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Apple verhindert echten Wettbewerb

Mozilla stark enttäuscht: Apple verlangt EU-Version von Firefox

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Nicht nur Spotify, auch andere Anbieter von iPhone- und iPad-Applikationen, die darauf gehofft hatten, dass Apple die Vorgaben der neuen EU-Gesetze für digitale Märkte im Sinne aller betroffenen Akteure bestmöglich umsetzen wird, zeigen sich enttäuscht über die Details, die Cupertino vor dem Wochenende bekannt gegeben hat.

Standard Browser

Die für den Firefox-Browser verantwortliche Mozilla-Stiftung etwa, gibt sich äußerst enttäuscht von der Umsetzung Apples, alternative Browser auf seine Mobilplattformen zuzulassen.

Schon bislang konnten auf iPhone und iPad der Mozilla-Browser oder Google Chrome geladen werden, diese mussten unter der Haube jedoch alle auf die gleiche Browser-Engine setzen und durften lediglich andere Rahmen und eigene Synchronisationsoptionen offerieren.

Mit iOS 17.4 wird Apple, den Vorgaben der Europäischen Kommission folgend, erstmals auch echte Browser-Alternativen in den App Store aufnehmen, mit alternativen Browser-Engines und neuen Zusatzfunktionen, die Safari bislang nicht anbietet. Diese sollen jedoch ausschließlich europäischen Nutzern zur Verfügung stehen.

Dies führt dazu, dass Anbieter wie Mozilla mehrere Versionen ihres Firefox-Browsers entwickeln, pflegen und anbieten müssten: Eine für den europäischen Markt, eine zweite für die restlichen vom App Store bedienten Regionen. Eine Hürde, mit der Apple selbst nicht zu kämpfen hat.

Apple hatte vor dem Wochenende angekündigt, europäischen Anbietern zukünftig eine Browserauswahl beim ersten Start von Safari anbieten zu wollen. Anwender werden dann aus zwölf alternativen Browseroptionen wählen können: Aloha, Brave, Chrome, DuckDuckGo, Ecosia, Edge, Firefox, Web@Work, Onion Browser, Opera, Safari und you.com.

Browser Apps Ios 17 4

Apple verhindert echten Wettbewerb

Zum Start von iOS 17.4 wird die Browserauswahl dabei vorerst ausschließlich auf das iPhone begrenzt sein. Dass iPad-Anwender hier langfristig ebenfalls frei wählen dürfen ist unwahrscheinlich.

US-Medienvertretern gegenüber weist Mozilla darauf hin, dass Apples vorgehen nicht dazu beitragen würden, den Verbrauchern echte Alternativen zu Safari zu bieten. Stattdessen würden die Maßnahmen von Apple dazu führen, dass es für andere Anbieter schwieriger gemacht werde, wettbewerbsfähige Alternativen zu Safari anzubieten. Dies sei ein weiteres Beispiel dafür, wie Apple Barrieren schaffe, um einen echten Wettbewerb von Browsern auf iOS zu verhindern.

29. Jan 2024 um 09:58 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • Alle sind sie am Jammern… Müssen halt selbst was dafür tun. Gut so!

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    • Was sollen die den „selbst dafür tun“? Apple verhindert das doch aktiv und missbraucht die eigene Marktmacht.

    • Ich hoffe auch, dass die EU jetzt endlich richtig etwas tun wird, damit auch andere was tun können.
      Safari gefällt mir auf iOS echt schlecht. 99% läuft ordentlich, aber für manche Sachen muss ich dann doch wieder an den Mac, weil die Seiten auf dem iPad scheiße laufen.

    • Nix ist gut..
      Hoffe Apple bekommt für seine Taschenspieler Tricks noch so richtig eine verbraten.

      • Wer hat damit angefangen solche Vorgaben zu machen? War wohl eher die EU…

      • Die Spielregeln in der EU stellt die Komission auf. Nicht irgendein Unternehmen, schon garnicht eines außerhalb der europäischen wirtschsaftszone. Das ergeht deutschen und europäischen Unternehmen auf der anderen Seite des Teichs auch nicht anders. Selbst Google musste schon in den USA ordentlich blechen. Kein Unternehmen steht über der Exekutive.

      • @Medjack Als Exekutive ist die Kommission nicht der Gesetzgeber, schlägt nur vor. Wo wurde oben geschrieben, dass ein Unternehmen die Spielregeln oder meinst du Gesetzte vorschreibt? Spielregeln schreibt so gut wie jedes Unternehmen in den AGB vor, die sich korrekterweise, innerhalb der Gesetze bewegen müssen. Nichts anderes hat Apple hier getan oder wo genau liegt nun der Verstoss?

    • Gut so, sind die Leute die sich innovationsmäßig wieder in die DDR wünschen. Ganz nach dem Motto, es wird ja wohl reichen, wenn man nur einen Anbieter hat. Konkurrenz war noch nie gut für die Kunden.. Ahja.

      • Ganz genau so ist es, angst vor neuem ;) Die eu wird da aber schon nach doppeln, das ist ja nicht das, was die eu verlangt! Nur Geduld.

  • Wer hätte das nur ahnen können?!

    Apple sorgt dafür, dass Gesetze die die EU beschließt auch nur für Bürger bzw. Geräte in dem Gebiet der EU gelten und lässt sich davon nicht weltweit die eigene Marktmacht torpedieren?

    Sowas aber auch…

    Aber mal ernsthaft: Sind die Verantwortlichen bei Mozilla oder Spotify wirklich davon ausgegangen, dass Apple sich hier auch nur einen Millimeter mehr bewegt, als sie nach dem Gesetz müssten?
    Und dass sie sich von der EU für die gesamte Welt die Bedingungen diktieren lassen?

    Antworten moderated
    • Apple diktiert der Welt seine Regeln und ist jetzt bockig weil jemand es wagt einen andere Auffassung zu haben.

      • Apple diktiert auf der eigenen Plattform die Regeln. Zurecht!

      • Mit wessen Recht, Arabella?
        Das einzige Recht innerhalb der EU, das zählt, ist das der EU und die Vorgaben der Komission.
        Apple kann genauso wenig wie Du einfach eigene Regeln aufstellen, wenn Sie dem EU-Recht widersprechen.
        Vllcht hilft zum eigenen Verständnis ein Blick in den Wiki-Artikel zu FRAND weiter. Nur weil man Patente besitzt, heißt das nicht, dass man deswegen alle Freiheiten bei der Lizenzierung besitzt.

    • Chicken Charlie

      Das ist erst der Anfang! Es werden noch viel mehr Länder nachziehen.

      Ich verstehe die Sorgen mancher, dass dadurch eventuell gewissen Anbieter nicht mehr im Apple Store anbieten oder das die Banken wieder anfangen, ihre eigenen Suppe zu kochen und Apple Pay in der bisherigen Form abschießen.

      Dennoch hoffe ich, dass wir langfristig alle davon profitieren in Form von neuen Browsern, wie es Sie bisher noch nicht gab.
      Apps, die es bisher nicht in den AppStore geschafft haben (weil Apple es aufgrund von Wettbewerb nicht wollte) und nicht solche, die aufgrund Spam etc. es nicht geschafft hatten.

  • Ich hoffe Apple bekommt richtig richtig Ärger von der eu.

    Ich kann keinen Kommentar hier verstehen, da ernsthaft gutes darin findet wie Apple die Entwickler gängelt und was die lachhafte Umsetzung der EU Gesetze angeht.

    Etwa die Unterscheidung von iPadOS und iOS oder die Gebühren für gratis App die eine hohe Reichweite haben (etwa Firefox).

    Für den Benutzer wäre eine Öffnung wünschenswert. Apples verhalten zeigt die fiese fratze des Konzerns nur zu gut.

    Ich habe seit den frühen 2000er Apple Geräte und bin Early adopter des iPhones. Die Entwicklung ist mir persönlich sehr unsympathisch.

    Hoffentlich kann werden die Gesetze im Sinne des Erfinders umgesetzt und Apple bekommt auf den Deckel wie Microsoft vor Jahren.

    Ich gehe davon aus, dass in diesem Fall über kurz oder lang auch andere Märkte folgen werden und wir alle bessere Apps bekommen werden sowie mehr kontrolle über unsere eigenen Geräte.

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    • @Phil
      Erkläre mir mal folgendes: Wenn Apples Geschäftspraktiken und Verhalten doch so mies sind, wie konnte aus Apple dann werden, was es heute ist? Warum gibt es denn so viele Apple Nutzer? Warum gibt es denn so viele App Anbieter? Wenn Apple ja so Scheiße ist, warum haben dann nicht alle zu Alternativen gegriffen?

      • Gutes Marketing. Ein Lächeln nach außen und strenge Führung und regeln.
        Apple kauft alles oder verklagt alles. Macht Lobbyarbeit ohne ende (wie jedes große Unternehmen) um seine Ideologie durchzusetzen.
        Apple ist über 3 Billionen Euro wert. Die haben mehr wert als alle DAX-Unternehmen oder die 5 großen Lebensmittelhersteller der Welt zusammen.

        Apple ist kein kleiner Indieentwickler die fancy Produkte auf den Markt bringen. Ein meiner Meinung nach Börsennotiertes Unternehmen wie jedes andere auch – Gewinn über allem.

        Was jetzt nicht heißt das ich die Produkte nicht mag, in unserem Haushalt hat es sehr viele Produkte. Und ich mag das Ökosystem grundsätzlich – nur mehr Freiheiten bei der Nutzung wären mir sehr gelegen.

      • 1. Weil Apple gute Produkte anbietet, 2. weil sie gutes Marketing betreiben und sich eine hörige Anhängerschaft aufgebaut haben, 3. weil sie ihre Marktmacht missbrauchen.

      • @phil das ist alles werbung die apple bekanntermassen sehr gut im griff hat! Machen werbung für datenschutz z. B., bis die user gecheckt haben dass das nur leere worte waren sind wieder mehrere tausend geräte verkauft worden, die falle zugeschnappt. Einen wechsel nachher machen die wenigsten, der aufwand schein den meisten viel zu hoch! Etwas muss man apple aber lassen, die wissen wie man kunden binden und ausnehmen kann, ohne dass jemand böse wird, ganz im
        Gegenteil, wenn apple draufsteht werden viele geradezu blind..

      • Deine Antwort hat doch gar nichts mit seinen Argumenten zu tun. Das ist eine absolut kindische Antwort. Wenn du etwas an seinen Aussagen zu kritisieren hast, dann mach das doch explizit und komme nicht mit irgendwelchem Quatsch. Ich hoffe du argumentierst mit deinem Partner oder deiner Partnerin nicht auf so einem kommunikativ schlechten Niveau.

      • Vielleicht solltest du dich mit Apples argumentativen Rolle gegen IBM und ihrem damaligen Werbespot vertraut machen. Apple ist genau das geworden, was sie damals kritisiert haben.

    • Für mich ist eine Öffnung nicht wünschenswert. Den meisten anderen Normalnutzer ist es eh egal, die merken von der Öffnung eh nichts.

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    • Warum wechselt man nicht einfach Plattform und Hersteller, wenn man unzufrieden ist? Das verstehe ich einfach nicht.

      • Weil es nicht darum geht. Was, wenn sich Google mit Android als nächstes genauso verhält und es keine Alternative mehr gibt?
        Es gibt in der EU klare marktwirtschaftliche Gesetzte und Vorgaben, die es zu respektieren gilt, wenn Unternehmen hier Geschäfte machen möchten. Das ist weltweit nicht anders und auch in den USA regelmäßig der Fall.

      • @Medjack Anscheinend gab es wohl bisher kein Gesetzte das den App Store so wie er aktuell bei Apple existiert verboten hat oder warum wurde dann ein neues gemacht?
        Ich dachte Google bzw. Android wäre schon immer „offen“, meinst du wirklich Google würde das ändern wenn es das aktuelle nicht gibt?

  • Als jemand, der Apple Produkte genau wegen des Ökosystems nutzt, bin ich froh, dass Apple nicht höher springt, als es tatsächlich muss. Ich kann mir beim besten willen nicht vorstellen, was mir ein anderer Browser bieten soll was Safari nicht kann.
    Dass Spotify natürlich sich Gebühren sparen will, ist legitim.
    Aber ich bin froh, wenn es kein klassisches Sideloading gibt.
    Wir haben jetzt schon bald 16 Jahre iPhones, und es gibt kaum Malware Probleme . das ist mir wichtiger wie ein alternativer App Store.

    • @McCorwin, alleine durch das Browser Sniffing wissen online shops, welches Gerät du nutzt und passen die Preise entsprechend an. Das könnte mit anderen Engines umgangen werden. Und nein, das ist keine Fiktion.

      • Ich glaube nicht, dass die nur anhand des Browsers wissen, dass es ein iphone ist.
        Es wissen auch die Auflösung, Region, Betriebssystem (Version) uvm.

      • Das wissen die shops schon heute welches mobile os wir nutzen! Mach mal einen security check und du wirst sehen was das resultat ist, nämlich iphone mit ios17.3.

      • Ja weil man das anhand der Kennung die der Browser sendet auslesen kann. Das war ja genau der Punkt von „McCorwin“.
        Apple selbst bietet die Möglichkeit diese Browserkennung zu verändern nicht und erlaubt es anderen Entwicklern auch nicht. Wenn die Entwickler jetzt einen eigenen Browser ohne die Gängelung von Apple entwickeln dürfen, können die das einbauen.

      • Sorry meinte „Cartman“ nicht den anderen…

    • Ziehe den Vergleich mit dem Mac her. Der ist auch von Apple und in deren Ökosystem voll integriert. Und man hat die Wahl ob man es vom „Internet“ installiert oder dem App Store.
      Der Sicherheit hat es in meinem Fall jetzt knappe 20 Jahre nie geschadet.

    • Kannst du mir erklären inwiefern sideloading deine persönliche Sicherheit bedrohen sollte?

      Du bist doch absolut frei weiterhin deine Apps über den AppStore zu beziehen und keine andere Apps aus anderen Quellen zu beziehen. Damit bleibt für dich alles beim alten.

      Alle anderen können jedoch mehr aus dem System machen und dürfen selbst entscheiden welcher App sie vertrauen und welcher nicht.

      Falls dies dazu führt, dass fremde Apps malware auf die Systeme dieser Benutzer bringt, geschah es unter der eigenen Verantwortung. Des Weiteren wird dies unweigerlich dazu führen, dass die Sicherheit erhöht wird, wenn Schwachstellen bekannt werden.

      Dies führt also insgesamt eher zu mehr als zu weniger Sicherheit. Oder übersehe ich etwas?

      • Das ist wie mit der Öffnung der NFC Schnittstelle für Zahlungen außerhalb von Apple Pay. Wer Apple bei der Argumentation glaubt, der muss das jetzt komplett deaktivieren. Es ist ja jetzt nicht mehr sicher.
        Wer selbst ein wenig nachdenkt, wird zu dem Schluss kommen, dass das immer noch sicher ist.

      • Apple schaltet doch die gehirne ab.

    • Benutzer Name, Ja

      Da stimme ich dir vollkommen zu! Mir geht es ganz genauso, ich dachte ja eigentlich auch das man sich extra wegen dem geschlossenen System Apple kauft aber gut.

      • Manche Leute tun das wahrscheinlich (warum auch immer, Masochismus vielleicht). Andere Leute kaufen iPhones, weil sie die Hardware gut finden und/oder es keine vergleichbaren Alternativen in dieser Hinsicht gibt.

      • Ich kaufe iPhones da sie halt wirklich 5-6 Jahre halten und Nutzbar sind.

        Nur mal zum vergleich:
        Das Samsung Galaxy S22 meines Schwagers läuft jetzt schon wieder so mies (trotz neuen Akku) dass er sich das S24 holt. Das XR von meiner Frau läuft hingegen läuft mit neuen Akku wieder richtig Smooth.

    • Du hast anscheinend nichts vom eigentlichen Problem verstanden.
      „Sideloading“ gibt es bei Apple nicht und ist auch nicht geplant. Maximal gibt es alternative AppStores, für die aber weiterhin alles von Apple geprüft werden muss. D.h. sofern du der Illusion aufsitzt, Apple würde bei der Prüfung eine gute Arbeit machen (das tun sich nicht wirklich – es gibt genug Beispiele im AppStore von Abzock- und Fake-Apps und Fälschungen, bei denen erst ein öffentlicher Shitstorm ausbrechen muss, damit Apple reagiert), dann wird sich das mit den Alternativen AppStores kein bisschen ändern. D.h. diese werden zu 100% genauso sicher (oder unsicher) sein, wie der von Apple. Das ist also nichts, wovor man Angst haben müsste.

      Und nur weil du kein Firefox benötigst, heißt das ja nicht, dass das nicht für viele andere ganz anders ist.

      Und wenn Apple nun die alternativen Web-Engines nur in der EU erlaubt (ist das wirklich so? Ich hatte gedacht, zumindest das sollte weltweit gelten), und diese dann ggfs. nur über alternative AppStores angeboten werden dürfen (denn die gibt es ja auch nur in der EU), dann ist der Firefox in der EU tot. Denn da der sicher über eine Millionen Downloads kommt, darf Firefox für seinen kostenlose App dann Millionen Euro an Abgaben an Apple zahlen (dank neuer Gebührenordnung).

      Mieser und fieser geht’s nun wirklich nicht mehr.

      • +1, manche Raffen eben nichts ;)
        Bei einigen einfacher gestrickten Menschen scheint die Apple Propaganda voll zuzuschlagen…
        Apple macht den Kunden Angst… ähnlich wie das Gewisse Parteien machen. Rattenfängerei eben!

      • Ben, eine andere Wortwahl solltest du dir zulegen. Du könntest das gleich aussagen aber mit Worten, die andere Personen nicht verletzen. Ich hoffe, dass die Redaktion deinen Kommentar entfernt und du daraus ja etwas lernst.

    • Es ist ja nicht verwerflich, Apple wegen seines geschlossenen Systems zu kaufen. Das kannst du ja auch weiterhin tun. Für dich ändert sich dann nichts. Ab jetzt ist es aber eben auch möglich mehr Wahlfreiheit und insbesondere mit Blick auf iOS Browser mehr Funktionen zu nutzen, die bisher verwehrt wurden.
      Es nicht zu brauchen heißt ja nicht, dass man gleich gegen jedweder Innovation oder Veränderung sein muss, nur weil man deren potenziellen Nutzen und die Use cases nicht versteht.

    • Safari kann zum Beispiel nicht mit meinem Desktop Browser synchronisieren, da Safari nur im Apple Ökosystem existiert.

      • Deine Aussage FALSCH! Fake News Alarm! Alternative Fakten?
        Nur die Renderingengine ist Pflicht die Synchronisation kann auch jetzt jede bauen wie er das will.

  • Ich glaube es nicht das die bekannten Browser Firmen ein Sicherheitsrisko darstellen. So mit wäre es doch kein Problem diesen Zugang Weltweit für solche App Gruppen zu öffnen.

  • Und mir ist es Wurscht womit ich mich im Netz bewege. Für was alle diese Alternativen, die vielen Krankenkassen braucht auch kein Mensch.

    • Also ich finde Alternativen schon sinnvoll, es wird ja keiner gezwungen dies auch zu nutzen. Ich nutze zB je nach System unterschiedliche Browser, Safari auf dem iPhone, Chrome auf dem Mac und in Windows und bei Android DuckDuckGo. Dass Apple verdienen will finde ich jetzt auch nicht verwerflich, weil jedes Unternehmen was verdienen will. Darüber hinaus kann man ja das System wechseln wenn einem etwas daran nicht passt. Dass die EU jetzt regulierend eingreift finde ich durchaus vernünftig, die Frage ist eben nur wer davon profitiert. Als Microsoft damals die freie Browserwahl zulassen musste, war der Aufschrei auch groß, am Ende haben alle vom Wettbewerb profitiert. Wenn Apple schlau ist, werden sie davon auch profitieren, vorausgesetzt sie implementieren Funktionen die die Nutzer wollen. Damit stärkt man ja die eigene Marktmacht, wenn man ein besseres Produkt als die Konkurenz anbietet. Safari auf dem Mac finde ich zB zum kotzen, auf dem iPhone nicht.

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    • Dumme Aussage, der Browser ist Mega wichtig. Sicherheit und Tracking. Wenn Tracking dir egal ist, ist es Sicherheit.
      Und wenn Sicherheit dir auch egal ist hast du Glück, aber viele wollen sich auf Glück nicht verlassen.

    • Vielfalt ist eigentlich immer zu begrüßen. Das braucht man nicht auf Browser oder Versicherungen zu beschränken. Wer denkt Monopole sind vorteilhaft der irrt ganz sicher. Zumindest aus Sicht des Kunden.
      Wenn man es noch weiter entfernt betrachtet, gilt es auch für Vielfalt in Kultur und Gesellschaft. Wenn es wenig Input gibt, kann auch nur wenig wieder raus kommen.

      Der Firefox war ein ganz entscheidender Meilenstein und Wegbereiter des Internets wie es heute ist und bei der Durchsetzung von Standards. Früher krankte die Browser Landschaft an zu wenig Konkurrenz und im Ergebnis tat sich wenig und die Nutzer Erfahrung war schlecht.

      Macht es euch nicht immer so einfach und wenn es für einen persönlich nicht relevant ist, ist es ja auch ok. Nur muss man doch nicht gleich dagegen sein, weil man den direkt nutzen für sich als Individuum nicht erkennt.

  • Ich bin auf jeden Fall wirklich sehr gespannt wie das ganze noch weitergeht. Das könnte noch wirklich sehr interessant werden. Zuerst die EU irgendwann wird das auf Amerika und Co. ausgeweitet. Es war ja klar dass zwei verschiedene Versionen es geben muss von Chrome, Firefox und Co. Wenn Apple den gesetzlichen Vorgaben der EU entsprechen soll. Weshalb also jetzt alle jammern verstehe ich ehrlich gesagt zurecht nicht.

  • Apple sollte sich nochmal den eigenen Werbespot „1984“ etwas genauer anschauen …

  • Fairerweise muss man sagen, dass Apple nur die EU Gesetze in Sachen Browser einhalten wird. Kann Mozilla aber voll und ganz verstehen. Beim Sideloading verstößt Apple jetzt schon gegen EU Gesetz.

  • Was die Leute nicht verstehen ist das das iPhone wie ein Raum ohne Türen und Fenster ist.
    Durch das SideLoading bekommt der Raum eine Tür. Also eine Schwachstelle.

    Antworten moderated
    • Dann benutze es doch nicht. Warum gibt es unter macOS keine Sicherheitsprobleme? Obwohl die Tür dort eingebaut ist?
      Ich finde es krass, wie sich viele Kunden von dem Bullshit-Gelaber von Apple verarschen lassen.

    • Einfach diese Türe nicht betreten. Aber für viele Apple Fans ist selbst das schwer zu verstehen.

      • Das die Tür da ist is schon ein Sicherheitsrisiko! Ich muss die nicht betreten trotzdem betrifft mich das!

      • Spoiler: Diese „Tür“ ist bereits heute vorhanden.

        Dein iPhone kann problemlos Apps ausführen, die nicht über den App Store installiert wurden. Davon machen sowohl Unternehmen (via MDM) Gebrauch, die ihre interne Software verständlicherweise nicht öffentlich über den App Store für Dritte zur Verfügung stellen möchten. Eine weitere, dir womöglich bekannte Möglichkeit sollte TestFlight sein. Und sogar du selbst kannst dir zuhause ipa-Dateien beliebigen Ursprungs aufs iPhone ziehen (über Xcode).

        Wenn du also Sorgen hast, dass die bloße Möglichkeit des Ausführens nicht über den App Store bezogener Apps ein eklatantes Sicherheitsrisiko für dich darstellt, muss ich mich wohl jetzt dafür entschuldigen, dass du fortan nicht mehr ruhig schlafen können wirst.

        Aber vllt. zeigen dir diese Beispiele auch, dass sich in der Praxis nichts für dich ändern wird: Wenn du weiterhin nur den App Store nutzen möchtest, wirst du genauso (un-)sicher wie bisher sein. :)

    • Es ist eigentlich nicht richtig. Zum einen gibt es jetzt schon regelmäßig Sicherheitslücken und zum anderen musst du ja aktiv werden um dir Software auf dein Gerät zu holen. Es steht dir frei die bekannten Kanäle zu nutzen. Leider sind auch die eben nicht frei von Fehlern.

      Vielleicht hilft das ein oder andere Fenster Licht ins Dunkel zu bringen und angestaubte Sicherheitsarchitekturen zu verbessern.
      Eine direkte erhöhte Gefahr droht nur wenn der Nutzer sich entsprechend verhält. Bei allem anderen erwarte ich eher eine Verbesserung.

      Zunächst muss Apple jedoch durch die Rechtssprechung zurechtgewiesen werden. Bestenfalls mit einem Rekord Bußgeld, welches in die Förderung von digitaler Bildung fließt.

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  • Sehe ich auch so. Warum sollte Apple mehr tun, als von der EU zwangsweise gefordert? In unserem Privatbereich würde das ja auch keiner tun.

  • Ich finde die Argumentation vieler Leute sehr interessant. Ich möchte das gar nicht mit gut oder schlecht bewerten.
    Ich stelle mir aber einen Vergleich aus dem analogen Leben vor:
    „Wenn ich morgen in das nächste BMW Autohaus fahre und dort im Showroom versuche meinen Mercedes zu verkaufen, dafür aber den vollen Verkaufspreis einstreichen will und keine Miete zahlen möchte, da das Licht ja sowieso schon leuchtet könnte ich vorstellen das es da Menschen gibt die das nicht so toll finden wie ich. ;)“

  • Einfach mit den Füßen abstimmen und die Plattform wechseln! Wo ist das Problem?

  • Werden meine Safari Lesezeichen dann importiert werden können?

  • Es wird interessant, zu sehen, ob die EU-Kommission im Falle der alternativen Browser die gesetzlichen Vorgaben seitens Apple als umgesetzt ansieht. Dadurch, dass Apple eine alternative Browserengine nur für die EU zulässt, wird der Wettbewerbsvorteil ja bewahrt, wenn vielleicht auch in geringerem Umfang. Andere Browserhersteller hätten doppelte Entwicklungskosten und werden es sich demnach gründlich überlegen, ob sie eine alternative Engine für den EU-Markt herausbringen. Für den Fall, dass nicht, behält Apple den Wettbeverbsvorteil, für den Fall, dass zwei Versionen des selben Browsers angeboten werden, wird Apples Konkurrenz mit einem Wettbewerbsnachteil belastet, dem erhöhten Entwicklungsaufwand / den erhöhten Entwicklunskosten.

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