Pro für Studenten“ Angebot ohne Information gekündigt. Von heute auf morgen war einfach nichts mehr da, bereits nach 5 Monaten. Der Support-Bot „Sam“ hat mir bestätigt, dass ich im Oktober erfolgreich als Student verifiziert wurde und somit berechtigt bin für das eine Jahr kostenlos. Das Team werde sich darum kümmern. Auch nach weiteren Nachfragen kam nichts zurück, irgendwann hat Sam das Ticket „aufgrund von erfolgreicher Lösung“ geschlossen.

  • Habe die selbe Erfahrung gemacht mir Perplexity Pro via Airtel aus Indien.

  • Scheint so, dass gerne Codes und Probeabos angeboten werden, aber man diese nicht benutzen darf! ;-)

    Nein im Ernst, Finger weg und ab zur Konkurrenz.

  • So verprellt man zukünftige Kunden. Andere Mütter haben auch schöne Töchter.

  • Nutze Perplexity eh kaum noch. Bin vorläufig zu Claude gewechselt. Das Perplexity Abo lass ich halt auslaufen…

  • Hab das auch noch und und habe das bis vor kurzem auch gerne genutzt, wenn ich eine mit Quellen hinterlegte KI-Web-Suche haben wollte.

    Aber seit kurzem finde ich das Chat-GPT 5.5 „hoch“ besser sucht. Dauert halt etwas länger.

    Bin gerade ein wenig hin und her gerissen.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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