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Mobile Payment: iTunes-Guthaben als Bargeldersatz?

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Laut einem Bericht des Wall Street Journal will Apple die Möglichkeiten, mit iTunes-Guthaben einzukaufen, deutlich erweitern. Apple könnte damit in direkte Konkurrenz zu Paypal und anderen in diesem Bereich tätigen Unternehmen treten.

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Bislang erlaubt Apple mit iTunes-Guthaben ja lediglich den Kauf von Gütern in den eigenen App Stores bzw. im iBookstore. Ein erster großer Schritt auf dem Weg zum Mobile-Payment-Giganten wäre somit das Verknüpfen des iTunes-Kontos mit dem hauseigenen Online-Store bzw. den Apple Retail Stores. Hier wird bislang noch mit Kreditkarten, Banküberweisungen bzw. EC-Karten oder eben Paypal gearbeitet. In den Retail Stores können Nutzer ja bereits einkaufen, ohne mit einem Mitarbeiter zu sprechen oder die Kasse aufzusuchen. Das Produkt wird mithilfe der Apple-Store-iPhone-App eingescannt und der Kaufbetrag direkt per Kreditkarte beglichen.

In der Folge wären dann Übereinkünfte mit anderen Konzernen durchaus vorstellbar und das iTunes-Guthaben könnte sich nach und nach stärker einer weiteren Bargeldalternative entwickeln. Mit mehreren Hundert Millionen Nutzern, die Kreditkarten zu ihren iTunes-Konten hinterlegt haben, wäre Apple aus dem Stand einer der mächtigsten Spieler in diesem Bereich. Paypal hatte laut eigenen Angaben im Jahr 2012 110 Millionen Nutzer weltweit.

Bei Starbucks und McDonalds mit „iTunes-Karten“ zahlen

Falls ihr allerdings dann irgendwann mal euren Kaffee bei Starbucks oder den Burger bei McDonalds mit der Apple ID bezahlen könnt, ist es mit den Rabattaktionen für iTunes-Guthaben wohl vorbei. Die Aufwertung als „echtes Geld“ wird Pauschalrabatte auf das gesamte Angebot verbieten. Diese lassen sich bislang nur dadurch realisieren, dass für Apple über den Daumen 30 Prozent von allen mit iTunes-Guthaben getätigten Käufen abfallen.

Die Bezugnahme auf Apples Fingerabdrucksensor Touch ID halten wir in diesem Zusammenhang übrigens für weniger relevant. Eine Entscheidung für oder wider dürfte nicht von dieser Technologie abhängen, denn hinter Touch ID wird auch in Zukunft weiterhin ein Kennwort für Sicherheit sorgen und damit die Möglichkeit bestehen, eine entsprechende Bestätigung auch ohne den Fingerabdruck zu erteilen.

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27. Jan 2014 um 07:38 Uhr von Chris Fehler gefunden?


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